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Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

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Fallada, Hans (d. i. Rudolf Ditzen)



Sein Leben würde Stoff für einige Romane bieten, wenn es darum ginge, die vielfältigen seelischen Brechungen zu zeichnen, denen ein im Schoß des Wilhelminismus aufgewachsener, für die Wahrheit empfindlicher Charakter unterworfen ist, der den Ersten Weltkrieg, die Weimarer Republik, das Dritte Reich und den ersten Arbeiter- und Bauernstaat auf deutschem Boden erlebt hat, zeit seines Lebens - entgegen dem Willen des Vaters und der Mutter - sich nicht anzupassen wußte, »nichts taugte« und doch von keinem größeren Wunsch beseelt war, als sich im kleinen, bescheidenen Glück zurechtzufinden. Am Anfang dieses Lebens steht der ver-träumt-verschüchtert im Matrosenanzug Seiner Majestät in die Kamera blickende Sechsjährige, schwarze Schnürstiefelchen an den Beinen und den kleinen Bruder mit drolligem Holzpferdchen an der Hand; an dessen Ende ein Berliner Medizinprofessor, der angesichts des vom Tod Gezeichneten zu seinen Studenten gesagt haben soll: »Das, meine Herren, was Sie hier sehen, ist der Ihnen allen bekannte Schriftsteller Hans Fallada, oder vielmehr das, was die Sucht nach dem Rauschgift aus ihm gemacht hat: Ein Appendix!«


Er wächst auf als ältester Sohn eines wilhelminischen Beamten, der sich bedächtig, fleißig, umsichtig in den Kopf gesetzt hat, es zu etwas zu bringen, und das auch tatsächlich schafft: er wird 1908 zum hochangesehenen Reichsgerichtsrat ernannt und 1918 als Träger des Königlichen Kronenordens Zweiter Klasse in den Ruhestand versetzt. Die Familie zieht im Schatten dieser Karriere mit — über Berlin nach Leipzig. Die Erwartungen des Vaters ruhen auf seinem Ältesten, der aber ist kränklich, schwach, lernt schlecht, wird von seinen Lehrern als unbegabt abgeurteilt, weint in der Schule bei jeder Gelegenheit, ist den Torturen seiner Klassenkameraden nicht gewachsen, gilt als Pechvogel und Versager. Kurz vor der Aufnahmeprüfung in die Untersekunda des Leipziger Carola-Gymnasiums, die ihm die Wiederholung eines ganzen Schuljahrs ersparen und die väterliche Anerkennung einbringen soll, verunglückt er am 17. April 1909 mit seinem Fahrrad. Er gerät unter einen Schlächterwagen, wird von den Pferdehufen und den eisenbeschlagenen Rädern schwer verletzt, muß ein Vierteljahr in der Klinik zubringen und verliert ein ganzes Schuljahr. Er liest die französischen und russischen Realisten des 19. Jahrhunderts, die er in der Bibliothek seines lesefreudigen Vaters findet, heimlich aber auch Friedrich Nietzsches Zarathustra und Oscar Wildes Das Bildnis des Dorian Gray, deren nihilistische, dekadente Prophetie jetzt ganz in seine Stimmung paßt: »Das Kostüm des 19. Jahrhunderts ist abscheulich -so düster und deprimierend. Die Sünde ist das einzige farbige Element, das unserer Zeit geblieben ist.« Der ihn behandelnde Arzt stellt Anzeichen einer manifesten Hysterie fest, er ist leicht erregbar, es geht ihm körperlich schlecht. 1910 und 1911 kommt es an seinem Gymnasium zu drei aufsehenerregenden Schülerselbstmorden — Rudolf Ditzen ist noch nicht dabei, aber die Zerstörungslust arbeitet bereits in ihm. Er schließt sich der Wandervogelbewegung an, sucht darin einen Ausweg, aber während eines fünfwöchigen Ausflugs nach Holland macht er sich bei seinen Kameraden lächerlich, kommt mit einer schweren Typhusinfektion nach Hause. Während er sich erholt, beginnt er plötzlich, anonym obszöne Briefe an die Tochter eines Kollegen seines Vaters zu schreiben, wird nach einer Weile prompt überfuhrt, sein Selbstmord - er hat sich heimlich einen Revolver verschafft - kann gerade noch verhindert werden. Die Verständnisfähigkeit der Familie ist am Ende; für ihr öffentliches Ansehen ist der Sohn untragbar geworden. Er selbst will jetzt Schriftsteller werden, soll aber nach wie vor Jura studieren - wie der Vater. Ungeschützt wird der von tiefen Konflikten gepeinigte Siebzehnjährige nach Rudolstadt in Pension gegeben. Dort besucht er wieder das Gymnasium, gibt sich aber nach wie vor überreizt, weltmüde, vereinsamt. Am 17. Oktober 1911 nimmt die »Gymnasiasten-Tragödie von Rudolstadt« ihren Lauf. Unter ungeklärten Umständen erschießt Rudolf Ditzen seinen Schulfreund von Nek-ker am frühen Morgen und verletzt sich selbst mit zwei weiteren Schüssen schwer. Noch im Krankenhaus wird er verhaftet und unter Mordanklage gestellt. Als man zu Hause davon erfahrt, äußert die Mutter erleichtert: »Gott sei Dank, wenigstens nichts Sexuelles.«Der Untersuchungsrichter erkennt schließlich auf versuchten Doppelselbstmord und billigt dem Angeklagten verminderte Zurechnungsfähigkeit zu. Die bürgerliche Welt hat Rudolf Ditzen endgültig ausgeschlossen, weil »er unfähig ist, die sittliche Zulässigkeit des eigenen Verhaltens zu beurteilen und nach dieser Einsicht zu handeln« . Er wird in die geschlossene Anstalt Tannenfeld bei Jena eingewiesen und macht Bekanntschaft mit der Psychiatrie seiner Zeit, mit Streckbett, Isolationshaft, starken Beruhigungsmitteln. Seine hochgebildete, von den üblichen Berührungsängsten erstaunlich freie Tante Ada versucht, ihn durch Sprach- und Literaturunterricht abzulenken und als Ãœbersetzer zu protegieren. Im Spätjahr 1913 wird er entlassen, tritt eine Stelle als Gutseleve an, zeichnet sich aus durch Fleiß und Korrektheit. Bei Kriegsausbruch 1914 meldet er sich zum Stolz seines Vaters als Freiwilliger, wird aber schon nach wenigen Tagen wieder entlassen. Ein unruhiges Wanderleben als kleiner Angestellter aut pommerschen, mecklenburgischen und westpreußischen Gütern beginnt; er mausert sich zum tüchtigen, kenntnisreichen Spezialisten für Kartottelanbau, der in diesen Jahren kriegswichtig ist - entsprechend viel Geldist dabei zu verdienen. Zwischendurch schlägt Rudolf Ditzen immer wieder über die Stränge, fährt in die Metropole Berlin, pumpt sich mit Alkohol und Morphium voll, bis er kein Geld mehr hat. Die Dosierungen, die er braucht, werden immer größer -1 muß er sich erstmals einer Entziehungskur unterziehen. 1918 kommt es zur Nagelprobe zwischen Kartoffelanbau und Literatur: Rudolf Ditzen schreibt, unterstützt durch ein kleines Stipendium seines Vaters, an dem Roman Der junge Goedeschal, mit dem er die Leiden seiner Jugend endlich loswerden will. Er steht unter Hochdruck, weil er seine Glaubwürdigkeit der Familie gegenüber ein letztes Mal aufs Spiel gesetzt hat: »Mein erster Roman war bis zu einem bestimmten Termin fertigzustellen — all dies verlangte höchste seelische wie physische Leistungsfähigkeit, die Morphium allein vermitteln konnte... Morphium war mir immer nur ein Mittel, das Arbeit zu jeder Stunde ermöglichte, intensivste Arbeit.« Der Roman, in dem er ungeniert und exzessiv seine Jugenderfahrungen verarbeitet hat, erscheint 1920 im Rowohlt-Verlag. Der Vater verlangt, daß dies pseudonym geschieht, weil er nicht erneut ins Gerede kommen will. Rudolf Ditzen wird künftig alle seine Bücher unter dem Namen »Hans Fallada« veröffentlichen.
      Das Buch wird ein Mißerfolg; weitere Sanatorienaufenthalte sind zu verzeichnen; mal als Buchhalter, mal als Rendant zieht er unruhig von Gut zu Gut, die Abhängigkeit von Alkohol und Morphium bleibt: einmal schießt er in äußerster Erregung mit dem Revolver um sich. Während sein zweites Buch Anton und Gerda 1923 - wieder bei Rowohlt, wieder ein Mißerfolg - erscheint, unterschlägt er Geld, wird rechtskräftig verurteilt; zwei Jahre später unterschlägt er nochmals, die zweieinhalbjährige Gefängnisstrafe sitzt er in Neumünster ab. Im Februar 1928 wird er nach Hamburg entlassen, lebt »ganz unten« vom Adressenschreiben und begegnet »Suse«, Anna Margarethe Issel, die er 1929 heiratet und die von nun an sein Leben, wenigstens nach außen hin, in eine gewisse Ordnung bringt — wozu er mit seiner Pedanterie beiträgt. Anfang 1930 stellt ihn Ernst Rowohlt in seinem Berliner Verlagshaus in der Rezensionsabteilung an — er leistet gute Arbeit und schreibt nebenbei wie besessen. Während seiner kurzen Tätigkeit als Annoncenwerber und Lokalreporter beim General-Anzeiger von Neumünster hat er Material über die Landvolkbewegung und einen Prozeß gesammelt, bei dem die Ereignisse während einer Landvolkdemonstration verhandelt wurden. Er hat alles aus erster Hand, die Erregung ist noch greifbar. Als sein Roman Bauern, Bonzen und Bomben 1931 erscheint, wird er von der Kritik als bedeutender realistischer Roman einer ziellos treibenden Republik bezeichnet. Deutlich ist zwischen den Zeilen das »Deutschland erwache!« der Nationalsozialisten zu lesen, aber auch die Kritik an der bürgerlichen Zurückhaltung der Sozialdemokratie. Rudolf Ditzen hat mit diesem Buch der unruhigen, angsterfüllten Zeitstimmung die Zunge gelöst.
      Er geriet in die Verlagskrise bei Rowohlt, schied als Angestellter aus, schrieb aber weiter: 1932 erschien Kleiner Mann - was nun?, der Roman, der das Elend der Arbeitslosigkeit während der Weltwirtschaftskrise mit der Standfestigkeit des kleinen, privaten Glücks konfrontierte und den Schriftsteller F. weltberühmt machte. Von den Erlösen konnte er sich ein kleines Anwesen im mecklenburgischen Carwitz kaufen -inzwischen waren zwei Kinder zur Welt gekommen. Bilder auf dem Kutschbock, mit den Kindern am Seeufer, am Gartentisch bei Kaffee und Kuchen herrschen nun vor.
      Der Schein trügt. Inzwischen sind die Nationalsozialisten an der Macht, F. wirddenunziert - als 1934 Wer einmal aus dem Blechnapf frißt herauskommt, dem im selben Jahr Wir hatten einmal ein Kind, sein »persönlichstes« Buch, folgt, fallen die neuen Literaturpäpste Will Vesper und Hellmuth Langenbucher über ihn her. Er denkt nicht daran, ins Exil zu gehen, er will mit seiner Familie überleben, arrangiert sich, ist zynisch, aber doch kompromißbereit, mogelt sich durch, schottet sich ab - alle Haltungen sind ihm möglich, während er Kinderbücher und Märchen schreibt , sich mit Drehbüchern und Filmvorlagen versucht oder sich erinnert . Als 1937 mit Wolf unter Wölfen der große Zeitroman der Weltwirtschaftskrise von 1923 erscheint, ist Reichspropagandaminister Joseph Goebbels sogar so angetan, daß er das Buch durch Veit Harlan verfilmen lassen möchte.
      Rudolf Ditzen spritzt indessen weiter Morphium, trinkt, ist hinter den Frauen her. 1944 wird die Ehe mit Suse geschieden; gleichzeitig läuft eine Anklage wegen versuchten Mordes, weil er bei einer letzten Auseinandersetzung mit seiner Frau in den Küchentisch geschossen hat. Wieder rettet ihn die amtlich bescheinigte Unzurechnungsfähigkeit. Während er erneut eine Entziehungskur macht, schreibt er in kaum mehr als zwei Wochen Der Trinker , ein hastiges Dokument des menschlichen, seines eigenen Zerfalls. Am 1. 2. 1945 heiratet er Ursula Losch, die er im Sommer zuvor kennengelernt hat, lebenslustig, leichtfertig, Morphinistin und Alkoholikerin wie er. In Feldberg erlebt er mit Ursula das Kriegsende, wird von der sowjetischen Mihtäradministration als Bürgermeister eingesetzt. Der aus dem sowjetischen Exil zurückgekehrte Johannes R. Becher fordert ihn zur Mitarbeit an der Täglichen Rundschau und beim »Kulturbund zur demokratischen Erneuerung Deutschlands« auf. Becher setzt große Hoffnungen auf Rudolf Ditzen, die Chronik Deutschlands während des Dritten Reichs zu schreiben; er versorgt ihn, der vor Schulden nicht ein noch aus weiß, in Berlin mit Wohnung und Geld, das sofort in die gewohnten Bahnen geht
— es wird in Schnaps. Zigaretten und Morphium umgesetzt -, an einen humanitären Aufschwung, eine demokratisch-volkssozialistische Erneuerung glaubt er nicht mehr. Der körperliche Verfall des »alt gewordenen Gymnasiasten« ist nicht aufzuhalten. Im Auftrag der DEFA-Filmgesellschaft schreibt Rudolf Ditzen noch gegen Ende 1946 in wenigen Wochen ein dokumentarisches Buch über den kleinbürgerlich-proletarischen Widerstand im Dritten Reich: feder stirbt für sich allein.
      Liersch, Werner: Hans Fallada. Sein großes kleines Leben. Biographie. Düsseldorf/Köln 1981. Manthey. Jürgen: Hans Fallada. Reinbek 1963.
      Bernd Lutz


Hans fallada: »wolf unter wölfen« (i937) - dramatisierende erzählung

Die Weimarer Republik in der Zerreißprobe »Es ist Berlin, Georgenkirchstraße, dritter Hinterhof, vier Treppen, Juli 1923, der Dollar steht jetzt - um 6 Uhr morgens - vorläufig noch auf 414 Tausend Mark.« Dieser Satz, mit dem der Erzähler nach kurzem Anlauf unmittelbar in die Situation springt, re .....
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Fallada, hans

Hans Fallada gehört zu den bekanntesten deutschen Literaten des 20. Jahrhunderts. In seinen Romanen widmete er sich vor allem den Sorgen und Nöten des Kleinbürgers in den wechselvollen Jahrzehnten nach dem Ersten Weltkrieg. Der Sohn eines Landrichters und späteren Reichsgerichtsrats besuchte ab 190 .....
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Morus, thomas (d.i. thomas more)

Es zählt zu den Paradoxa der Literaturgeschichte, daß das heutzutage bekannteste und meist diskutierte Werk in lateinischer Sprache nicht von einem alten Römer stammt, sondern von einem Londoner Sheriff. geschrieben nicht unter Caesar oder Augustus, sondern unter Heinrich VIII.. zehn Jahre nach dem .....
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Nikolaus von kues, auch cusanus (d.i. nikolaus krebs)

Obwohl aus einfachen bürgerlichen Verhältnissen stammend, machte N.v.K. eine für damalige Verhältnisse erstaunliche Karriere im Dienste der Kirche: Nikolaus V. ernannte ihn 1450 gegen den Willen des Landesherrn, Sigismund von Österreich, zum Bischof von Brixen. Zu diesem Zeitpunkt war er schon päps .....
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Stirner, max (d.i. johann caspar schmidt)

Die Sammlung von St.s kleineren Schriften, die Bernd Laska 1986 unter dem Titel Parerga, Kritiken, Repliken herausgege- ben hat. trägt auf der Rückseite die folgenden Zitate über St.: »der hohlste und dürftigste Schädel unter .....
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Voltaire, fraticois marie (d.i. francis marie arouet)

Als V.s Lettres phihsophiques 1734 in Frankreich erschienen, wurden sie vom Pariser Parlament als »anstößig und der Religion, den guten Sitten und der Achtung vor der Obrigkeit zuwiderlaufend« verurteilt und verbrannt. Der Form nach ein Lob auf die fortschrittlichen Verhältnisse in England, waren di .....
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Sommerliches gebet - rudolf hagelstange

Methodisch bietet sich zur Erschließung des fünfstrophigen Gedichts — im Sinne wechselseitiger Erhellung — sowohl der Vergleich mit dem Vaterunser an wie mit anderen Sommergedichten. Aus dem lyrischen Werk Hagelstanges wäre zu denken an: »Veroneser Sommernacht« , »Indian Summer« . Die religiöse .....
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Index » Gedichte aus sieben Jahrhunderten Interpretationen

Bultmann, rudolf karl

Wenige Denker haben wie B. die abendländische Theologie dieses Jahrhunderts bewegt. Seine Wirkung nicht nur aut die Theologie selbst, sondern darüber hinaus aut die hermeneuti-sche Diskussion 111 den Geisteswissenschaften ist schwer eingrenzbar. Er ist eine jener markanten Persönlichkeiten der Wiss .....
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Ins lesebuch für die oberstufe - hans magnus enzensberger

lies keine öden, mein söhn, lies die fahrpläne: sie sind genauer, roll die Seekarten auf, eh es zu spät ist. sei wachsam, sing nicht. der tag kommt, wo sie wieder listen ans tor schlagen und malen den neinsagern auf die brüst 5 zinken, lern unerkannt gehn, lern mehr als ich: das viertel wec .....
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Index » Gedichte aus unserer Zeit - Interpretationen

An alle fernsprechteilnehmer - hans magnus enzensberger

etwas, das keine färbe hat, etwas, das nach nichts riecht, etwas zähes, trieft aus den Verstärkerämtern, setzt sich fest in die nähte der zeit und der schuhe, etwas gedunsenes, 5 kommt aus den kokereien, bläht wie eine fahle brise die dividenden und die blutigen segel der hospitäler, .....
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Index » Gedichte aus unserer Zeit - Interpretationen

Hans robert jauß: rezeptionsgeschichte und rezeptionsästhetik

Der wisscnschaftsgeschichtliche Ausgangspunkt der Rezeptionsästhetik lag in der Erkenntnis, daß die bisher vorherrschenden Dar-stellungs- und Produktionsästhetiken keine Lösung der Frage anzubieten hatten, 'wie die geschichtliche Folge literarischer Werke als Zusammenhang der Literaturgeschichte zu .....
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Hans sachs (i494 i576)

Er wurde als Sohn eines Schneiders in Nürnberg geboren, besuchte einige Jahre lang die Lateinschule und erlernte dann das Schuhmacherhandwerk. Fünf Jahre Wanderschaft ab 1512 durch Bayern, Österreich, West- und Norddeutschland brachten ihm schon in jungen Jahren Welterfahrung und Menschenkenntnis e .....
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Hans carossa (i878-i956).

Was einer ist, was einer war: Beim Scheiden wird es offenbar. Wir hören s nidit, wenn Gottes Weise summt; Wir sdiaudern erst, wenn sie verstummt singt der in Bad Tölz geborene, lange Zeit in Passau als Arzt tätige Dichter. Carossas Prosawerk ist im wesentlichen eine Gestaltung seines Lebens, ein .....
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Index » DAS ZWANZIGSTE JAHRHUNDERT » Zwischen den beiden Weltkriegen

Rudolf alexander schröder (i878-i962)

der unbeirrbare Glaube die Grundlage für die Würde des Menschen. In seiner formvollendeten Lyrik feiert Schröder Vaterland und Heimat, Treue und Freundschaft, abendländische Kultur und Glaubensüberlieferung. In der Zeit nationalsozialistischer Bedrückung richtete Schröder durch seine gläubigen Worte .....
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Index » DAS ZWANZIGSTE JAHRHUNDERT » Zwischen den beiden Weltkriegen

Melanchthon, philipp (d.i. philipp schwarzerd)

In seiner Einleitung zu Luthers Psalmen-Kommentar schreibt M. 1519. es sei nutzlos zu wissen, daß Gott die Welt erschaffen hat, wenn dieser Gott mcht weise und barmherzig ist. Diese Art der Erkenntnis sei den Christen eigen, sie übersteige alle Philosophie. So sehr M. die Philosophie liebt, ihre Erk .....
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Marc aurel (d.i. marcus aurelius antonius)

Zwei Jahrzehnte lang, von 161 bis 180. war in Roms Imperium der Wunsch Piatons in Erfüllung gegangen: Ein Philosoph war Kaiser und regierte das römische Weltreich. Ähnlich w le später Augustinus, so hatte sich auch der junge Prinz nach einer ersten - enthusiastisch der Rhetorik gewidmeten -Phase vo .....
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Maimonides, moses (d.i. moses ben maimon)

Der jüdische Schriftgelehrte und Hofarzt Sultan Saladins 111 Kairo mußte schon als kleiner Junge mit seiner Familie 1148 aus Cordoba vor seinen islamischen Verfolgern fliehen. Während viele Juden sich damals nach Norden wandten , führte sein Fluchtweg über Marokko und Palästina 1172 nach Kairo, wo e .....
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Carnap, rudolf

Der Sprachphilosoph. Wissenschaftstheoretiker und Logiker C.. war der hcrausragende Vertreter der Philosophie des Logi-schen Empirismus. Diese etwa 1925 in Wien entstandene Schule - für die Philosophen um C. gebraucht man auch die Sammelbezeichnung Wiener Kreis« - führte die Tradition cies klassisc .....
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Clemens von alexandria (d.i. titas flavius clemens)

Ãœber keinen der frühchristlichen Denker wissen wir so wenig wie über C Geboren in einem paganen Elternhaus, wird er später Christ. Auf langen Reisen durch Unteritalien, Syrien und Palästina hört er verschiedene christliche Lehrer. In Alexandria schließlich begegnet er dem zum Christentum konvertier .....
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Riedler, rudolf

Sklavenhaus bei Dakar (Erinnerung an Rootsj Riedler, Rudolf. In: Pausen zwischen den Worten, 1986, S. 89 - 93. .....
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Sachs, hans

Der edelfalk Mache. Ulrich. In: Gedichte und Interpretationen 1, 1982, S. 68 - 80. Der klagend ernholdt über fursten und adel Binder. Alwin und Scholle, Dietrich. In: Ca ira, 1975, S. 43 - 46. .....
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Sahl, hans

Charterflug in die Vergangenheit Hinck, Walter. In: Frankfurter Anthologie 15, 1992, S. 181- 184. Lindemann, Klaus. In: Lyrische Labyrinthe, 1995, S. 143 - 146. Der Maulwurf Rüter, Hubert. In: Lyrische Labyrinthe, 1995, S. 58 - 66. Strophen Krüger, Horst. In: Frankfurter Anthol .....
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Schröder, rudolf alexander

Der Landbau Wierzejewski, Achim. In: Literatur und Kritik 13, 1978, S. 235 - 238. Deutscher Schwur Kaiser, Gerhard. In: Heine bis Gegenwart, 1991, S. 469-471. Die Ballade vom Wandersmann Pfeiffer, Johannes. In: Das Dichterische, 1967, S. 211 -219. Es mag sein Pfeiffer, Johannes. In: .....
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Gadamer, hans-georg

Die Bedeutung G.s zu würdigen heißt, von seinem epochalen Buch Wahrheit und Methode zu sprechen, das i erschien und in der Philosophie, aber auch in der Literaturwissen-schatt. den Soziahvissenschaften. der Theologie und der Rechtswissenschaft eine andauernde und beeindruckende Wirkung gezeitigt hat .....
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Treichel, hans-ulrich

Prometheus Freund, Winfried. S. 210-216. In: Freund-Lyrik, 1990, Von großen Dingen Schöne, Lothar. In: Frankfurter Anthologie 12, 1989, S. 261 - 263. .....
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Fallada,  Hans  (d.  i.  Rudolf    Ditzen)    





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