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Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

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Kroetz, Franz Xaver



»Vater: Beamter / Mutter: Hausfrau / geb. 25. Februar 1946 in München / 1946-1951 Simbach am Inn / ab 1951 München: / 4 Klassen Volksschule / 5 Klassen Oberschule / 2 Jahre Schauspielschule München / 1 Jahr Max-Reinhardt-Seminar Wien / / 2 Jahre Abendmittel-schule / Bühnengenossenschaftsprüfung Schauspiel / etwa 1966 / Anfang 1967 Kellertheater, kleine Engagements / dann bis heute Gelegenheitsarbeiter / Gammeln / »echt« schreiben seit 4 Jahren 15 Stücke, Einakter, 2 Romane etc. / zwischendurch: 2 Jahre Bauerntheater .« — So verkündet K. im Programmheft einer Stallerhof-lnszenie-rung 1972/1973. Drei Jahre später wurde er, der nach dem Willen seines Vaters den Beruf des Steuerberaters hätte ergreifen sollen, zu einem der meistgespielten deutschen Dramatiker der Gegenwart, heute ist er mit seinen bisher 42 Bühnenstücken der meistgespielte. Schon als Zwanzigjähriger schreibt er Stücke am laufenden Band, die er allerdings fast ausnahmslos nicht an die Öffentlichkeit bringt. Seine praktischen Erfahrungen holt er sich nach endlich bestandener Schauspielprüfung an kleinen Münchner Kellertheatern und am Tegernseer Bauerntheater.

      Die politische Stimmung seit Mitte der 60er Jahre trug einiges zu K.s Erfolg bei. Im Bestreben, auch das Theater zu politisieren, gelangten die Stücke Ödön von Horvaths und Marieluise Fleißers erneut auf die Bühne. K. beschäftigte sich mit beiden Autoren, fand sich in Themen und Mitteln seiner ersten Stücke bestätigt und Heß sich von ihnen in seinen folgenden Aufführungen anregen.
      Die Kritiker bezeichneten ihn als »Pornoautor« und legten seinen Schauspielen das Raster der Darstellung von »Randgruppen«, »Sprachlosigkeit« und »sexuellen Abnormitäten« auf, wodurch die Neugierde der Öffentlichkeit noch mehr gesteigert wurde. »Ich will doch in meinen Stücken nichts anderes zeigen als die seelische Abstumpfung und Vereinsamung, in die ein Mensch durch die bestehende Gesellschaftsordnung getrieben werden kann.«
K. untersucht die Lebensbedingungen und ihre Auswirkungen in der kapitalistischen Konsumgesellschaft der Bundesrepublik. Er bleibt dabei nicht an der Oberfläche, sondern dringt in die intimsten Bereiche des Menschen vor. Dabei kommt er zu dem Ergebnis, daß diese Gesellschaft den Einzelnen brutal unterdrückt und versklavt. Er kann sich nur dadurch wehren, daß er gegenüber den von ihm Abhängigen ebenso brutal handelt. Um eine unmittelbarere Wirkung der Charaktere zu erzeugen, demonstriert K. seine Ãœberlegungen am Beispiel seiner ihm unmittelbar vertrauten Umwelt. Alle Figuren in seinen Stücken sprechen bayrischen Dialekt.
      Seine frühen Stücke handeln in einem engen, überschaubaren Rahmen. Darinwidmet er sich einzig den sozial Schwachen, die sich wegen ihrer mangelnden Ausbildung in Beruf, Familie und mit dem Partner nicht auseinandersetzen können. K. kennzeichnet diese Figuren mit Eigenschaiten wie leichtgläubig, voller Vorurteile und mangelhaft im Ausdrucksvermögen bis hin zur Sprachlosigkeit. Sie haben sich in ihren Problemen so festgefahren, daß sie sich nicht mehr sprachlich ausdrücken können. Diese Ausweglosigkeit führt in die Apathie oder in das Verbrechen. Da ist z.B. die geistig behinderte und noch blutjunge Beppi, die von dem alten Knecht des Stallerhof ein Kind bekommt. Bei den Eltern stößt sie auf Unverständnis, denn so ein Kind ist gegen die »Ehre«: »Das weiß ich, meine Tochter, wo noch ein Kind is, das zruckbliebn is, hat net schwanger zu sein, von einem alten Taugenichts. Wie man da dastehn tut, vor die andern. Nein.« Als das Kind nach der Geburt in ein Heim soll, bringt es Beppi aus Verzweiflung um .
      Nach der späten Beschäftigung mit Bertolt Brecht versuchte K. sich auch in der »großen Form«. In seinen beiden Hebbel-Bearbeitungen, Maria Magdalena und Agnes Bernauer , bringt er neben den Heimarbeitern auch den Unternehmer ein. Die beiden von der Theorie her geschriebenen Stücke waren jedoch kein Erfolg. K. bekannte, daß er seine Stücke aus der eigenen Anschauung, aus der Realität heraus entwickeln müsse, denn: »Realismus heißt für mich nämlich >aus erster Hand kommende« Hat K. in seinen frühen Stücken nur ausgestellt und aufgezeigt, so erweitert er schon in seiner Experimentierphase 1972/73 um kommentierende Eingriffe, setzt sogar illusionsbrechende Mittel ein. In Dolomitenstadt Lienz , einer »Posse mit Gesang«, spielen drei Häftlinge Karten und Schach und unterhalten sich dabei völlig bewußt über ihre Situation. Mit ihren Phantasien und Träumen läßt K. erstmals die Zukunft eine Rolle spielen. Langsam vergrößert er sein Figurenrepertoire auch auf den »durchschnittlichen« Bürger und läßt seine Charaktere eine Entwicklung durchmachen, an deren Ende die Bereitschaft steht, ihr Verhalten zumindest im persönlichen Bereich zu verändern, um künftige Katastrophen zu vermeiden .
      K., nach eigenen Aussagen ein Schriftsteller, der »auch« Politik macht, tritt im Mai 1980 aus der DKP aus. In seinen neuen Stücken gewinnt er mehr Abstand von seinen Figuren, wagt es, auch surrealc Szenen einzubringen. Er beschäftigt sich mit den Auswirkungen der Technisierung auf den Alltag des Menschen. In seinem zweiteiligen Roman Der Mondscheinknecht schildert K. das bäuerliche Leben vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Dieses Dasein unterliegt unerbittlichen traditionellen Gesetzen: »De Rasse is de Rasse. Des is as wichtigste. Bei Mensch und Viech. Und du bisd a guada Schlog, weist a Kreizberger bist, merkda des... Es Lern is Zucht« — so der Vater des Erzählers. Der aufgrund einer Kinderlähmung behinderte Anton Kreuzberger beschreibt in seinen Aufzeichnungen ein Außenseiterleben unter ständigen Demütigungen, das einzig wegen seiner Arbeit anerkannt wird. »Und weil schreiben sich wehren heißt, und Dichtung Widerstand ist. und Fantasie eine Waffe, schreibt er weiter, so lange, bis er begreift, wo sein Ich den Anfang hat: immer dort, wo er sich gewehrt hat.« Die Stärke des Romans liegt eindeutig in den kraftvollen, lebensnahen Bildern der Bauernexistenz. Der Fortsetzungsteil, in dem sich K. dem Stadtleben des Behinderten zuwendet, verblaßt allerdings dagegen.
      Die widersprüchlichsten Reaktionen, sowohl beim Publikum als auch bei den Theaterkritikern, hat eines seiner jüngsten Stücke, Bauernsterben , hervorgerufen.
      Das Stück wurde begeistert bejubelt, aber auch erbittert ausgepfiffen und angegriffen; die CSU-Fraktion forderte im Stadtrat die Absetzung der Aufführung vom Programm der Münchner Kammerspiele. Zwei Bilder durchziehen Bauernsterben vom Anfang bis zum Ende: Heimat und — neu bei K. — Christus. Die beiden erwachsenen Kinder der Bauernfamilie Reithmaringer verlassen den Hof, um in der Stadt, in München, ihr Glück zu suchen. Mit der Christusfigur als Symbol für Heimat, als Schutzengel und ständigem Begleiter, ziehen sie in den tristen Rohbau eines Einzimmer-Appartments. Doch die Stadt »nimmt sie nicht an«, sie scheitern kläglich an den Voraussetzungen, die für das Konsumleben erfüllt werden müssen. Um zu überleben, setzen die beiden ein, was sie haben: Er verdingt sich als Blutspender - bis die Bühne im Blut schwimmt —, sie geht auf den Strich, läßt sich von ihrem perversen Freier die Haare abschneiden, die dieser durch ihren Kot zieht. In ihrem Elend suchen die beiden, »Heimat« in die Stadt zu bringen: der Bruder kauft ein Farbposter, auf dem ein Wildbach und Natur abgebildet sind, und karrt Erde in die Wohnung, Christus wird zu einem erlösenden Gesprächspartner. Letztendlich kehren sie heim, doch die Eltern sind bereits gestorben und auch der Bruder erreicht die »Heimat« nicht lebend. Die Schwester erweist dem Christus einen »letzten Liebesdienst«: sie nagelt ihn ans Kreuz, »macht Ordnung«, denn auch er muß »heim«. K., auf den Aspekt der Religion im Theater befragt: »Ich glaube, daß ich eigentlich ein christlicher Autor bin, was ja nun auch ganz erklärlich ist, denn es sind nicht nur die Traditionen, es ist auch die Erziehung. Diese Verbindung ist die, die auch in allen meinen Stücken vorherrscht.«
K. verfaßte neben seinen Stücken und Romanen auch Hörspiele, politische Aufsätze und Reden. Es ist zu erwarten, daß er sich weiter verändern wird: »Ich wachse meiner Bestimmung zu: Maler zu sein, getreuer Maler, Chronist der Leidenden, der Untergehenden, der Vergessenen.«


Kroetz, franz xaver

Tröste mich Wondratschek, Wolf. In: Frankfurter Anthologie 11, 1988, S. 267 - 270. .....
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Rosa luxemburg - franz mehring — schiller â–  ein lebensbild für deutsche arbeiter

'Ein Lebensbild" hat Mehring seine Schillerbroschüre genannt, und das ist sie im wahren Sinne des Wortes. Nicht eine Biographie, eine landläufige chronologische Sammlung von Daten aus einem Leben, sondern ein wirkliches Bild, ein plastisches, harmonisches Gemälde, das durch die klare Zeichnung und e .....
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Die Ãœbernahme französischer gesellschaftsformen

Die Anfänge des gesellschaftlichen Einflusses aus Frankreich reichten bis in die Mitte des 11. Jahrhunderts zurück, als Kaiser Heinrich III. eine der großen südfranzösischen Fürstinnen, Agnes von Poitou , die Tochter Herzog Wilhelms V. von Aquitanien , heiratete. In den konservativen deutschen Kirc .....
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Einflüsse der französischen symbolisten

Tatsache ist, daß sich unter dem Einfluß der französischen Symbolisten Charles Baudelaire , Stephane Mallarme , Paul Verlaine und Arthur Rimbaud in Deutschland Anfang der 90er Jahre ein entschiedener Antinaturalismus bemerkbar machte. Er bedeutete eine Absage an die Vergleichbarkeit von Dichtung .....
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Franz kafka: »der verschollene« (i927) - kein roman für gralshüter

Glanz und Elend im Land der unbegrenzten Möglichkeiten Erst drei Jahre nach Kafkas Tod erschien der Roman, den der Herausgeber Max Brod mit dem Titel »Amerika« versah, der von Kafka selbst aber »Der Verschollene« und in seinen Tagebüchern und im Gespräch auch der »amerikanische Roman« genannt wur .....
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Mehr noch als bei Heinrich Mann wird bei ihm der Boden der Wirklichkeit verlassen, um den überwirklichen Symbolen Raum zu schaffen. Kafka sucht hinter den Dingen und Erscheinungen dieser Welt eine zweite, symbolische Wirklichkeit, aus der heraus die Wechselhaftigkeit des Daseins gedeutet werden kann .....
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Franz werfel (i890-i945)

war von allen expressionistischen Dichtern wohl die breiteste Wirkung beschieden. Mit allen Fasern seines Herzens war Werfel dem leidenschaftlichen Verlangen nach Verbrüderung, Menschlichkeit, Liebe und Weltfrieden hingegeben. Komm heiliger Geist du, schöpferisch! Den Marmor unsrer Form zerbrich, .....
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Franz grillparzer (i79i-i872)

Grillparzer wurde 1791 zu Wien als Sohn eines Advokaten geboren. Von Hause aus war er belastet mit dem Erbe eines verschlossenen und pedantischen Vaters, der zudem früh starb und die Familie in drückenden Verhältnissen zurückließ, und einer überspannten, schwermütigen und lebensuntüchtigen Mutter, d .....
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Lob des ungehorsams - franz fühmann

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Overbeck, franz

Daß der Name O.s in einem Philosophenlexikon auftaucht, mag erstaunen. Denn O. war historischer Theologe, Spezialist für urehnstliche und altkirchhche Literatur: er hat auch kern Werk geschrieben, das in die Kategorie >Philosophie< paßte: Es gibt von ihm einige neutestamentliche und patristi-sche Sp .....
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Werfel, franz

Als mich dein Wandeln an den Tod verzückte Foltin, Lore Barbara und Heinen, Hubert. In: MAL 3, 1970, H. 2, S. 62-66. Goes, Albrecht. In: Dichter, 1983, S. 28 - 33. Das Bleibende Grimm, Reinhold. In: Frankfurter Anthologie 6, 1982, S. 189 - 192. Der schöne strahlende Mensch Kleßmann, Eck .....
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Tumler, franz

Dem gefallenen Verwandten Sauermann, Eberhard. In: Sprachkunst 24, 1993, S. 1 - 18. Fortschritt Neis, Edgar. In: Krieg im Gedicht, 1980, S. 69 - 70. .....
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Steiner, franz baermann

Elefantenfang Hamburger, Michael. In: Frankfurter Anthologie 1, 1976, S. 169- 172. Kleiner Traumchor Fried, Erich. In: Mein Gedicht, 1961, S. 193 - 194. .....
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Franz liebhard - gesprÄch mit mir selbst

Hätte ich in meinem Leben ein Dutzend Bäume gepflanzt, würde man von mir sagen, er liebte die Bäume; hätte ich von Jahr zu Jahr Hunderte Bäume gepflanzt, die unserer Erde mehr Früchte schenken und eine reinere Luft dem Atem, würde man von mir dereinst sagen, er liebte die Menschen; hätte ich Wälde .....
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Franz hodjak - weltraumflug

Nicht die Fernen sind es, was uns trennt vom nächsten Stern: es ist die Schwerelosigkeit, mit der wir treiben im Weltraum. Hier ist ein Meer: doch wir wollen schwimmen, zu schwer fänden wir uns zwischen versunkenen Schiffen am Grund. Dort steht ein Gipfel, im Eis: doch wer schwört auf das an .....
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Franz mon der posaunenschlund

Die Max-Mix-Geschichte stellt erlebnishaft und exemplarisch Veränderungen dar, die sich im jungen Menschen während seiner Kindheit vollziehen. Es geht dabei um zwei Probleme, um Kommunikation und Identität. Die Ich-Identität des Kindes, d. h. sein Mit-sich-selbst-eins-Sein, wird erlebt in der Ãœber .....
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Franz mehring - Ästhetische streifzüge

Mit anderen Worten: wenn die absteigende Bürgerklasse keine große Kunst mehr schaffen kann, so kann die aufsteigende Arbeiterklasse noch keine große Kunst schaffen, mag auch immer in den Tiefen ihrer Seele eine heiße Sehnsucht nach der Kunst leben. [...] Je unmöglicher sich aber aus dem proletarisc .....
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Franz mehring - kunst und proletariat

[•••] Man muß sich auch davor hüten, die Bedeutung der Kunst für den Emanzipationskampf des Proletariats zu überschätzen. Die Versuchung dazu liegt ja sehr nahe, wenn man die hohe Bedeutung erwägt, welche die Kunst für den Emanzipationskampf ganz besonders auch des deutschen Bürgertums gehabt .....
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Franz mehring - gerhart hauptmanns 'weber

Und eine bedeutende Dichtung sind die 'Weber". Es ist das gute Recht des Dramatikers, seinen Stoff zu nehmen, wo er ihn findet, und Hauptmann hat gewiß nicht seine Beziehungen zu Wolff zu verwischen beabsichtigt, wenn er in der Widmung an seinen Vater Familienerzählungen — er ist der Enkel eines s .....
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Franz mehring - naturalismus und neuromantik

[...] An und für sich besagt der Name, mit dem er [d. i. der Naturalismus] sich taufte, sehr wenig oder gar nichts; überall, wo in der Literaturgeschichte die Gedankenwelt einer aufsteigenden mit der Gedankenwelt einer absterbenden Klasse zusammenstößt, pflegt jene gegen diese mit dem Schlachtruf de .....
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Franz mehring - der heutige naturalismus

In unserer Betrachtung über den Begriff des künstlerischen und literarischen Naturalismus waren wir zu dem Ergebnis gekommen, daß sich dieser Begriff gar nicht unter eine allgemeine Formel bringen lasse, daß man in jedem einzelnen Falle untersuchen müsse, welche Stellung die naturalistische Richtung .....
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Themes et mythes: französische forschungen und begriffe

eben der deutschen und der korrespondierenden anglo-amerikani-schen Motiv- und Themenforschung hat sich in der französischsprachigen Literaturwissenschaft ein eigener Zweig der Erforschung von «themes » und « mythes » herausgebildet. Pierre Albouy versteht unter Mythen die jeweils mit neuem Sinngeha .....
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Werner krauss - studien zur deutschen und französischen aufklärung

[...] In der [...] Literaturepoche des achtzehnten Jahrhunderts wird der Begriff und die Bedeutung der Literatur in einer bis dahin unvorstellbaren Weise erweitert: Die Literatur hat nunmehr den Nenner für alle Bestrebungen des geistigen Lebens zu bilden. Die Aufklärung hat damit die Großmachtstell .....
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Franz, andreas

Biografie: *12.1.1 in Quedlinburg/ Sachsen-Anhalt. A. Franz siedelte 1955 mit seinen Eltern nach Helmbrechts in die oberfränkische Provinz über. Nach der Trennung seiner Eltern kam er mit seiner Mutter 1967 nach Frankfurt/M., wo er bis zu seinem sechzehnten Lebensjahr das Gymnasium besuchte. Er wech .....
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En toutes choses, son mol acharnement - die einverstandenen helden im neuen französischen roman

1. So sehr die Kritik der achtziger Jahre in Deutschland wie in Frankreich die Rückkehr zum Erzählen begrüßte, so wenig kam sie umhin, auch befremdliche, skurrile oder groteske Elemente in der Prosa eines Thomas Strittmatter, eine "Dramaturgie der Löcher" in den Miniaturen von Jean-Philippe Toussai .....
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Index » Die Generation der 80er Jahre

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Kroetz,  Franz  Xaver    





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