Deutsche Literatur - Der literarische Treffpunkt


Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

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Börne, Ludwig



Niemand habe ihm die Erfüllung seiner Pflicht so erschwert »als dieser einzige Mann in fünf Monaten«, schrieb der entnervte Zensor der Freien Stadt Frankfurt a.M. 1819 über den jungen und noch unbekannten Publizisten B. und dessen Zeitschrift Die Wage . Eine derartige - wenn auch zwangsläufig negativ ausgedrückte - Anerkennung ist durchaus keine Ironie: B. hat sich zeit seines Lebens als ein »Zeit-Schriftsteller« verstanden, der - wie er selbst formulierte -nicht »Geschichtsschreiber, sondern Geschichtstreiber« ist. Die Wage kündigte er als ein »Tagebuch der Zeit« an, die »das bürgerliche Leben, die Wissenschaft und die Kunst, vorzüglich aber die heilige Einheit jener drei« besprechen werde. Dieses politisch-publizisti-sche-literarische Programm sollte den auf Mobilisierung der öffentlichen Meinung zielenden B. von nun ab notwendig und unablässig in Konflikt mit der Zensur bringen . Diese Zensur, neu kodifiziert in den sogen. »Karlsbader Beschlüssen« von 1819, die von da ab bis in die 40er Jahre ständig verschärft wurden, war der genuine Ausdruck jenes repressiven »Metternichschen Systems«, das die von B. unterstützten demokratischen Forderungen nach politischer Freiheit und bald auch nach sozialer Gerechtigkeit bereits im Stadium ihrer Publizierung unterdrücken wollte. Dennoch: Die Zensur hat den operativen Schriftsteller B. nicht bezwingen können, aber er auch nicht sie. Die beim Fall der Zensur 1848 von Heinrich Heine ironisch ausgedrückte Klage, er könne nun nicht mehr schreiben, hätte B. allerdings nie geteilt, denn er wollte immer direkt sprechen, wenn er nur gedurft hätte.

      Als nach 1819 das direkte Schreiben nicht mehr möglich war, ging B. in seinen literatur- und theaterkritischen Beiträgen zur indirekt formulierten Zeitkritik über, deren Stil in dialektischer Weise von der Zensur geprägt war . Erst die Pariser Julirevolution von 1830 und ihre den politischen Liberalismus ermutigenden Folgen für Deutschland befreiten B. von dieser Schreibweise, die er zwar meisterhaft beherrschte und die ihn berühmt gemacht hatte, der er aber immer weniger Wirkung zutraute. Indem er von nun an festen Wohnsitz in Paris nahm, beendete er, der von früh an lungenleidend und kränklich war, das unstete Wanderleben zwischen Frankfurt a.M., Stuttgart, Berlin und Paris. Er setzte damit seine politische Hoffnung, wie viele Liberale in dieser Zeit, auf das »moralische Klima von Paris«, das - wie er am 17. 9. 1830 schrieb - ihm schon immer wohl getan hatte und nun erst recht helfen würde. Die Hoffnung sollte trügen. Als kritischer Beobachter des Fortgangs der Julirevolution legte er in den Briefen aus Paris ein Zeugnis seiner neuen Erfahrungen ab, die ihn politisch vom gemäßigten Liberalen zum radikalen Republikaner werden ließen. Das wegen seines Umfanges von über 20 Druckbogen von der Vorzensur befreite Werk wurde gleichwohl nachträglich verboten, was seine Verbreitung jedoch nicht verhindern konnte. Daß diese Briefe, in denen B. »als einer der ersten deutschen Schriftsteller mit der ganzen Kraft messianischer Ãoberzeugung die Selbstverständlichkeit der Menschenrechte, die revolutionäre Würde des dritten und des vierten Standes und die moralische Notwendigkeit einer egalitären Gesetzgebung gegen die Machthaber und gegen die Zweifler ausgesprochen« hat , ursprünglich und in ihren ersten Teilen zunächst als private Briefe an eine Frau, die von ihm gehebte Jeannette Wohl, verfaßt worden sind, sollte nicht unerwähnt sein.
      Die von vielen deutschen Liberalen geäußerte Ablehnung der Briefe aus Paris veränderte B.s schriftstellerische Zielsetzung. Hatte er schon im 58. Brief aus Paris betont: »Die Zeiten der Theorien sind vorüber, die Zeit der Praxis ist gekommen. Ich will nicht schreiben mehr, ich will kämpfen«, so unterstützte er als prominenter Schriftsteller durch seine Teilnahme am Hambacher Fest 1832 die größte antifeudale Demonstration im Vormärz. In Paris engagierte B. sich in der politischen Arbeit emigrierter deutscher Intellektueller und Handwerker, die mit ihren Aktivitäten im »Deutschen Volksverein« über die bisher von ihm angesprochene bürgerliche Ã-ffentlichkeit hinaus aut eine plebejische Ã-ffentlichkeit zielten, für die die Literatur jakobinisch funktionalisiert werden sollte. B. berührt sich hier durchaus mit dem jungen Georg Büchner des Hessischen Landboten von 1834, bleibt aber als Republikaner, der den »citoyen« gegenüber dem »bourgeois« verteidigt und vor einem »Krieg der Armen gegen die Reichen« warnt, trotz aller Radikalität in den Grenzen des frühen Liberalismus. Dem entspricht auch seine Auffassung von der politischen Funktion der Literatur. B. trennte scharf zwischen einem publizistischen Zeitschriftstellertum mit dezidierter politischer Tendenz und einer ästhetischen Kunst, die von Politik nicht bestimmt sein durfte. Für B. hatte die operative Prosa den Vorrang, solange die politische Freiheit nicht errungen war; erst dann war »Dichtung« im Sinne seines Kunstideals möglich.
      B.. aufgewachsen im Frankturter Ghetto unter dem Namen Juda Low Baruch, bis er 181S den Namen Ludwig Börne annahm, ohne dadurch den antisemitischen Beschimpfungen seiner Kritiker zu entgehen, hat sich nachdrücklich für die Emanzipation der Juden eingesetzt. Diese war ihm Teil einer politischen Emanzipation der Deutschen, die sie vom bornierten Nationalismus zu einem freiheitlichen Patriotismus führen sollte, den er in der französischen Nation schon verkörpert sah . B.s Ethos des »Zeit-Schriftstellers« Keß ihn zu einem scharfen Kritiker Johann Wolfgang von Goethes, den Heinrich Heine 1830 ein »Zeitablehnungsgenie« genannt hatte, und der reaktionär gewordenen Romantiker werden, denen er schon in seiner Denkrede Jean Paul als Alternative gegenüberstellte. Sein moralisch begründetes politisches Engagement Heß ihn aber auch in wachsendem Maße an dem »Künstlerjuden« Heinrich Heine Kritik üben, die dieser in Ãober Ludwig Börne 1840 gnadenlos zurückgab. Die Dissoziation zwischen diesen beiden bedeutenden oppositionellen Schriftstellern der Mettemich-Zeit ist auch als eine Dissoziation von sozialer und ästhetischer Funktion der Literatur zu verstehen, die im Vormärz ebensowenig überwunden werden konnte wie später etwa in den Literaturdebatten der ausgehenden Weimarer Republik angesichts des Faschismus.
      Rippmann, Inge: Börne-Index. Historisch-biographische Materialien zu Ludwig Börnes Schritten und Briefen. Ein Beitrag zur Geschichte und Literatur des Vormärz. 2 Bde. New York 1985.
      Labuhn, Wolfgang: Literatur und Ã-ffentlichkeit im Vormärz. Das Beispiel Ludwig Börne. Kömgstein/Ts. 1980.
      Peter Stein


Die philosophie ludwig feuerbachs (i804-i872)

Insofern die Philosophie Ludwig Feuerbachs dem Bedürfnis der Realisten entgegenkam, die im Zuge der misslungenen Revolution von 1848 schmerzlich erfahrene Kluft zwischen Erreichtem und Gewolltem, zwischen Realität und Vision zu verringern, darf sie als eine entscheidende nicht-literarische Vorausset .....
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Tieck, ludwig

An denselben Gnüg, Hiltrud. In: Entstehung, 1983, S. 96 - 98. Glosse Klussmann, Paul Gerhard. In: Gedichte und Interpretationen 3, 1984, S. 342 - 357. Melankolie Loquai, Franz. In: Gedichte und Interpretationen 3, 1984, S. 99- 113. O Wald, was sagst du? Naumann, Walter. In: Traum und .....
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Uhland, ludwig

Am 18. Oktober 1816 Binder, Alwin und Scholle, 1975, S. 95 - 96. Dietrich. In: Ca ira, Das Glück von Edenhall Baumgärtner, Alfred Clemens. In: Erzählgedicht, 1979, S. 87 - 93. Ueding, Gert. In: Balladen / Interpretation, 1988, S. 212 - 225. Das Schloß am Meer Titzmann, Michael. In: .....
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Zinzendorf, nikolaus ludwig von

Lied vor eine Königl. Erb-Printzeßin Reichel, Jörn. In: Gedichte und Interpretationen 2, 1983, S. 40 - 52. .....
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Wittgenstein, ludwig

Im September 1920 nahm im abgelegenen Trattenbach in Niederösterreich ein Sonderling saue Tätigkeit als Volksschullehrer auf. Die ihm eigentlich zugewiesene Stelle in einem Wallfahrtsort hatte er ausgeschlagen: »Hier gibt es einen Park und einen Springbrunnen, ich wünsche aber gänzlich ländliche Ver .....
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Frühlingsglaube - ludwig uhland

Vergleich Ludwig Uhland, Frühlingsglaube, mit Eduard Mönke, Er ist s Charakteristisch für Uhlands Gedicht ist die in jeder Strophe durchgeführte Wendung vom Außen zum Innen . Die beiden Strophen sind gleich in den Reimvokalen, bei den klingenden Reimen auch in den Reimwörtern. Feinfühlig ist vermi .....
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Ludwig tieck (i773-i853)

Tieck, der gleich Wackenroder aus Berlin stammte und mit diesem gemeinsam in Erlangen studierte, ist der fruchtbarste und vielseitigste unter den Frühromantikern. Ein Mensch der Phantasie, der Stimmungen und Träume und zugleich mit einem scharfen Verstände begabt, ist es ihm zeitlebens nicht gelunge .....
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Ludwig achim von arnim (i78i-i83i)

In 'Des Knaben Wunderhorn" sammelten Brentano und Arnim eine Fülle von Liedern, die sowohl aus dem Volke stammten wie auch für das Volk gedacht waren. Gerade die Tatsache, daß sie selbst auch einige Strophen und ganze Gedichte einstreuten, verlieh der Sammlung ihr eigenes Gepräge. Goethe, dem die be .....
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Ludwig uiiland (i787-i862)

Ludwig Uhland war der bedeutendste Vertreter der schwäbischen Romantik. Ursprünglich Jurist, widmete er sich später dem Studium der altdeutschen Sprache und Dichtung und erhielt eine Professur in Tübingen. Er gehörte der Frankfurter Nationalversammlung an, in der er als Vorkämpfer für ein mit einem .....
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Otto ludwig (i8i3-i865)

Krankheit und Ãoberschätzung der eigenen Fähigkeiten beschatteten sein Leben und führten ihn zunächst in falscher Richtung auf das Drama. Im Erfolg seines Bühnenstücks 'Der Erbförster" glaubte er, sein dramatisches Talent bestätigt zu sehen. Im Ringen um ein neues Drama im Sinne Shakespeares gelang .....
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Ludwig anzengruber (i839-i889)

seine eindringlichen und eigenwilligen Gestalten. In der Tradition des Wiener Volksstückes stehend , erhob er das realistische Volksstück zur wertvollen literarischen Gattung. Kraftvolle Charakterzeichnung und starke theatralische Effekte sind seine Vorzüge. Es sind derbrealistische Allegorien, in d .....
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Mit ludwig thoma (i867-i92i)

leistete auch Bayern einen bedeutenden Beitrag zur naturalistischen Heimatdichtung. Am stärksten ist Thoma dort, wo er unmittelbar aus der Seele seiner Bauern heraus gestaltet. Neben den großen Romanen 'Andreas Vöst", 'Der Wittiber" und 'Der Ruepp" stehen kleine, meisterliche Erzählungen, zusammenge .....
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Ludwig christoph heinrich hölty (i748-i776): ihr freunde ... fragment, dem keine zeile fehlt

Ihr Freunde hänget, wann ich gestorben bin, Die kleine Harfe hinter dem Altar auf, Wo an der Wand die Totenkränze Manches verstorbenen Mädchens schimmern. Der Küster zeigt dann freundlich dem Reisenden Die kleine Harfe, rauscht mit dem roten Band, Das, an der Harfe festgeschlungen, Unter den golde .....
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Ludwig uhland (i787-i862): frühlingsglaube - nun muss sich alles, alles wenden

Frühlingsc.laube Die linden Lüfte sind erwacht, Sie säuseln und weben Tag und Nacht, Sie schaffen an allen Enden. O frischer Duft, o neuer Klang! Nun, armes Herze, sei nicht bang! Nun muß sich alles, alles wenden. Die Welt wird schöner mit jedem Tag, Man weiß nicht, was noch werden mag, Das B .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Der lange Atem des Volkslieds

Gertrud kolmar (gertrud chodziesner, i894-i943): ludwig xvi., i775

Begegnung mit dem künftigen Henker Das Gedicht konfrontiert zwei historische Gestalten miteinander, den auf einem Höhepunkt seines Lebens stehenden letzten französischen König vor der Großen Revolution, und einen noch unbekannten »Schüler aus Arras«, Ludwigs späteren großen Widersacher Robespierr .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Lyrik in Henkerszeit

Ludwig tieck - shakespeares behandlung des wunderbaren

Man hat oft Shakespeares Genie bewundert, das in so vielen seiner Kunstwerke die gewöhnliche Bahn verläßt und neue Pfade sucht; bald Leidenschaften bis in ihre feinsten Schattierungen, bald bis zu ihren entferntesten Grenzen verfolgt; bald den Zuschauer in die Geheimnisse der Nacht einweiht und ihn .....
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Index » Textsammlung zur deutschen Literaturgeschichte

Strauss, ludwig

Land Israel Bayerdörfer, Hans-Peter. In: Ludwig Strauss, 1982, S. 50 - 66 und S. 123 - 127. .....
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Feuerbach, ludwig

F. hat sein philosophisches Programm 1848 in Heidelberg auf die kurze Formel gebracht: »die Menschen aus Theologen zu Anthropologen, aus Theophilen zu Philanthropen, aus Kandidaten des Jenseits zu Studenten des Diesseits, zu freien, selbstbewußten Bürgern der Erde zu machen«. Dieses Programm war Res .....
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Rubiner, ludwig / eisenlohr, friedrich / hahn, livingstone

Gold Gernhardt, Robert. In: Frankfurter Anthologie 12, 1989, S. 157 - 160. .....
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Tieck, ludwig

Geb. 31.5.1773 in Berlin; gest. 28.4.1853 in Berlin I. ist als Klassiker kein lebendiger Bestandteil der heute gelesenen Literatur. Daß sein Name am geläufigsten blieb in Verbindung mit der maßgeblichen deutschen Shakespeare-Ãobersetzung, zu der er strenggenommen keine Zeile beitrug, die er vielmeh .....
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Thoma, ludwig

Ludwig Thoma, der wohl bedeutendste bayerische Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, zeichnete sich vor allem durch seine große Ãoberzeugungskraft und die Plastizität seiner Menschendarstellung in seinen Bauerngeschichten sowie die scharfsinnigen Karikierungen des spießigen Bürgertums aus. Unvergleic .....
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Tieck ludwig

Ludwig Tieck gilt als Begründer der poetischen Romantik und war zugleich ihr produktivster und vielseitigster Vertreter. Er erzählte fantastisch wie psychologisch versiert, bürgerte virtuos lyrische Formen aus den romanischen Literaturen ein und wurde mit seinen Novellen, die er über einen »Wendepun .....
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Wittgenstein, ludwig

Ludwig Wittgenstein war der wichtigsten Vertreter der analytischen Philosophie, einer Strömung, die sich im 20. Jahrhundert vor allem im angelsächsischen Raum entwickelte und bei der Logik und Sprache im Zentrum der philosophischen Untersuchungen stehen. Wittgenstein war das achte Kind einer reiche .....
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Altenberg, ludwig

Am Donoper Teich bei Detmold Neis, Edgar. In: Städte und Landschaften, 1978, S. 61 - 62. .....
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Barthel, ludwig friedrich

Engel am Freiburger Münster Neis, Edgar. In: Städte und Landschaften, 1978, S. 81 -83. .....
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