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Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

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Döblin, Alfred



»Ich führe immer zwei Leben. Das eine schlägt sich mit den Dingen herum, will hier ändern und da ändern. Es phantasiert, quält sich, erreicht nichts. Es ist wie das Feuer am feuchten Holz, qualmig und gibt kein Licht. Das andere ist wenig sichtbar. Ich gebe mich ihm wenig hin, obwohl ich weiß, es ist das wahre. Es ist merkwürdig: ich weiß das und möchte mich ihm, um es anzufachen und zu steigern, widmen. Aber ich werde immer daran verhindert. Der Qualm hüllt mich ein« . Die amphibische Entschluß-, ja Entwicklungslosigkeit, dies Sowohl-als-auch wurde zum Prägestempel von Leben und Werk. D. war Arzt und Dichter, Naturwissenschaftler und Phantast, deutscher Jude und preußischer Sozialist; dem Rationalen verschworen und zugleich offen für das seelisch Labile, für Stimmungen, für das Irrationale: von politischer Passion und religiösem Eifer gleichermaßen erfüllt. Von den ersten, im Nachlaß erhaltenen Texten, die um die Jahrhundertwende entstanden, bis zu den Diktaten des Schwerkranken zieht sich die eine Konstante durch D.s Werk: das lebenslange Schwanken zwischen Aufruhr und Mystik, zwischen luzider Vergeistigung und sexueller Pathologie. Handeln oder Nichtwiderstreben, Schwimmen oder Treibenlassen - aut diese Formel hat er die widersprüchlichen Elemente in seinem ersten großen Roman Die drei Sprünge des Wang-lun gebracht.


     
Kindheit und Jugend D.s standen unter dem Bann eines Ereignisses, das er als seine »Vertreibung aus dem Paradies« bezeichnet hat: als er zehn Jahre alt war. ging der Vater, ein musisch begabter Schneider, mit einer seiner Schneidermamsells davon und ließ Frau und fünf Kinder im sozialen Elend zurück. »Ich erinnere mich ungern daran«. wird der Sohn vierzig Jahre später schreiben, »es führt geradewegs zu mir.« Der Vater verkörperte für ihn das Lust-, die Mutter des Realititätsprinzip - Lebenshaltungen, zwischen denen er ständig schwankt und. von Frauen angezogen und sie zugleich fliehend, leidenschaftlich hin- und hergetrieben ist. Die Familie als Brutstätte allen gesellschaftlichen Unheils hat er in den beiden autobiographisch getönten Romanen Pardon wird nicht gegeben und Hamlet oder Die lange Sacht nimmt ein Ende dargestellt. Der Hamlcr-Roman ist D.s Lehrstück über die Schuld der Väter, welche die Söhne abtragen müssen. Erst als er »der Beherrschung durch das Bürgerlich-Familiäre« entkommt, tritt Edward - die Hauptfigur, der Hamlet des Romans - in ein Leben, das nicht mehr von Unfreiheit und leibhaftiger Bedrohung bestimmt ist.
      Die Mutter zog mit den Kindern 1888 nach Berlin, der Stadt, deren leidenschaftlicher Liebhaber, später auch Chronist und Epiker D. bis 1933 ist. Hier hatte er in der Schule seine erste Begegnung mit dem preußischen Obrigkeitsstaat, mit dem deutschen Ordnungsdenken. Hier lernte er aber auch in der Begegnung mit Philosophie und Kunst, wie man widersteht — er las Friedrich Hölderlin und Heinrich von Kleist — »meine geistigen Paten. Ich stand mit ihnen gegen das Ruhende, gegen das Bürgerliche, Gesättigte und Mäßige« -, Friedrich Nietzsche und Arthur Schopenhauer. Ba-ruch de Spinoza und Buddha, verlor sich in der Musik Richard Wagners. Nach dem Abitur studierte er Medizin, insbesondere Neurologie und Psychiatrie, und legte 1905 in Freiburg sein Doktorexamen ab. Als Assistentsarzt praktizierte er in den Irrenanstalten PrüU bei Regensburg sowie in Berlin-Buch . In diesen Jahren entstanden die ersten literarischen Arbeiten - darunter 1902/1903 der Roman Der schwarze Vorhang, eine psychographische Studie über Triebunterdrückung und sexuelle Befallenheit, über »die Frau als Erlöserin im Tod« , sowie jene zwölf Erzählungen, die er 1913 unter dem Titel Die Ermordung einer Butterblume als Buch veröffentlichte. Schon für diese Anfänge gilt, was D. später als ästhetisches Bekenntnis formulierte: »Ich legte beim Schreiben Wert darauf, nicht mit der Natur zu konkurrieren. Es war mir von vornherein klar, daß man dieser Realität gegenüberstand. Es galt, nachdem überall naturalistische Prinzipien als Forderungen verkündet wurden, dies Gegenüberstehen zu zeigen.« Mit dieser Ãœberzeugung war D. ein Bahnbrecher des Expressionismus. Nicht zufällig, daß er, der schon lange mit Herwarth Waiden befreundet war, 1910 zum Mitbegründer des Künstlerkreises »Der Sturm« wurde und bis 1915 einer der Hauptbeiträger der gleichnamigen expressionistischen Zeitschrift blieb. Sein Erzählen reflektiert die Erkenntnisse der Naturwissenschaften und die Erfahrungen der modernen Psychiatrie. Seine Schreibweise ähnelt einem »Kinostil«, der in harten, abgehackten, oftmals japsend sich überschlagenden Fügungen verfährt, ein Prinzip, das seine Parallelen in der gleichzeitig entstehenden abstrakten Malerei sowie in der atonalen, also an keine Tonart gebundenen Musik fand und das D. als »Futuristische Worttechnik« bezeichnet hat: »Wir wollen keine Verschönerung, keinen Schmuck, keinen Stil, nichts Äußerliches, sondern Härte. Kälte und Feuer, Weichheit, Transzendentales und Erschütterndes, ohne Packpapier.«

Als Hauptwerk dieser Ästhetik darf der Roman Wang-lun gelten. 1911 machte D. sich als Kassenarzt für Neurologie selbständig: 1912 heiratete er die Medizinstudentin Erna Reiss, nachdem er im Jahr zuvor Vater eines unehelichen Kindes geworden war. Durch vier Söhne und das Menetekel seiner eigenen Jugend fühlte er sich an seine soziale Verantwortung erinnert. Er entfloh daher der »wahren Strindberg-Ehe« nicht — trotz der Verlockung, in Yolla Niclas, die ihm später auch in die Emigration folgte, 1921 eine Scelenflihrerin kennengelernt zu haben, von der er sich und sein Werk verstanden fühlte. 1915 wurde er als Militärarzt eingezogen und im Elsaß stationiert. Angesichts der Realität des Krieges wandelte D., der bis dahin mit nationalistischer Propaganda und futuristischer Maschinenbegeisterung sympathisiert hatte, sich schnell zum entschiedenen Kriegsgegner und Sozialisten. Während der Weimarer Republik, zu deren repräsentativen Schriftstellern er schließlich gehörte, trat er mit Wort und Tat - als Autor, als Vorsitzender des »Schutzverbandes deutscher Schriftsteller«, seit 1928 auch als Mitglied der »Preußischen Akademie der Künste« - für den Fortbestand der Demokratie, für die Freiheit der Kunst ein. Er sprach der Kunst eine kämpferische Rolle, eine eingreifende Funktion zu. Ãœber die halbherzige Revolution , über die Kompromißgesmnung der deutschen Sozialdemokratie machte er sich dennoch keine Illusionen. Seine eigene Haltung wird man zutreffend als individualanarchi-stisch-linksradikalen Aktivismus umschreiben können. Trotz einer deutlichen Wendung zur Naturmystik, die sich in seinem Werk bereits anfangs der 20er Jahre ankündigt, griff D. in der Endphase der Weimarer Republik wieder aktiv handelnd und schreibend in die Tagespolitik ein.
      Bereits 1929 war der Roman Berlin Alexanderplatz erschienen —jenes Buch, das D. populär machte und bis heute sein auflagenstärkstes und meistgelesenes geblieben ist. So sehr sich diese Wertschätzung rechtfertigen läßt, so sehr verdeckt sie, daß Berlin Alexanderplatz den konsequenten Abschluß einer Entwicklung darstellt. Die darin angelegten futuristischen Momente erreichen in dem visionären Zukunftsroman Berge, Meere und Giganten ihren Höhepunkt. Den »Menschen und die Art seiner Existenz« gestaltete D. erstmals in dem wenig bekannten, mit großer Sprachmusikah-tät geformten Vers-Epos Manas . Daß Berlin Alexanderplatz dort einsetzt, wo das indische Epos endete, der ehemalige Transportarbeiter Franz Biberkopf ein ins Proletarische gewendeter Manas sei. hat D. selbst bestätigt: »Jedes Buch endet mit einem Fragezeichen. Jedes Buch wirft am Ende einem neuen den Ball zu... Die Frage, die mir der Manas zuwarf, lautete: Wie geht es einem guten Menschen in unserer Gesellschaft? Laß sehen, wie er sich verhält und wie von ihm aus unsere Existenz aussieht.« Berlin Alexanderplatz ist ein religiöses Lehrgedicht — mit einer realistisch erzählten und einer mythisch deutenden Handlungsebene, einer Kontrapunktik, die ihre formale Bestätigung in der Montagetechnik findet. Gezeigt wird, ähnlich Bertolt Brechts Lehrstücken, wie ein Mensch so oft gebrochen wird, bis er schließlich funktioniert.
      Unmittelbar nach dem Reichstagsbrand floh D. am 2. 3. 1933 in die Schweiz. Von dort aus übersiedelte er im Sommer 1933 nach Paris. Er erhielt 1936 als einer der wenigen Emigranten die französische Staatsbürgerschaft. Nachdem er bereits 1924 auf seiner Polenreise das Ostjudentum kennengelernt hatte und damit zum erstenmal in Berührung mit seinem jüdischen Erbe kam. engagierte er sich in den ersten Jahren der Emigration für die jüdische Landnahme in Ãœbersee, die sogenannte Frejland-Bewegung . Das Exil hat auch ihn entwurzelt, ihn schheßlich zerbrochen. Es hat ihm die weitere Ausübung des Arztberufs unmöglich gemacht, dessen er als Korrektiv des Schreibens immer bedurfte, hat ihn. den seßhaften Großstädter, aus seiner Heimat Berlin vertrieben. Der Hölle Europa im Sommer 1940 gerade noch entronnen, mußte er endlich in den USA das Elend des Exils erfahren - in einem Zustand des Nichtmehrlebens und Nochnichtgestorbenseins. Keines seiner Werke wurde während dieser fünf Jahre gedruckt; auch der mehrbändige, 1937 begonnene und 1943 abgeschlossene Roman November igi blieb Manuskript - ein Werk, von dem Brecht rühmend sagte, es stelle »einen neuen triumph des neues typus eingreifender dichtung dar«.
      Die 1941 vollzogene Konversion zum Katholizismus entfremdete ihn auch seinen alten Freunden und Bekannten. Vollends gerieten die Jahre nach 1945 zum Satyrspiel der Döblinschen Lebenstragödie. Als einer der ersten Exilierten kehrte er im November 1945 in das vom Faschismus befreite Deutschland zurück. Als Mitarbeiter der französischen Militäradministration war er. im Range eines Offiziers, für die literarische Zensur verantwortlich: »Gejätet wird, was den Militarismus und den Nazigeist fördern will.« Er wollte aktiv mitwirken am geistigen Wiederaufbau und an der Demokratisierung, wollte den »Reaütätssinn im Lande stärken«. Eine bis heute nicht wiederaufgelegte Broschüre über den Nürnberger Kriegsverbrecherprozeß kam. unter dem Pseudonym Hans Fiedeler. in einer Massenauflage an die Kioske. Der prominente Rcmigrant fand, trotz der Herausgabe der Zeitschrift Das goldene Tor , trotz der Mitbegründung der Mainzer »Akademie der Wissenschaften und der Literatur«, keinen Anschluß mehr an die deutsche Literatur. Er fühlte sich verdrängt - »verurteilt, weil nämlich emigriert, zu dem Boykott des Schweigens«. Auch politisch ging er in Distanz zur bundesdeutschen Restauration, die sich seit 1949 formierte. Der bereits 1946 abgeschlossene Hamlet-Roman, für den sich kein westdeutscher Verleger mehr interessierte, erschien schließlich 1956 in Ostberlin. D. starb, nach langer, schwerer Krankheit, verkannt und vergessen; nicht einmal die Religion konnte ihm mehr Trost spenden angesichts des »ungeheuren abscheulichen Schutthaufens« , zu dem Welt, Leben und Werk ihm zusammengeschrumpft waren.
      Links, Roland: Alfred Döblin. München 1981.
      Meyer, Jochen : Alfred Döblin 1878—1978. Sonderausstellung des Schiller-Nationalmuseums. Marbach 1978. Prangel, Matthias: Alfred Döblin. Stuttgart 1973.

      Uwe Schweikert


Biographischer alfred döblin

Alfred Döblin wird 1878 in Stettin geboren. Der Vater, ein jüdischer Kauf- mann, setzt sich, als der Junge zehn Jahre alt ist, mit einer Angestellten in die Vereinigten Staaten ab. Die Mutter muss mit ihren fünf Kindern die eher provinzielle Hansestadt verlassen und zieht, um Aufnahme und Unterstütz .....
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Alfred döblin (i878-i957)

Einmal führt er uns nach China in dem Roman 'Die drei Sprünge des Wang-Lun" , dann wieder in die historische Welt des 17. Jahrhunderts mit dem Roman 'Wallenstein" . Sein vielgelesener Roman 'Berlin Alexanderplatz" schildert die Geschichte eines straffällig gewordenen Transportarbeiters, der den Weg .....
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Alfred döblin: »hamlet oder die lange nacht nimmt ein ende« (i956) - ein füllhorn von geschichten

Die bohrende Frage nach der Schuld »Es lebe der Döblinismus!« So schreiben im Jahre 1913 auf der Rückreise nach Paris Guillaume Apollinaire und Robert Delaunay, die Wortführer der avantgardistischen Literatur und Malerei in Frankreich, an Döblin. In den Hauptstädten der europäischen Kultur hatte .....
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Döblin, alfred

Alfred Döblin gilt als einer der wichtigsten deutschen Vertreter der modernen Erzählkunst. Thematische Konstante seines Werks ist der Aufeinanderprall von individuellem Selbstbehauptungswillen und der Ohnmachtserfahrung gegenüber inneren und äußeren Kräften. Vor allem sein Frühwerk {Die Ermordung e .....
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Döblin, alfred

Geb. 10.8.1878 in Stettin; gest. 26.6.1957 in Emmendingen »Ich führe immer zwei Leben. Das eine schlägt sich mit den Dingen herum, will hier ändern und da ändern. Es phantasiert, quält sich, erreicht nichts. Es ist wie das Feuer am feuchten Holz, qualmig und gibt kein Licht. Das andere ist wenig .....
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Alfred döblin: die ermordung einer butterblume

Biographischer Kontext Alfred Döblin wird 1878 in Stettin geboren. Der Vater, ein jüdischer Kauf- mann, setzt sich, als der Junge zehn Jahre alt ist, mit einer Angestellten in die Vereinigten Staaten ab. Die Mutter muss mit ihren fünf Kindern die eher provinzielle Hansestadt verlassen und zieht, um .....
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Mombert, alfred

Du frühster Vogel Höpker-Herberg, Elisabeth. In: Gedichte und Interpretationen 5, 1983, S. 90 - 99. Kaiser, Gerhard. In: Heine bis Gegenwart, 1991, S. 218 - 222. Es wölbt sich über mir Seidler, Manfred. In: Lyrik / Deutschunterricht, 1976, S. 21 - 23. .....
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Margul-sperber, alfred

An ein alterndes Antlitz Schuster, Hannes. In: Deutsche und rumäniendt. Lyrik, 1981, S. 296 - 299. Auf den Namen eines Vernichtungslagers Neumann, Peter Horst. In: Frankfurter Anthologie 7, 1983, S. 195 - 198. Bück, Theo. In: Datum und Zitat, 1987, S. 17 - 19. Bück, Theo. In: Celan-Studien I, 1 .....
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Lichtenstein, alfred

Abschied Grimm, Reinhold. In: Frankfurter Anthologie 5, 1980, S. 181 - 184. Der Morgen Demetz, Peter. In: 1995, S. 135 - 138. Frankfurter Anthologie 18, Die Dämmerung Höllerer, Walter. In: Theorie / Lyrik, 1969, S. 261 -263. Paulsen, Wolfgang. In: Menschheitsdämmerung, 1971, S. 70-80. .....
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Wolfenstein, alfred

Abschied Froehlich, Jürgen. In: Liebe, 1990, S. 23 - 29. Fahrt Henel, Heinrich. In: Monatshefte 48, 1956, S. 183 - 195. Glück der Äußerung Holtz, Günter. In: Gedichte und Interpretationen 5, 1983, S. 211 -220. Hingebung des Dichters Bauschinger, Sigrid. In: Menschheitsdämmeru .....
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Wolken, karl alfred

Zu früh fanden wir Wolken, Karl Alfred. In: Pausen zwischen den Worten, 1986, S. 107-111. .....
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Whitehead, alfred north

W. wird zusammen mit Bertrand Russell durch die Veröffentlichung der Principia Mathematica berühmt. Der junge Russell war W. aufgetallen, als er ihn wegen der Vergabe eines Stipendiums prüfen mußte. Russell erwies sich schnell als sein begabtester Schüler und wurde zum ebenbürtigen Mitarbeiter. W.. .....
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Der lyriker alfred margul-sperber. ein forschungsbericht. nebst einer kurzen nachrede

I Zu den unumstößlichen Gewißheiten rumäniendeutscher Literaturgeschichtsschreibung gehörte die Ãœberzeugung von der Ranghöhe des Lyrikers Alfred Margul-Sper-ber. Werturteile, wie etwajenes von Hans Liebhardt-'Alfred Margul-Sperber war der bedeutendste Dichter, der in Rumänien in deutscher Sprache .....
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Alfred mombert (i872-i942)

ist der älteste Lyriker unter den Expressionisten. Der Wille zur Vergeistigung des Lebens in einer mechanisierten Welt ist die Leitidee seiner Dichtung: Mich aber drängt es, mit weiten Schritten über den Wolken fortzuwandern ins Nie-Betretene. Schon die Titel seiner Werke verdeutlichen den groß .....
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Alfred andersch: »sansibar oder der letzte grund« (i957) - existentialistische parabel

Entscheidung zur Selbstverantwortlichkeit Die Sehnsucht nach dem Abenteuer hat das erste Wort. »Der Mississippi wäre das Richtige«. Der sechzehnjährige Schiffsjunge, der dies denkt, hat sich auf dem Speicher einer alten Gerberei in der Ostsee-Hafenstadt Rerik ein Versteck geschaffen, in dem er se .....
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Alfred margul-sperber - an ein alterndes antlitz

Ich kann den Abend nicht zu Ende denken Und nicht die Landschaft, die dein Lächeln trug. Du wolltest mir das Herz der Wiese schenken, Und unser Pfad war Traums genug. Verstöbertes Gefild! Die Flocken sprühen. Hier war es irgendwo: wo war es nur? Ich muß mich über weiße Wege mühen Und suche noch im .....
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Alfred kittner - kaspar-hauser-lied

Was sollen mir die Tage, Was soll ich in der Welt? Ich trage meine Klage, Zertrümmert und zerschellt. Ich stehe bang und frage Und staun, wie alles flieht. Das Leben ist wie Sage, Das Blühen ist wie Lied. So staun ich blau und trage Tief innen sanften Traum. Mir starben Wort und Waage, Ich wachse .....
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Bekker, alfred

auch unter den Pseud.: Neal Chadwick, Henry Rohmer, Robert Gruber, Jack Raymond, Leslie Garber, Janet Farell Biografie: *27.9.1 in Borghorst. A. Bekker ist als Autor in fast allen Genres der Unterhaltungsliteratur tätig. Seinen ersten Roman, den er später auch bei einem Verlag unterbrachte, verfasst .....
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Adler, alfred

A. war neben Freud und hing einer der drei Begründer der Tietenpsvchologie. A.s Bemühungen galten nicht nur der Heilung, sondern vor allem der Verhinderung von psychischen Krankheiten. In diesem Zusammenhang sind seine Beiträge zur Erziehung sowie sein soziales Engagement zu sehen. Die Titel seiner .....
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Kolleritsch, alfred

Gegen die Anmaßung Neumann, Peter Horst. In: Literatur in Graz, 1989, S. 60-61. Unbeschreibbarer als der Mittelpunkt der Erde Krechel, Ursula. In: Lesarten / Gedichte, 1982, S. 211-215. .....
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Kittner, alfred

Kasper-Hauser-Lied Motzan, Peter. In: Deutsche und rumäniendt. Lyrik, 1981, S. 308 - 312. Traumferne Moll, Michael. In: Lyrik in entmenschlichter Welt, 1988, S. 188 - 192. Unterwegs Moll, Michael. In: Lyrik in entmenschlichter Welt, 1988, S. 192 - 194. .....
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Im trubel der geschichte - heinrich zillichs briefe an alfred margul-sperber

In einem ausführlichen, dreiteiligen Ãœberblick über Die deutsche Dichtung Siebenbürgens in unserer Zeit hat Harald Krasser schon sehr früh eines der charakteristischen Merkmale der Tätigkeit Heinrich Zillichs treffend erfaßt: 'In Zillich durchdringen sich Dichter und publizistischer Kämpfer." Als H .....
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Andersch, alfred

Geb. 4.2.1914 in München; gest. 21.2.1980 in Berzona A. entstammt einer Generation, die zu ihrem Selbstbewußtsein gelangte, als die Weimarer Republik bereits deutliche Auflösungserscheinungen zeigte und die Nationalsozialisten ihren Herrschaftsanspruch anzumelden begannen. Diese Generation wuchs in .....
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Alfred lichtenstein (i889-i9i4)

Die widersprüchliche Spannweite zwischen dem Ironiker und Satiriker Blass und seinen von 'Gram" und 'Angst" handelnden Gedichten kennzeichnet eine bis 1914 verbreitete Ambivalenz. Diese gilt beispielsweise auch für Alfred Lichtenstein, den präzisesten Beobachter unter den expressionistischen Großsta .....
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Alfred wolfenstein (i883-i945)

Im späten Expressionismus war der Weg von der gesteigerten Euphorie zur bittersten Enttäuschung nicht sehr weit. Das gilt auch für solche Lyriker, die wie Alfred Wolfenstein während des Weltkriegs das Ideal eines aktivistischen Kämpfers für eine neue Welt kräftig ausmalten. Wolfenstein, in Halle/S .....
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Döblin,  Alfred    





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