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Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

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Lenz, Siegfried



Nicht erst seit seinem unerwarteten Bestseller Deutschstunde wird L. vorgeworfen, seine Vermarktung in den Medien und die Breitenwirkung seiner Werke beweise, daß sein Schreiben im Grunde auf das rückhaltlose Einverständnis, auf eine »Komplizenschaft mit dem Leser« hin angelegt sei. Seine Aufarbeitung der deutschen Vergangenheit in den Romanen, Erzählungen, Geschichten und Hörspielen trage zu sehr die Spuren des Persönlichen und sei gleichzeitig so allgemein, ja neutral gehalten, daß er damit der Neigung seiner Leser entgegenkomme, die unliebsame nationalsozialistische Vergangenheit zu verdrängen. Diesem Entgegenkommen entspreche auch die traditionelle, kaum einmal ästhetische Experimente wagende Stilhaltung, die eingängige Natur-, Landschafts- und Personendarstellung seiner Eigenbrödler und Sonderlinge, vor allem aber die autobiograplnsch-lebensgeschichtliche Tendenz, die »menschliche Botschaft«, von der sowohl die »zeitlos-archaischen«, der Existenzphilosophie der 50er Jahre und Ernest Hemingways stoisch-skeptizistischer Weltsicht verpflichteten Kurzgeschichten und Romane wie die großen Romane der 60er und 70er


Jahre getragen sind. Abgesehen von der fragwürdigen Gleichsetzung des Leserverhaltens mit der Absicht des Schreibenden übersieht eine solche Charakterisierung, wie nachhaltig L. jeweils aus dem Zeitkontext heraus, in ihn eingreifend und ihn übersteigend, geschrieben hat; zunächst in einer ersten Phase der unmittelbaren Verarbeitung des Kriegs und der Nachkriegszeit: Es waren Habichte in der Luft von 1951. L. thematisiert in diesem Roman Flucht und Entkommen, Widerstand und Entzug als Schlüsse-lerlebms des siebzehnjährigen Notabiturienten, der zur Marine eingezogen wird und sich kurz vor Kriegsende in den Wäldern Dänemarks versteckt, die drohende standrechtliche Erschießung stets vor Augen. Es folgen der Roman Duell mit dem Schatten , ein Band mit Erzählungen , das Hörspiel Das schönste Fest der Welt und der Roman Der Mann im Strom , in dem L. vom Scheitern eines älteren Mannes im Dschungel des Konkurrenzkampfs erzählt. Das tragische Scheitern eines Sportlers stellt er in dem Roman Brot und Spiele dar, dann erscheinen Erzählungen und »Geschichten aus dieser Zeit« .
      In der »Spurensicherung« und der literarischen Erinnerungsarbeit entdeckt L. einen zweiten Antrieb zum Schreiben, um die verlorene Heimat Masuren in der Literatur zu vergegenwärtigen — ihre Landschaft, ihre Seen, die Wälder, den Menschenschlag und die Sprache —, sei es in der Form der heiter-anekdotischen, schwankhaften Erzählung oder der bedeutsamen Dokumentation Masurens im Heimatmuseum von 1978. Das stark ausgeprägte Zeit-und Gegenwartsbewußtsein von L., das sich u.a. in der Parteinahme für die bei Kriegsende zu Millionen aus ihrer Heimat Vertriebenen und seinem Engagement für die Ostpolitik Willy Brandts ausgedrückt hat, rührt aus der journalistischen Vergangenheit des jungen L. her, der sein nach Kriegsende aufgenommenes Studium der Philosophie, der Anglistik und der Literaturwissenschaft abbricht, um Feuilletonredakteur bei der Zeitung Die Welt in Hamburg zu werden. Seit diesem Zeitpunkt hat er planmäßig zu schreiben begonnen und bereits 1951 den Sprung in die Existenz als freier Schriftsteller gewagt. Hamburg und der Norden bleiben über Jahrzehnte Lebensraum und Sphäre seiner Wirkung; heute lebt L. mit seiner Frau im dänischen Jütland.
      Die zweite Werkphase des mit zahlreichen kleineren und größeren Literaturpreisen ausgezeichneten Autors setzt mit dem Hörspiel bzw. Drama Zeit der Schuldlosen ein; es folgen der Roman Stadtgespräch , dann die Erzählungen Der Spielverderber . Inzwischen hat sich L., obgleich kein Parteimitglied, für den Bundestagswahlkampf der SPD engagiert. Die Schriftstellerexistenz empfindet er zunehmend als Instanz öffentlicher politischer Verantwortung, als soziales Gewissen, ohne daß er als geborener Erzähler und Geschichtenerfinder in ein Moralisieren verfiele, vielmehr spielt er in epischer Breite alle Varianten des Denkbaren und Möglichen durch, um seine Leser wachzurütteln. »Und wenn 1 )aniel sich gestellt hätte?«, lautet der Einleitungssatz des Stadtgesprächs.
      Der überraschende Erfolg des im bedeutsamen Jahr 1968 - die außerparlamentarische Opposition erlebte ihren Höhepunkt, der »Tod der Literatur« wurde proklamiert — erschienenen Romans Deutschstunde ist in der Fähigkeit von L. begründet, anknüp-fcnd an die großen Zeitromane des 19. Jahrhunderts, Theodor Fontanes und Wilhelm Raabes vor allem, gesellschaftliche und politische Strömungen und Entwicklungen aufzunehmen und sie erzählerisch als Lebensschicksale verstehbar zu machen. Siggi Jepsen, der Held der Deutschstunde, leistet seine Strafarbeit über »die Freuden der Pflicht« eigentlich für alle Deutschen — eine Lizenzausgabe erschien 1974 in der DDR. Das Erscheinen des Buchs fiel nicht zufällig auch in eine Periode erstarkender neonazistischer Umtriebe. Während sich Siggi Jepsen mit seiner Strafarbeit von der Vaterwelt ablöst, ist L. dabei zu erkunden, warum die oft gepriesene »deutsche Seele« so anfällig für den Faschismus ist. L. schließt damit an die großen Erziehungs- und Bildungsromane des 19. Jahrhunderts an, an das, was deutsche Wirklichkeit, deutsche Tradition, falsch verstandene Loyalität, deutschen Wachtraum stets ausgemacht hat. Die Deutschstunde ist aber auch ein Zeitroman: Die autoritär geführte Anstalt, in der Siggi Jepsen einsitzt, ist eine Chiffre der restaurativen späten Adenauer-Ära.
      Der Auseinandersetzung mit dem fatalen Pflichtbegriff in der Deutschstunde folgt 1973 der Roman Das Vorbild, in dem sich L. mit dem Vorbildlichen, Leitbildhaften, lebensgeschichtlich Symbolischen auseinandersetzt. Während Siggi Jepsen die »Heimatkunde« seines Großvaters noch verspottet hat, wird das Thema der Heimat, ihres Verlusts und ihrer Wiederfindung im 1978 erschienenen Roman Heimatmuseum breit gestaltet. L. nimmt mit diesem Buch Abschied von seiner Heimat Masuren, deren Natur und Landschaft er intensiv und beeindruckend schildert. Heimatmuseum ist noch reicher an Sonderlingen als die Deutschstunde, reicher auch an Sprachbildern und Motiven. Dies gilt ebenso für den bislang letzten Roman Exerzierplatz , der den Weg der Verwandlung beschreibt - aus dem ehemaligen Exerzierplatz wird eine Baumschule -, den Weg aus der Fatalität der Geschichte heraus zur konkreten, realisierbaren Utopie.
     


Siegfried lenz der beweis

Grundlagen der Erzählkunst von Siegfried Lenz 'Schreiben ist eine gute Möglichkeit, um Personen, Handlungen und Konflikte verstehen zu lernen", sagt Lenz in einer 'Autobiographischen Skizze"1. Sein Bestreben ist es, 'einen wirkungsvollen Pakt mit dem Leser herzustellen, um die bestehenden Ãœbel zu .....
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Lenz, siegfried

Geb. 17.3.1926 in Lyck/Masuren Nicht erst seit seinem unerwarteten Bestseller Deutschstunde wird L. vorgeworfen, seine Vermarktung in den Medien und die Breitenwirkung seiner Werke beweise, daß sein Schreiben im Grunde auf das rückhaltlose Einverständnis, auf eine »Komplizenschaft mit dem Leser« .....
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Lenz, siegfried

Siegfried Lenz zählt neben Heinrich -» Böll, Günter -> Grass und Martin ^Walser zu den herausragenden deutschen Autoren nach 1945. In einem umfangreichen Oeuvre, das Romane, Erzählungen. Hörspiele und Essays umfasst, verarbeitet Lenz Themen derNachkriegs-Generation. Bereits im Alter von 17 Jahren w .....
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Siegfried lenz die große konferenz

Die Erzählung 'Die große Konferenz" von Siegfried Lenz ist der bekannten Sammlung masurischer Geschichten entnommen, die 1955 unter dem Titel 'So zärtlich war Suleyken" herausgegeben wurde. Hier werden Jugenderinnerungen in einer besonderen Form dargeboten. Weder die Personen noch geographische Einz .....
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Siegfried lenz das wrack

Analyse In dieser Geschichte erzählt Lenz vom Unglück des armen Fischers Baraby, dessen Fleiß und Wagemut ihn nicht vor dem Schicksal des Glücklosen bewahren. Baraby gehört zu einer Gruppe von Flußfischern, die im breiten Mündungsgebiet der Elbe fischen. Gelegentlich schlachten sie ein Wrack aus, a .....
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Siegfried lenz: »heimatmuseum« (i978) - >imaginäre geschichtsschreibung

Episches Protokoll eines Verlustes »Aus dem Ploetz [...] können wir erfahren, wann und wie die Rückführung deutscher Kriegsgefangener vor sich ging, eine Erzählung von Böll oder Borchert aber führt uns vor Augen, was es heißt, aus Krieg und Gefangenschaft zurückzukehren.« So schreibt Siegfried Le .....
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Siegfried lenz ein sehr empfindlicher hund

1. Textanalyse 1.1. Der Leser der Geschichte wird sagen: ein echter Lenz! Denn folgende Wesenszüge, die Siegfried Lenz charakterisieren, treten deutlich hervor: 1.1.1. Der ruhige, unkomplizierte Erzählfluß entfaltet das Geschehen so durchsichtig und plastisch, daß die Freude am Les .....
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Siegfried lenz (geb. i926).

Er stammt aus Lyck, war als junger Matrose 'Augenzeuge der großen Flucht und des Untergangs vieler Schiffe" und lebt seit 1945 in Hamburg. Als Postulat seines Schaffens nennt er '. . . ein gewisses Mitleid, Gerechtigkeit und einen nötigen Protest". Einige seiner Werke verarbeiten Kriegs- und Nachkri .....
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Lenz, jakob michael reinhold

Geb. 12.1.1751 in Seßwegen ; gest. 23. oder 24.5. 1792 in Moskau »Wir werden geboren - unsere Eltern geben uns Brot und Kleid - unsere Lehrer drücken in unser Hirn Worte, Sprachen, Wissenschaften ... es entsteht eine Lücke in der Republik wo wir hineinpassen - unsere Freunde, Verwandte, Gönner ... .....
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Sprachliche aspekte der ambivalenz

Die karnevalislische Koinzidenz, die jäh alle Werlordnungen und Hierarchien umstürzt, ist für nahezu alle modernen Romane kennzeichnend. Sie hat u.a. zur Folge, daß die herrschenden Werte, die zumeist die Werte der Herrschenden sind, mit Unwerten verknüpft und diskreditiert werden. Wo das Erhabene u .....
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Index » Moderne / Postmoderne Literatur » Von der modernen zur postmodernen Literatur: Ambivalenz, Indifferenz und Ideologie

Ãœbersetzung und »Ã„quivalenz«

Die ersten Ansätze einer dezidiert wissenschaftlichen Beschäftigung mit Fragen der Ãœbersetzung schließen sich an die Etablierung der Linguistik in den fünfziger und sechziger Jahren als eigenständige Wissenschaft und die in ihrem Kontext untersuchten Fragen der maschinellen Ãœbersetzung durch den C .....
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Index » Grundfragen der Textrezeption » Übersetzungstheorie, Übersetzungswissenschaft, Übersetzungsforschung

Kritik der »Ã„quivalenz«-konzepte: die »skopostheorie«

Eine entschiedene Abwendung vom Äquivalenzkonzept und der damit verbundenen Invarianzforderung findet schließlich in der funktionalen Translationstheorie statt, die von der pragmatischsituativen Eingebundenheit von Texten ausgeht. Ãœbersetzen könne demzufolge nicht als bloßer Umcodierungsprozeß zwi .....
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Das elend des lehrers jakob michael reinhold lenz: der hofmeister oder vorteile

Analyse Wahrscheinlich 1772 schrieb Lenz den Hofmeister; das Stück erschien anonym im Frühjahr 1774 im Leipziger Verlag von Christian Friedrich Wey-gand, der im selben Jahr auch den Werther verlegte. Das Drama hat mit dem Götz einige Gemeinsamkeiten. In beiden Stücken lassen sich die Einflüsse S .....
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Index » Sturm und Drang Epoche » Das nicht aristotelische Drama

Ambivalenz der aufklärung: vernunft und angst

Zu den Konsequenzen einer radikalen Aufklärung, die die Vorherrschaft der Vernunft in das Zentrum individueller wie auch sozialer Entwicklung stellt, zählt die Vorstellung der absoluten Gültigkeit des Rationalitätsprinzips. Zufall, Schicksal, Unerklärliches, Phänomene, die sich einer vernünftigen E .....
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Index » Rationalismus und Irrationalismus - Sichtweisen der Moderne I

Polyvalenz, gesellschaftskritik und modernität

Die Vielfalt der eingeflochtenen Themen und Motive in Schillers Geisterseher garantiert dem Werk, trotz/wegen seines fragmentarischen Charakters, ein großes Potential an Deutungsmöglichkeiten und Sinnzusammenhängen und bietet dem Leser dadurch vielerlei Möglichkeiten für eine individuelle Rezeption, .....
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Index » Friedrich Schiller: Der Geisterseher » Schauerroman und Kriminalgeschichte: Rationaler Irrationalismus und irrationaler Rationalismus

Das aquivalenzprinzip der wortkunst: poetische rede

Eine gute Grundlage für die Lyrikanalyse bietet die These des russischamerikanischen Sprach- und Literaturwissenschaftlers Roman Jakobson, die Funktionsweise poetischer Rede nutze ein Prinzip, das wir bei Äußerungen in der Prosasprache des Alltags nicht in der Abfolge der Laute, Silben, Wörter, Sät .....
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Index » Analyse literarischer Texte

Moderne literatur und ambivalenz: zwischen nietzsche und freud

Möglicherweise ließe sich zeigen, daß die Ambivalenz als dialektische Einheit der Gegensätze ohne Synthese, als Zusammenführung unvereinbarer Werte {ambo-vulor) und als Zusammenwirken einander entgegengesetzter Regungen im psychoanalytischen Sinne das strukturierende Prinzip von Nietzsches Philosop .....
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Index » Moderne / Postmoderne Literatur » Von der modernen zur postmodernen Literatur: Ambivalenz, Indifferenz und Ideologie

Die problematiken des modernismus und der postmoderne: ambiguität, ambivalenz und indifferenz

Die literarische und literalurwissenschaftliche Diskussion hat hier auch deshalb einen »paradigmatischen« Stellenwert, weil eine der gegenwärtigen Bedeutungen des Wortes »Postmoderne« in den Jahren 1959-60 entstanden ist, als die amerikanischen Lileraturwissenschaftler Irving Howe und Harry Levin4 .....
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Index » Moderne / Postmoderne Literatur » Modernismus und Postmoderne: Die literatur wissenschaftliche Debatte

Nietzsche: ambivalenz, dialektik und rhetorik

Mit Recht weist Karl Löwith auf die philosophische Verwandtschaft Nietzsches mit Junghegelianern wie Stirner, Rüge und Feuerbach hin. Denn Nietzsche, der mit Stirners anarchistischem Werk Der Einzige und sein Eigentum vertraut war, knüpfte an die Religionskritik Feuerbachs und Bruno Bauers an und .....
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Index » Ästhetische Theorie, Dialektik und Dekonstruktion

Ambivalenz und dialektik: nietzsches erbe

Wie Derrida und Paul de Man bewegt sich auch Miller in einem junghegelianischen und nietzscheanischen Kontext, wenn er Hegels Begriff der Aufhebung ablehnt und dadurch die gesamte hegelianische Dialektik in Frage stellt. Im Zusammenhang mit dem Logozentrismus und dem Nihilismus, die seiner Ansicht n .....
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Index » J. Hillis Miller oder Kritik als Ethik

Kritik an hegel: ambivalenz, dialektik, dialog

Im zweiten Teil dieses Buches wurde der ideologische Diskurs auf semantischer Ebene als dualistische Struktur dargestellt, deren Aussagesubjekt auf die marktbedingten Ambivalenzen des gesellschaftlichen Alltags, auf dessen „Karnevalisierung", würde Bachtin sagen, mit manichäischen Mythen reagiert, d .....
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Index » Ideologie und Theorie » Ambivalenz und Dialektik

Ambivalenz und kritik

Die absolute Ablehnung der Marktgesellschaft ist ebenso fragwürdig wie deren Bestätigung in der Indifferenz. Der Gegensatz zwischen Tauschwert und Gebrauchswert, der einer der Ausgangspunkte meiner Argumentation ist, ist ebensowenig absolut wie der zwischen dem 'auratischen" und dem technisch 'repro .....
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Index » Ideologie und Theorie » Ambivalenz und Dialektik

Ambivalenz, ironie und reflexion: von broch zu musil

Bevor ich auf einige ideologiekritische Begriffe eingehe, die den Romanen Hermann Brochs und Robert Musils zugrunde liegen, möchte ich an das sechste Kapitel anknüpfen, in dem von der Beziehung zwischen Theorie und Fiktion die Rede war. Im Zusammenhang mit Adornos Parataxis und Derridas Dekonstrukti .....
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Nietzsche: ambivalenz und ausdrucksebene

Sicherlich kann Friedrich Nietzsche nicht als Junghegelianer gedeutet werden: nicht nur weil dies seinem Selbstverständnis widerspricht, sondern auch deshalb, weil er als Hegel-Schüler oder Hegel-Epigone nicht zu verstehen ist. Dennoch hat Wolfgang Eßbach recht, wenn er - nach Volhard und Löwith - .....
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Kracauer, siegfried

Siegfried Kracauer, Spross einer jüdischen Kaufmannsfamilie, hat ein thematisch und analytisch umfangreiches sowie vielseitiges schriftstellerisches und publizistisches Werk hinterlassen, das in seiner diagnostischen Hellsichtigkeit seinesgleichen sucht. Den promovierten Architekten zog es früh in .....
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Lenz,  Siegfried    





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