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Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

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Grimm, Wilhelm



Eigentlich möchten sie nichts weiter sein als »in stiller Zurückgezogenheit« lebende Gelehrte —jedenfalls behaupten sie dies verdächtig oft. Wenn es aber darauf ankommt, scheuen sie keineswegs den öffentlichen Konflikt. Dann zählen sie zu jenen »Männern, die auch der Gewalt gegenüber ein Gewissen haben«, und sind bereit, dafür geradezustehen. Im Unterschied zu der »Bequemlichkeit« und »Unterwürfigkeit« ihrer meisten Kollegen legen sie Wert auf die Einheit von Gesinnung und Tat: »Die Welt« sei zwar »voll von Männern, die das Rechte denken und lehren, sobald sie aber handeln sollen, von Zweifel und Kleinmut angefochten werden«. Als der neue König von Hannover 1837 die von seinem Vorgänger im Einvernehmen mit den Landständen verkündete Verfassung aufhebt, betinden sich die Brüder G. unter den sieben Göttinger Professoren, die gegen diese »willkürliche... Gewaltmaßregel« das »gegründete Recht des Widerspruchs« geltend zu machen wagen, da der Monarch ein ordentlich verabschiedetes Gesetz nicht »einseitig... umstürzen« dürfe.

      Sechs Wochen später unterzeichnet Ernst August IL, der auf eben jene »unumschränkte Herrschaft« pocht, deren »Zeit« fürJ.G. spätestens mit der Pariser Julirevolution von 1830 »vorüber« ist, die Entlassungsurkunden: »Nach den heiligen von der göttlichen Vorsehung Uns aufgelegten Pflichten können Wir Männern, welche von solchen Grundsätzen beseelt sind, die Verwaltung des ihnen verhehenen... Lehramtes unmöglich länger gestatten, indem Wir sonst mit Recht besorgen müßten, daß dadurch die Grundlagen der Staaten nach und nach gänzlich untergraben würden«. J. G., der die Protestation redigiert hatte, muß gar innerhalb von drei Tagen sein Hoheitsgebiet verlassen. Die Affäre um die »Göttinger Sieben« erregt in ganz Deutschland Aufsehen und führt »in weiten Kreisen« zur Solidarisierung mit den Verbannten.
      Wie J.G. in der wenig später erschienen Schnft Ãœber seine Entlassung ausführt, gründet der »Widerstand« der Brüder nicht zuletzt in ihrem Amtsverständnis. Vor dem Anspruch der Geschichte und der kritischen Erwartung der Studenten erscheint ihnen aer Rückzug des Professors in die akademische Selbstgenügsamkeit unzulässig: »da sann auch nicht hinterm Berge gehalten werden mit freier... Lehre über das Wesen, aie Bedingungen und die Folgen einer beglückenden Regierung«. Dies gilt zumal angesichts der gesellschaftlichen Dimension ihres eigenen Faches: »Lehrer der Philologie haben den lebendigen Einfluß freier oder gestörter Volksentwicklung auf den Gang ;er Poesie und sogar den innersten Haushalt der Sprache unmittelbar darzulegen«.
      Die Brüder G. sind die wichtigsten Pioniere der bei ihnen nie nationalistisch verengten, sondern auf ein »geschwisterliches« Verhältnis der Völker untereinander bezöge-nen »deutschen Wissenschaft«, als die sie der ältere der Brüder auf der ersten Germanistenversammlung 1846 in Frankfurt am Main bezeichnet, zu deren »Vorsitzendem« er gewählt wird. »Fast alle« ihre »Bestrebungen« richten sich auf die »Erforschung unserer älteren Sprache, Dichtkunst und Rechtsverfassung entweder unmittelbar... oder beziehen...sich doch mittelbar darauf«. Sie fuhren damit eine Anregung der »neueren romantischen Dichter« weiter, von denen sie besonders Achim von Arnim eng verbunden bleiben, dessen Sämtliche Werke W. G. ab 1839 herausgibt. Die Parallelität ihrer Anfänge zur französischen Besatzung ist kein Zufall: »Das Drückende jener Zeiten überwinden half... der Eifer, womit die altdeutschen Studien getrieben wurden...; allein man suchte nicht bloß in der Vergangenheit einen Trost, auch die Hoffnung war natürlich, daß diese Richtung zu der Rückkehr einer anderen Zeit etwas beitragen könne«, da, wie J.G. seinen Bruder ergänzt, »die Denkmäler und Ãœberreste unserer Vorzeit... in alle Beziehungen des Vaterlandes einzugreifen... scheinen«. Programmatisch heißt es in der Einleitung zu ihrer Zeitschrift Altdeutsche Wälder : »Wir erkennen eine über alles leuchtende Gewalt der Gegenwart an, welcher die Vorzeit dienen soll«. Auf alle ihre Bücher trifft daher zu, was J.G. in der Widmung zu seiner 1848 erschienenen Geschichte der deutschen Sprache behauptet - die er merkwürdigerweise »für seine beste... hält« -: es sind »durch und durch politische« Arbeiten.
      Während »nach Deutschlands Befreiung« die ihr »vorher abgewandte öffentliche Meinung« für die Germanistik »empfänglich und günstig« zu werden beginnt, fürchten die »Regierungen« des Deutschen Bundes die darin fortwirkenden liberalen und nationalstaatlichen Energien der antinapoleonischen Kriege und verweigern »von früh aui«jede »Unterstützung«. Wie andere Vertreter jener Wissenschaft, die zur »festeren Einigung« »unseres gemeinsamen Vaterlands« beitragen will und an »die alte Freiheit des Volks« erinnert, führt diese Ausrichtung auchJ.G. schließlich in das Parlament der Paulskirche. Als Monarchist ein Gegner »aller republikanischen Gelüste«, beantragt er dort gleichwohl, den »Begriff von Freiheit... an die Spitze unserer Grundrechte zu stellen« und den »rechtlichen Unterschied zwischen Adeligen, Bürgerlichen und Bauern« abzuschaffen. Enttäuscht von den Zwistigkeiten und der Unergiebigkeit der Debatten vertauscht er allerdings bereits im Oktober des Revolutionsjahrs 1848 den seinem Bemühen um gesellschaftlichen Ausgleich gemäßen Ehrenplatz im Mittelgang der ersten Reihe des Plenums wieder mit seinen Büchern.
      Die Brüder G. haben einen gemeinsamen Lebenslauf: »So nahm uns... in den langsam schleichenden Schuljahren ein Bett auf und ein Stübchen, da saßen wir an einem und demselben Tisch arbeitend, hernach in der Studentenzeit standen zwei Bette und zwei Tische in derselben Stube, im späteren Leben noch immer zwei Arbeitstische in dem nämlichen Zimmer, endlich bis zuletzt in zwei Zimmern nebeneinander, immer unter einem Dach in gänzlicher unangefochten und ungestört beibehaltener Gemeinschaft unsrer Habe«. Ihr Vater, seit 1791 Amtmann in Steinau bei Schlüchtern, stirbt schon fünf Jahre später. Da »das Vermögen der Mutter... schmal« ist. kommen die Brüder 1798 zu einer Kasseler Tante »in Kost« und besuchen das dortige Lyzeum«. Nach dem väterlichen Vorbild und unter dem Zwang, eine rasche »Anstellung« zu finden, studieren sie Jura in Marburg. Während W. G. im folgenden Jahr die Staatsprüfung ablegt, begleitet J. Anfang 1805. kurz vor seinem Abschluß,ihren Lehrer Friedrich Karl von Savigny. den Begründer der »Historischen Rechtsschule«, nach Paris, um ihm »bei seinen literarischen Arbeiten zu helfen«. In die Heimat zurückgekehrt, erhält er »mit genauer Not... endlich den Akzeß beim Sekretariat des Kriegskollegiums« und wird, nach einem »kummervollenJahr«, in dem er »keinen Pfennig bezogen hatte«, 1808. mit Beginn der französischen Herrschaft, Verwalter der Privatbibliothek König Jerome Bonapartes von Westfalen in Kassel, wenig später auch Beisitzer im Staatsrat. Die großzügig bemessene Freizeit verwendet er »fast unverkümmert auf das Studium der altdeutschen Literatur und Sprache«. Die gemeinsame volkskundliche Sammeltätigkeit dieser Jahre findet ihren Niederschlag in einer unveröffentlichten Anthologie internationaler Volkslieder, vor allem aber in den Kinder- und Hausmärchen - die W. G., dessen Ãœberarbeitungen diese epochemachende Ausgabe ihren einheitlichen Ton ganz überwiegend verdankt, ab der stark veränderten zweiten Auflage allein betreut - sowie in den weit weniger erfolgreichen Deutschen Sagen .
      Nach der Rückkehr des Kurfürsten bewirbt sich J.G. Ende 1813 um eine Stelle im diplomatischen Dienst. Als hessischer Legationssekretär reist er in den beiden folgenden Jahren zweimal in kulturpolitischer Mission nach Paris und nimmt, mit wachsender Verstimmung, am Wiener Kongreß teil. »Die ruhigste, arbeitsamste und vielleicht auch die fruchtbarste Zeit« ihres Lebens beginnt, als ihr »liebster Wunsch« eines »gemeinschaftlichen Amts« in Erfüllung geht. Im April 1816 wird J.G. als »zweiter Bibliothekar«, dem auch »das... Zensorische... größtenteils« obliegt, in Kassel angestellt, wo W. schon zwei Jahre lang tätig ist. »Von Kindesbeinen an« mit »eisernem Fleiße« ausgestattet, legt er, dessen »Freude und Heiterkeit«, anders als bei dem weniger robusten und geselligeren Bruder, »in der Arbeit selbst« besteht, hier den Grundstock zu seiner großen Rekonstruktion des Volksgeistes aus der Trias von Sprache, Recht und Religion. Der Deutschen Grammatik - mit der er, so Heinrich Heine, auf dem Gebiet der »Sprachwissenschaft« als Einzelner »mehr geleistet« habe als die »ganze französische Akademie seit Richelieu« - folgen die Deutschen Rechtsaltertümer , danach die Deutsche Mythologie . W.G., der später vornehmlich kritische Editionen mittelhochdeutscher Texte besorgt, vollendet während dieser Jahre das »Hauptwerk seines Lebens«: Die deutsche Heldensage . Da ihnen die erstmals erhoffte, »mäßige und gerechte Gehaltszulage verweigert« und damit »weitere Aussicht auf künftige Beförderung abgeschnitten wird«, folgen sie dem im Herbst 1829 ergangenen Ruf nach Göttingen.
      Auf Initiative Friedrich Wilhelms

I

V.

von Preußen , kehren sie nach ihrer Entlassung 1841 in Berlin wieder an die Universität zurück. Vier Jahre nach dem Bruder, 1852, verzichtet auch W.G. auf seinen Lehrauftrag, um sich ebenfalls noch einmal ganz auf die Forschung zu konzentrieren, auf die nach »langen Vorbereitungen und Zurüstungen« endlich in Angriff genommene »umfassendste Arbeit ihres Lebens«: das Deutsche Wörterbuch, das ein Dokument der sprachlichen Kontinuität und Einheit des Volkes sein soll, dessen politische Einigung mißglückt war. 1854 erscheint der erste programmatische Band dieses «Werks von unermeßlichem Umfang«, hinter dem die Brüder im Alter, wie W. s Frau findet, zu »verschimmeln« drohen. Fast einhundert Jahre nachj.s Tod, der noch bis zum Buchstaben F vordringt, wird es vorläufig fertiggestellt.
      Seitz. Gabriele: Die Brüder Grimm. Leben-Werk-Zeit. München 1984.
      Gerstner. Hermann: Leben und Werk der Brüder Grimm. Gerabronn/Crailsheim 1970.
      Denecke. Ludwig: Jacob Grimm und sein Bruder Wilhelm. Stuttgart 1971.

      Hans-Rüdiger Schwab


Die brüder jacob (i785-i863) und wilhelm (i786-i859) grimm

Sie scheinen uns ihrer Zeit enthoben, die Brüder Jacob und Wilhelm Grimm, denn ihre Märchensammlung steht auch heute noch in jedem Kinderzimmer. Sie wuchsen im hessischen Flanau auf. Mit dem Tod des Vaters, eines verbeamteten Juristen, verlor die neunköpfige Familie schon bald ihre sichere Existenz .....
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Grimm, jacob und wilhelm

Die Brüder Jacob und Wilhelm Grimm schufen in einer nahezu lebenslangen Haus- und Arbeitsgemeinschaft ein gewaltiges sprach- und literaturwissenschaftliches Werk, mit dem sie die Grundlagen der germanischen Altertumswissenschaften und der deutschen Philologie legten. Mit dem von ihnen initiierten De .....
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Jakob (i785-i863) und wilhelm grimm (i786-i859)

Die von der Romantik angestrebte Wiederbelebung alten deutschen Literaturgutes, wie sie schon Arnim und Brentano in 'Des Knaben Wunderhorn" versuchten, fand ihre fruchtbarsten Vertreter in den beiden Brüdern Grimm, die zeitlebens eng zusammenarbeiteten. Ihr Name ist für immer mit ihren unvergänglich .....
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Grimm, wilhelm

Geb. 24.2.1786 in Hanau; gest. 16.12.1859 in Berlin Eigentlich möchten sie nichts weiter sein als »in stiller Zurückgezogenheit« lebende Gelehrte - jedenfalls behaupten sie dies verdächtig oft. Wenn es aber darauf ankommt, scheuen sie keineswegs den öffentlichen Konflikt. Dann zählen sie zu jenen .....
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Weber, wilhelm ernst

Hölderlin und Heinse Hock. Erich. In: Euphorion 76, 1982, S. 174 - 179. .....
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Hegel, georg wilhelm friedrich

Das Portrait des versunkenen Professors auf dem Katheder über den Köpfen der andächtig mitschreibenden jungen Herren im Frack zeigt H. im Jahre 182S. auf dem Höhepunkt seiner Laufbahn, in Berlin. Dieser H. ist es. der in die Nachwelt einging, dessen Denken z.B. dem jungen Marx noch ganz selbstverstä .....
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Wilhelm emrichs tohuwabohu

Der Germanist Wilhelm Emrich wurde vor einiger Zeit gebeten, eine Rundfunksendung über Büchner und seine Nachwirkungen in der modernen Literatur zu schreiben. Der Auftrag hatte Folgen, die der Auftraggeber nicht geahnt haben kann. Denn nach erneuter Beschäftigung mit Büchner und vielen Dramatikern u .....
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Humboldt, wilhelm von

Nein, als Philosoph hat er sich nicht gesehen. Auch kam ihm wohl niemals in den Sinn, seine Studien der wahren Philosophie zuzuordnen, wie er sie verstand und zeitlebens mit der Philosophie Kants und ihrer Aufgabenstellung der Bestimmung der Grenzen reiner Vernunfterkenntnis identifizierte. Von ihr .....
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Leibniz, gottfried wilhelm

Wahrscheinlich war er der umfassendste Kopf, der an der Wende vom 17. zum 18. Jahrhundert philosophisch dachte, in einer Zeit, die an philosophischen Köpfen nicht arm war. In Leipzig als Sproß einer Professorenianulie geboren, war er eines der Wunderkinder, mit denen seine Zeit zu renommieren versuc .....
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Ockham, wilhelm von

In der Nacht des 26. Mai 1328 floh der große franziskanische Ordensgelehrte O. zusammen mit dem Ordensgeneral Michael von Cesena und Marsiglio von Padua vor dem päpstlichen Inquisinonsgericht von Avignon, wo Papst Johannes XXII. residierte, nach Pisa zu Kaiser Ludwig dem Bayern, um dem Tod in der Un .....
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Waiblinger, wilhelm

Der Kirchhof Rennen, Hai H. In: ZDP 107, 1988, S. H., S. 85 - 100. .....
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Wackenroder, wilhelm heinrich

Siehe wie ich trostlos weine Vaget, Hans Rudolf. In: Frankfurter Anthologie 17, 1994, S. 63 - 67. .....
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Lehmann, wilhelm

Abgeblühter Löwenzahn Seidler, Manfred. In: Lyrik / Deutschunterricht, 1976, S. 39-40. Ahnung im Januar Hock, Erich. In: Motivgleiche Gedichte, 1971, S. 53 - 54. Alter Mann Schug, Dietrich. In: Die Naturlyrik, 1963, S. 152 - 154. Alter Moment Schug, Dietrich In: Die Naturlyrik, 196 .....
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Leibniz, gottfried wilhelm von

Gedicht auf den Tod der Königin Sophie Charlotte Loos, Waltraud. In: Aus der Welt des Barock, 1957, S. 69 - 82. Hankins, Olan Brent. In: Leibniz, 1973. .....
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Lotz, ernst wilhelm

Aufbruch der Jugend Berghahn, Klaus L. In: Menschheitsdämmerung, 1971, S. 106- 124. Meurer, Reinhard. In: Expressionismus, 1992, S. 24 - 29. .....
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Müller, wilhelm

Auf dem Fluße Youens, Susan. In: Winterreise, 1991, S. 176 - 186. Das Mühlenleben Haefeli-Rasi, Madeleine. In: Wilhelm Müller, 1970, S. 34 - 44. Das Wirtshaus Youens, Susan. In: Winterreise, 1991, S. 278 - 284. Der greise Kopf Youens, Susan. In: Winterreise, 1991, S. 234 - 239. D .....
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Raabe, wilhelm

Des Menschen Hand Fritz, Walter Helmut. In: Frankfurter Anthologie 9, 1985, S. 103 - 105. Flüchtiges Glück Bienek, Horst. In: Zeit wie Ewigkeit, 1987, S. 42 - 45. Glockenklang Oppermann, Hans. In: Raabe-Jb, 1962, S. 78 - 85. Zwiesprache Schulz, Bernhard. In: Literarischer Unterrich .....
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Dilthey, wilhelm

Wie Schopenhauer. Kierkegaard. Marx und Nietzsche gehört D. zu den herausragenden Philosophen des nachidealistischen 19. Jahrhunderts. Doch anders als die genannten großen Außenseiter ist D. einer der wenigen akademisch erfolgreichen Philosophen seiner Zeit, deren Werk eine bis heute andauernde Bede .....
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Szabo, wilhelm

Dorfangst Kranz, Gisbert. In: Siebenundzwanzig Gedichte, 1972, S. 57-59. .....
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Tkaczyk, wilhelm

Auf den Galapagos Heukenkamp, Ursula. In: WB 28, 1982, S. 91 - 100. .....
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Schelling, friedrich wilhelm joseph

Die klassische deutsche Philosophie - in Verkennung der sie bestimmenden Dialektik von Idealismus und Materialismus auch als »Deutscher Idealismus« bezeichnet - ist im ausgehenden 18. und bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts Zeitzeugin eines Zyklus von Revolutionen und eines Anti-Zyklus von Restaurati .....
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Windelband, wilhelm

W. wurde als Sohn eines preußischen Beamten geboren und studierte nach dem Besuch des Gymnasiums in seiner Vaterstadt an den Universitäten Jena, Berlin und Göttingen anfänglich Medizin und Naturwissenschaft, später Geschichte und Philosophie. Philosophisch war er gleichermaßen von Kuno Fischer wie v .....
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Fink und frosch - wilhelm busch

Diese Reimfabel ist ganz auf die Gegensätzlichkeit der beiden Tiere aufgebaut. Darauf deutet jeder einzelne Gestaltungszug hin: die Ãœberschrift, die mit den stilistischen Mitteln der Artikellosigkeit und der Alliteration der beiden Tiernamen fest verspannt; die Anlage der Handlungslinie ; vor allem .....
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Wilhelm lehmann: »die signatur«

Wilhelm Lehmanns Gedicht »Die Signatur« erschien 1942 im Gedieh tband Der grüne Gott. Die Neue Rundschau hatte es im Februar 1940 unter dem Titel »Vögel am Wintermittag« veröffentlicht. Damastner Glanz des Schnees, Daraufliest sich die Spur Des Hasen, Finken, Rehs, Der Wesen Signatur. 5 In ihre A .....
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Index » Lyrik des 20. Jahrhunderts (1900-1945) » Lyrik in finsteren Zeiten 1930-1945

Wilhelm dilthey (i833-i9ii)

Der Mensch lebt nach Dilthey immer schon in einer irgendwie verstandenen Welt, und dies, weil er sich seines eigenen Lebens als eines sinnvollen Bedeutungszusammenhangs verstehend innezuwerden vermag. Dieser sinnvolle Bedeutungszusammenhang ist nicht wie der Kausalzusammenhang, den Scherer vorausset .....
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