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Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

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May, Karl



Seine Bücher haben einer groben Schätzung von 1975 nach eine deutschsprachige Gesamtauflage von über 50 Millionen Exemplaren erreicht und sind in mehr als 25 Sprachen übersetzt worden. M. ist damit der auflagenstärkste und zugleich populärste Autor der deutschen Literaturgeschichte. Sämtliche Medien haben sich seiner in Form des Taschenbuchs, der Schallplatte, der Kassette usw. bemächtigt und schlachten ihn gewinnbringend aus. 1962 wurde unter der Regie von Herbert Rcinl und der Starbesetzung Lex Barker als Old Shatter-hand, Pierre Brice als Winnetou und Steward Granger als Old Shurehand — sämtlich Western-Film-erprobte Mimen — der mit 3,5 Millionen DM Kosten bis dahin aufwendigste Film der deutschen Nachkriegs-filmgeschichte hergestellt. M.s Andenken pflegen die Karl-May-Gesellschaft in Hamburg, die ein ausschließlich seinem Leben und seinem Werk gewidmetes Jahrbuch herausgibt, die Karl-May-Museen in Kadebeul und Bamberg ; die heute verbindliche Ausgabe erscheint in 73 Bänden seit 1961 im Karl-May-Verlag Bamberg; seit 1952 finden jährlich im Sommer die Karl-May-Fcstspiele in Bad Segeberg statt: der institutionelle Rahmen eines — kleinbürgerlichen — Dichterfürsten.

      Er wird als fünftes von vierzehn Kindern geboren. Die völlig mittellose Leineweberfamilie lebt von der Hand in den Mund, Arbeit gibt es nicht. Aber der kleine Karl lernt schnell, die Eltern setzen ihre ganze Hoffnung auf ihn. Ab 1856 besucht er das Proseminar, will Lehrer werden. Doch die Karriere ist rasch zu Ende. Wegen Diebstahls wird er 1862 zu sechs Wochen 1 laft verurteilt, von der Liste der Lehramtskandidaten gestrichen, die Zeugnisse werden kassiert. Die Opfer der Eltern waren umsonst: er ist auf seine Anfänge zurückgeworfen. M. begeht in den folgenden Jahren eine Reihe von Straftaten , die ihm 1865 vier Jahre Arbeitshaus und 1870 vier Jahre Zuchthaus eintragen.
      Bis in seine Zuchthausjahre hinein hat M. kaum eine Zeile geschrieben, geschweige denn veröffentlicht. In seiner Autobiographie Mein Leben und Streben hat er den privaten Mythos offenbart, den er während der Jahre im Zuchthaus entwickelt haben will, um der Volksschriftsteller zu werden, als der er sich aus der Erinnerung von 1910 heraus sah. Demnach hat ihm seine »Märchengroßmutter« einst das Märchen vom Stern Sitara erzählt, der mit der Erde viele Gemeinsamkeiten habe. Dieser Stern besteht aus einem Tiefland, Ardistan, in dem die Gewalt- und Egoismusmenschen wohnen, und dem Hochland, Dschinnistan, dem Land der Edelmenschen, »wo jeder Mensch der Engel seines Nächsten ist«. Dazwischen liegt Märdistan, durch das der unendlich gefahrvolle und beschwerliche Weg nach oben fuhrt. M. hat sich selbst als Bestandteil dieses Märchens gesehen und hegt den lebhaften Wunsch, »ein Märchenerzähler wie du zu werden, Großmutter« -ja, »ich selbst muß ein Märchen werden«. Er faßt im Zuchthaus den Plan, Humoresken, Dorfgeschichten und Erzählungen, die meist im Erzgebirgischenspielen, zu schreiben, um bekannt zu werden und zu zeigen, daß er gottesfürchtig, gesetzestreu und seinem König ergeben ist. Daneben aber sollen Reiseerzählungen, Gleichnisse und Märchen entstehen, die auf die großen Menschheitsfragen antworten, die Menschheitsrätsel lösen und die Seele des Lesers emporheben zur Edelmenschlich-keit von Dschinnistan. In der Absicht eines christlich-universalen Humanismus und Pazifismus will er die östliche und die westliche Welt miteinander versöhnen, dem Rassismus Einhalt gebieten und Gerechtigkeit auf Erden schaffen. Die Personen und Schauplätze seiner künftigen Romane wählt er in dieser Absicht, Kara ben Nemsi und Old Shatterhand sind die östlichen und westlichen Repräsentanten einer einzigen Absicht, dem Streben nach einer wohlverstanden deutschen, aber für die ganze Welt beispielhaften Menschlichkeit, die mit eschatologischer Unerbittlichkeit unterwegs ist, das Böse zu vernichten . Mit diesem ethischen Impuls sind M.s Reiseerzählungen einmalig in der Geschichte des Genres, allesamt Zeugnisse einer »beschädigten Ich-Wirklichkeit« . Während M. noch im Zuchthaus Waldheim einsaß, hat er vermutlich zu Heinrich Gotthold Münchmeyer durch Manuskriptzusendungen Kontakt aufgenommen. Münchmeyer hatte in Dresden ein »Verlags- und Colportage-schäft« inne. Er vertrieb Groschenhefte und Kalender und hatte Titel wie den schmierig-schlüpfrigen Venustempel und das Schwarze Buch/ Verbrecher-Gallerie im gutgehenden Programm. Münchmeyer suchte dringend einen Redakteur; M. trat im März 1875 bei ihm ein, betrieb dort zwei Unterhaltungsblätter, das Deutsche Familienblatt und die Feierstunden, daneben Schacht und Hütte. Dort erschienen M.s säuerlich-moralisierende Geographische Predigten, aber auch erste Skizzen des Winnetou und des Old Firehand . Im März 1877 scheidet M. bei Münchmeyer aus, redigiert ein Jahr lang das Wochenblatt Frohe Stunden ; andere Blätter beginnen, sich für seine Dorfgeschichten, seine Humoresken und Abenteuererzählungen zu interessieren. Am 17. 8. 1880 heiratet M. Emma Lina Pollmer, eine unbedarfte, lebenslustige und - wie sich herausstellen wird -intrigante junge Frau, die er bei seiner Schwester Wilhelmine kennengelernt hat. Wirtschaftlich geht es dem Paar nicht eben gut, obwohl M. unermüdlich schreibt. Selbst der feste Vertrag mit dem führenden katholischen Familienblatt Deutscher Hausschatz, das von Friedrich Pustet in Regensburg herausgegeben wird, trägt nicht einmal das Existenzminimum ein.
      Die Wende kommt erst nach einer erneuten Begegnung mit Münchmeyer, dem das Wasser wieder einmal am Hals steht. Autor und Verleger vereinbaren fünf Romane, jeder zu einhundert Heften ä 24 Seiten. Schon der erste, Das Waldröschenj oderj Die Verfolgung rund um die Erde. Großer Enthüllungsroman über die Geheimnisse der menschlichen Gesellschaft von Capitän Ramon Diaz de la Escosura wird ein ungewöhnlicher Erfolg. M., der oft nächtelang schreibt, liefert in den nächsten fünf Jahren allein für den gerissenen Münchmeyer 513 Hefte mit über 12000 Druckseiten. Er beendet die Zusammenarbeit im Sommer 1887, weil er die Kolportage-Schreiberei satt hat. Inzwischen hat er den Verleger Joseph Kürschner kennengelernt; er arbeitet konzentriert und erzählerisch geschickt an dessen Jugendwochenschrift Der gute Kamerad mit, die erstmals am 1. 1. 1887 erscheint . Von entscheidender Bedeutung ist jedoch die Begegnung mit Friedrich Ernst Fehsenfcld, der sich für M. begeistert hat und seine gesammelten Reiseromane herausgeben möchte. M. übergibt ihm die Rechte aller bei Pustet erschienenen Erzählungen; die Situation der bei Münchmeyer erschienenen Romane ist schwieriger. Münchmeyer ist inzwischen gestorben; der neue Inhaber Ferdinand Fischer weigert sich hartnäckig, die Rechte freizugeben; M. glaubt aber, daß sie längst an ihn zurückgefallen sind. Ein Rechtsstreit mit einigen Ausmaßen zeichnet sich ab, der allen Beteiligten, allen voran M., das Äußerste abverla-gen wird.
      1892 beginnt die auf 33 Bände geplante Ausgabe Fehsenfeids - die Ausgabe »letzter Hand« - mit dem für M.s Ardistan-Dschinnistan-Mythos programmatischen Band Durch die Wüste. M. befindet sich in diesen Jahren auf dem Höhepunkt seiner Popularität; er rechnet sich selbst etwa zwei Millionen Leser zu; allein 1896 hat Fehsenfeid 60000 Exemplare seiner bei weitem noch nicht abgeschlossenen Ausgabe verkauft. Unnötig und unerklärlich bricht in diesen Jahren bei M. wieder die alte Lust an der Maskerade, an der Hochstapelei durch. Er posiert vor der Kamera als Kara ben Nemsi mit der Silberbüchse in der Hand, die er - seinem Roman nach — längst dem toten Freund Winnetou ins Grab gelegt hat; er hält weitschweifige Vorträge, in denen er seine Erfahrungen als Westmann mitteilt; er beantwortet unermüdlich Leserpost, in der er sich als weitgereister Experte aufspielt. Immer wieder wird nach dem Wahrheitsgehalt seiner Romane und Erzählungen gefragt. Der Märchenerzähler, der er hatte sein wollen, verlegt sich auf die Wirklichkeit: »Ich bin wirklich Old Shatterhand resp. Kara ben Nemsi und habe erlebt, was ich erzähle«. Da ist es nur selbstverständlich, daß er sein Arbeitszimmer mit Jagdtrophäen aus aller Herren Länder ausstaffiert. Er sei Doktor der Philosophie, vernimmt man immer wieder; er beherrsche aktiv 40 Sprachen und verstehe darüber hinaus etwa 1200 Sprachen und Dialekte. Er läßt eine großspurige Visitenkarte drucken, auf der er sich mit Old Shatterhand gleichsetzt, als er die gleichnamige Villa, seinen letzten Wohnsitz, 1896 in Radebeul bezieht. Dabei hat er bis zu diesem Zeitpunkt kein einziges Mal das Ausland bereist — die Orientreise macht er erst 1899/1900 und nach Nordamerika fährt er 1908.
      Unterdessen ist der neue Münchmcyer-Inhaber Fischer nicht untätig gewesen und eröffnet 1901 mit einer großangelegten Werbekampagne seine 2 5 bändige Ausgabe der Illustrierten Werke M.s mit der Liebe des Ulanen. Nun kommt es endgültig zum Prozeß, im dem M.s Starrköpfigkeit. Fischers Geschäftstüchtigkeit, die Intriganz der Zeugen und die Gerissenheit der Anwälte zu einem vernichtend-abschreckenden Spiel zusammenfinden; der Prozeß kann denn auch erst von den Nachfolgern aller Beteiligten beendet werden. Gleichzeitig setzt in der deutschen Presse, zunächst harmlos in der Kritik an der simplen und bigotten Machart der Münchmeyer-Romane , eine regelrechte »Karl-May-Hetze« ein, während der nach und nach M.s kriminelle Vergangenheit ans Tageslicht gebracht wird, um seine Glaubwürdigkeit in der Öffentlichkeit und vor Gericht zu erschüttern. M. hat darauf mit Verbitterung in seiner Autobiographie geantwortet: »Das hält kein Simson und kein Herkules aus«. Seiner Rechtfertigung gegenüber seinen Gegnern ist in vielen Einzelheiten nicht zu trauen, viele Begebenheiten seines Lebens stellt er sich so zurecht, wie er sie für seine Verteidigung braucht. Aber sie bezeugt den mutigen Entwurf eines
Menschen, der unter den schlechtesten Ausgangsbedingungen aufs Ganze ging, um zu sich selbst zu finden, dabei aber an entscheidenden Punkten seines Lebens die Kontrolle über das Zulässige und das Verbotene, über Realität und Fiktion verlor. Dennoch: Seinen letzten öffentlichen Auftritt hatte M. am 22. März 1912 in Wien. Vor 2000 Personen sprach er im Sophiensaal über das Thema des Edelmenschen und die Menschheitsfrage. Sein Vortrag ist mit Sicherheit kein Plädoyer für diejenigen Heroen gewesen, in deren Zeichen man unterwegs in den Ersten Weltkrieg war — seine Hörer sollen begeistert gewesen sein.
     


May, karl

Seine Reiseerzählungen machten Karl May zu einem der erfolgreichsten deutschen Unterhaltungsschriftsteller. Schauplätze seiner fantasievollen Abenteuerromane sind u.a. Amerika und der Orient, die er jedoch erst nach der Niederschrift und Veröffentlichung seiner Werke bereiste. May ist aufgrund seine .....
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May, karl

Das Volkslied Winter, Ingmar. In: Rigi, 1990, S. 24 - 30. Geh hin Guntermann, Karl. In: May-Jb, 1970, S. 177 - 180. Meine Legitimation Winter, Ingmar. In: Mitt. Karl-May-Gesellschaft 19. 1987, S. 17-24. Rigi Winter, Ingmar. In: Rigi, 1990, S. 4 - 23. .....
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Karl mays verwechslung von ich und »ich«

Obwohl er sich seiner Ersatzfigur sehr nah fühlte, trat Goethe nie ernsthaft als Werther auf und spielte nur dann und wann mit der Rolle. Ein anderer ging da einige Schritte weiter. Es war der Abenteuerschriftsteller Karl May , der ganz besonders unter der Verwechslung seiner selbst mit seinen Helde .....
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Zuckmayer, karl

Die Wölfe Neis, Edgar. In: Tiergedichte, 1976, S. 106 - 108. .....
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Mannheim, karl

Als ein »nach Deutschland verschlagener Scherben« fühlte sich M. in Heidelberg noch 1921. obwohl Deutschland und die deutsche Kultur ihm nicht fremd waren - seine Mutter war Deutsche, und von 1912 bis 1913 hatte M. bei Georg Simmel in Berlin Philosophie studiert. Doch seine Identität war stark vom i .....
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Popper, karl raimund

P.s Autobiographie beginnt mit den Worten: »Es war einmal ein Tischlermeister, der hieß Adalbert Posch.« Dieser Meister des Handwerks hatte die Angewohnheit, durch seinen eigenen Wissensschatz die Bildungslücken seines studierten Lehrlings aufzudecken. Der Lehrling war P., der hier lernte, was es he .....
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Rahner, karl

Es ist nicht selbstverständlich, daß ein Autor, dessen philosophische Dissertation vom Doktorvater abgelehnt wurde und der selbst als Theologe gearbeitet hat. schon zu Lebzeiten in maßgeblichen Philosophie-Lexika verzeichnet wird. Bei R. war dies der Fall. Erklären läßt es sich durch das ihm eigentü .....
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Rosenkranz, karl

David Friedrich Strauß hat seinerzeit R. - wohl aus Mangel an eindeutigen politischen Zuordnungskriterien - in die Mitte und ins Zentrum der Hegeischen Schule gesteht, eine Charakterisierung, die übrigens R. selbst für durchaus zutreffend gehalten hat. In einem Brief an den Freund und Vertrauten Var .....
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Lob der spatzen - carl zuckmayer

Grau mit viel braun und wenig weißen Federn, Das Männchen auf der Brust mit schwarzem Fleck, Sie leben unter Palmen, Fichten, Zedern, Und auch in jedem Straßendreck. 5 In Ingolstadt und in der City Boston. Am Hoek van Holland und am Goldnen Hörn Ist überall der Spatz auf seinem Posten Und fürcht .....
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Löwith, karl

Die Auslieferung an das geschichtliche Den- ken ist nicht nur dem historischen Materialismus und in anderer Weise dem metaphysischen Historismus von Hegel eigentümlich, sie kennzeichnet auch alles nachhegelsche und nachmarxistische Denken. Man glaubt auch im bürgerlich-kapitalistischen Westen, des .....
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Korsch, karl

»Mein Lehrer ist ein enttäuschter Mann. Die Dinge, an denen er Anteil nahm, sind nicht so gegangen, wie er es sich vorgestellt hatte. letzt beschuldigt er nicht seine Vorstellungen, sondern die Dinge, die anders gegangen sind. Allerdings ist er sehr mißtrauisch geworden. Mit scharfem Auge sieht er ü .....
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Kautsky, karl

Zu seinen Lebzeiten galt er den einen als »Lehrmeister der Klasse« des Proletariats , den anderen als bläßlicher »Stubengelehrter« , als Revisionist, gar Renegat des Marxismus. Das Bild K.s als maßgeblicher Ideologe und Propagandist des parteioffiziellen Marxismus der Zweiten Internationale unterheg .....
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Jaspers, karl

In einem seiner Hauptwerke, der dreibändigen Philosophie von 1932. hatte er angekündigt: »Ein Philosophieren aus möglicher Existenz, welche sich durch philosophisches Leben zur Wirklichkeit bringen will, bleibt Suchen. Das Ursprungsbewußtsein drängt zu diesem Ursprung als selbstbewußtes Suchen, das .....
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Wolken, karl alfred

Zu früh fanden wir Wolken, Karl Alfred. In: Pausen zwischen den Worten, 1986, S. 107-111. .....
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Wolfskehl, karl

Ich Kaiser, Gerhard. In: Heine bis Gegenwart, 1991, S. 274 - 276. .....
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Schwedhelm, karl

Kranich der Freiheit Graefe, Heinz. In: Das deutsche Erzählgedicht, 1972, S. 30 - 38. .....
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Feyerabend, paul karl

»Anvthing goes«. so lautet das Leitmotiv der Wissenschatts-theone F.s. die er als Kritik an den primär methodologisch orientierten Wissenschaftsphilosophien im Umfeld des Logischen Empirismus und Kritischen Rationalismus entfaltete. Neben Th.S. Kuhn. I. Lakatos. St. Toulmin und N. R. Hanson gilt F .....
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Kurzes unwetter - karl krolow

Die Wolkenpferde ins Licht sich stürzen. Es qualmt die Erde von starken Würzen. 5 Die schweren Leiber den Himmel fegen. Sturm ist ihr Treiber, schlägt Staub und Regen aufs schwarze Wasser. 10 Die Gräser sausen. Die Beerenprasser befällt ein Grausen. Ahorne biegen sich in den Lüften. 15 Wildblumen .....
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Diese alten männer - karl krolow

Diese alten Männer, die niemand mehr ansieht, Hausierer mit Phantasie, reale Nullen, bei Abschaffung ihres Lebens, unter Bäumen im Park wartend auf nichts anderes als auf Vergangenheit — eine Landkarte aus Staub. Versteckte Sätze leben in ihnen weiter im trockenen Mund. Einige haben ei .....
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Carl zuckmayer (geb. i886).

Er begann mit einem derbsinnlichen Lustspiel 'Der fröhliche Weinberg" , um sich bald dem Problem der tragisch-komischen Persönlichkeit zuzuwenden. Berühmt wurde vor allem sein 'Hauptmann von Köpenick" , in welchem er zwei Erzübel der Deutschen anprangerte: Bürokratismus und Uniformkult. Im Mittelpu .....
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Index » DAS ZWANZIGSTE JAHRHUNDERT » Drama der Zeit

Ferdinand lassalle, karl marx, friedrich engels - die 'sickingendebatte

Lassalles Aufsatz über die tragische Idee Beilage zum Brief Lassalles an Marx vom 6. März 1859 Ãœber die formelle tragische Idee, die ich dem Drama und seiner Katastrophe zugrunde legte - den tiefen dialektischen Widerspruch, welcher der Natur alles Handelns, zumal des revolutionä-. ren, innewohnt .....
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Karl marx - zur kritik der hegeischen rechtsphilosophie. einleitung

Der Kampf gegen die deutsche politische Gegenwart ist der Kampf gegen die Vergangenheit der modernen Völker, und von den Reminiszenzen dieser Vergangenheit werden sie noch immer belästigt. Es ist lehrreich für sie, das ancien regime, das bei ihnen seine Tragödie erlebte, als deutschen Revenant seine .....
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Karl marx - aus: einleitung zur kritik der politischen Ökonomie

Bei der Kunst bekannt, daß bestimmte Blütezeiten derselben keineswegs im Verhältnis zur allgemeinen Entwicklung der Gesellschaft, also auch der materiellen Grundlage, gleichsam des Knochenbaus ihrer Organisation, stehn. Z. B. die Griechen verglichen mit den modernen oder auch Shakespeare. Von gewiss .....
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Willschrei, karl-heinz

Biografie: *18.3.1 in Homberg. K.-H. Willschrei studierte Theaterwissenschaft, Germanistik, Philosophie und Zeitungswissenschaft. Nach Studium und Promotion arbeitete er als Drehbuchautor und Produzent bei der Münchener Bavaria, wo er von 1970 bis 1973 als Abteilungsleiter für internationale Co-Prod .....
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Tschon, karl-richard

Biografie: *1 in Teplitz-Schönau. K.-R. Tschon war kaufmännischer Angestellter, später Pianist, seit 1945 freier Schriftsteller in München. Er schrieb seit 1951 mehr als 30 Hörspiele, hauptsächlich Krimis. Besonders in seinen mehrteiligen Kriminalstücken stellte er sich in die Tradition der seinerze .....
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