Deutsche Literatur - Der literarische Treffpunkt


Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

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Hebbel, Christian Friedrich



Bereits fünf Jahre vor seinem ersten Tragödienerfolg schrieb
H. folgende Selbstbeurteilung nieder: »ich hege längst die

Ãœberzeugung, daß die Poesie nur eine heilige Pflicht mehr ist, die der Himmel den Menschen auferlegt hat, und daß er also, statt in ihr ein Privilegium auf Faulenzerei usw. zu haben, nur größere Anforderungen an seinen Fleiß machen muß, wenn er Dichter zu sein glaubt. Ich kenne ferner zu den Schranken meiner Kunst auch die Schranken meiner Kraft, und weiß, daß ich in denjemgen Zweigen, die ich zu bearbeiten gedenke, etwas werden kann und werde. Diese Zweige sind aber die Romanze und das lyrische Gedicht, vielleicht auch das höhere Drama« .
      Der als Sohn eines Maurers in Wesselburen in Norderdithmarschen geborene und in ärmlichsten Verhältnissen aufgewachsene H. mußte auf eine weiterführende schulische Ausbildung verzichten; als Schreiber und Laufbursche bei einem Kirchspielvogt eignete er sich durch beständiges Lesen ein erstaunliches, aber ganz und gar unschulmäßi-ges Wissen an. Erste dichterische Versuche wurden in den regionalen Zeitungen veröffentlicht, doch das Vorhaben, als Schauspieler der Enge der Wesselburener Welt zu entfliehen, scheiterte. Die in Hamburg lebende Schriftstellerin Amalia Schoppe und seine spätere Geliebte Elise Lensing ermöglichten ihm 1835 einen einjährigen Aufenthalt in Hamburg, doch da es für ein Universitätsstudium zu spät war. begab sich H. auf eine Reise nach München, weil er dort aufbessere Startchancen als angehender Literat hoffte. Hier beschäftigte er sich intensiv mit dem Studium der großen Tragödien des Aischylos, mit William Shakespeares und Friedrich Schillers Dramen, doch hatte er keinen Erfolg. Seine Rückreise nach Hamburg - zu Fuß, allein mit seinem Hund durch den rauhen März des Jahres 1839 wandernd - ist symptomatisch für den unermüdlichen Einzelgänger H. In Hamburg verdingte er sich als Rezensent und Mitarbeiter bei dem von Karl Gutzkow herausgegebenen Telegraph für Deutschland und vollendete in dieser Zeit Judith , eine Tragödie, in der sich die Jüdin Judith als »maßloses Individuum« das göttliche Recht der Rache am Assyrerkönig Holofernes herausnimmt, weil dieser sie vergewaltigt habe. H. wurde damit beim Theaterpublikum als ungewöhnlicher Dramatiker bekannt. Während der Folgezeit, in der H. sich vergeblich beim dämschen König um eine Stelle bemühte, arbeitete er in seiner Streitschrift Mein Wort über das Drama seine grundlegende Auffassung von Kunst und Drama aus. Dem dänischen Dichter Adam Oehlenschläger hatte er schließlich ein für zwei Jahre bewilligtes Reisestipendium zu verdanken, das es ihm ermöglichte, während eines Parisaufenthalts Heinrich Heine kennen und schätzen zu lernen, ebenso Felix Bamberg, einen Kenner der Hegeischen Philosophie, und Arnold Rüge, den Begründer der Hallischen Jahrbücher und radikalen Demokraten. H.s großes Interesse an der Philosophie hat sich auch in seinen Gedichten niedergeschlagen, die er erstmals 1848 in einer Ludwig Unland gewidmeten Ausgabe herausbrachte. Doch, wenn auch die philosophisch-abstrakte Denkweise in seiner Lyrik vorherrschte und nur wenige seiner Gedichte den an sich selbst gestellten Anspruch einlösten , so haftet doch dem Dichter bis heute der Makel des Gedankendichters zu Unrecht an.
      Zur Zeit der 48er Revolution, in der H. als engagierter Journalist Partei für eine konstitutionelle Monarchie auf demokratischer Grundlage ergriff, gehörte er seit bereits drei Jahren zu den bekannteren Dichterpersönlichkeiten Wiens. Hier lernte er die Schauspielerin und seine spätere Frau Christine Enghaus kennen, die ihm nicht nur ein von materiellen Sorgen freies Leben bot, sondern ihn auch dem Theater näher brachte. In den Wirren der Revolution entstand das Ehedrama Herodes und Mariamne , vier Jahre später konzipierte er seine Agnes Bernauer , in welcher der Konflikt zwischen dem Recht des einzelnen auf freie Existenz und Liebe auf der einen Seite und der allumfassenden Staatsraison auf der anderen Seite im Mittelpunkt steht. Doch zeichnen sich H.s Dramen weniger durch die Dynamik sozialgeschichtlich bemerkenswerter Veränderungen aus, sondern sind getragen von der Idee eines statischen, unveränderlichen Zustands sittlicher Weltordnung; H. beharrte dabei auf der Autonomie der Kunst und hielt an der traditionellen Dramen-struktur fest, auch in seinem Drama Gyges und sein Ring .
      Ganz in das Umfeld gründerzeitlicher Literaturtendenz fiel H.s Xibelungen-Trilogie . für die ihm der Schiller-Preis zuerkannt wurde; deren vollständige Aufführung erlebte er aber selbst nicht mehr. Was dem heutigen Leser an diesem nationalen Stoff Schwierigkeiten bereitet, dürfte allerdings weniger auf den Inhalt zurückzuführen zu sein als auf die Tatsache, daß deutschnational und -nationalistisch Gesinnte - auf besonders verhängnisvolle Weise im Dritten Reich — diesen Stoff und seinen Autor ihrer Weltanschauung einverleibten. Diese Art der H.-Rezeption hat also ihre eigene Tradition und beeinträchtigt noch heute seinen Ruf nachhaltig. Doch nicht nur die Xibelungen haben H. geschadet. Schon seine Zeitgenossen Hermann Hettner und Gottfried Keller warfen ihm die »verkünstelte und verzwickte Motivation« und die »historische Willkür« seiner Stücke vor, und auch sein allzu sehr auf persönlichen Vorteil bedachtes Streben sowie der Ehrgeiz des Autodidakten brachten ihm das Urteil »krankhaft forcierte Genialität« ein. Trotz alledem ist H. wie keinem anderen gerade in den Xibelungen die Durchdringung archaischer Monumentalität mit einem individualpsychologischen Realismus gelungen.
      Bei seinen Frauengestaltungen nahm er in dem immer wieder zum Ausdruck gebrachten Selbstbehauptungsrecht der Frau gegenüber der drohenden Unterdrük-kung durch den Mann Themen Henrik Ibsens und Johann August Strindbergs vorweg, so daß noch der junge Georg Lukäcs behaupten konnte, mit H. beginne die moderne Tragödie . In die meisten Literaturgeschichten ging er allerdings paradoxerweise als »der letzte große Tragödiendichter« ein.
      Lange Zeit übersehen wurden nicht zuletzt seine Tagebücher, Briefe und kritischen Schriften zur Literatur der Zeit, die aufgrund seiner scharfen Beobachtungsgabe, seines unbestechlichen Geistes und seines aphoristischen Talents zu den interessantesten literarischen Zeugmssen des 19. Jahrhunderts zählen.
      Meetz. Anni: Friedrich Hebbel, Stuttgart 1973.

      Roland Tscherpel


Hebbel, christian friedrich

Geb. 18.3.1813 in Wesselburen; gest. 13.12.1863 in Wien Bereits fünf ]ahre vor seinem ersten Tragödienerfolg schrieb H. folgende Selbstbeurteilung nieder: »Ich hege längst die Ãœberzeugung, daß die Poesie nur eine heilige Pflicht mehr ist, die der Himmel den Menschen auferlegt hat, und daß er also, .....
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Hebbel, friedrich

An den Tod Schneider, Wilhelm. In: Liebe zum Gedicht, 1963, S. 214-224. Kreuzer, Ingrid. In: Gedichte und Interpretationen 4, 1983, S. 120- 130. Dämmerempfindung Wellershofl, Dieter. In: Frankfurter Anthologie 11, 1988, S 127- 130. David und Goliath Matt, Peter von. In: Frankfurter Anthol .....
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Schubart, christian friedrich daniel

Der Kupferstecher nach der Mode Härtling, Peter. In: Frankfurter Anthologie 9, 1985, S. 33-36. Die Aussicht Eigenwald, Rolf. In: Projekt Deutschunterricht 8, 1974, S. 133 - 135. Sowinski, Bernhard und Schuster, Dagmar. In: Sturm und Drang, 1992, S. 112 - 116. Die Forelle Jäger, Hans-Wolf .....
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Friedrich hebbel (i8i3-i863): sommerbild - herbstbild - wendepunkte

Friedrich Hebbel hat in der Geschichte des Dramas mehr in Bewegung gesetzt als in der Geschichte der Lyrik. Doch sind ihm Gedichte geglückt, in denen sich der Lyriker ganz aus dem Bann des Dramatikers und Tragikers löst, Gedichte wie Nachtlied, Abendgefühl oder Ich und Du. Auch Sommerbild und Herbs .....
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Delius, friedrich christian

Chinesisch essen Schwarz, Egon. In: Frankfurter Anthologie 7, 1983, S. 255-258. Hymne Girschner-Woldt, Ingrid. In: Theorie, 1971, S. 40 - 43. Junge Frau im Antiquitätenladen Zeller, Michael. In: Frankfurter Anthologie 3, 1978, S. 267-270. Pankow, Klaus. In: Lesarten, 1982, S. .....
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Friedrich hebbel (i8i3-i863)

Als Sohn eines Maurers in Wesselburen geboren, wuchs der junge Hebbel in drückender Armut auf. 'Die Armut hatte die Stelle seiner Seele eingenommen", sagte der Dichter später von seinem Vater, der die dichterischen. Pläne seines Sohnes unterdrückte und ihn zum Maurerhandwerk zwang. Als er starb, kam .....
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Friedrich hebbel - das komma im frack

Demjenigen, welcher der Literatur und der Kunst eine mehr als oberflächliche Aufmerksamkeit zuwendet, kann es nicht entgangen sein, daß jetzt in allen Gebieten der Genre eine ganz unverhältnismäßige Rolle spielt. Er wird nicht allein an sich in seinen sämtlichen zahllosen Spielarten auf das sorgfält .....
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Weisse, christian friedrich

Klagen Kranefuss, Annelen. In: Wandsbecker Bote, 1973, S. 63-70. .....
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Herbstbild - friedrich hebbel

Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah! Die Luft ist still, als atmete man kaum, Und dennoch fallen raschelnd, fern und nah, Die schönsten Früchte ab von jedem Baum. O stört sie nicht, die Feier der Natur! 5 Dies ist die Lese, die sie selber hält, Denn heute löst sich von den Zw .....
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Index » Gedichte aus sieben Jahrhunderten Interpretationen

Christian dietrich grabbe (i80i-i836) und georg büchner(i8i3-i837)

Grabbe, Sohn eines Detmolder Zuchthausverwalters, war eine unglückliche Natur. Er scheiterte sowohl als Schauspieler wie auch als Rechtsbeamter, verkam schließlich in Trunksucht und ging an Tuberkulose zugrunde. Er war ein genialer Nachfahre des Sturm und Drang und ein entschiedener Gegner der Roman .....
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Friedrich rückert (i788-i866)

Aus der Jugendzeit, aus der Jugendzeit Klingt ein Lied mir immerdar. O wie liegt so weit, o wie liegt so weit Was mein einst war! Auch Rückert, gebürtig aus Schweinfurt, gestorben in Neuses bei Coburg, rief in seinen 'Geharnischten Sonetten" zum Kampf gegen Napoleon auf. In seinen sechs Bänden ly .....
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Friedrich baron de la motte-fouque (i777-i843)

Fouque war zu seiner Zeit einer der beliebtesten Modeschriftsteller, der durch seine Dichtungen aus dem Mittelalter am meisten vor Richard Wagner zum Bekanntwerden der germanisch-deutschen Götter- und Heldensagen beige^ tragen hat. Ihm verdanken wir das heute noch am meisten gelesene Märchen der Rom .....
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Novalis (friedrich von hardenberg, i772-i80i)

Der bedeutendste dichterische Geist der Frühromantik, ja der Inbegriff des Romantikers überhaupt, war der frühvollendete Novalis. Seine dichterische Begabung entzündete sich an dem frühen Tod seiner jugendlichen Braut, die er nur um wenige Jahre überlebte. In seinen 'Hymnen an die Nacht" rührt Noval .....
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Jean paul friedrich richter (i763-i825)

Während Heinrich von Kleist an der Wirklichkeit zerbrach, hat sie Jean Paul gemeistert und überwunden. Aus der Enge des damaligen Bayreuth baute er sich das Weltall seiner sehnsüchtigen Träume und Ideale. Und was die Bereicherung der deutschen Sprache vom Dichterischen her angeht, muß Jean Paul nebe .....
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Friedrich hölderlin (i770-i843)

das Wesen des Dichters an sich verwirklichte. Er ist geradezu „der Dichter des Dichters" geworden, wie Martin Heidegger es ausdrückte. Jeder Vers und jede Zeile, die er schrieb, bezeugen die gerade an seinem Werk gewonnene Erkenntnis, daß Dichtung nicht nur das Ergebnis eines genialen und geschulten .....
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Friedrich hölderlin

Die Rückkehr des Menschen zur ursprünglichen Einheit mit der Natur in einer freien Gesellschaft ist das große Thema in den Werken von Johann Christian Friedrich Hölderlin . Von der Mutter, die aus einem pietistischen Pfarrhaus stammte, für den geistlichen Beruf bestimmt, trat er zwar 1788 in das Tü .....
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Friedrich hölderlin - die eichbÄume

_Aus den Gärten komm ich zu euch, ihr Söhne des Berges! Aus den Gärten, da lebt die Natur geduldig und häuslich, pflegend und wieder gepflegt mit den fleißigen Menschen zusammen. Aber ihr, ihr Herrlichen! steht, wie ein Volk von Titanen In der zahmeren Welt und gehört nur euch und dem Himmel, Der e .....
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Friedrich nietzsche (i844-i900)

Der im gleichen Jahr wie Liliencron in Röcken bei Lützen geborene F. Nietzsche wurde noch vor Erwerbung des Doktorgrades sdion 1869 als Universitätsprofessor nach Basel berufen, machte den Krieg 1870/71 als Sanitäter mit, zog sich aber den Keim zu einer Krankheit zu, die ihn später aufzehren sollte. .....
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Index » VOM NATURALISMUS ÜBER DIE JAHRHUNDERTWENDE » Der Symbolismus

Christian morgenstern (i87i-i9i4),

ein geborener Münchner, suchte als Dichter der 'Galgenlieder" und ähnlicher Sammlungen hintergründigen Humor mit mystischer Gläubigkeit zu einen. Aber auch als ernster Lyriker wollte Morgenstern die Kluft zwischen Mensch und Kosmos überbrücken, schuf er zarte Gedichte der Sehnsucht und der Beseligu .....
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Friedrich dürrenmatt (geb. i92i)

stellt oft mit dem Unterton tiefster Bitterkeit mutige Zeitsatiren auf die Bühne. „Romulus der Große" läßt die ganze Weltgeschichte zur Farce werden: der letzte weströmische Kaiser interessiert sich mehr für Hühnerzucht als für die Aufgaben der Staatslenkung. Die Komödien „Die Ehe des Herrn Mississ .....
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Engels, friedrich

Beide Eltern teile von M. stammten aus jüdischen Rabbmertamihen. Der Vater, ein Rechtsanwalt, trat jedoch. um seinen Beruf weiter ausüben zu können, mit seiner Familie zum Protestantismus über. Die Traditionen des Humanismus und der Aufklärung wurden im Elternhaus sorgsam gepflegt. Als M. in Trier d .....
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Christian hofmann von hofmannswaldau (i6i7-i679): die welt - alles ist blendwerk

Die Welt Was ist die Welt, und ihr berühmtes Gläntzen? Was ist die Welt und ihre gantze Pracht? Ein schnöder Schein in kurtz-gefaßten Grenzen, Ein schneller Blitz bey schwartz-gewölckter Nacht; Ein buntes Feld, da Kummer-Disteln grünen; Ein schön Spital, so voller Kranckheit steckt. Ein Sclav .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Unter dem Damoklesschwert der Zeit

Friedrich gottlieb klopstock (i724-i803): die frühen gräber - die sommernacht - mond, der gedankenfreund

Die frühen Gräber Willkommen, o silberner Mond, Schöner, stiller Gefährt der Nacht! Du entfliehst? Weile nicht, bleib, Gedankenfreund! Sehet, er bleibt, das Gewölk wallte nur hin. Des Maies Erwachen ist nur Schöner noch, wie die Sommernacht, Wenn ihm Tau, hell wie Licht, aus der Locke träuft, U .....
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Nänie - friedrich schiller (i759-i805) - Ãœber die sterblichkeit des schönen

Nänie Auch das Schöne muß sterben! Das Menschen und Götter bezwinget, Nicht die eherne Brust rührt es des stygischen Zeus. Einmal nur erweichte die Liebe den Schattenbeherrscher, Und an der Schwelle noch, streng, rief er zurück sein Geschenk. Nicht stillt Aphrodite dem schönen Knaben die Wunde, .....
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Friedrich a. kittler

Im programmatischen Vorwort zu dem Band Urszenen proklamieren F.A. Kittler und H. Turk die 'Diskursanalyse": Den genealogischen Ursprüngen von Diskursverboten und Diskursivierun-gen neuer Diskurs-Ordnungen - resultierend aus veränderten Macht-, Begehrens- und Wisscns-Konstellationen - gelte es auc .....
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Index » Literaturtheorien » Strukturale Psychoanalyse und Literatur (Jacques Lacan)

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Hebbel,  Christian  Friedrich    





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