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Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

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Kleist, Heinrich von



Zwei Dichter markieren die in ihrer Zeit unverstandene, weil unvermittelte Wende vom Weltbild des deutschen Idealismus zur Gegenwart, ms 20. Jahrhundert. Beide sind nicht alt geworden: der eine schied durch Freitod mit 34 Jahren aus dem Leben, der andere wurde durch Typhus mit 24 Jahren weggerafft. Den genialischen K. und Georg Büchner war bei den Zeitgenossen kein Erfolg beschieden. Beiden, die heute als Dramatiker der Weltliteratur unsere Spielpläne wesentlich beherrschen, stand in ihrem Leben praktisch keine Bühne zur Verfügung. Mit großer Verspätung erst kamen ihre dramatischen Werke gegen Ende des 19. Jahrhunderts auf die Theaterspielpläne, d.h., sie wurden erst ganz langsam ins Bewußtsein einer breiteren literarischen Öffentlichkeit gerückt. Mit 1885 ist das Stichjahr bezeichnet, in dem die Talsohle überwunden wurde. Sieht man von dem als hochromantisch verstandenen Käthchen von Heilbronn und seinem relativen Erfolg auf den Bühnen des 19. Jahrhunderts einmal ab, so ergibt sich ein deprimierendes Bild, das auch durch den Zerbrochenen Krug, dem Johann Wolfgang von Goethes Urauffüh-rungsversuch in Weimar nicht gerade dienlich war, kaum gemildert wird. Nur drei der sieben vollendeten Theatcrarbeiten K.s sind zu seinen Lebzeiten gespielt worden. Zwar wurde K.s Familie Schroffenstein vermutlich ohne Wissen des Dichters 1804 in Graz uraufgeführt, brachte es im Königlichen Schauspielhause in Berlin bis 1885 aber zu nur sechs Aufführungen, und der Prinz von Homburg, der 1821 in Wien das Bühnenlicht erbhckte, wurde nach der Berliner Erstaufführung am 1. August 1828 durch Kaiser Friedrich Wilhelm I

II.

verboten. Bis 1860 herrschte dann fast Grabesruhe. Nach einer nur mutmaßlichen Uraufführung der Hermannsschlacht 1860 in Breslau fand die Berliner Erstaufführung des Stücks erst 1875 statt. Die weniger sanfte und romantische größere Schwester des Käthchens von Heilbronn, Pen-thesilea, wurde dann 1876, der Amphitryon 1899 und das GwwkW-Fragment 1901 in


Berlin uraufgeführt. Ab 1885 gewinnen auch die bereits uraufgeführten Stücke K.s erheblich an Ansehen, das die nun steigenden Aufführungsziffern bescheiden belegen. Noch sind diese Stücke nicht als dramatische Weltliteratur für die Bühne kanonisiert, aber mit ihrer Uraufführung ist dokumentiert, daß sie nicht mehr aus der Moderne wegzudenken sind. In beiden Dichtern, K. und Büchner, finden und erkennen sich zahlreiche Dichter unseres Jahrhunderts und vornehmlich auch die Autoren der Gegenwart wieder. Die zwei bedeutendsten Literaturpreise unseres Jahrhunderts sind nach K. und Büchner benannt, und die Geschichte dieser Preise spiegelt ihrerseits die Wertschätzung und die Bedeutung der beiden Dichter für die moderne Literatur wider .
      Nicht, daß die Gegenwart K. und Büchner besser verstünde als etwa die Zeitgenossen —, aber zumindest ein größeres Gespür für die Problematik ihrer Existenzen darf unsere Gegenwart für sich behaupten. Die Dunkelheit und Rätselhaftigkeit ist im Falle von K.s Person, Leben und Werk sogar noch erheblich größer als beim jüngeren Büchner; sein Freitod umgibt seine Person mit größtem Geheimnis, während Büchners engagiertes Geheimnis dem heutigen politischen und sozialen Bewußtsein offensichtlicher ist. — Die Faszination K.s für das moderne Bewußtsein ist dabei vermutlich in der Person, Lebensweg und Werk gleichermaßen konturierenden und bestimmenden paradoxalen Struktur zu suchen. Johann Wolfgang von Goethe, mit dem und gegen den K. einen lebenslangen Kampf führte, schauderte genau davor instinktiv zurück und reagierte gegenüber der Zerrissenheit dieses modernen Ich mit entschiedener Abwehr. Der Renegat, der ihm »den Kranz von der Stirne reißen wollte«, blieb ihm ein modernes Rätsel. Aber K. war sich selbst ein Rätsel, wie er uns ein Rätsel bleiben wird, und als solches ist er uns nah und ganz fern zugleich: vertrauliche Fremdheit, fremde, befremdlichste Vertraulichkeit.
      Derjenige, für den es nur das eine Ziel gab, »der größte Dichter seiner Nation zu werden«, der wie kein anderer aus diesem Grunde »Goethe leidenschaftlich bewundert«, aber auch »beneidet und sein Glück und seinen Vorrang gehaßt« hat, begann relativ spät zu schreiben, aber mit dem deutlichsten Bewußtsein von seinem hohen Talent. Sein Leben verlief bis zu seiner auf eigenen Wunsch erfolgten Entlassung aus dem Militärdienst am 4. April 1799 in den überlieferten Bahnen der Familientradition, die ihrerseits eingebettet war in die Tradition Preußens und seiner Geburt und Geschichte aus dem Geiste der Armee Friedrichs des Großen. Der Aufsatz, den sichern Weg des Glücks zu finden und ungestört — auch unter den grössten Drangsalen des Lebens — ihn zu gemessen! zeigt in seinem spätaufklärerischenjargon diese Herkömmlichkeit und Traditio-nalität, wenngleich der im Aufsatz höchst eindrücklich anempfohlene Mittelweg indirekt auch ein Beweis dafür sein kann und konnte, daß dem Verfasser ein solcher Weg des Glücks wohl kaum beschieden sein mochte. Noch aber schien sich K.s Leben nach diesem vulgär-optimistischen Glücksweg zu gestalten. Er beginnt am 10. April 1799 an der Universität Frankfurt an der Oder ein kameralistisches Brotstudium, lernt die Tochter des Ortskommandanten, Wilhelmine von Zenge, kennen, ist schnell verliebt und Anfang 1800 mit ihr verlobt. Aber der so sicher betretene Weg des Glücks, d.h. eines von Beherrschung der Leidenschaften durch moralische Ausbildung und Lebensplan abgesteckten Pfades, verliert sich schnell im Dickicht der Gefühle, im Chaos eines aller überzeugenden Ordnung spottenden Werde- und Entwicklungsganges.

     
K. unternimmt August bis Ende Oktober 1800 eine geheimnisvolle Reise, deren Plan und Ziel wohl aus pekuniären Gründen durcheinandergeriet und in Würzburg an ein somit eher zufälliges Ziel kam. Hier aber scheint sich K. seiner Bestimmung tür die Literatur bewußt geworden zu sein, seiner Berufung für die Dichtung, seines poetischen Talents. Er beginnt zu schreiben. Diese Reise in ihrer von K. absichtlich inszenierten Heimlichkeit und ihrem durcheinandergeratenen Reiseplan gerät zur Folie für K.s nun anhebenden, vom Dämon ins Chaos getriebenen Lebensplan. Er bricht sein Brotstudium, das er entgegen seinem Wunsche, Gelehrter zu werden, nur unwillig begann, ab. Das Erlebnis Rousseaus und die sogenannte Kantkrise im März 1801 scheinen dem Dämon in ihm Beistand zu leisten. Der konnte durch die Kantlektüre, die ihm sein »höchstes Ziel«, die Wahrheit, als vergeblich vorstellte, nicht gebannt werden. Daß »hienieden keine Wahrheit zu finden ist«, diese neue Ãœberzeugung wurde durch die fast gleichzeitige Erfahrung >Rousseau


Novelle von heinrich von kleist

Novelle Kleist ist in keinem seiner Stücke Ideendramatiker, sondern immer Wirklichkeitsdichter. Dies trifft genauso für seine Prosawerke zu. 'Es gibt im deutschen Schrifttum keine Novellen, deren Form und Vortrag so konzentriert, so kristallisch sind wie diejenigen Kleists." . Zu einer Zeit, da man .....
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Kleist, heinrich von

An den Erzherzog Karl Hettche, Walter. In: Kleists Lyrik, 1986, S. 231 - 236. An den König von Preussen Bruyn, Günter de. In: Frankfurter Anthologie 16, 1993, S. 53 - 57. An die Königin Luise von Preußen Kurzke, Hermann. In: Frankfurter Anthologie 9, 1985, S. 55 - 58. An Palafox Hett .....
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Heinrich von kleist

Heinrich von Kleists literarische Bedeutung wurde erst Jahre nach seinem Tode erkannt und begriffen. Er war, wie Thomas Mann ihn charakterisiert, 'völlig einmalig, aus aller Hergebrachtheit und Ordnung fallend, radikal in der Hingabe an seine exzentrischen Stoffe bis zur Tollheit, bis zur Hysterie, .....
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Heinrich von kleist (i777-i8ii)

Hölderlins Dichtung entrückte die Deutschen ins Reich der idealischen Sehnsucht, war Flamme des reinen Dichtergeistes, Kleists Werk wurzelt mitten im Felde des Lebens, ist Tat eines Genius, der sein Volk in verwirrter Zeit begleiten und aufrichten wollte. Der 1777 zu Frankfurt an der Oder Geborene .....
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Kleist, heinrich von

Mit seinen Werken, die Identitätskrisen ausloten, von Missverständnissen berichten und zerbrechende familiäre oder gesellschaftliche Ordnungen vorführen, stand Heinrich von Kleist außerhalb der literarischen Hauptströmungen seiner Zeit. Seine Stilmittel wirken modern: die atemlose Erzählweise sowie .....
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Heinrich von kleist

Heinrich von Kleist entstammt einer alten preußischen Offiziersfamilie. Er wird früh Vollwaise. Sein Vater, ein Major, stirbt an der Wassersucht, als Heinrich elf ist. Seine Mutter verliert er fünf Jahre später. 1 Ieinrich und seine sechs Geschwister werden fortan von einer älteren Schwester seiner .....
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Die geheime verlobung - Ãœber heinrich von kleist

Es gab keine Vorwarnung für sie, nicht das geringste Anzeichen. Auch später, als sie schon wusste, was für eine schockierende Beigabe ihr Aufsat/.hcft heute enthielt, konnte sie sich an nichts Ungewöhnliches in Heinrichs Verhalten erinnern. Seine Miene war streng wie immer und ein wenig missbilligen .....
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Kleist, heinrich von

Geb. 10. oder 18.10.1777 in Frankfurt/Oder; gest. 21.11.1811 am Wannsee bei Potsdam K.s tragisches Schicksal ist häufig beschworen worden: Der frühe Tod der Eltern, schwierige Familienverhältnisse, die sogenannte >Kant-Krise< , gescheiterte oder abgebrochene berufliche und private Pläne ließen sich .....
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Im abstände folgt mörike von den lyrikern dieser zeit der unglückliche - deutsch-ungar- nikolaus lenau (niembsch von strehlenau), i802-i850.

Auch Lenau fand den Ausgleich zwischen romantischem Wesen und der wirklichen Welt nur in seiner Dichtung. Er hat den Sprung aus der romantischen Befangenheit seines Wesens in die Realität der Welt um 1840 wohl gewagt und ist nach Amerika gegangen, um Farmer zu werden; aber vor der Wirklichkeit .....
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Loeben, otto heinrich graf von

Loreley Mohr, Franz Karl. In: Wächter 38, 1957, H. 3, S. 42 - 52. .....
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Autobiographie im zeitalter des mißtrauens: le miroir qui revient von alain robbe-grillet und livret defamille von patrick modiano

1. Die autobiographischen Texte des Nouveau Roman als Abkehr vom experimentellen Roman? Als traditionelle Gattung wurde die Autobiographie lange von denjenigen Autoren gemieden, die sich zur literarischen Avantgarde zählten. Als 1984 ein "nouveau romancier" wie Alain Robbe-Grillet nahezu gleichz .....
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Index » Autobiographie

Der simplicissimus (i668) - roman von hans jakob christoffel von grimmeishausen

Hans Jakob Christoffcl von Grimmelshausen wird als Begründer des deutschen Prosaromans angesehen, das Werk geht auf Grim-mclshauscns Erfahrungen im Dreißigjährigen Krieg zurück. Im hessischen Gelnhausen wuchs er im einfachen, protestantischen Bürgermilieu auf und geriet mit 15 jähren unter die Söld .....
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Faust (teil i: i808, teil 2: i832) tragödie von johann wolfgang von goethe

Zahlreiche Verfilmungen und ständig neue Theateraufführungen seheinen die dauerhafte Aktualität des >Faust< zu beweisen. Als Sage hat das Leben des Doktor Faustus schon vor Goethes Zeit immer wieder Menschen in ihren [Sann gezogen. Goethe hat die Puppenspielversion wahrscheinlich bereits in seiner K .....
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Hoffmann von fallersleben, august heinrich

Das Ährenfeld Micke, Norbert. In: Lyrische Labyrinthe, 1995, S.9- 12. Das Lied der Deutschen Preitz, Max. In: Jb FDH, 1926, S. 289 - 327. Girschner-Woldt, Ingrid. In: Theorie, 1971, S. 25-29 . Hermand, Jost. In: Basis 7, 1977, S. 75 - 88. Halbach, Kurt Herbert. In: Mittelalter-Rezept .....
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Hellmut holthaus wahrhaftige geschichte von der spazierfahrt oder mit dem auto sieht man etwas von der welt

1. Erster Arbeitsschritt: Motivationsphase Methode: Vor Lektüre der Erzählung können die Schüler von Autospazierfahrten, z. B. an Sonntagen, berichten. 1.1. Wie sehen unsere Sonntagsausflüge aus? 1.2. Warum unternimmt man Spazierfahrten mit dem Auto? 2. Zweiter Arbeit .....
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Aug. heinrich hoffmann von fallersleben (i798-i874)

ließ 'Unpolitische Lieder" erscheinen, die ihn den Lehrstuhl für Germanistik kosteten, den er an der Universität Breslau innegehabt hatte. Als Verfasser der deutschen Nationalhymne 'Deutschland, Deutschland über alles", deren Text er am 26. 8. 1841 auf Helgoland schrieb und die er zuerst als Flugbl .....
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Index » VON DER ROMANTIK ZUM REALISMUS

Im hungerturm zu pisa heinrich wilhelm von gerstenberg: ugolino

Analyse Graf Ugolino della Gherardesca, ein namhaftes Haupt der ghibellinischen Partei in Pisa, schloß sich nach der Heirat seiner Schwester mit einem Guelfen deren Partei an, so daß er sich den Haß seiner ehemaligen Partei ganger zuzog. Er wurde gestürzt, des Verrats bezichtigt und eingekerkert, .....
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Index » Sturm und Drang Epoche » Das nicht aristotelische Drama

Johann wolfgang goethe - 'lyrische gedichte von johann heinrich voß

[...] Und hier ist wohl der Ort, zu bemerken, welchen Einfluß auf Bildung der unteren deutschen Volksklasse unser Dichter haben könnte, vielleicht in einigen Gegenden schon hat. Seine Gedichte bei Gelegenheit ländlicher Vorfälle stellen zwar mehr die Reflexion eines dritten als das Gefühl der Geme .....
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Index » Textsammlung zur deutschen Literaturgeschichte

Ludwig achim von arnim - von volksliedern â–  an kapellmeister reichardt

[...] Ein schönes Lied in schlechter Melodie behält sich nicht, und ein schlechtes Lied in schöner Melodie verhält sich und verfängt sich, bis es herausgelacht; wie ein Labyrinth ist es: einmal hinein, müssen wir wohl weiter; aber aus Furcht vor dem Lindwurm, der drin eingesperrt, suchen wir gleich .....
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Index » Textsammlung zur deutschen Literaturgeschichte

Stationen von heinrichs bildungsgang

An der einzigen umfangreicheren Stelle, an der sich der Erzähler des Romans kommentierend einschaltet, gibt er dem Leser zu verstehen, daß der Held der Geschichte eine folgerichtige Kette von Episoden durchläuft, an deren Ende er seine Bestimmung zum Dichter verwirklichen wird: „Mannichfaltige Zufä .....
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Index » Goethezeit

Marie von ebner-eschenbach (i830-i9i6).

Schon in den 'Neuen Erzählungen" mit der Geschichte von drei adeligen Originalen 'Die Freiherrn von Gemperlein" erreichte Marie von Ebner-Eschenbach künstlerische Vollendung. 1881 folgte die meisterhafte Geschichte vom Schicksal eines alternden Mädchens, das seinen liebsten Besitz, eine Uhrensammlu .....
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Index » VON DER ROMANTIK ZUM REALISMUS

Wie autoren sich von rauschmitteln anregen lassen

Der eine hört Barockmusik, die andere raucht, der Nächste trinkt, die Übernächste braucht schlechtes Wetter, um schreiben zu können, jemand stimuliert sich mit faulen Äpfeln und ein anderer mit Verliebtheit. So viele Dichter es gibt, so viele Rezepte gibt es, sich in Schreibstimmung zu bringen oder .....
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Index » Schreiberlust und Dichterfrust » Sex and Drugs and Rock n Roll

Hugo von hofmannsthal (i874-i929)

verbindet in bewundernswerter Weise die Kultur des alten Österreich mit weltmännisch-abendländischer Bildung. Achtzehnjährig schrieb er den 'Tod des Tizian" und ein Jahr darauf das dichterische Kleinod 'Der Tor und der Tod". Die Stoffe der späteren Werke entlehnte Hofmannsthal vielfach älteren Di .....
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Index » VOM NATURALISMUS ÜBER DIE JAHRHUNDERTWENDE » Der Symbolismus

Von gänsen, tintenkochern und hermes in zweierlei gestalt

Man weiß: Durch ihr Schnattern vertrieben Gänse schon Feinde und Diebe. Aber das Kratzen der Federkiele, die man jahrhundertelang zum Schreiben verwendete, vertrieb auch die poetischen Gedanken: »... denn es war mir einigemal begegnet, dass das Schnarren und Spritzen der Feder mich aus meinem nacht .....
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Index » Schreiberlust und Dichterfrust » Zettels Traum im eigenen Zimmer

Fritz von unruh (geb. i885)

brachte nach früheren erfolgreichen Bühnenwerken erst der Krieg die tiefste Erschütterung, aus der heraus er ein neues Menschenbild gewann. In der ergreifenden Erzählung 'Opfergang" klingt die Hoffnung auf eine neue Menschheit an. In den Dramen 'Ein Geschlecht" , 'Platz" und 'Dietrich" rechnet de .....
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Index » DAS ZWANZIGSTE JAHRHUNDERT » Drama

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Kleist,  Heinrich    





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