Deutsche Literatur - Der literarische Treffpunkt


Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

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Gerstäcker, Friedrich



»Du erhältst hierbei, meine teure Mutter, mein Tagebuch von meinen letzten Jagden in Arkansas; möge es Dir helfen, ein paar Stunden Dich zu zerstreuen.« Als der Schreiber der Zeilen eineinhalb Jahre darauf seinem Tagebuch nach Dresden hinterherreiste, bemerkte er zu seinem Erstaunen, daß nicht nur die Mutter, sondern auch eine Reihe seiner Landsleute Zerstreuung gefunden hatten. Durch einen Freund der Familie waren die Erlebnisse in Robert Hellers Zeitschrift Rosen gelangt. Der Abenteurer war zum Schriftsteller geworden; 1844, im Jahr darauf, erschien das Tagebuch unter dem Titel Streij- und Jagdzüge durch die Vereinigten Staaten von Amerika. Das Fernweh aus früher Jugend war vorerst gestillt, die frühe Abenteuer- und Reiseliteratur zeigte erste Früchte: G. hatte zunächst als Kaufmann und Landwirt in Döben sein Auskommen gesucht , dann aber unter dem Eindruck der Lektüre von James F. Cooper, Charles Sealsfield und Daniel Defoes Robinson Crusoe den Ozean überquert. Diese Bücher dienten vielen seiner Zeitgenossen als Reiseführer, wenn sie das Verlangen, der zersplitterten Heimat den Rücken zu kehren, in die Tat umsetzten. Wie troh war man dann in der Fremde, wenn man, so G., feststellen konnte: »Das Truthahnschießen findet hier noch ganz so statt, wie es Cooper so trefflich in seinem Ansiedler beschreibt.« Träume und Glücksgefuhle nämlich brachen sich häufig an der harten Realität in der Neuen Welt, an dem Ãœberlebenskampf, der dort zu bestehen war: G.s abenteuerlicher Lebenswandel als Koch, Matrose, Silberschmied, Unternehmer, Hotelier und Fabrikant, als Jäger, mit der »Büchse und Jagdtasche das Gebiet durchstreifend«, war ein beredter Beweis. Doch die Landsleute lasen es mit Spannung und Vergnügen: »Frei war ich, frei, hoch und froh hob sich mir zum ersten Mal wieder die Brust in dem wundervollen Gefühl gänzlicher Unabhängigkeit. «In den folgenden Jahren verarbeitete er seine Erlebnisse in Abenteuer- und Sagenbüchern. Am meisten geschätzt waren beim Publikum die Regulatoren in Arkansas und deren Fortsetzungen Die Flußpiraten des Mississippi sowie Der Deutschen Auswanderer Fahrten und Schicksale . G. verstand es, mit derben, flächigen Charakterbildern eine äußerst unterhaltende und zuweilen komische Wirkung zu erzielen, die mit ethnischem Wissen und einem Gespür für Sensationen verbunden waren. Auch die Schattenseiten des Ansiedlerlebens blieben nicht unerwähnt: »Als ich hinkam, waren die Wirtshäuser überfüllt von Menschen, die auf Arbeit warteten und gern jeden irgend gebotenen Lohn angenommen haben würden, um nur ihren Lebensunterhalt zu verdienen« . Allerdings blieben zugunsten der äußeren Handlung, der Bevorzugung von Spannungseffekten, Schilderungen geistigpolitischer Zusammenhänge zurück, welche die Werke seines Vorbilds Sealsfield auszeichneten. 1849 wurde G. vom Frankfurter Reichsministerium mit 500 Talern ausgestattet, durch die er sich eine Exkursion nach Südamerika und Australien leisten konnte, welche fünf Jahre dauerte und über Kalifornien, Hawaii, die Gesellschaftsinseln und Java führte. 1860 bereiste er Südamerika und 1862 mit dem Naturforscher Brehm Ägypten und Abessinien. Natürlich änderten sich nach diesen Reisen auch die Schauplätze seiner Romane, die zunehmend zur bloßen Unterhaltungsliteratur tendierten . Erst in Gold sind wir mit G. wieder in Amerika unterwegs. Hier wird der Weg einer Gruppe von Aussiedlern durch das vom Goldrausch kriminalisierte Kalifornien verfolgt, die ein schnelles Glück zu machen erhofft. Die einstmals demokratischen Ansätze und Hoffnungen müssen der Schilderung aus der Halbwelt weichen: »wüste Gestalten, die mit Revolver und Messer im Gürtel durch die Straßen taumeln oder an Schenktischen lehnend die gemeinsten und widerlichsten Flüche ausstoßen« , veranlassen die Protagonisten des Romans, nach Europa zurückzukehren. G. gewann mit derartigen Werken zunehmend einen an der Gartenlaube orientierten, nach oberflächlicher Unterhaltung drängenden Leserkreis, dessen Beifall ihn zur Massenproduktion von Abenteuerliteratur verleitete. Nach einer letzten großen Reise 1867/1868 nach Mexiko, Venezuela und Nordamerika lebte G. in Dresden und Braunschweig. Als er 1872 starb, hinterließ er ein vielbändiges Werk, wovon außer den genannten seine Erzählungen und Humoresken Klabautermann und Herrn Malhubers Reiseabenteuer literarischen Bestand haben.

      Ostwald, Thomas: Friedrich Gerstä ckers Leben und Werk. Braunschweig 1977.
      Burkhard Baltzer


Gerstäcker, friedrich

Mit 22 Romanen sowie einer großen Zahl von Erzählungen und Reiseberichten war Eriedrich Gerstäcker einer der populärsten deutschen Autoren seiner Zeit. Durch wechselnde Engagements des Vaters, eines Operntenors, war die Kindheit von Gerstäcker durch häufige Ortswechsel geprägt; tiefere soziale Bind .....
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Hegel, georg wilhelm friedrich

Das Portrait des versunkenen Professors auf dem Katheder über den Köpfen der andächtig mitschreibenden jungen Herren im Frack zeigt H. im Jahre 182S. auf dem Höhepunkt seiner Laufbahn, in Berlin. Dieser H. ist es. der in die Nachwelt einging, dessen Denken z.B. dem jungen Marx noch ganz selbstverstä .....
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Novalis (friedrich von hardenberg, i772-i80i)

Der bedeutendste dichterische Geist der Frühromantik, ja der Inbegriff des Romantikers überhaupt, war der frühvollendete Novalis. Seine dichterische Begabung entzündete sich an dem frühen Tod seiner jugendlichen Braut, die er nur um wenige Jahre überlebte. In seinen 'Hymnen an die Nacht" rührt Noval .....
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Friedrich baron de la motte-fouque (i777-i843)

Fouque war zu seiner Zeit einer der beliebtesten Modeschriftsteller, der durch seine Dichtungen aus dem Mittelalter am meisten vor Richard Wagner zum Bekanntwerden der germanisch-deutschen Götter- und Heldensagen beige^ tragen hat. Ihm verdanken wir das heute noch am meisten gelesene Märchen der Rom .....
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Friedrich rückert (i788-i866)

Aus der Jugendzeit, aus der Jugendzeit Klingt ein Lied mir immerdar. O wie liegt so weit, o wie liegt so weit Was mein einst war! Auch Rückert, gebürtig aus Schweinfurt, gestorben in Neuses bei Coburg, rief in seinen 'Geharnischten Sonetten" zum Kampf gegen Napoleon auf. In seinen sechs Bänden ly .....
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Friedrich hebbel (i8i3-i863)

Als Sohn eines Maurers in Wesselburen geboren, wuchs der junge Hebbel in drückender Armut auf. 'Die Armut hatte die Stelle seiner Seele eingenommen", sagte der Dichter später von seinem Vater, der die dichterischen. Pläne seines Sohnes unterdrückte und ihn zum Maurerhandwerk zwang. Als er starb, kam .....
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Index » VON DER ROMANTIK ZUM REALISMUS

Friedrich nietzsche (i844-i900)

Der im gleichen Jahr wie Liliencron in Röcken bei Lützen geborene F. Nietzsche wurde noch vor Erwerbung des Doktorgrades sdion 1869 als Universitätsprofessor nach Basel berufen, machte den Krieg 1870/71 als Sanitäter mit, zog sich aber den Keim zu einer Krankheit zu, die ihn später aufzehren sollte. .....
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Index » VOM NATURALISMUS ÜBER DIE JAHRHUNDERTWENDE » Der Symbolismus

Friedrich dürrenmatt (geb. i92i)

stellt oft mit dem Unterton tiefster Bitterkeit mutige Zeitsatiren auf die Bühne. „Romulus der Große" läßt die ganze Weltgeschichte zur Farce werden: der letzte weströmische Kaiser interessiert sich mehr für Hühnerzucht als für die Aufgaben der Staatslenkung. Die Komödien „Die Ehe des Herrn Mississ .....
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Friedrich hölderlin

Die Rückkehr des Menschen zur ursprünglichen Einheit mit der Natur in einer freien Gesellschaft ist das große Thema in den Werken von Johann Christian Friedrich Hölderlin . Von der Mutter, die aus einem pietistischen Pfarrhaus stammte, für den geistlichen Beruf bestimmt, trat er zwar 1788 in das Tü .....
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Friedrich gottlieb klopstock (i724-i803): die frühen gräber - die sommernacht - mond, der gedankenfreund

Die frühen Gräber Willkommen, o silberner Mond, Schöner, stiller Gefährt der Nacht! Du entfliehst? Weile nicht, bleib, Gedankenfreund! Sehet, er bleibt, das Gewölk wallte nur hin. Des Maies Erwachen ist nur Schöner noch, wie die Sommernacht, Wenn ihm Tau, hell wie Licht, aus der Locke träuft, U .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Umfangen von Natur

Nänie - friedrich schiller (i759-i805) - Ãœber die sterblichkeit des schönen

Nänie Auch das Schöne muß sterben! Das Menschen und Götter bezwinget, Nicht die eherne Brust rührt es des stygischen Zeus. Einmal nur erweichte die Liebe den Schattenbeherrscher, Und an der Schwelle noch, streng, rief er zurück sein Geschenk. Nicht stillt Aphrodite dem schönen Knaben die Wunde, .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Klassische Zeit der Elegien

Sonnenuntergang - friedrich hölderlin (i770-i843) - götterlose gegenwart

In einer vierstrophigen Fassung, die Hölderlin Ende Juni 1798 mit weiteren Gedichten an Schiller schickte, hieß das Gedicht noch Dem Sonnengott. Schiller nahm zwar andere der übersandten Gedichte, nicht aber dieses in den Musenalmanach fiir das Jahr 1799 auf. Und Hölderlin arbeitete die vierstrophig .....
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Hälfte des lebens - friedrich hölderlin (i770-i843) - heilignüchtern

Hälfte des Lebens Mit gelben Birnen hänget Und voll mit wilden Rosen Das Land in den See. Ihr holden Schwäne, Und trunken von Küssen Tunkt ihr das Haupt Ins heilignüchterne Wasser. Weh mir, wo nehm ich, wenn Es Winter ist, die Blumen, und wo Den Sonnenschein, Und Schatten der Erde? Die Mauer .....
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Wenn nicht mehr zahlen und figuren - novalis (friedrich leopold freiherr von hardenberg, i772-i80i): das eine geheime wort

Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren Sind Schlüssel aller Kreaturen Wenn die so singen, oder küssen, Mehr als die Tiefgelehrten wissen, Wenn sich die Welt ins freye Leben Und in die Welt wird zurück begeben, Wenn dann sich wieder Licht und Schatten Zu ächter Klarheit wieder gatten, Und man in Mährche .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Das Wort

Friedrich hebbel (i8i3-i863): sommerbild - herbstbild - wendepunkte

Friedrich Hebbel hat in der Geschichte des Dramas mehr in Bewegung gesetzt als in der Geschichte der Lyrik. Doch sind ihm Gedichte geglückt, in denen sich der Lyriker ganz aus dem Bann des Dramatikers und Tragikers löst, Gedichte wie Nachtlied, Abendgefühl oder Ich und Du. Auch Sommerbild und Herbs .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Die Wirklichkeit der Landschaften

Jean paul friedrich richter (i763-i825)

Während Heinrich von Kleist an der Wirklichkeit zerbrach, hat sie Jean Paul gemeistert und überwunden. Aus der Enge des damaligen Bayreuth baute er sich das Weltall seiner sehnsüchtigen Träume und Ideale. Und was die Bereicherung der deutschen Sprache vom Dichterischen her angeht, muß Jean Paul nebe .....
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Friedrich hölderlin (i770-i843)

das Wesen des Dichters an sich verwirklichte. Er ist geradezu „der Dichter des Dichters" geworden, wie Martin Heidegger es ausdrückte. Jeder Vers und jede Zeile, die er schrieb, bezeugen die gerade an seinem Werk gewonnene Erkenntnis, daß Dichtung nicht nur das Ergebnis eines genialen und geschulten .....
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Friedrich a. kittler

Im programmatischen Vorwort zu dem Band Urszenen proklamieren F.A. Kittler und H. Turk die 'Diskursanalyse": Den genealogischen Ursprüngen von Diskursverboten und Diskursivierun-gen neuer Diskurs-Ordnungen - resultierend aus veränderten Macht-, Begehrens- und Wisscns-Konstellationen - gelte es auc .....
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Index » Literaturtheorien » Strukturale Psychoanalyse und Literatur (Jacques Lacan)

Jacobi, friedrich heinrich

In der Vorrede zu seinem Hauptwerk Die Welt als Wille und I orstellung warnt Schopenhauer die Leser davor, seine »Art zu spekuliren« mit der »eines noch lebenden großen Philosophen« vergleichen zu wollen, »welcher wahrhaft rührende Bücher geschrieben und nur die kleine Schwachheit hat. Alles, was .....
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Engels, friedrich

Beide Eltern teile von M. stammten aus jüdischen Rabbmertamihen. Der Vater, ein Rechtsanwalt, trat jedoch. um seinen Beruf weiter ausüben zu können, mit seiner Familie zum Protestantismus über. Die Traditionen des Humanismus und der Aufklärung wurden im Elternhaus sorgsam gepflegt. Als M. in Trier d .....
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Nietzsche, friedrich

Ich kenne mein Loos. Es wird sich einmal an meinen Namen die Erinnerung an etwas Ungeheures anknüpfen, - an eine Knsis. wie es keine auf Erden gab, an die tiefste Gewissens-Gollision, an eine Entscheidung heraufbeschworen gegen Alles, was bis dahin geglaubt, gefordert, geheiligt worden war... L nuve .....
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Schelling, friedrich wilhelm joseph

Die klassische deutsche Philosophie - in Verkennung der sie bestimmenden Dialektik von Idealismus und Materialismus auch als »Deutscher Idealismus« bezeichnet - ist im ausgehenden 18. und bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts Zeitzeugin eines Zyklus von Revolutionen und eines Anti-Zyklus von Restaurati .....
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Schleiermacher, friedrich daniel ernst

»Alle Menschen sind Künstler.« Mancher mag vielleicht heute diesen Satz spontan mit einem Diktum Joseph Beuys identifizieren, dessen Auffassung: »Kunst kommt nicht von Können, sondern von Künden«, von der Ãœberzeugung lebt, daß in jedem einzelnen - wenn auch zumeist verschüttet — die Fähigkeit un .....
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Strauß, david friedrich

Für viele Leser der damaligen Zeit war Das Leben Jesu, Kritisch bearbeitet ein Werk, das mit dem Wunderglauben aufräumte und die mythische Deutung in ihr Recht einsetzte. Aus heutiger Sicht vermittelt dieses Werk ein Bild von einem vergangenen eschatologischen Denken und von Jesus als historischer .....
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Der handschuh - friedrich schiller

Vor seinem Löwengarten, Das Kampfspiel zu erwarten, Saß König Franz, Und um ihn die Großen der Krone, 5 Und rings auf hohem Balkone Die Damen in schönem Kranz. Und wie er winkt mit dem Finger, Auf tut sich der weite Zwinger, Und hinein mit bedächtigem Schritt 10 Ein Löwe tritt, Und sieht sich s .....
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Index » Gedichte aus sieben Jahrhunderten Interpretationen

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Gerstäcker,  Friedrich    





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