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Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

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Hebel, Johann Peter



Mit selbstironischer Verwunderung berichtet der knapp 62jährige einer guten Bekannten davon, daß aus ihm über Davids Aufstieg aus einfachen Verhältnissen heißT), offensichtlich »etwas geworden« ist: »Seit 1819 bin ich Prälat, Mitglied der Ersten Kammer und trage das Kommandeurkreuz des Zähringer Löwenordens. Ich möchte Sie sehen in dem Augenblick, wo Sie dieses lesen«. Nach dem Zeugnis eines frühen Biographen reagiert er auf die Nachricht von seiner Erhebung zu der in der evangelischen Landeskirche Badens bis dahin »noch nie erhörten Würde« mit einer bezeichnenden Reminiszenz: »Was würde meine Mutter sagen!« Im Umgang mit der höheren Gesellschaft nämlich hat H. den Abstand zu seiner Herkunft nie ganz überwunden: »Ihr habt gut reden«, antwortete er, einmal auf diese Scheu angesprochen, »Ihr seid des Pfarrers N. Sohn von X... Ich aber bin... als Sohn einer armen Hintersassen-Witwe zu Hausen aufgewachsen, und wenn ich mit meiner Mutter nach Schopfheim, Lörrach oder Basel ging, und es kam ein Schreiber an uns vorüber, so mahnte sie: >Peter, zieh s Chäppli ra, s chunnt a HerPeter, blib doch stoh, zieh geschwind di Chäppli ab, der Her Landvogt chunnt! < Nun könnt Ihr Euch vorstellen, wie mir zu Mute ist, wenn ich hieran denke — und ich denke noch oft daran — und in der Kammer sitze mitten unter Freiherren, Staatsräten, Ministem und Generalen, vor mir Standesherren, Grafen und Fürsten und die Prinzen des Hauses und unter ihnen der Markgraf«.

      Erst verhältnismäßig spät, nach einem »langen Umweg«, beginnt H.s ungewöhnliche Karriere. »Ich habe schon in dem zweiten Jahre meines Lebens meinen Vater, in dem dreizehnten meine Mutter verloren«; beide Eltern standen im Dienst einer Basler Patrizierfamilie. Heimatliche Gönner ermöglichen dem Waisenjungen 1775 den Besuch des Karlsruher »Gymnasium illustre« und das Studium der Theologie in Erlangen. Da H.s Examen zwei Jahre später nicht zu ihrer Zufriedenheit ausgefallen zu sein scheint, ziehen sich die bisherigen Mentoren zurück: »Elf Jahre lang, bis in das einunddreißigste meines Lebens, wartete ich vergeblich auf Amt und Versorgung. Alle meine Jugendgenossen waren versorgt, nur ich nicht«. Er arbeitet zunächst als Hauslehrer und Hilfsgeistlicher in Hertingen, bevor er 1783 eine dürftig bezahlte Stelle als Präzeptoratsvikar am Lörracher Pädagogium erhält. Enge Lebensfreundschaften entstehen während der später als »glücklich« erinnerten Zeit. Zugleich trägt er sich der beruflichen Zurücksetzung wegen »lange mit dem Gedanken..., noch umzusatteln und Medizin zu studieren«.
      Dieser Stillstand endet erst im Herbst 1791. als H. - statt auf eine als idyllisches Wunschbild bis ins Alter beschworene »Landpfarrei« im Oberland, zudem erst, nachdem der ursprünglich vorgesehene Kandidat abgelehnt hatte - als Subdiakon an seine frühere Schule berufen und bereits ein Jahr später zum Hofdiakon befördert wird. Sein
Fächerspektrum reicht von den alten Sprachen bis zu den Naturwissenschaften, in denen er seine Kenntnisse rasch selbständig erweitert. Wenige Jahre später schon verleihen ihm zwei »Naturforschende Gesellschaften« in Jena und Stuttgart die Mitgliedschaft. Inzwischen auf H.s pädagogisches Geschick aufmerksam geworden, »vertauscht ... das Konsistorium« 1798 seinen »bisherigen Titel mit dem eines Professors« und zieht ihn in der Folge als Berater und Mitarbeiter in den Aufgaben der kirchlichen Verwaltung heran.
      Angeregt durch eine Zeitschrift im Umfeld der zeitgenössischen Wiederentdeckung der eigenen »Vorzeit« beginnt er, dreizehn Jahre nach seiner »Minnesänger«-Lektüre von 1787, wieder mit Versen in dem der »altdeutschen Ursprache« verwandten Dialekt seiner »geliebten Heimat«. Die kunstvolle Naivität der in »moralisch... veredelnder... Absicht... genau im Charakter und Gesichtskreis« der einfachen Landbevölkerung bleibenden Alemannischen Gedichte verhilft H. schlagartig zu einem, wie Johann Wolfgang von Goethe in seiner Rezension der zweiten Auflage schreibt, »eigenen Platz auf dem deutschen Parnaß«. Zur literarischen Berühmtheit geworden, gewinnt der nunmehr zum Kirchenrat Ernannte die persönliche Gunst des regierenden Fürsten und erlangt, obschon er sich weiterhin in den »Wirtshäusern« heimischer fühlt, Zutritt in die »Zirkel, wo die Hofluft weht«.
      Zwischen 1807 und 1814, als er nach konfessionellen Vorwürfen zurücktritt, dann noch einmal vier Jahre später, redigiert H. in alleiniger Verantwortung den zuvor in eine Absatzkrise geratenen protestantischen Landkalender, der, wie ihm bewußt ist, »für den gemeinen Mann... ein Stellvertreter der Zeitungen und Zeitschriften« ist. Schon aus dem neu gewählten Titel, Der Rheinländische Hausfreund, erhellt sein Selbstverständnis als vertrauter Gesprächspartner der »geneigten Leser«. Seine aus verschiedenen Quellen geschöpften »Artikels« reahsieren eine »unterhaltende« Aufklärung »in natürlicher Sprache«, die nicht herablassend doziert, sondern vom »eigentümlichem Geschmack des Volks« ausgeht. Er hat »jene« - im 20. Jahrhundert von Ernst Bloch und Walter Benjamin über Martin Heidegger bis zu Elias Canetti und Heinrich Böll vielbewunderte — »echte und edle Popularität« im Blick, »die zwischen gebildeten und ungebildeten Lesern keinen Unterschied erkennend aus dem Menschen hervorgeht und den Menschen erfaßt«. Die »Mannigfaltigkeit« der Themen und Stoffe, von Personal und Schauplätzen, löst den Anspruch des »Kalendermachers« auf die Präsentation eines »Spiegels der Welt« ein. Da er mit diesem Konzept »in kurzer Zeit in ganz Deutschland eine seltene Aufmerksamkeit rege gemacht hat«, legt H. 1811 eine geringfügig überarbeitete Auswahl seiner Geschichten vor, das Schatzkästlein des rheinischen Hausfreundes.
      »Meine Lage ist den Musen nicht so günstig wie ich wünsche... Meine Geschäfte vermehren sich von Jahr zu Jahr statt sich zu mindern, und die gute Laune verliert sich unter ihrer Last und unter ihren Zerstreuungen«, hatte er bereits 1807 auf die Bitte zur Mitarbeit an einem literarischen Almanach geantwortet. In den Briefen aus dem letzten Lebensjahrzehnt häufen sich, der gewachsenen Beanspruchung entsprechend, diese Klagen. 1821 zeichnet die Universität Heidelberg den undogmatischen Christen - »Wer aber ohne den Glauben gut handelt, auch dessen wird sich Gott erbarmen« -aufgrund seiner Verdienste bei der Union der lutherischen und reformierten Kirche in Baden mit der theologischen Ehrendoktorwürde aus. Die Amtspflichten lassen H.buchstäblich bis zu seinem Ende nicht mehr los: er stirbt auf einer Dienstreise, zu der er schon »in der Qualität eines Patienten« aufgebrochen war.
      Schlaffer. Hannelore :Johann Peter Hebel: Schatzkästlein des Rheinischen Hausfreundes.
      Ein Werk in seiner Zeit. Tübingen 1980. Kully, Rolf Max: Johann Peter Hebel. Stuttgart 1969. Zentner, Wilhelm: Johann Peter Hebel. Karlsruhe 1965.
      Hans-Rüdiger Schwab


Johann peter hebel

Johann Peter Hebel , Lehrer und Pfarrer am Oberrhein, zählt zu den großen Volksschriftstellern. Sein christliches Weltbild kleidete er in die heimatliche Erfahrungswelt seiner Landsleute. Hebel hatte als einer der ersten das poetische Potential des Dialekts und des regionalen Kolorits entdeckt. In s .....
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Johann peter hebel (i760-i826)

Wie Jean Paul steht auch J. P. Hebel, Deutschlands größter 'Volksdichter", zwischen den Zeiten. Wir finden bei ihm Züge, die zur Aufklärung, zur Romantik, ja sogar bis zum späteren Realismus führen. Am nächsten ist er wohl Matthias Claudius verwandt. Hebel, als Bauernbub aufgewachsen, wurde später .....
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Hebel johann peter

Peter Hebels beeinflusst bis heute zahlreiche Autoren, auch außerhalb des deutschen Sprachraums. Mit seinen Gedichten, Anekdoten sowie unmerklich erzieherischen Kalenderge-schichten aus der alemannischen Heimat wurde er zu einem der bedeutendsten Mundartdichter seinerzeit. Hebel wuchs in einfachen .....
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Hebel, johann peter

Auf einem Grabe Forster, Leonard. In: Analecta Helvetica, 1979, S. 122- 136. Der Jänner Kaiser, Gerhard. In: Goethe bis Heine, 1988, S. 90 - 92. Baum, Hubert. In: Alemannisches Gedicht, 1969, S. 9- 12. Die Vergänglichkeit Gauger, Hans Martin. In: Roman. Zs. f. Literaturgeschichte 8, 1984 .....
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Hebel, johann peter

Geb. 10.5.1760 in Basel; gest. 22.9.1826 in Schwetzingen Mit selbstironischer Verwunderung berichtet der knapp 62jährige einer guten Bekannten davon, daß aus ihm , offensichtlich »etwas geworden« ist; »Seit 1819 bin ich Prälat, Mitglied der Ersten Kammer und trage das Kommandeurkreuz des Zähringer .....
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Eckermann, johann peter

Johann Peter Eckermann war neun Jahre lang engster Vertrauter und Mitarbeiter -> Goethes bis zu dessen Tod. Die für die Literatur bedeutende Leistung von Eckermann liegt vor allem in derMitherausgeberschaft der Werke des Weimarer Dichters sowie in den dokumentarischen Arbeiten Gespräche mit Goethe .....
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Johann wolfgang goethe - 'lyrische gedichte von johann heinrich voß

[...] Und hier ist wohl der Ort, zu bemerken, welchen Einfluß auf Bildung der unteren deutschen Volksklasse unser Dichter haben könnte, vielleicht in einigen Gegenden schon hat. Seine Gedichte bei Gelegenheit ländlicher Vorfälle stellen zwar mehr die Reflexion eines dritten als das Gefühl der Geme .....
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Uz, johann peter

Der Schäfer Pereis, Christoph. In: Gedichte und Interpretationen 2, 1983, S. 140 - 149. .....
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Goethes größter bucherfolg - johann wolfgang goethe: die leiden des jungen werthers

Entstehung Die Handlung des Romans fußt z.T. auf Erlebnissen Goethes in Wetzlar und Ehrenbrcitstein; die Hauptfiguren sind nach historischen Personen beschrieben. Goethe war nach Beendigung seines Jurastudiums in Straßburg 1771 in Frankfurt als Anwalt tätig. Hierzu war, wie sich bald herausstellte .....
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Die stillen im lande - johann heinrich jung: henrich stillings jugend

Entstehung Johann Heinrich Jung , der seine I.ebensgeschichte unter dem Pseudonym Henrich Stilling veröffentlichte, kam 1770 nach Straßburg, um dort Medizin zu studieren. Im Kreise der Tischgesellschaft bei Johann Daniel Salzmann wurde er mit Goethe bekannt, der im neunten Buch von Dichtung und Wah .....
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Die 'erlebnisdichtung johann wolfgang goethe: lyrik

Entstehung In den sieben Jahren zwischen der Abreise aus Leipzig am 28. August 1768 und der Ankunft in Weimar am 7. November 1775 hat Goethe nur etwa siebzig Gedichte geschrieben, wenn man 'die beiläufigen Stammbuchverse, Gelegenheitssprüche, Widmungen, die versifizierten Tagebucheintragungen und g .....
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Johann gottfried herder: volkslieder

Entstehung Im September 1773 kündigte Herder dem Verleger Hartknoch in Riga 'ein Bändchen alte Volkslieder" an. Es war eine Sammlung in zwei Teilen, deren jeder in zwei Bücher unterteilt war. Der erste Teil war überschrieben Englisch und Deutsch, der zweite Englisch-Nordisch und Deutsch. I. 1 enthi .....
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Die entdeckung der naturpoesie johann gottfried herder: auszug aus einem briefwechsel über oßian und die i jeder alter völker

Herder wurde 1 764 mit den Gesängen Ossians bekannt, als in Deutschland die ersten Übersetzungen erschienen. Es waren Gesänge in rhythmisierter Prosa: die F.pen Vingal und Tetnora sowie einundzwanzig kürzere Prosagedichte. Teils waren es Funde altgälischer Volksdichtungen aus dem schottischen Hoch .....
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Johann wolfgang goethe: von deutscher baukunst

Analyse Zu den Neubewertungen, die in Kunsttheorie und Sprachgebrauch der 1770er Jahre die Bedeutung vieler Worte veränderten, gehört auch der Bedeutungswandel, den das Wort gotisch erfuhr: Goethe verband zunächst Vorstellungen von 'unbestimmtem, ungeordnetem, unnatürlichem, zusammengestoppeltem, a .....
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Das vorbild des genies johann gottfried herder: shakespeare

Analyse Von Herders Shakespeare-Aufsatz, den er 1773 in dem Bändelten Von deutscher Art und Kunst zusammen mit dem Auszug aus einem Briefwechsel über Ossian veröffentlichte, gibt es zwei frühere Fassungen: einen ersten Entwurf vom Juni 1771, der als Antwort auf Gerstenbergs Versuch über Shakespeare .....
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Peter bichsel die erde ist rund

Die Erzählung „Die Erde ist rund" von Peter Bichsel stammt aus einem Sammelband mit dem Titel: „Kindergeschichten". Die sieben Geschichten dieses Werkes sind nicht hinreichend charakterisiert, wenn sie ausschließlich Kindern vorbehalten sein sollten. Sicher ist die Sprache leicht verständlich und in .....
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Die idylle: maler müller und johann heinrich voß

Einleitung Die Gattungsbezeichnung Idylle wurde aufgrund eines fruchtbaren philologischen Irrtums als 'kleines Bild" verstanden. Man leitete das Wort etymologisch vom griechischen Kidyllion - Bildchen - her. Renate Böschenstein und andere vor ihr haben darauf aufmerksam gemacht, daß das Stammwort F .....
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Johann heinrich voß: die pferdeknechte, der Ährenkranz, der siebzigste geburtstag

Analyse Die Pferdeknechte und Der Ährenkranz, die bei der Erstveröffentlichung 1775 nebeneinander standen, wurden in späteren Ausgaben voneinander getrennt. Die Ausgabe von F.va D. Becker, auf die sich diese Analyse stützt, bringt den Text der Erstausgabe ohne die späteren Veränderungen und Erweit .....
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Peter barth - der Ãœbergang zum tag

Die Nacht ist finster. Nirgend ein hervorbrechender Mondenschein. Die Wolken ziehen leise, leise dahin auf ihrer weiten Reise ins Endlose des Raums hinein. Das Astgezweig am kahlen Baum schrickt auf aus seinem starren Traum Ein Luftzug bringt aus weiter Ferne den Atemzug der vielen Sterne, die allv .....
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Johannes robert becher - neckar bei nÃœrtingen

Die Ufer sind so flach, daß auch die Wiesen Sanft mitzufließen scheinen mit dem Fluß. Ein uferloses grünes Ãœberfließen, Ein Ãœberfluß, drin alles mitziehn muß! Die Apfelbäume blühn. Ein weicher Schimmer Liegt überm Land. Es blüht aus dir heraus. Still. Nur der Fluß, das Blühn . .. Ich wünsch mir .....
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Exemplarische analysen - hans peter richter: damals war es friedrich (i96i)

In diesem Abschnitt sollen einige wenige Kinder- und Jugendbücher genauer vorgestellt werden, die entweder eine besondere Wirkung entfaltet haben oder unter dem Gattungsaspekt Beachtung verdienen. Dieses Buch ist inzwischen millionenfach verkauft und zählt in den 5. und 6. Schuljahren fast zur Ka .....
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Index » Taschenbuch der Kinder- und Jugendliteratur » GUNTER LANGE

Johann wolfgang goethe - selige sehnsucht

Sagt es niemand, nur den Weisen, Weil die Menge gleich verhöhnet: Das Lebendge will ich preisen, Das nach Flammentod sich sehnet. In der Liebesnächte Kühlung, Die dich zeugte, wo du zeugtest, Ãœberfällt dich fremde Fühlung, Wenn die stille Kerze leuchtet. Nicht mehr bleibest du umfangen In der Fin .....
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Johann wolfgang goethe - suleika

In tausend Formen magst du dich verstecken, Doch, Allerliebste, gleich erkenn ich dich; Du magst mit Zauberschleiern dich bedecken, Allgegenwärtige, gleich erkenn ich dich. An der Zypresse reinstem, jungem Streben, Allschöngewachs ne, gleich erkenn ich dich; In des Kanales reinem Wellenleben, Alls .....
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Johann wolfgang goethe - an den mond (letzte fassung)

Füllest wieder Busch und Tal Still mit Nebelglanz, Lösest endlich auch einmal Meine Seele ganz; Breitest über mein Gefild Lindernd deinen Blick, Wie des Freundes Auge mild Ãœber mein Geschick. Jeden Nachklang fühlt mein Herz Froh- und trüber Zeit, Wandle zwischen Freud und Schmerz In der Einsamkei .....
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Johann wolfgang goethe - prometheus

Bedecke deinen Himmel, Zeus, Mit Wolkendunst, Und übe, dem Knaben gleich, Der Disteln köpft, An Eichen dich und Bergeshöhn; Mußt mir meine Erde Doch lassen stehn Und meine Hütte, die du nicht gebaut, Und meinen Herd, Um dessen Glut Du mich beneidest. Ich kenne nichts Ärmeres Unter der So .....
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Hebel,  Johann  Peter    





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