Deutsche Literatur - Der literarische Treffpunkt


Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

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Keller, Gottfried



Am Lebensende ist der Schweizer Autor ein berühmter deutscher Dichter. Als er den siebzigsten Geburtstag feiert, erreicht ihn aus Berlin eine Glückwunschadresse mit mehreren hundert Namen, darunter Helmuth Graf von Moltke, Heinrich von Treitschke, Herman Grimm und Theodor Fontane. Dazu K. nicht ohne Ironie: »Gerade, wie wenn ich ein vornehmer Herr wäre!«.

      Nein, das ist er nicht und das wollte er auch nicht werden. Der Sohn eines frühverstorbenen Drechslermeisters wächst in bescheidenen Verhältnissen auf, bleibt der kleinen-Leute-Welt immer verbunden und hat doch unbescheidene Wünsche. Nachdem er wegen eines Jugendstreichs die Industrieschule verlassen muß, nimmt er Malunterricht, und ein anschließender Aufenthalt in der Kunststadt München von 1840 bis 1842 soll der künstlerischen Vervollkommnung dienen. Der Erfolg bleibt aus und die alte traumatische Furcht, ein »untätiges und verdorbenes Subjekt« zu werden, wächst damit. Die heimatliche Kantonalsregierung gewährt Stipendien, und die sparsame Mutter unterstützt ihren Sohn bis zu dessen 42. Lebensjahr. So kann K. in Heidelberg studieren, wo er u.a. die Bekanntschaft Ludwig Feuerbachs macht, dessen Materialismus von nun an für die eigene Weltanschauung prägend bleibt. So kann er mehrere Jahre in Berlin verbringen , dessen einflußreiche Salons der gesellschaftlich eher unbeholfene K. - er ist nach Varnhagen von Enses Urteil »für die Welt etwas verschroben, nicht ganz brauchbar zugerichtet« -aufsucht, dessen Literatencliquen er aber meidet. Das subjektive Ziel des Berlinaufenthalts, aufgrund häufiger Theaterbesuche eigene Entwürfe auszuführen, wird nicht erreicht. Dennoch kommt der Stipendiat nicht ohne Resultate zurück, denn in Berlin entstehen wichtige Prosaarbeiten, wie der erste Teil des Novellenzyklus Die Leute von Seldwyla und der autobiographische Roman Der grüne Heinrich . Auch wenn der Heimgekehrte inzwischen eine gewisse lokale Reputation besitzt - schon seit den vierziger Jahren ist er mit Georg Herwegh und Ferdinand Freiligrath bekannt -jetzt verkehrt er mit Georg Semper und Friedrich Theodor Vischer, so kann er dochvon seinen literarischen Arbeiten nicht leben. Depressionen bleiben nicht aus, zumal der kleingewachsene Mann trotz mehrfacher demütiger Versuche keine Lebensgefährtin findet und von der Mutter und der Schwester versorgt wird. So führt er ein Junggesellenleben mit häufigen Wirtshausbesuchen und gelegentlicher Randale. Eine Neigung zum Bummelantentum ist unverkennbar. Wirkt aber schon Berlin mit seiner nüchtern-norddeutschen Atmosphäre nach eigenen Angaben als »Korrektionsanstalt«, so verlangt das hochdotierte Amt des Staatsschreibers — K.s überraschende Wahl erregt »allgemein ein staunendes Kopfschütteln« - eine Selbstdisziplin, die der Schriftsteller später nutzen kann.
      Die Rückkehr von Berlin nach Zürich kann nicht, wie bei Theodor Storm oder Wilhelm Raabe, als Flucht in eine provinzielle Idylle bewertet werden, weil das geographische Abseits ein politisches Mittendrin befördert: die Schweizer Demokratie erlaubt politisches Handeln und öffentliche Auseinandersetzungen, an denen K., auch publizistisch, teilnimmt. Die Schweizer Gesellschaft läßt noch einen revolutionären Geschichtsoptimismus zu, der auch das aufklärerische Citoyen-Ideal als einzulösendes umfaßt. Deshalb lehnt der Demokrat K. radikaldemokratische Bestrebungen des Proletariats ebenso als zerstörerische ab wie den bourgeoisen Klassenegoismus, der dazu drängt, »so gut wie überall nach Geld und Gewinn zu jagen« und dabei das Gemeinwohl vernachlässigt. Weltanschaulich-politisch steht K. so im Gegensatz zur restaurativen deutschen Entwicklung nach dem Scheitern der 48er Revolution, während er sich literarisch-künstlerisch, auch in zahlreichen Briefwechseln , nach Deutschland orientiert und eine eigene Schweizer Nationalliteratur ablehnt. Unter diesen Umständen gerät die persönliche Vereinzelung nicht zur gesellschaftlichen Einsamkeit; K. sondert sich nicht desillusioniert wie Gustave Flaubert oder resigniert wie Theodor Storm von der bürgerlichen Gesellschaft ab, sondern er bestimmt sich als tätiger Bürger seines Gemeinwesens. Aus dieser demokratischen Bürgerlichkeit beziehen Prosa und Lyrik ihre anschauliche Lebensfreude, ihre Freude am Dinglich-Zuständ-lichen. Mit ihr wird auch ein Literaturverständnis deutlich, das in der Tradition der Klassik am Selbstzweck der Literatur festhält, oder, wie K. es gelegentlich ausdrückt, deren »Reichsunmittelbarkeit« betont und das ihr zugleich mit dem Ausspruch, »das Didaktische im Poetischen aufzulösen, wie Zucker oder Salz im Wasser« eine öffentliche Wirkung zuspricht.
      Die soziale Bindung und gesellschaftliche Funktion der Literatur bedingt in der Lyrik die Neigung zum weltanschaulichen Bekenntnis und zum Vermeiden jeglicher formaler Artistik. K. benutzt überlieferte Strophen- und Versformen. Neben dem Lied bevorzugt er Sonette, Ghaselc und Balladen. Die erste Sammlung Gedichte belegt, wie sehr der Autor mit seiner Naturlyrik und politischen Lyrik an den Vormärzaktivismus anknüpft, obgleich sich der Schweizer stärker als seine deutschen Vorbilder Anastasius Grün und Georg Herwegh auf die konkrete Wirklichkeit einläßt und sein rhetorisches Pathos dämpft. Die folgenden Gedichte lassen eine steigende Tendenz zu stärkerer Objektivierung der lyrischen Aussage erkennen . Besonders in der »Festlyrik«, jenen Gelegenheitsgedichten zu Schützen-, Sänger- und Kadettenfesten, löst die Sprachwerdung des Öffentlich-Gemeinsamen diesubjektivierte lyrische Erlebnissprache aus. Auch wenn die Alterslyrik zum Erlebnis-und Stimmungsausdruck zurückkehrt, so bleibt doch eine Weltoffenheit als Konstante, die ihr Fundament in der Positivität der bürgerlichen Welt, in der Bejahung der politischen Freiheit und wirtschaftlichen Blüte hat.
      Ãœber die Schweiz hinaus wird K. allerdings, wenn auch verspätet, mit seiner Prosa bekannt. Die Gratulation zum siebzigjährigen Geburstag gilt insbesondere dem Novellisten, der sich von der ursprünglichen Programmatik, einer in die zeitgeschichtlichen Ereignisse eingreifenden Literatur, trennt und sich überschaubaren heimatlichen Stoffen zuwendet — ähnlich wie Theodor Storni oder Wilhelm Raabe, sich zugleich doch von beiden markant unterscheidend. So erhält in dem zweiteiligen Novellenzy-klus Die Leute von Seldwyla das einzelne isolierte Geschehen der Novelle durch den in den Vorreden hergestellten Bezug zur gleichnamigen fiktiven Narrenstadt einen umfassendereren epischen Bezug. Der unabgeschlossene Rahmen verweist hier auf eine spezifisch schweizerische, gesellschaftlich-geschichtliche Kohärenz. Die zehn Geschichten über die gemütlichen, biedermeierlichen Seldwyler, die sich naiv, aber bisweilen auch selbstsüchtig durchwursteln, sind mit humorvoll-ironischer Distanz erzählt. K. legt unzulängliche Verhältnisse und Verhaltensweisen bloß und verleiht dem Geschehen bisweilen satirische, aber auch komisch-versöhnliche Züge. Dabei benutzt er, sich um Novellentheorie wenig kümmernd, Elemente des gesellschaftskritischen Realismus ebenso wie die des Märchens oder des Schwanks. Die fünf Erzählungen des Zyklus Züricher Novellen wollen als positives Pendant zu den Leuten von Seldwyla Züricher Bürgersinn darstellen. Ihren artistischen Höhepunkt erreicht K.s Novellistik mit dem Sinngedicht , in dem der Rahmen, die Geschichte einer sich anbahnenden Liebe, selbst zur Novelle wird.
      In Der grüne Heinrich , dem bedeutendsten Entwicklungsroman des sogenannten bürgerlichen Realismus, erzählt K. eine »geistige Robinsonade«, in der »man zuschaut, wie sich ein Individuum alles neu erwerben, aneignen und einrichten muß« . Jene erzählerische Ãœberschaubarkeit garantiert im Roman der autobiographische Bezug. In der zweiten objektivierten Fassung — nur die will der Autor gelten lassen — schildert der »Ich-Erzähler« das Scheitern des Künstlers Heinrich Lee, der als Oberamtmann schließlich eine selbstgenügsame, aber nützliche Existenz findet. Die Frage nach einem sinnerfüllten Leben erhält so eine bescheidene Antwort.
     


Gottfried keller (i8i9-i890)

hart erkämpftes und bewußt geformtes Kunstwerk des epischen Geistes. Kellers Zeitgenosse Schopenhauer hat das Wesen der epischen Kunst darin erblickt, 'daß man mit dem möglichst geringsten Aufwand von äußerem Leben das innere in die stärkste Bewegung bringe; denn das innere ist eigentlich der Gegens .....
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Index » VON DER ROMANTIK ZUM REALISMUS

Gottfried keller (i8i9-i890): sommernacht - ein alter brauch - erhaltenswert

Sommernacht Es wallt das Korn weit in die Runde Und wie ein Meer dehnt es sich aus; Doch liegt auf seinem stillen Grunde Nicht Seegewürm noch andrer Graus: Da träumen Blumen nur von Kränzen Und trinken der Gestirne Schein. O goldnes Meer, dein friedlich Glänzen Saugt meine Seele gierig ein! In m .....
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Keller, gottfried

Abendlied Schneider, Wilhelm. In: Liebe zum Gedicht, 1963, S. 78 - 85. Ter-Nedden, Eberhard. In: Gedichtstunde, 1964, S. 121 - 123. Schuster, Gudrun. In: Deutsche und rumäniendt. Lyrik, 1981, S. 152- 155. Weigel, Hans. In: Frankfurter Anthologie 10, 1986, S. 143 - 146. Am fließenden Wasse .....
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Gottfried keller - abendlied

Augen, meine lieben Fensterlein, Gebt mir schon so lange holden Schein, Lasset freundlich Bild um Bild herein: Einmal werdet ihr verdunkelt sein! Fallen einst die müden Lider zu, Löscht ihr aus, dann hat die Seele Ruh; Tastend streift sie ab die Wanderschuh, Legt sich auch in ihre finstre Truh. No .....
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Gottfried keller

19.7.1819 in Zürich, 15.7.1890 in Zürich Gottfried Keller wird am 19. Juli 1819 als Sohn des Drcchslcrmeisters Hans Rudolf Keller und der Arzttochter Elisabeth Scheuch/er in Zürich geboren. Der Vater stirbt, als Keller gerade drei Jahre alt ist. Keller muss zunächst die Armenschule besuchen. Ab .....
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Ein schüler wird »geköpft« - Ãœber gottfried keller

Protokoll über die Sitzung der aus Vertretern der Kantonsbehörde Zürich und aus der Lehrerschaft der hiesigen Industrieschule im Juli 1834 gebildeten Kommission zur Untersuchung jener in der letzten Woche stattgehabten Krawalle Es ergeht als ßeschluss: Der Schüler Gottfried Keller ist eindeutig a .....
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Gottfried keller - jeremias gotthelf i

Besprechung von 'Uli der Knecht" und 'Uli der Pächter" 'Die Verlobten gingen miteinander über die Wiese, da raufte Reinhard jene Pflanzen aus und zeigte Lorle den wundersam zierlichen Bau des Zittergrases und die feinen Verhältnisse der Glockenblume. ,Das gehört zu dem Schönsten, was man sehen kann .....
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Theodor fontane - gottfried keller: die leute von seldwyla

Alle diese Erzählungen — allenfalls mit Ausnahme von einer — sind reizend zu lesen. Sie bewegen uns das Herz, wir begleiten sie unter Weinen und Lachen, überall sprechen Liebe, Sorgfalt und ein durchaus originaler Dichtergeist zu uns. Nichts komischer, als solchen Arbeiten gegenüber von dem Verf .....
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Gottfried keller (i8i9-i890)

Zusammen mit Storni darf Gottfried Keller als der wohl wichtigste Vertreter der Novelle des Bürgerlichen Realismus gelten. Der Aufstieg der novellistischen Erzählkultur in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist insbesondere mit seinem Namen verbunden, ungeachtet der Tatsache, dass Keller den Ga .....
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Index » Bürgerlicher Realismus » Die Novellenliteratur des Bürgerlichen Realismus

Gottfried keller: martin salander (i886)

In seinem letzten Roman, dem 1886 im Vorabdruck erschienenen Martin Salander, greift Gottfried Keller im Anschluss an die Ideale der 1848er Revolution noch einmal das Thema der bürgerlichen Ordnung und einer liberal demokratischen Gesellschaft auf. Damit diskutiert er zugleich die Krage nach der Erz .....
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Index » Bürgerlicher Realismus » Der späte Realismus (1870-1900)

Keller, gottfried

Geb. 19.7.1819 in Zürich; gest. 15.7.1890 in Zürich Am Lebensende ist der Schweizer Autor ein berühmter deutscher Dichter. Als er den siebzigsten Geburtstag feiert, erreicht ihn aus Berlin eine Glückwunschadresse mit mehreren hundert Namen, darunter Helmuth Graf von Moltke, Heinrich von Treitschke, .....
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Gottfried keller: der grüne heinrich (i854/55)

Kellers Roman Der grüne Heinrich darf als das bedeutendste Dokument der erlebten Krise der bürgerliehen CJeselisehaft im 19. Jahrhundert gelten. Zwar vertritt der Roman kein derart eindeutiges und eindimensionales Konzept von Bürgerlichkeit wie Freytags Soll und Haben, der in vielem einer ideologisc .....
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Index » Bürgerlicher Realismus » Die Phase des programmatischen Realismus (1848-1870)

Keller, gottfried

Die psychologisch nuancierten Romane und Erzählungen von Gottfried Keller zählen zu den Meisterwerken der bürgerlich-realistischen Literatur im deutschsprachigen Raum. Keller, Sohn eines Drechslermeisters, verlebte eine vom frühen Tod des Vaters überschattete Kindheit und Jugend. Frühe Versuche als .....
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Gottfried benn (i886-i956): gedichte - die dinge mystisch bannen durch das wort

Gedichte Im Namen dessen, der die Stunden spendet, im Schicksal des Geschlechts, dem du gehört, hast du fraglosen Aug s den Blick gewendet in eine Stunde, die den Blick zerstört, die Dinge dringen kalt in die Gesichte und reißen sich der alten Bindung fort, es gibt nur ein Begegnen: im Gedichte die .....
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Das vorbild des genies johann gottfried herder: shakespeare

Analyse Von Herders Shakespeare-Aufsatz, den er 1773 in dem Bändelten Von deutscher Art und Kunst zusammen mit dem Auszug aus einem Briefwechsel über Ossian veröffentlichte, gibt es zwei frühere Fassungen: einen ersten Entwurf vom Juni 1771, der als Antwort auf Gerstenbergs Versuch über Shakespeare .....
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Index » Sturm und Drang Epoche » Die Genieästhetik

Gottfried august bürger (i747-i794): der bauer - tyrannenlästerung

Der Bauer An seinen durchlauchtigen Tyrannen Wer bist du, Fürst, daß ohne Scheu Zerrollen mich dein Wagenrad, Zerschlagen darf dein Roß? Wer bist du, Fürst, daß in mein Fleisch Dein Freund, der Jagdhund, ungebläut Darf Klau und Rachen hau n? Wer bist du, daß durch Saat und Forst, Das Hurra deine .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Rebellion

Gottfried benn (i886-i956)

Er kommt aus einem preußisch-protestantischen Pfarrhause, studiert Medizin, wird Militärarzt, dann Privatarzt bis 1914, pflegt in dieser Zeit Freundschaft mit der Lyrikerin Else Lasker-Schüler; im Ersten Weltkriege ist er in Belgien, danach wieder Facharzt in Berlin. 1933 glaubt er einen Augenblick, .....
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Index » DAS ZWANZIGSTE JAHRHUNDERT » Im Umbruch

Gottfried benn: »einsamer nie -«

Einsamer nie als im August: Erfüllungsstunde - im Gelände die roten und die goldenen Brände doch wo ist deiner Gärten Lust? 5 Die Seen hell, die Himmel weich, die Äcker rein und glänzen leise, doch wo sind Sieg und Siegsbeweise aus dem von dir vertretenen Reich? Wo alles sich durch Glück beweist .....
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Index » Lyrik des 20. Jahrhunderts (1900-1945) » Lyrik in finsteren Zeiten 1930-1945

Gottfried silbermann - wulf kirsten

hof- und landorgelbauer im generalbaßzeitalter, meißnischer daedalo. geboren zu Kleinbobritzsch, erdnah und himmelweit, zu fußen Frauensteins als wäldner. kein bild, kein grab blieb nach. 5 ein menschenalter stur und still am flußlauf der Bobritzsch, der Mulde .....
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Index » Gedichte aus unserer Zeit - Interpretationen

Die tragödie des großen menschen - geschichte gottfriedens von berlichingen mit der

Analyse Im November und Dezember 1771 schrieb Goethe in Frankfurt, ermuntert von seiner Schwester Cornelia, die erste Fassung des Götz innerhalb von sechs Wochen, 'ohne Plan und F.ntwurf, bloß der Hinbildungskraft und einem innern Trieb" folgend und 'ohne weder rückwärts, noch rechts, noch links z .....
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Index » Sturm und Drang Epoche » Das nicht aristotelische Drama

Die entdeckung der naturpoesie johann gottfried herder: auszug aus einem briefwechsel über oßian und die i jeder alter völker

Herder wurde 1 764 mit den Gesängen Ossians bekannt, als in Deutschland die ersten Übersetzungen erschienen. Es waren Gesänge in rhythmisierter Prosa: die F.pen Vingal und Tetnora sowie einundzwanzig kürzere Prosagedichte. Teils waren es Funde altgälischer Volksdichtungen aus dem schottischen Hoch .....
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Index » Sturm und Drang Epoche » Lyrik

Johann gottfried herder: volkslieder

Entstehung Im September 1773 kündigte Herder dem Verleger Hartknoch in Riga 'ein Bändchen alte Volkslieder" an. Es war eine Sammlung in zwei Teilen, deren jeder in zwei Bücher unterteilt war. Der erste Teil war überschrieben Englisch und Deutsch, der zweite Englisch-Nordisch und Deutsch. I. 1 enthi .....
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Georg gottfried gervinus (i805-i87i)

In seiner «Geschichte der poetischen Nationalliteratur der Deutschen» greift Gervinus im Kapitel über Goethe die beiden etwa gleichzeitig entstandenen Werke « Götz von Berlichingen » und «Werther» heraus. Beide lassen nach seiner Auffassung Goethes Doppelnatur erkennen: Auf der einen Seite das «wühl .....
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Index » Zur Geschichte der Literaturwissenschaft » Zur Geschichte der Germanistik bis 1945

Johann gottfried herder - adrastea

[â– â– â– ] Gibt es feste Formen des Schönen, die allen Völkern und Zeiten gemein sind? Verfeint sich mit dem Fortgang der Zeiten das Ideal der Schönheit? Man hat den beliebten französischen Ausdruck: 'Nachahmung der schönen Natur" als unbestimmt und unzureichend getadelt; der Tadel ist begründet, .....
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Gottfried august bÃœrger - daniel wunderlichs buch.

II: Herzensausguß über Volkspoesie [...] Unsere Nation hat den leidigen Ruhm, nicht gerade die weise, sondern die gelahrte zu heißen. Der Ruhm möchte ganz schätzbar sein, wenn s nur nicht gar zu viel Quisquilien [1] — Gelahrtheit wäre. Dieser Quisquilien-Gelahrtheit haben wir s gutenteils zu ver .....
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Keller,  Gottfried    





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