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Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

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Mann, Heinrich



»Heinrich Mann ist wie sein Bruder Thomas deutscher Abstammung. Es wäre verfehlt, ihn und seine Werke in die Rubrik jüdischer Zersetzungsliteratur < zu stecken. Es ist auch nicht angebracht, ihn mit moralischer Entrüstung einfach ab-zutun. Heinrich Mann ist nicht Geschmeiß wie so und so viele der vergangenen Größen, sondern ein Gegner. Es hat keinen Wert, Heinrich Mann zu erniedrigen, er muß im Kampf um unser politisches, gesellschaftliches und geistiges Leben widerlegt und geschlagen werden.« Dieses Urteil widerfuhr dem Dichter im Litcraturblatt der Berliner Börsenzeitung vom 25. Juni 1933. Unter dem Titel Kritische Gänge wurde hier mit denjenigen abgerechnet, deren Bücher am 10. Mai 1933 verbrannt worden waren und deren Namen bereits auf den Ausbürgerungslisten standen. Vorausgegangen war dieser »verdienten Ehre« M.s Entfernung aus der Sektion Dichtkunst der Preußischen Akademie der Künste am 15. 2. 1933. Seine Unterschrift unter den »Dringenden Appell« für den Aufbau einer einheitlichen Abwehrfront von SPD und KPD lieferte dem Kultusministerium den geeigneten Vorwand, diesem wahren »Antideutschen« die Niederlegung seiner Funktion als Vorsitzender der Abteilung Dichtkunst nahezulegen. Mit ihm trat Käthe Kollwitz aus der Akademie der Künste aus. Von mehreren Seiten gewarnt, emigrierte M. am 21. Februar 1933 zunächst nach Toulon, später nach Nizza.

      Seinem selbst von erbittertsten Feinden anerkannten Rang als Gegner des nationalsozialistischen Regimes wurde er gerecht, als er noch im Jahre 1933, im »Einweihungsjahr des Tausendjährigen Reiches«, die Essaysammlung Der Haß publizierte, die parallel im Pariser Gallimard-Verlag und im Amsterdamer Querido-Verlag erschien. Die französische Tradition des J accuse! von Emile Zola, einer Streitschrift von 1898, mit der dieser in die damals schwebende Dreyfus-Affärc eingriff, verband sich hier mit einer psychologischen Analyse der Protagonisten des Regimes: des gewissenlosen Abenteurers Hitler, der »Bestie mit Mystik« Göring, des »verkrachten Literaten« Goebbels. M. setzte in der Tradition seiner Essaybände Geist und Tat und Zola die Verteidigung der Kultur dagegen. Die Emigration wurde ihm so zur »Stimme des stumm gewordenen Volkes«, zum Abbild des »besseren Deutschland«. Der Sammlung der antifaschistischen Intellektuellen und der Stärkung ihres Widerstands war M.s Arbeitskraft in den ersten Jahren der Emigration von 1933 bis 1938 gewidmet: er war Präsident des »Komitees zur Schaffung einer deutschen Bibliothek der verbrannten Bücher«, die als »Deutsche Freiheitsbibliothek« bereits am 10. Mai 1934 in Paris eingeweiht wurde; er initiierte die erste Vorbereitungstagung für die Volksfront im Pariser Hotel Lutetia am 2. Februar 1936, an der 118 Vertreter verschiedenster Oppositionsgruppen teilnahmen. In unzähligen Essays, Zeitschriftenbeiträgen, Tarn- und Flugschriften, in Rundfunkaufrufen und Anthologien plädierte er für einen streitbaren Humanismus, der ihn bisweilen der KPD und der Sowjetunion näherbrachte. M. — so hebt Brecht hervor — »sah die deutsche Kultur nicht nur dadurch bedroht, daß die
Nazis die Bibliotheken besetzten, sondern auch dadurch, daß sie die Gewerkschaftshäuser besetzten__Er geht aus von der Kultur, aber die Kultiviertheit bekommt einenkriegerischen Charakter.« Exponent einer solchen kämpferischen Kultur ist Henri

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; der Protagonist des zweibändigen Epos Die Jugend des Königs Henri Quatre und Die Vollendung des Königs Henri Quatre. Der zweite Teil erschien zwischen 1937 und 1939 in der Exilzeitschrift Internationale Literatur und entfachte eine heftige Debatte zwischen Arnold Zweig, Lion Feuchtwanger, Thomas Mann und Georg Lukäcs über die Funktion des historischen Romans im Exil. Das »wahre Gleichnis« vom »guten König« ist aber nicht nur Quintessenz von M.s dichterischem Schaffen — »Der historische Roman gehört in gewissen Fällen zum letzten, das einer machen lernt«, schreibt er im kommentierenden Aufsatz Gestaltung und Lehre — sondern auch Zukunftsperspektive in der »Zeit der Schrecken« und Erinnerung an M.s geistige Verwurzelung in Frankreich. Bereits 1927 hatte er bei einem Besuch von Henris Schloß in Pau bemerkt: »Wunderbare Ermutigung, leibhaftig zu sehen; der menschliche Reichtum kann machtvoll sein. Ein Mächtiger kann auch lieben, wie dieser König seine Menschen.«
Weit hinter die Exiljahre zurück verweist Henri in seiner Sinnlichkeit wie in seinem Machtstreben auf die Anfänge M.s: auf seine Künstler- und Tyrannengestalten, auf seinen das Philistertum seiner leimatstadt Lübeck verachtenden Ästhetizismus. So wollte er weder die väterliche Getreidefirma übernehmen noch die in Dresden begonnene Buchhändlerlehre fortsetzen. Tod des Vaters und Umzug der Familie nach München ermöglichten Heinrich wie Thomas Mann eine von Zügen des Fin de siecle geprägte Junggesellenexistenz »im Besitz einer bescheidenen Rente und einer Fülle von melancholischem Humor, Beobachtungsgabe, Gefühl und Phantasie« . Eines der bezeichnendsten Produkte von M.s ständig zwischen Italien und der Münchner Boheme schwankendem Reiseleben ist die Trilogie Die Göttinnen , die er seinem Verleger folgendermaßen ankündigt: »Es sind die Abenteuer einer großen Dame aus Dalmatien. Im ersten Teil glüht sie vor Freiheitssehnen, im zweiten vor Kunstempfinden, im dritten vor Brunst... Wenn alles gelingt, wird der erste Teil exotisch bunt, der zweite kunsttrunken, der dritte obszön und bitter.« Gleichzeitig verschärfen sich auch M.s auf Deutschland gerichtete kritische Impulse: der 1900 veröffentlichte satirische Roman Im Schlaraffenland setzt sich mit seiner aggressiven Schilderung des modernen Kapitalismus in Berlin in schroffen Gegensatz zu Heimatkunst und Gründerzeit. Einen Gegenpol zum wilhelminischen Macht- und Obrigkeitsstaat bildet die nicht zufällig in Italien angesiedelte Gesellschaftsutopie Die kleine Stadt . Die Satire weitet sich zur politischen Kampfansage aus, als M. 1915 in seinem Essay über Zola Chauvinismus und Militarismus anprangert und damit Thomas Manns Verdikt des »Zivilisationsliteraten« auf sich zieht. »Das politisch-weltanschauliche Zerwürfnis erreichte bald einen solchen Grad von emotioneller Bitterkeit, daß jeder persönliche Kontakt unmöglich wurde. Die beiden Brüder sahen einander nicht während des ganzen Krieges« .
      Kritik an der Scheinmoral des Kleinbürgertums übt M. im Professor Unrat , mit dessen Verfilmung unter dem Titel Der blaue Engel er international bekannt wird. Der Repräsentant des wilhelminischen Bürgertums, der tyrannische und machtbesessene Professor Unrat, >entgleist< durch seine Liebe zur »Künstlerin Fröhlich« und muß dadurch seinen gesellschaftlichen Untergang erleben.
      Den sieben Romanen der Vorkriegszeit folgt in den »goldenen zwanziger Jahren« eine Phase der Selbstbesinnung, in der M. zunächst publizistisch, dann auch wieder literarisch auf den immer offener zutagetretenden Zusammenhang von Großkapital und Politik reagiert: Diederich Heßling, der Protagonist des Untertan , avanciert in dem Roman Der Kopf zum Großkapitalisten, der in der »Villa Höhe« residiert, eine klare Anspielung auf Krupps »Villa Hügel«. Zu grotesken, ja spröden Formen wie der Parabel Kobes kehrt M. auch in der zweiten Phase seiner Emigration wieder zurück: dem im Henri

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verkörperten persönlichen und politischen Aufschwung bis 1938 folgte mit dem deutschen Einmarsch nach Frankreich 1940 die Flucht über die Pyrenäen in die USA, die Beschäftigung als scriptwriter bei der Filmgesellschaft Metro-Goldwyn-Mayer, deren Ertrag gering war und deren Produkte nie verwendet wurden. Nelly Kroegcr, M.s zweite Frau, schrieb 1942 an das Ehepaar Kantorowicz: »Amerika ist wohl außerordentlich hart. Wir können auch ein Lied singen. Manchmal leben wir von 4 Dollar, manchmal von 2 die Woche.« Eine Phase intensiver Arbeit brachte der Roman Lidice, der, im Sommer 1942 entstanden, das Böse in seiner Komik nochmals variierte. Doch haben gerade die grotesken Züge, mit denen die faschistische Besetzung der Tschechoslowakei geschildert wird, wie auch die filmszenenartig verknappte Form die im Exil ohnehin schwierige Verbreitung des Romans nachhaltig behindert.
      Nach dem Selbstmord Nelly Kroegers am 16. 12. 1944 vereinsamte M. noch stärker. Den Versuchen der Kulturpolitiker der späteren DDR, ihn zur Ãœbersiedlung zu bewegen, stand er skeptisch gegenüber: »Mag sein, man will mich nur umherzeigen und verkündigen, daß wieder einer zurückgekehrt ist. Aber eine Lebensweise des Auftretens, Sprechens und verwandter Pflichten kann ich mir nicht mehr zumuten«, schrieb er am 22. August 1946 an Alfred Kantorowicz. Am 5. Mai 1947 erhielt er die Ehrendoktorwürde der Philosophischen Fakultät der Humboldt-Universität, doch wurde deren Aufruf: »Deutschland ruft Heinrich Mann«, angesichts des sich verschärfenden Ost-West-Gegensatzes und der rigorosen Kulturpolitik der SED zunehmend fragwürdiger. Trotz der Bedenken gegen »Launenhaftigkeit« und »Unzuverlässigkeit« des Regimes plante M. noch kurz vor seinem Tode die Schiffsreise nach Gdingen, von der ihn Alfred Kantorowicz abholen sollte.
      Thomas Mann würdigte das Vermächtnis des Bruders folgendermaßen: »die Verbindung des Dichters mit dem politischen Moralisten war den Deutschen zu fremd, als daß sein kritisches Genie über ihr Schicksal etwas vermocht hätte, und noch heute, fürchte ich, wissen wenige von ihnen, daß dieser Tote einer ihrer größten Schriftsteller war.«


Christian hofmann von hofmannswaldau (i6i7-i679): die welt - alles ist blendwerk

Die Welt Was ist die Welt, und ihr berühmtes Gläntzen? Was ist die Welt und ihre gantze Pracht? Ein schnöder Schein in kurtz-gefaßten Grenzen, Ein schneller Blitz bey schwartz-gewölckter Nacht; Ein buntes Feld, da Kummer-Disteln grünen; Ein schön Spital, so voller Kranckheit steckt. Ein Sclav .....
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Mann, heinrich

Geb. 27.3.1871 in Lübeck; gest. 12.3.1950 in Santa Monica/ Kalifornien »Heinrich Mann ist wie sein Bruder Thomas deutscher Abstammung. Es wäre verfehlt, ihn und seine Werke in die Rubrik jüdischer Zersetzungs-literatur< zu stecken. Es ist auch nicht angebracht, ihn mit moralischer Entrüstung ein .....
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Aug. heinrich hoffmann von fallersleben (i798-i874)

ließ 'Unpolitische Lieder" erscheinen, die ihn den Lehrstuhl für Germanistik kosteten, den er an der Universität Breslau innegehabt hatte. Als Verfasser der deutschen Nationalhymne 'Deutschland, Deutschland über alles", deren Text er am 26. 8. 1841 auf Helgoland schrieb und die er zuerst als Flugbl .....
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Schliemann, heinrich

Heinrich Schliemann, der Wiederentdecker von Troja, blieb trotz seiner Verdienste und Erfolge als Archäologe bis heute umstritten. Der Versuch des mecklenburgischen Pfarrerssohns, in die USA auszuwandern, endete 1842 mit einem Schiffbruch vor der niederländischen Küste. Schliemann fand eine Stelle .....
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Hermann sudermann (i857-i928).

Er verfügte zwar über ein prachtvolles technisches Können, doch fehlte seinen Stücken der dichterische Zug, den er in einigen seiner erzählenden Werke erreicht, in denen die reinen Quellen der Verbundenheit mit der ostpreußischen Heimat fließen. Zu Sudermanns erfolgreichsten dramatischen Werken zähl .....
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Bourgeois-satire heinrich mann: »im schlaraffenland« ein roman unter feinen leuten (i900)

Aufstieg und Fall des Hans im Glück Ein Romantitel wie »Im Schlaraffenland«, an den Anfang einer Romanchronik des 20. Jahrhunderts gestellt, sieht sich vom Ausgang her wie ein blanker Zynismus an. Aber er wirkt heute doch auch nicht makaberer als jene tönerne Vollmundigkeit, mit der Kaiser Wilhel .....
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Index » Roman Chronik

Mann, heinrich

Artismus und Gesellschaftskritik prägen das umfangreiche Werk von Heinrich Mann, der als deT bedeutendste deutschsprachige politische Schriftsteller seiner Generation angesehen wird. Der Bruder von Thomas -^Vlann entstammte einer angesehenen Lübecker Kaufmanns- und Senatorenfamilie. Eine Buchhandel .....
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Aber, herr heinrich mann: eure zeit istjetzt vorbei.

Als fiir Friihjahr 1932 die Wahl des Reichsprăsidenten ansteht, schreibt Kurt Hiller in der ,Weltbuhne : „Takt und eine Notverordnung verbieten, des breitern darzulegen, warum der Generalfeldmarschall unsereinem nicht geeignet scheint, die Nation zu fiihren." Und um die Wiederwahl eben dieses .....
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Hermann sudermann

In den gleichen Umkreis des Naturalismus gehört auch die Novelle Sudermanns, dessen Schaffen zeitlich mit dem frühen Werk Gerhart Hauptmanns zusammenfällt. Der Dichter hat zu seinen Lebzeiten harte Kritik erfahren. Unter seinen Kritikern ist vor allem Alfred Kerr zu nennen. In einer Darstellung der .....
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Index » Die Geschichte der Novelle in der Epoche des Naturalismus

Exkurs: heinrich hoffmann und wilhelm busch

Das Werk zweier Autoren fällt - trotz aller Traditionsbezüge - aus diesem kinderliterarischen Mainstream völlig heraus: Es sind zunächst H. Hoffmanns unter dem Titel 'Struwwelpeter" berühmt gewordene Lustige Geschichten und drollige Bilder mit 15 schön kolorierten Tafeln für Kinder von 3 bis 6 Jahre .....
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Die welt - christian hofmann von hofmannswaldau

Was ist die Welt und ihr berühmtes Glänzen? Was ist die Welt und ihre ganze Pracht? Ein schnöder Schein in kurzgefaßten Grenzen, Ein schneller Blitz bei schwarzgewölkter Nacht, Ein buntes Feld, da Kummerdisteln grünen, Ein schön Spital, so voller Krankheit steckt, Ein Sklavenhaus, da alle .....
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Index » Gedichte aus sieben Jahrhunderten Interpretationen

Neumann, hermann kunibert

Kosciuszko Kozielek, Gerard. In: ZfS 12, 1967, S. 467 - 504. .....
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Heinrich mann - an den kongreß der sowjetschriftsteller

Die 'antifaschistischen" Schriftsteller sind solche, die ihre Sache auf die Leistung gestellt haben, anstatt auf die Begünstigung durch das faschistische Regime. Sie werden in der Mehrzahl sozialistisch denken; die Hauptsache bleibt, daß sie überhaupt denken wollen. Die antifaschistische Literatur i .....
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Index » Textsammlung zur deutschen Literaturgeschichte

Hoffmann, heinrich

Heinrich Hoffmann gilt als der erste Bilderbuchautor von Bedeutung im deutschsprachigen Raum. Die untrennbare Verbindung seiner laienhaften Illustrationen mit dem Text war schon für den zeitgenössischen Leser faszinierend, der nur Kinderbücher kannte, die den ästhetischen Vorstellungen von Erwachsen .....
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Hoffmann von fallersleben, august heinrich

Das Ährenfeld Micke, Norbert. In: Lyrische Labyrinthe, 1995, S.9- 12. Das Lied der Deutschen Preitz, Max. In: Jb FDH, 1926, S. 289 - 327. Girschner-Woldt, Ingrid. In: Theorie, 1971, S. 25-29 . Hermand, Jost. In: Basis 7, 1977, S. 75 - 88. Halbach, Kurt Herbert. In: Mittelalter-Rezept .....
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Heinrich mann (i87i-i950)

Bruder von Thomas Mann , die Entwicklung des expressionistischen Romans stark vorangetrieben. „Im Schlaraffenland" ist eine Satire auf die „feinen Leute" der Berliner Börsen- und Zeitungswelt. Von 1914 an klingt aus seinen Romanen ein deutlicher kämpferischer und satirischer politischer Unterton, .....
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Index » DAS ZWANZIGSTE JAHRHUNDERT » Roman und Novelle

Gerhart hauptmann (i862-i946)

In Obersalzbrunn in Schlesien als Sohn eines Hotelbesitzers geboren, sollte er Landwirt werden, fühlte sich aber zum Künstler berufen und widmete sich zuerst der Bildhauerei. Auf einer Italienreise sah er das Elend der unteren Volksschichten, und dieses Erlebnis bewirkte den entscheidenden Umschwung .....
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Index » VOM NATURALISMUS ÜBER DIE JAHRHUNDERTWENDE » Der Naturalismus

Heinrich heine (i797-i856),

paßt nicht in den engen Rahmen, der durch den Begriff 'Junges Deutschland" gegeben ist. Schon auf Grund seines Alters, seiner Herkunft und Bildung steht Heine mit seinem Werk zwischen Romantik und Realismus und zugleich isoliert in der Eigenwilligkeit seiner Persönlichkeit. Er ist aber auch der einz .....
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Index » VON DER ROMANTIK ZUM REALISMUS

Ernst theodor amadeus hoffmann (i776-i822)

Der Ostpreuße E. T. A. Hoffmann war eine typisch romantische Doppelnatur: von Haus aus war er Jurist und verteidigte als Kammergerichtsrat in Berlin die Unabhängigkeit des Richterstandes gegen reaktionäre Ãœbergriffe, wobei er sich vor allem der freiheitlichen Studenten und des Turnvaters Jahn annah .....
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Wilhelm heinrich wackenroder (i773-i798)

Nur 25 Jahre alt wurde der zarte Wackenroder, in dessen 1797 erschienenen 'Herzensergießungen eines kunstliebenden Klosterbruders" alles das enthalten ist, was das Wesen der Romantik ausmacht. In seinem Werk erscheint zum ersten Male die altdeutsche Kunst, die sich ihm auf gemeinsamen Wanderungen mi .....
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Index » DIE DEUTSCHE ROMANTIK

Novelle von heinrich von kleist

Novelle Kleist ist in keinem seiner Stücke Ideendramatiker, sondern immer Wirklichkeitsdichter. Dies trifft genauso für seine Prosawerke zu. 'Es gibt im deutschen Schrifttum keine Novellen, deren Form und Vortrag so konzentriert, so kristallisch sind wie diejenigen Kleists." . Zu einer Zeit, da man .....
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Index » ZWISCHEN KLASSIK UND ROMANTIK

Heinrich von kleist (i777-i8ii)

Hölderlins Dichtung entrückte die Deutschen ins Reich der idealischen Sehnsucht, war Flamme des reinen Dichtergeistes, Kleists Werk wurzelt mitten im Felde des Lebens, ist Tat eines Genius, der sein Volk in verwirrter Zeit begleiten und aufrichten wollte. Der 1777 zu Frankfurt an der Oder Geborene .....
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Index » ZWISCHEN KLASSIK UND ROMANTIK

Der sandmann - das phantom unseres ichs

In seinem Aufsatz 'Das Phantom unseres Ichs " und die Literaturpsychologie: E.T.A. Hoffmann - Freud - Lacan in dem Band Urszenen - es handelt sich um die wohl komprimierteste und programmatischste aller Lacan-Applikatio-nen - erhärtet Kittler dieses Theorem. Kittler macht von Anfang an deutlic .....
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Index » Literaturtheorien » Strukturale Psychoanalyse und Literatur (Jacques Lacan)

Einen jener klassischen - rolf dieter brinkmann

schwarzen Tangos in Köln, Ende des Monats August, da der Sommer schon ganz verstaubt ist, kurz nach Laden Schluß aus der offenen Tür einer dunklen Wirtschaft, die einem 5 Griechen gehört, hören, ist beinahe ein Wunder: für einen Moment eine Ãœberraschung, für einen Moment Aufatmen, f .....
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Index » Gedichte aus unserer Zeit - Interpretationen

Gottfried silbermann - wulf kirsten

hof- und landorgelbauer im generalbaßzeitalter, meißnischer daedalo. geboren zu Kleinbobritzsch, erdnah und himmelweit, zu fußen Frauensteins als wäldner. kein bild, kein grab blieb nach. 5 ein menschenalter stur und still am flußlauf der Bobritzsch, der Mulde .....
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