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Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

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Heym, Stefan (d.i. Helmut Flieg)



H.s Leben und Werk ist geprägt von Sozialismus, Judentum und Exil in einer Zeit, in der die Ansichten eines Menschen von keiner Seite als seine Privatsache betrachtet wurden. Schon früh erkannte H. die Schwierigkeiten, die sich aus sozialem Interesse und einem entsprechenden Standpunkt ergaben. Wegen einer antimilitaristischen Gedichtveröffentlichung wird der Kaufmannssohn 1931 vom Chemnitzer Gymnasium verwiesen. Zwei Jahre später flieht er über die Tschechoslowakei in die USA, wo er nach einem Studium an der Universität Chicago die verschiedensten Jobs ergreift: Tellerwäscher, Verkäufer. Kellner, Sprachlehrer. Handelsvertreter, Korrektor, und von 1937 bis 1939 Chefredakteur der antifaschistischen New Yorker Wochenzeitung Deutsches Volksecho ist. In der amerikanischen Armee kämpft er, zuletzt im Rang eines Offiziers, im Zweiten Weltkrieg bei der Invasion in der Normandie und dem Frankreichfeldzug mit, verdammt jedoch Koreakrieg und Kommunistenhetze. Nach der faschistischen Ära ist für H. die Front des Kalten Kriegs bestimmend. 1952 kehrt H. in die DDR zurück. Dort begleitet er den Aufbau des Sozialismus vor allem als Redakteur der Berliner Zeitung . Seine Romane und Erzählungen reflektieren sein journalistisches, später auch sein historisches Interesse an der Zeit und kommentieren sie.

      H.s erster Roman Hostages setzt seine publizistische Arbeit fort: Er hatte die Nationalsozialisten und ihren Einfluß in New York bekämpft. Der Film zu dem Roman wurde 1944 angegriffen, weil der Held ein Kommunist sei - 1958 kritisierte das Neue Deutschland, in dem Buch über die tschechische Untergrundbewegung käme kein Kommunist vor. In H.s Kriegsromanen, vor allem dem Bestseller The Crusaders. A Tovel of Only Yesterday , wird seine zunehmend kritische Einstellung gegenüber der US-Gesellschaft deutlich. Die von H. als Sergeant der »Psychological Warfare Unit« der US-Armee verfaßten Flugblätter lassen im Nachhinein die Wurzeln der Auseinandersetzung erkennen. H.s Erzählungen zwischen 1945 und 1953 zeigen scharf seine Parteinahme für die von der Freien Wirtschaft - so der Titel einer Erzählung - Betrogenen. H.s Bitterkeit gegenüber dem US-Kapitalismus und der von diesem eingeführten Korruption kulminiert in Goldsborough , einem Roman über den Bergarbeiterstreik in Pennsylvania 1949/50, den H. unterstützte und miterlebte. H.s Rechtfertigung der kommunistischen Machtübernahme in Prag 1948 in The Eyes of Reason ist danach logisch konsequent. In Goldsborough ist ein Arbeiter die Hauptfigur, während der Intellektuelle zu spontan handelt; in The Eyes of Reason werden die Interessen der Unteren durch die Revolution gewahrt, was einer der Hauptfiguren, ein Arzt aus einer Unternehmerfamilie, akzeptiert, während sein Bruder es zwar prinzipiell bejaht, aber als bürgerlicher Künstler damit nicht fertig wird. Aus einem Blick auf die Publikationsdaten kann man schließen, daß mit diesen frühen Romanen sein bundesrepublikanischer Verlag ebenso viele Probleme gehabt zu haben scheint als sein DDR-Verlag mit seinen späteren. H.s Technik ist — neben seiner Fähigkeit, spannend zu schreiben — durch eine Handlung gekennzeichnet, in deren Verlauf die Hauptperson des Romans zu bestimmten Einsichten gelangt. Durch Signale im Text wird der Leser aufgefordert, diese Entwicklung nachzuvollzie-hen und für sich daraus zu lernen. Besonders in den Zeitromanen kommen dadurch die Nebenrollen gelegentlich etwas zu kurz, bleiben im Typischen oder im Klischee stecken. In den histonschen Romanen ist dieses Charakteristikum kaum sichtbar. 1983 schrieb H. im Vorwort zur Veröffentlichung seiner Magisterarbeit von 1936 über Heinrich Heines Atta Troll: »Ã„ußerlich einem wissenschaftlichen Traktat mit all seinen Attributen ähnelnd..., erscheint mir diese kleine Schrift heute fast wie eine Prophetie der Kämpfe meines eigenen Lebens, ein Programm meines eigenen Werks... Es ist, als hätte der Verfasser der Dissertation vorausgesehen, was dem späteren Romanautor immer wieder an den Kopf geworfen wurde: seine realistische Einstellung zu den Dingen, seine Hinwendung zu den Nöten der Menschen, und immer muß etwas passieren — nein, so richtig schöne Dichtung kann man das nicht nennen.« In diesem Hinweis auf die Kontinuität in H.s Werk ist seine wichtigste Waffe der späteren Romane zu erkennen: die Ironie.
      In Die Papiere des Andreas Lenz führt H. mit einem neuen Thema, Bedingung und Möglichkeit der Revolution, die Form des historischen Dokumentarromans ein: Ein Student und Liederdichter hinterläßt Papiere. Aufzeichnungen und Exzerpte, die den Aufstand und sein Scheitern beleuchten. H. tritt als Herausgeber der Papiere auf, womit der Text eine Aura der Authentizität und eine vermehrte Autorität erhält. Die Frage der Durchfuhrung einer Revolution ist auch in den folgenden Werken ein zentrales Thema, selbst die psychologische Beschreibung des Lassalk und die Verdrängungen des vielgeehrten Schriftstellers Collin hängen damit zusammen. Ziel ist wohl, daß sich der Leser der Risiken und Bedingungen einer Revolution bewußt wird und der Rolle des Menschen in ihr. Mittels der Satire drängt H. in Der König-David-Bericht auf die endliche Verwirklichung des Sozialismus, indem er die Verhältnisse am Hofe König Salomos und das Leben König Davids, der nach H.s marxistischer Bibellektüre die »Revolution vom primitiven Stammeskommunismus hin zum orientalischen Despotismus« durchgeführt hat, Revue passieren läßt. Hineingewoben sind dreitausend Jahre Geschichte mit dem Stalinismus als End- und Höhepunkt. In H.s bisher letztem Roman Schwarzenherg scheitert die Verwirklichung des Sozialismus am Ost-West-Gegensatz, als ein zunächst unbesetzter Ort in Thüringen 1945 von dieser Freiheit nicht lange Gebrauch machen kann. Die Bedeutung der konkreten Utopie ist in diesem Roman deutlich erkennbar; und sie beherrscht den vorhergehenden Roman Ahasver in der Titelgestalt, dem —nach H. - gefallenen Engel, ewigen Juden und Revolutionär. Dieser hofft, durch alle seine Wanderungen hindurch die Menschen dazu zu bewegen, eine ihren Interessen dienende Revolution zu entfachen, und streitet aus diesem Grunde mit Jesus . Als letzterer schließlich durch den eigenen Augenschein überzeugt ist und gegen Gott aufsteht, wird noch in seinem Scheitern die Unzerstörbarkeit der konkreten, diesseitigen Utopie des verwirklichten Sozialismus deutlich, zumal das Schlußkapitel wie die ganze transzendente Ebene in der Lutherschen Bibelsprache gehalten ist, während die Ebene des 16. Jahrhunderts durch einen Barockton und die der Gegenwart durch Wissenschaftler- bzw. DDR-Amtsdeutsch gekennzeichnet sind. Diese sprachliche Stilisierung — in Die Schmähschrift oder Königin gegen Defoe und im König David Bericht erprobt - erlaubt H. starke ironische und satirische Effekte. Der Bericht und Ahasver bringen in ihren Themen auch H.s jüdische Wurzeln zur Geltung. Ahasver, der wandernde, ewige Revolutionär ist auch ewiger Jude.
      Kuschel, Josef:... daß wir selbst vielleicht auch Gott sind . In: Publik-Forum H. 13. 1984 Nr. 20. Wolfschütz, Hans: Stefan Heym. In: Kritisches Lexikon der Gegenwartsliteratur. Beiträge zueiner Biographie. München 1973.
      Christiane Bohnert


Heym, stefan

Mit seinen gesellschaftskritischen Romanen, die Konflikte zwischen Individuum und staatlicher Macht darstellen, wollte Stefan Heym politische Dialoge in Gang setzen. Schon 1931 von den Nationalsozialisten angegriffen, floh der Sohn eines jüdischen Kaufmanns 1933 nach Prag, wo er den Decknamen Stefa .....
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Zenker, helmut

Biografie: *11.1.1 in St. Valentin/ Niederösterreich. H. Zenker ist ausgebildeter Lehrer und arbeitete an Haupt-und Sonderschulen in Wien und Tirol, war aber auch in anderen Berufen tätig. Seit 1973 lebt er als freier Schriftsteller bei Wien. Kriminalromane: 1982 Kottan ermittelt, , Europaverlag; 1 .....
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Columbus - georg heym

12. Oktober 1492 Nicht mehr die Salzluft, nicht die öden Meere, Drauf Winde stürmen hin mit schwarzem Schall. Nicht mehr der großen Horizonte Leere, Draus langsam kroch des runden Mondes Ball. Schon fliegen große Vögel auf den Wassern 5 Mit wunderbarem Fittich blau beschwingt. Und weiße R .....
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April - georg heym

Das erste Grün der Saat, von Regen feucht, Zieht weit sich hin an niedrer Hügel Flucht. Zwei große Krähen flattern aufgescheucht Zu braunem Dorngebüsch in grüner Schlucht. Wie auf der stillen See ein Wölkchen steht, 5 So ruhn die Berge hinten in dem Blau, Auf die ein feiner Regen niedergeht .....
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Komm in den totgesagten park - stefan george

Komm in den totgesagten park und schau: Der Schimmer ferner lächelnder gestade • Der reinen wölken unverhofftes blau Erhellt die weiher und die bunten pfade. Dort nimm das tiefe gelb • das weiche grau 5 Von birken und von buchs • der wind ist lau • Die späten rosen welkten noch nicht .....
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Vogelschau - stefan george

Weisse schwalben sah ich fliegen Schwalben schnee- und silberweiss • Sah sie sich im winde wiegen • In dem winde hell und heiss. 5 Bunte häher sah ich hüpfen • Papagei und kolibri Durch die wunder-bäume schlüpfen In dem wald der tusferi. Grosse raben sah ich flattern • 10 Dohlen schwarz un .....
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Voltaire, fraticois marie (d.i. francis marie arouet)

Als V.s Lettres phihsophiques 1734 in Frankreich erschienen, wurden sie vom Pariser Parlament als »anstößig und der Religion, den guten Sitten und der Achtung vor der Obrigkeit zuwiderlaufend« verurteilt und verbrannt. Der Form nach ein Lob auf die fortschrittlichen Verhältnisse in England, waren di .....
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Stirner, max (d.i. johann caspar schmidt)

Die Sammlung von St.s kleineren Schriften, die Bernd Laska 1986 unter dem Titel Parerga, Kritiken, Repliken herausgege- ben hat. trägt auf der Rückseite die folgenden Zitate über St.: »der hohlste und dürftigste Schädel unter .....
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Plessner, helmuth

P. wurde 1S92 als Sohn eines Arztes in Wiesbaden geboren, studierte zwei Semester Medizin, um sich dann der Zoologie zuzuwenden, die er bis zu den Vorstadien einer experimentell angelegten Dissertation betrieb. In Heidelberg und Göttingen zog es ihn bei Wilhelm Windelband und Edmund Husserl jedoch z .....
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Nikolaus von kues, auch cusanus (d.i. nikolaus krebs)

Obwohl aus einfachen bürgerlichen Verhältnissen stammend, machte N.v.K. eine für damalige Verhältnisse erstaunliche Karriere im Dienste der Kirche: Nikolaus V. ernannte ihn 1450 gegen den Willen des Landesherrn, Sigismund von Österreich, zum Bischof von Brixen. Zu diesem Zeitpunkt war er schon päps .....
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Morus, thomas (d.i. thomas more)

Es zählt zu den Paradoxa der Literaturgeschichte, daß das heutzutage bekannteste und meist diskutierte Werk in lateinischer Sprache nicht von einem alten Römer stammt, sondern von einem Londoner Sheriff. geschrieben nicht unter Caesar oder Augustus, sondern unter Heinrich VIII.. zehn Jahre nach dem .....
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Melanchthon, philipp (d.i. philipp schwarzerd)

In seiner Einleitung zu Luthers Psalmen-Kommentar schreibt M. 1519. es sei nutzlos zu wissen, daß Gott die Welt erschaffen hat, wenn dieser Gott mcht weise und barmherzig ist. Diese Art der Erkenntnis sei den Christen eigen, sie übersteige alle Philosophie. So sehr M. die Philosophie liebt, ihre Erk .....
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Marc aurel (d.i. marcus aurelius antonius)

Zwei Jahrzehnte lang, von 161 bis 180. war in Roms Imperium der Wunsch Piatons in Erfüllung gegangen: Ein Philosoph war Kaiser und regierte das römische Weltreich. Ähnlich w le später Augustinus, so hatte sich auch der junge Prinz nach einer ersten - enthusiastisch der Rhetorik gewidmeten -Phase vo .....
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Maimonides, moses (d.i. moses ben maimon)

Der jüdische Schriftgelehrte und Hofarzt Sultan Saladins 111 Kairo mußte schon als kleiner Junge mit seiner Familie 1148 aus Cordoba vor seinen islamischen Verfolgern fliehen. Während viele Juden sich damals nach Norden wandten , führte sein Fluchtweg über Marokko und Palästina 1172 nach Kairo, wo e .....
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Der winter - georg heym

Der Sturm heult immer laut in den Kaminen Und jede Nacht ist blutig-rot und dunkel. Die Häuser recken sich mit leeren Mienen. Nun wohnen wir in rings umbauter Enge, Im kargen Licht und Dunkel unserer Gruben, 5 Wie Seiler zerrend grauer Stunden Länge. Die Tage zwängen sich in niedre Stuben, Wo .....
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Kombination xi - helmut heissenbüttel

1 Die Nacht ist ein Muster aus Bogenlampen und Autorücklichtern. Auf der reglosen Fläche der Alster stehen die weißen Fahnen der Nacht. Unter den Bäumen gehen die Schatten. Ich bin s. 5 2 Dunkelkammergespräche .....
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Murr, stefan

Pseud. Biografie: *1 in München. St. Murr war im Zweiten Weltkrieg Offizier. Nach seiner Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft in Russland studierte er Jura. Als einer der ersten deutschsprachigen Autoren des Genres schrieb und veröffentlichte St. Murr teilweise gemeinsam mit seiner Frau seit 1960 .....
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Grömmer, helmut

Auch unter den Pseud.: Helgrö, Fritz Reinhold Biografie: *23.3.1 in Eisenach. Der Journalist und Autor H. Grömmer veröffentlichte vor allem Jugendbücher und verschiedene Sammlungen seiner Feuilletons. Er schrieb daneben noch Tierbetrachtungen, Kurzgeschichten und Sketche. Mit seinem Krimimanuskrip .....
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Stefan andres das trockendock

Der Autor erzählt diese schaurige Geschichte mit den stilistischen Mitteln der traditionellen Novelle: Die Handlung verläuft mit einer inneren Notwendigkeit, sie enthält ein bedeutsames, überraschendes Ereignis, das über sich hinausweisen soll : Verweis auf eine Idee , die hinter dem Ganzen steht. .....
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Index » Erzählungen der Gegenwart

Typologien

Nach der Phase einer quantitativen Ausweitung des Angebots von Scienceficti-on-Kinder- und Jugendbüchern in den 70er Jahren wurden zu Beginn der 80er Jahre Versuche unternommen, die vielgestaltigen Texte zu beschreiben und zu kategorisieren. Das Ergebnis waren Typologien, in denen sich sehr stark de .....
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Index » Taschenbuch der Kinder- und Jugendliteratur » HELMUT MELZER

Stefan george

Komm in den totgesagten park und schau: Der schimmer ferner lächelnder gestade. Der reinen wölken unverhofftes blau Erhellt die weiher und die bunten pfade. Dort nimm das tiefe gelb, das weiche grau Von birken und von buchs. der wind ist lau. Die späten rosen welkten noch nicht ganz. Erlese küsse s .....
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Georg heym (i887-i9i2): ophelia

Letzte Fahrt Bertolt Brecht : Vom ertrunkenen Mädchen - In einer der poetischsten Szenen von Shakespeares Hamlet berichtet die Königin über den Tod der von Hamlet zurückgestoßenen und in Wahnsinn gefallenen Ophelia. Ihr Bericht schließt mit den Versen Doch lange währt es nicht, Bis ihre Kleid .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Magie der Natur

Georg heym (i887-i9i2): berlin - mützen aus russ

Berlin Schornsteine stehn in großem Zwischenraum Im Wintertag, und tragen seine Last, Des schwarzen Himmels dunkelnden Palast. Wie goldne Stufe brennt sein niedrer Saum. Fern zwischen kahlen Bäumen, manchem Haus, Zäunen und Schuppen, wo die Weltstadt ebbt, Und auf vereisten Schienen mühsam schlepp .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Der Sturm ist da

Stefan george (i868-i933): komm in den totgesagten park ... - kein laufplatz für jogger

Komm in den totgesagten park und schau: Der Schimmer ferner lächelnder gestade • Der reinen wölken unverhofftes Blau Erhellt die weiher und die bunten pfade. Dort nimm das tiefe Gelb • das weiche grau Von birken und von buchs • der wind ist lau • Die späten tosen welkten noch nicht ganz • .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Feier später Schönheit

Walter helmut fritz (geb. i929): also fragen wir beständig ... aber ist das eine antwort?

Heinrich Heine : Laß die heiigen Parabolen ... - Laß die heiigen Parabolen, Laß die frommen Hypothesen -Suche die verdammten Fragen Ohne Umschweif uns zu lösen. Warum schleppt sich blutend, elend, Unter Kreuzlast der Gerechte, Während glücklich als ein Sieger Trabt auf hohem Roß der Schlechte? .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Riss im Dasein

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Heym,  Stefan  (d.i.  Helmut  Flieg)    





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