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Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

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Breitinger, Johann Jakob



Geb. 1. 3. 1701 in Zürich; gest. 13. 12. 1776 in Zürich
Wie Castor und Pollux, die Zwillinge der antiken Mythologie, werden die beiden Schweizer Schriftsteller stets in einem Atemzug genannt. Anders aber als das Diosku-renpaar, das sich abwechselnd im Olymp und im Hades aufhalten durfte, um nicht getrennt zu werden, haben B. und B. nur im Schattenreich literarhistorischer Fußnoten Asyl gefunden - eine Gesamtausgabe ihrer Schriften gibt es bis auf den heutigen Tag nicht. Als Anreger und Wegbereiter sind sie jedoch aus der deutschsprachigen Literatur des 18. Jahrhunderts mcht wegzudenken.

      Der vielseitigere und beweglichere Geist war ohne Zweifel Bodmer. Der aus einem Schweizer Pfarrhaus stammende und zunächst auch für den Pfarrerberuf bestimmte junge Mann interessiene sich für Poesie und Geschichte mehr als für Theologie; seine Ausbildung erhielt er am Collegium Carolinum, der traditionsreichen Zürcher Gelehrtenschule. Wichtiger als die dort erworbene klassische Bildung wurde für ihn die Freundschaft mit seinem Studiengenossen Breitinger und anderen Mitschülern, die lebenslang zu seinem Zürcher Literatenkreis gehören sollten. Auch an der Kaufmannslehre fand B. keinen Gefallen: die Ausbeute von zwei Reisen, die er als Zwanzigjähriger auftragsgemäß nach Lyon und Lugano unternahm, bestand nicht in geschäftlichen Erfolgen, sondern in neuen literarischen Erfahrungen, insbesondere in der Bekanntschaft mit der englischen Poesie und Publizistik. Wieder in Zürich, begründete B. zusammen mit Breitinger und anderen Freunden den Literatenkreis »Gesellschaft der Mahler«, der von 1721 bis 1723 die moralische Wochenschrift Die Discourse der Mahlern herausgab. Dem Vorbüd von Joseph Addisons Spectator verpflichtet, enthielt dieses Journal neben moralischen und politischen Kommentaren zum Zeitgeschehen vor allem kritische Beiträge zur Literatur und Kunst. Zwischen 1735 und 1741 folgte, ebenfalls als Gemeinschaftswerk, die Helvetische Bibliothek, eine Reihe von Beiträgen zur eidgenössischen Geschichte mit patriotisch-republikanischem Akzent. 1725 wurde B. zum Professor für helvetische Geschichte am Zürcher Carolinum berufen, in ein Amt, das er bis ins hohe Alter ausübte. Seit 1737 saß er auch als Mitglied im Großen Rat von Zürich. Forschungen zur Zürcher Stadtgeschichte, Ãobersetzungen und Editionen, darunter eine bedeutsame deutsche Ausgabe von John Mütons Paradise Lost , zahlreiche Dramen und epische Dichtungen meist biblischen Inhalts, die zu Recht heute vergessen sind, und nicht zuletzt philologische Pionierleistungen wie die Herausgabe mittelalterlicher Poesie zeigen einen für seine Zeit erstaunlich weiten Horizont publizistischer Tätigkeit. Die größte Wirkung erzielte B. jedoch durch seine ästhetischkritischen Schriften. Friedrich Gottheb Klopstock, Christoph Martin Wieland, Johann Kaspar Lavater und der junge Johann Wolfgang von Goethe suchten seine Bekanntschaft, weil sie in ihm einen Erneuerer der erstarrten Kunst- und Literaturszene der Frühaufklärung zu finden hofften.
      Noch weniger aufsehenerregend, noch stärker in provinziellen Bahnen als B.s Biographie verläuft die Lebensgeschichte Breitingers. Der aus einer angesehenen Zürcher Handwerkerfamilie stammende B. absolvierte ebenfalls die Karriereschule des Carolinum und übernahm im gleichen Jahr wie Bodmer am selben Institut ein geistliches Lehramt. Hebraistik, Logik und Rhetorik, griechische Literatur waren seine späteren Lehrfächer. Konservativer in seinen politischen Anschauungen als Bodmer, die lateinische Sprache neben der deutschen noch fleißig benutzend, war B. dennoch eine treibende Kraft in jener fast unmerklichen Umwälzung des ästhetischen Denkens, mit der erst die nachfolgende Schriftstellergeneration ernst machte. In Goethes Urteil scheint B. wegen seiner Solidität sogar höher zu rangieren als dessen Mitstreiter: »Bodmer, so viel er sich auch bemüht, ist theoretisch und praktisch zeitlebens ein Kind geblieben. Breitinger war ein tüchtiger, gelehrter, einsichtsvoller Mann, dem, als er sich recht umsah, die sämtlichen Erfordernisse einer Dichtung nicht entgingen.« Die höfliche Beurteilung bezog sich auf B. s poetologisches Hauptwerk, die 1740 veröffentlichte Critische Dichtkunst, die Goethe gleichwohl als einen »ermüdenden Irrgarten« disqualifizierte.
      Ihren bescheidenen, aber wichtigen Platz in der Geschichte der deutschsprachigen Literatur haben »die Schweizer«, wie sie kurzerhand genannt wurden, vor allem dadurch erworben, daß sie als erste gegen die allmächtig scheinende Literaturdoktrin Johann Christoph Gottscheds polemisierten. Seit Beginn der 40er Jahre des 18. Jahrhunderts machten sie mit nie ermüdender Energie Front gegen die auf Regeln und Mustern beruhende Poetik des Leipziger Literaturpapstes. Schon im Titel einer Schrift wie Bodmers Critischer Abhandlung von dem Wunderbaren in der Poesie wird kenntlich, worum es ging: Daß Natumachahmung mehr als die Befolgung kodifizierter Regeln, daß Subjektivität die Triebkraft dichterischer Produktivität sei, stand für B. und B. nicht im Widerspruch zum Geist der Aufklärung, dem sie sich verpflichtet fühlten. Dem Vorbild des französischen Rationalismus, der auch die Affekt-Lehren ihrer Zeit beherrschte, hielten sie das Beispiel des englischen Sensualismus entgegen, der mit Johann Joachim Winckelmann einsetzenden Antikenseligkeit die Beispiele der europäischen Poesie des Mittelalters. Der mit Christoph Martin Wieland beginnende Shakespeare-Kult, die bei den Romantikern kulminierende Verehrung des Mittelalters, Sturm und Drang und Geniezeit, haben in diesem Neuansatz ihre Wurzeln. Ãober die undankbare Rolle der Vordenker und Vorbereiter sind die »Schweizer« im Gedenken der Nachwelt trotzdem nicht hinausgelangt.
      Bender. Wolfgang: J.J. Bodmer und J.J. Breitinger. Stuttgart 1973 .
      Dietrich Kreidt


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Johann wolfgang goethe (i749-i832): an den mond - im labyrinth der brust

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Der zauberlehrling - johann wolfgang von goethe

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Willkommen und abschied - johann wolfgang von goethe

Es schlug mein Herz, geschwind zu Pferde! Es war getan fast eh gedacht. Der Abend wiegte schon die Erde, Und an den Bergen hing die Nacht; 5 Schon stand im Nebelkleid die Eiche, Ein aufgetürmter Riese, da, Wo Finsternis aus dem Gesträuche Mit hundert schwarzen Augen sah. Der Mond von einem Wolkenhü .....
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Mailied - johann wolfgang von goethe

Wie herrlich leuchtet Mir die Natur! Wie glänzt die Sonne! Wie lacht die Flur! 5 Es dringen Blüten Aus jedem Zweig Und tausend Stimmen Aus dem Gesträuch Und Freud und Wonne 10 Aus jeder Brust. O Erd , o Sonne O Glück, o Lust, O Lieb , o Liebe, So golden schön 15 Wie Morgenwolken Auf jenen Höhn .....
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An den mond - johann wolfgang von goethe

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Breitinger,  Johann  Jakob    





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