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Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

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Lessing, Gotthold Ephraim



Eine von dem Dramatiker Heiner Müller geschaffene Thea-terfigur stellt sich mit der folgenden Sentenz dem Publikum vor: »Mein Name ist Gotthold Ephraim Lessing. Ich bin 47 Jahre alt. Ich habe ein/zwei Dutzend Puppen mit Sägemehl gestopft das mein Blut war, einen Traum vom Theater in Deutschland geträumt und öffentlich über Dinge nachgedacht, die mich nicht interessierten.« Diese Absage an eine pathetisch-inhaltsleere Klassikerverehrung ist nur scheinbar provokant. In Wirklichkeit bleibt auch sie in den Vorstellungen befangen, die von jeher das Bild bestimmt haben, das man von der Person und dem Werk L.s entworfen hat. Da ist zunächst das Stereotyp vom unpoetischen Dichter, dessen keineswegs gemütvolle Stücke einer »dramatischen Algebra« gehorchen, die man nur »frierend bewundern« kann ; da ist ferner der Traum vom Theater und seiner nationalpädagogischen Aufgabe, zu deren Erfüllung nur das Publikum fehlte, wie L. am Ende seiner Hamburgischen Dramaturgie resigniert feststellen muß; und da ist schließlich der Kritiker und bisweilen unversöhnliche Polemiker L., der mehr an der Form und der öffentlichen Wirkung seiner aufklärerischen Schriften als an den Inhalten oder der Wahrheit der jeweiligen Streitsache interessiert war. Man hat die Zeitumstände bedauert, unter denen der Autor gelitten hat und gleichzeitig die konsequente


Haltung bewundert, mit der er, trotz vieler mißlingender Pläne und unverschuldeten Unglücks als einer der ersten im »bürgerlichen« Zeitalter das Leben eines freien Schriftstellers führte. Diese Freiheit verdankte er vor allem seiner universalen Bildung.
      Bereits im Kindesalter wird L. von seinem Vater, einem theologisch ehrgeizigen lutherischen Pfarrer, durch Privatunterricht auf seine schulische und universitäre Laufbahn vorbereitet, die selbstverständlich zum Predigeramt fuhren sollte. Die an den Kurfürsten von Sachsen gerichtete Bitte des Vaters, seinen Sohn als »Alumnus mit einer freyen Kost-Stelle« in die Fürstenschule St. Afra in Meißen aufzunehmen, wird 1737 gewährt. Der Schüler übertrifft die in ihn gesetzten Erwartungen. Nach der hervorragend bestandenen Aufnahmeprüfung und ersten Konflikten mit der Schulordnung fügt sich L. schnell in das »klostermäßig« geregelte Leben der Eliteschule. Der umfangreiche Lehrplan berücksichtigt vor allem die alten Sprachen ; mit zeitgenössischer, gar deutscher Literatur oder Zeitschriften können sich die Schüler nur in den wenigen Nebenstunden oder privaten Kolloquien beschäftigen. Erste schriftstellerische Versuche entstehen jedoch schon während der Meißener Zeit. Als L. 1746 aufgrund seiner guten Leistungen vorzeitig entlassen wird, hat er im Gepäck nach Leipzig, wo er sich zum Theologiestudium immatrikuliert, den Entwurf zu dem Lustspiel Der junge Gelehrte, das 1748 von der Neuberschen Theatertruppe mit großem Erfolg aufgeführt wird. Unter einem Vorwand zitieren ihn die besorgten Eltern nach Hause, da sie mit Recht vermuten, daß er im Umgang mit einem als »Freigeist« verrufenen Verwandten, Christlob Mylius, sein Studium vernachlässigt habe. L. wechselt das Studienfach, ändert aber kaum seine Lebensweise, die enger mit dem Theater als der Universität verknüpft ist. Es entstehen eine Reihe von Stücken, die sich äußerlich an die sächsische Typenkomödie anlehnen, die Publikumserwartung aber produktiv durchbrechen, indem sie Vorurteilshaltungen nicht bestätigen, sondern als solche entlarven . Um seinen Leipziger Gläubigern zu entgehen, zieht L. noch 1748 nach Berlin, wo er sich als Redakteur verschiedener Zeitschriften eine Existenzgrundlage schafft. »Ich lernte einschen«, heißt es in einem Brief an die Mutter, »die Bücher würden mich wohl gelehrt, aber nimmermehr zu einem Menschen machen.« Das Studium hat er zwar dennoch mit einer philosophischen Magisterarbeit in Wittenberg abgeschlossen , aber erst nachdem er sich einen Namen als Rezensent wissenschaftlicher und literarischer Neuerscheinungen erworben hatte, dessen Einfluß stetig wachsen sollte: »Sagt Er, die Schrift sey gut, so druckt sie jedermann« . Die Wirkung seiner Kritik beruhte auf ihrer dialogischen Form. Der Leser wird direkt angesprochen und in die Entwicklung des Gedankenganges einbezogen - zwangsläufig auch das Opfer der Polemik, wie der Pfarrer Samuel Gotthold Lange, dessen Horaz-Ãœbersetzung L. kritisiert hatte, um die Entgegnung Langes mit einem Vade Mecum zu beantworten, das in seiner Unmittelbarkeit neue Maßstäbe für das sonst eher moderate Streitgespräch unter Gelehrten setzt: »Ein Glas frisches Brunnenwasser, die Wallung Ihres kochenden Geblüts ein wenig niederzuschlagen, wird Ihnen sehr dienlich seyn, ehe wir zur ersten Unterabtheilung schreiten. Noch eines Herr Pastor! — Nun lassen Sie uns anfangen.« Neben der Rezensionstätigkeit widmet sich L. weiterhin dem Theater. Er schreibt ein Fragment gebliebenes politisches Trauerspiel über den Berner Bürgeraufstand und gibt zusammen mit Christlob Mylius die Beyträge zur Historie und Aufnahme des Theaters heraus, die er ab 1754 als Theatralische Bibliothek allein fortsetzt. Eine Sammlung seiner Arbeiten erscheint zwischen 1753 und 1755 unter dem Titel Schifften, darunter auch die »Rettungen« historisch verkannter Autoren. Ihre Rehabilitierung bildet das Gegenstück zur aktuellen Streitschrift. Während L. hier eindeutig Stellung nimmt, hält er zu den zeitgenössischen »Literaturparteien« auffällige Distanz. Gleichwohl beteiligt er sich an der poctologischen Diskussion, am erfolgreichsten mit seinem 1755 uraufgeführten »bürgerlichen Trauerspiel« Miss Sara Sampson, das die von Johann Christoph Gottsched gezogenen Gattungsgrenzen bewußt ignoriert. Die empfindsame Familientragödie verfehlte nicht ihre Wirkung auf das identifikationsbereite Publikum: »die Zuschauer haben drey und eine halbe Stunde zugehört, stille geseßen wie Statuen, und geweint«. Nicht zufällig entwirft L. zur selben Zeit eine Theorie der Affekterregung und ihrer moralischen Wirkung im Briefwechsel mit seinen Freunden Moses Mendelssohn und Friedrich Nicolai . Die Tragödie »soll unsre Fähigkeit, Mitleid zu fühlen, erweitern«. Denn der »mitleidigste Mensch ist der beste Mensch, zu allen gesellschaftlichen Tugenden, zu allen Arten der Großmuth der aufgelegteste«. In der Lebenspraxis ließ sich dieser aufklärerische Optimismus freilich seltener bestätigen als auf dem Theater. Noch während des Briefwechsels muß L. einen Prozeß gegen einen jungen Leipziger Kaufmann anstrengen, den er auf einer mehrjährigen Bildungsreise durch Europa begleiten sollte, die bei Ausbruch des Siebenjährigen Krieges unterbrochen worden war; seine Entschädigungsforderungen sind erst Jahre später anerkannt worden. Der Krieg vereitelt zwar L.s Reisepläne , verschafft ihm aber, paradox genug, zum ersten Mal eine feste Anstellung. Er gibt die Mitarbeit an den bei Friedrich Nicolai verlegten und vielbeachteten Briefe die Neueste Litteratur betreffend auf und geht, völlig überraschend für seine Berliner Freunde, 1760 als Regimentssekretär nach Breslau. Patriotische Gefühle haben bei diesem Entschluß keine Rolle gespielt. Erst kurz zuvor hatte L. in seinem - lange unverstanden gebliebenen - Trauerspiel Philotas die Inhumanität des Krieges und den blinden Heroismus seiner »Helden« verurteilt. Die fluchtartige Abreise, über die sich L. selbst »jeden Tag wenigstens eine Viertelstunde« wundert, bedeutet keinen Bruch mit seinem bisherigen Leben als Schriftsteller. Die Breslauer Amtsgeschäfte lassen genügend Zeit für private Studien, und das Offiziersmilieu gibt ihm willkommene Gelegenheit, seine Spielleidenschaft zu befriedigen. Es entstehen Vorarbeiten zum Laokoon und nebenbei Milieustudien zur Minna von Barnhelm oder das Soldatenglück , einer Komödie »von spezifisch temporärem Gehalt« , in der ebensooft von Liebe und Ehre wie von Geld die Rede ist und in die L.s Erfahrungen mit abgedankten Offizieren, Kriegskontributionen und dem preußischen Polizeiwesen in einer nicht nur die Zensurbehörden in Aufregung versetzenden Wirklichkeitsnahe eingegangen sind: das Berliner Publikum ist begeistert, während das Stück in Hamburg nur mäßigen Erfolg hat. L. ist zu dieser Zeit bereits als Berater und »Dramaturg« des neugegründeten »Nationaltheaters« in der Hansestadt, einem Unternehmen, das nach weniger als einem Jahr an dem mangelnden Publikumsinteresse scheitert: »Ãœber den gutherzigen Einfall, den Deutschen ein Nationaltheater zu verschaffen, da wir Deutsche noch keine Nation sind!« {Hamburgische Dramaturgie, 101 — St.) Als auch ein von L. mitgetragenes Verlagsun-ternehmen nicht den erwarteten Erfolg hat und die Schulden des nun wieder »freien« Schriftstellers wachsen, nimmt er eine ihm vom Braunschweiger Hof angebotene Bibliothekarsstelle in Wolfenbüttel an. Sein Gehalt ist jedoch so gering, daß die Heirat mit Eva König, einer Hamburger Kaufmannswitwe, mit der er sich 1771 verlobt, zunächst aufgeschoben werden muß. L. leidet unter der Einsamkeit in Wolfenbüttel, die er mit Reisen nach Dresden und Wien unterbricht, wo er auch neue Stellenangebote prüft. Zum Hofleben hält er Abstand. An Eva König schreibt er zum Jahreswechsel 1772/73, er sei »bey Hofe gewesen, und habe mit andern gethan, was zwar nichts hilft, wenn man es thut, aber doch wohl schaden kann, wenn man es beständig unterläßt: ich habe Bücklinge gemacht, und das Maul bewegt.« Daß sein Trauerspiel Emilia Galotti wenige Monate zuvor im Rahmen eines höfischen Festes ohne Skandal uraufgeführt werden konnte, ist heute nur schwer vorstellbar. Der Mißbrauch fürstlicher Macht wird ebenso deutlich kritisiert wie die Ohnmacht des Bürgers geschildert, der seine Tochter tötet, um sie vor »der Schande« eines Mätressenschicksals zu bewahren; der heroische Schluß steht dabei jedoch im Widerspruch zu L.s eigener Forderung nach »Wahrscheinlichkeit der Umstände« und Charaktere , die dem Zuschauer eine Identifikation mit der Hauptfigur im Sinne der Mitleidstheorie erlauben sollen. Entfernt sich L. hier bereits von seinen poetologischen Grundsätzen, gilt dies in noch weit stärkerem Maß von seinem letzten Stück, dem »dramatischen Gedicht« Nathan der Weise , das als didaktisches Parabelspiel keinen festen Gattungsnormen mehr unterliegt. Es verdankt seine Entstehung den theologischen Auseinandersetzungen, die L.s letzte Wolfenbütteler Jahre bestimmen. Von rein theologischem Interesse scheint auch das erste Manuskript zu sein, das L. aus der umfangreichen Sammlung der Bibliothek zusammen mit einem Kommentar veröffentlicht , cm »bisher völlig unerkannt gebliebene^)« Dokument zum Abendmahlsstreit des 11. Jahrhunderts, mit dem der Herausgeber sich bei den lutherischen Theologen in »einen lieblichen Geruch von Rechtgläubigkeit« zu setzen weiß. Der Herzog erteilt ihm daraufhin Zensurfreiheit für die Publikation weiterer Beiträge Zur Geschichte der Litteratur. Aus den Schätzen der Herzoglichen Bibliothek zu Wolfenbüttel , deren dritter Teil dann allerdings eine Abhandlung enthält, die L. weder in den »Schätzen« der Bibliothek entdeckt noch aus Gründen orthodoxer Rechtgläubigkeit in die »Beyträgc« aufgenommen hat. Es handelt sich um einen Abschnitt aus der Apologie oder Schutzschrift für die vernünftigen Verehrer Gottes von Hermann Samuel Reimarus, einer radikal-dcistischen und bibelkritischen Schrift, die L. von den mit ihm befreundeten Kindern des Hamburger Philologen nach dessen Tod erhalten hat. Das erste daraus veröffentlichte Fragment eines Ungenannten bleibt zunächst unbeachtet. Durch eine längere Abwesenheit L.s von Wolfenbüttel wird die Veröffentlichung weiterer »Fragmente« unterbrochen. L. muß den jungen Prinz Leopold von Braunschweig auf einer mehrmonatigen Italienreise begleiten. Erst nach dieser erneuten Trennung von Eva König kann die Hochzeit im Oktober 1776 stattfinden. Im Dezember 1777 wird ein Sohn geboren, der »nur vierundzwanzig Stunden« lebt; am 10. Januar 1778 stirbt auch die Mutter. L. schreibt an einen Freund: »Lieber Eschenburg, meine Frau ist tot: und diese Erfahrung habe ich nun auch gemacht. Ich freue mich, daß mir viel dergleichen Erfahrungen nicht mehr übrig sein können zu machen; und bin ganz leicht.« Im Jahr zuvor waren fünf weitere Texte ausdem Reimarus-Nachlaß erschienen. Die Kritik der Theologen ließ nun nicht länger auf sich warten, und L. wurde als der Herausgeber jener »gotteslästerliche Schriften« zur Verantwortung gezogen. In rascher Folge entstehen seine Verteidigungsschreiben und Repliken auf eine immer direkter werdende Kritik, die vor allem von dem Hamburger Hauptpastor Johann Melchior Goeze ausging. In ihrer Brillanz und sprachlichen Ausdruckskraft markieren diese polemischen Streitschriften einen Höhepunkt der Aufklärung in Deutschland. Da der Disput öffentlich ausgetragen wird und noch dazu in deutscher Sprache statt im exklusiven Gelehrtenlatein, beendet ein herzogliches Publikationsverbot die Kontroverse und enthüllt damit erst ihre politische Brisanz. In dieser Situation erinnert sich L. an einen älteren Dramenentwurf, den er auszuarbeiten beginnt und dem Publikum, vor dem er im Fragmentenstreit zum Schweigen verurteilt ist, zur Subskription anbietet. »Es wird nichts weniger«, heißt es in einem Brief an den Bruder Karl, »als ein satirisches Stück, um den Kampfplatz mit Hohngelächter zu verlassen. Es wird ein so rührendes Stück, als ich nur immer gemacht habe..., falls ich nicht etwa die ganze Streitigkeit aufgeben wollte. Aber dazu habe ich noch ganz und gar keine Lust.« 1779 erscheint Nathan der Weise. So wie in diesem Stück der Unterschied von Vernunft und Offenbarung, von »Geist« und »Buchstabe« der Religion, von Toleranz, Humanität und ethischem Handeln poetisch gestaltet und in der Ringparabcl zusammengefaßt wird, dominiert L.s deistisch inspirierter Theodizce-Gedanke auch die anderen Schriften des Spätwerks . An seinen Bruder Karl schreibt L. im April 1779: » Es kann wohl seyn, daß mein Nathan im Ganzen wenig Wirkung thun würde, wenn er auf das Theater käme, welches wohl nie geschehen wird.« Inzwischen gehört der Nathan zum Lektürekanon der Schulen und zum festen Inventar der Theaterspielpläne, was der skeptischen Voraussage L.s indessen nur zum Teil widerspricht. Mehr denn je verdankt das Lehrstück religiöser Emanzipation seine Aktualität dem traurigen Umstand einer nicht bewältigten Vergangenheit, an die man zwar ungern, aber aus bestimmten Anlässen mit einiger Gewohnheit und entsprechend abnehmender Wirkung erinnert. Das aufklärerische Drama wird zum Argument, mitunter zum Alibi eines oberflächlichen Philosemitismus, der, unter Berufung auf eine vermeintlich unversehrte Tradition deutsch-jüdischer Symbiose, der Auseinandersetzung mit den historischen Gründen der nationalsozialistischen Rassenideologie und dem Fortbestehen eines antijüdischen Ressentiments ausweicht. Dabei ist gerade die Wirkungsgeschichte L.s unlösbar mit den Assimilationsbestrebungen der deutschen Juden im 19. Jahrhundert und ihrem spätestens seit der Reichsgründung deutlich werdenden Scheitern verknüpft. Entsprechend schwer hatten es das deutsche Publikum und die Literaturvermittler mit dem Aufklärer L. als dem Autor des Nathan. Man hat andere Teile des Werkes in den Vordergrund gerückt und sich ein Bild vom nationalen »Kämpfer« L. zurechtgedeutet, das sich jedoch bis heute nicht zum Porträt eines »Klassikers« runden lassen wollte.
     


Gotthold ephraim lessing - hamburgische dramaturgie

Erstes Stück [...] Die Leidenschaften nicht beschreiben, sondern vor den Augen des Zuschauers entstehen, und ohne Sprung, in einer so illusorischen Stetigkeit wachsen zu lassen, daß dieser sympathisieren muß, er mag wollen oder nicht: das ist es, [...] was das Genie ohne es zu wissen, ohne es sich .....
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Gotthold ephraim lessing - laokoon

XVI [...] wenn es wahr ist, daß die Malerei zu ihren Nachahmungen ganz andere Mittel oder Zeichen gebrauchet, als die Poesie; jene nämlich Figuren und Farben in dem Räume, diese aber artikulierte Töne in der Zeit; wenn unstreitig die Zeichen ein bequemes Verhältnis zu dem Bezeichneten haben müssen: .....
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Gotthold ephraim lessing - briefe, die neueste literatur betreffend

Siebzehnter Brief 'Niemand", sagen die Verfasser der 'Bibliothek", wird leugnen, daß die deutsche Schaubühne einen großen Teil ihrer ersten Verbesserung dem Herrn Professor Gottsched zu danken habe." Ich bin dieser Niemand; ich leugne es gerade zu. Es wäre zu wünschen, daß sich Herr Gottsched niem .....
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Gotthold ephraim lessing - abhandlungen über die fabel

Von dem Wesen der Fabel Wenn wir einen allgemeinen moralischen Satz auf einen besondern Fall zurückführen, diesem besondern Falle die Wirklichkeit erteilen, und eine Geschichte daraus dichten, in welcher man den allgemeinen Satz anschauend erkennt, so heißt diese Erdichtung eine Fabel. [■ .....
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Lessing, gotthold ephraim

Auf Lucinden Preisendanz, Wolfgang. In: Gedichte und Interpretationen 2, 1983, S. 216 - 224. Die drey Reiche der Natur Pachter, Karl. In: Gedichte und Interpretationen 2, 1983, S. 192 - 203. Lob der Faulheit Neumann, Peter Horst. In: Frankfurter Anthologie 7, 1983, S. 29 - 32. Nix Bodens .....
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Lessing, gotthold ephraim

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Gotthold ephraim lessing

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Ich möchte tanzen lernen - Ãœber gotthold ephraim lessing

»Dann also bis morgen Abend«, sagte Mylius. Er tippte sich unternehmungslustig an den Hut. »Ich hole dich ab. Und versuche ja nicht, mich wieder mit einer Ausrede abzuspeisen.« Als es Lessing endlich gelungen war, den späten Besucher aus seiner Kammer hinauszukomplimentieren, setzte er sich gleich .....
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Gotthold ephraim lessing (i729-i78i)

Lessing ist der bedeutendste Vertreter der deutschen Aufklärung . Erwarauch einer der ersten »freien« Schriftsteller, zeit seines Lebens hatte er versucht, auf fürstliche Mäzene zu verzichten, um Abhängigkeiten zu vermeiden. Kr studierte 1746-1748 in der Kulturmetropole Leipzig an jener berühmten Un .....
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Lessing, gotthold ephraim

Geb. 22.1.1729 in Kamenz; gest. 15.2.1781 in Braunschweig Eine von dem Dramatiker Heiner Müller geschaffene Theaterfigur stellt sich mit der folgenden Sentenz dem Publikum vor: »Mein Name ist Gotthold Ephraim Lessing. Ich bin 47 Jahre alt. Ich habe ein/zwei Dutzend Puppen mit Sägemehl gestopft das .....
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Kishon, ephraim

Ephraim Kishon ist in der zeitgenössischen Literatur eine Ausnahmeerscheinung. Er ist Bürger eines kleinen Landes und schreibt in einer Sprache, die nur wenige sprechen . Die Ãœbersetzungen seiner humorvol- len und satirischen Werke wurden weltweit ein riesiger Erfolg: Die Gesamtauflage seiner etw .....
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Ihre ingeniöse Begründung erfährt die Theorie des bürgerlichen Trauerspiels durch Lessing, dessen wesentlicher Beitrag darin besteht, daß er die formalen Bestimmungen der Gattung um Elemente einer neuen Gefühlskultur ergänzt, die teils aus der britischen Moral-sense-Philosophie, teils aus sensualist .....
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In nur geringem Maße beeinflußt die Programmatik der rührenden Komödie die Lustspielformen, mit denen der junge Lessing seit dem Ende der 40er Jahre hervortritt. Zwar nimmt der aufstrebende Autor die Entwicklung der Gattung interessiert zur Kenntnis, wie man seinen theoretischen Abhandlungen entnehm .....
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Werner rieck - aus: die höhepunkts- oder lessing-phase der deutschen aufklärung ...

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Werner rieck - die höhepunkts- oder lessing-phase der deutschen aufklärung ...

Die nationalliterarisch bedeutsamste Entwicklungsstufe der Aufklärungsliteratur, die einen Zeitraum von etwa 1750 bis 1770 umfaßt und die wir als Höhepunkts- oder Lessingphase bezeichnen, ist vor allem dadurch charakterisiert, daß die gesamte Aufklärungsbewegung in Deutschland auf Grund größerer ges .....
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Lessing - ein deutscher aufklärer

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Lessing, doris

Unter den englischen Gegenwartsautorinnen ist Doris Lessing die wohl vielseitigste. Zentrale Themen ihres am europäischen Realismus orientierten Werks sind die Beleuchtung gesellschaftlicher Wirklichkeit, die Entfaltung des Individuums sowie die Erkundung der menschlichen Seele. Im heutigen Iran al .....
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Lessing,  Gotthold  Ephraim    





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