Deutsche Literatur - Der literarische Treffpunkt


Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

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Bergengruen, Werner



Mitte Oktober 1937 erhält B. die offizielle Bestätigung seiner Entfernung aus der Reichsschrifttumskammer des Hitler-Staates zugestellt. »Anlaß, ihn als politisch unzuverlässig anzusehen«, hatte er davor schon genug geboten. In einem »dringlich« angeforderten Gutachten des »Gaupersonalamtes« Mün-chen/»Hauptstelle für politische Beurteilungen« heißt es: »Weder er noch seine Kinder sind Mitglied einer Gliederung. Der deutsche Gruß >Heil Hitler< wird weder von ihm noch von seiner Familie angewendet... Eine NS-Presse bezieht er soweit bekannt ebenfalls nicht... Bemerkt sei noch, daß B... konfessionell stark gebunden ist.« Auch literarisch manifestiert sich seine Distanz zu den Machthabern. Mit den symbolisch verschlüsselten Romanen Der Großtyrann und das Gericht und Am Himmel wie auf Erden - für den sein Verlag eine Sondergenehmigung erwirkt, die aber ein knappes Jahr später widerrufen wird — sowie mit dem anonym veröffentlichten, von der Gestapo beanstandeten Gedichtzyklus Der ewige Kaiser zählt B. zu den wenigen, in Deutschland verbliebenen Vertretern einer - so Heinrich Böll - »ganz eindeutig antifaschistischen« Literatur. Seine regimekritischen Gedichte kursieren in Abschriften.


      Grundlegend für diesen mutigen Widerstand ist B.s Bekenntnis zu einem »Konservatismus« des »alten Wahren«, zu den »fundamentalen Gegebenheiten des Daseins, an denen der Mensch sich inmitten aller Schwankungen immer wieder zu orientieren vermag«. Dieses entschiedene Traditionsbewußtsein ist von den Erfahrungen seiner Herkunft nicht zu trennen: »nun gehöre ich«, resümiert der 67jährige seine spätzeitliche Selbstdeutung eingegangen isT), »wohl in manchem Betracht zu den Letzten - den letzten einer verfallenden Zeit, den Cidevants, den bywschie ljudi , den letzten Balten, den letzten Kaiserlichen oder Königlichen, den letzten Parteigängern der Freiheit« - verstanden als die Behauptung der Individualität gegen den neuzeitlichen Prozeß der alle Lebensbereiche ergreifenden Mechanisierung, Normierung und Nivellierung —, »ja in einem bestimmten Sinne vielleicht gar zu den letzten Dichtern«, denen für ihn das »Offenbarmachen... ewiger Ordnungen« aufgegeben ist.
      Geboren wird B. in der damals zum Zarenreich gehörenden lettischen Metropole Riga als Sohn eines Arztes. Seine Familie zählt zu der »zahlenmäßig geringen, in jedem anderen Betracht aber ausschlaggebenden deutschen Oberschicht von aristokratisch-patrizischer Artung, durch Jahrhunderte gewohnt, herrenmäßig sich zu behaupten«. Nach der Gymnasialzeit befaßt er sich während des Studiums , finanziell der Notwendigkeit einer Berufswahl enthoben, sieben Semester hindurch mit verschiedenen Fächern, ohne zu einem Abschluß zu gelangen. Beim Ausbruch des Ersten Weltkriegs meldet er sich freiwillig zur deutschen Armee und tritt dann »in die Stoßtruppe der Baltischen Landwehr ein, die... den Kampf gegen die Rote Armee führte«. Zu Beginn der 20er Jahre leitet er zwei Zeitschriften, die Fragen des deutschen Ostens behandein. Seit dem Erscheinen seiner ersten literarischen Versuche 1922/23 arbeitet B. als freier Schriftsteller. Sein rasch wachsendes CEuvre besteht aus mehreren Romanen und einer unübersehbaren Zahl von Novellen die, seinem Willen zur Darstellung des Prototy-pisch-Überzeitlichen gemäß, an klassische Formmuster anknüpfen und ganz überwiegend in der Vergangenheit angesiedelt sind. Hinzu kommen Gedichtbände, Reiseglossen, autobiographische Schriften sowie Übersetzungen der großen russischen Realisten. Das Werk ist von der Strömung des sich auf ontologische »Unwandelbarkeiten« berufenden Widerspruchs zur Moderne nach dem Ersten Weltkrieg geprägt.
      Seine Konversion zum Katholizismus 1936, dem Jahr seines Umzugs nach Solln bei München, definiert B. retrospektiv als Ergebnis einer »langsamen, organischen« Entwicklung. Im Herbst 1942 fällt das Haus einem Bombenangriff zum Opfer. Die Familie siedelt nach Tirol, vier Jahre später dann nach Zürich über. 1958 verlegt B. seinen Wohnsitz schließlich nach Baden-Baden, der Geburtsstadt seines engen Freundes Reinhold Schneider.
      Nach dem Zweiten Weltkrieg genießt B. in der Bundesrepublik zunächst den Ruf eines gesellschaftlich repräsentativen Dichters. Seine Auflagenziffer im In- und Ausland steigt auf mehrere Millionen. Während er, im Hinblick auf einzelne Werke nicht ohne Berechtigung, beansprucht, »Tröster« und »Beunruhiger« zugleich zu sein, vermögen seine Veröffentlichungen zunehmend nurmehr die erste Funktion zu beglaubigen. Die heile Welt-so der Titel einer Gedichtsammlung von 1950 -, wird zum Schlagwort eines mit der Verdrängung der Vergangenheit einhergehenden gesellschaftlichen Einverständnisses. Außerdem beschleunigen die stilistische »Unzeitgemäßheit« des hochdekorierten und bei offiziellen Anlässen von Staat und Kirche gern eingeladenen Dichters sowie die Widersprüchlichkeit seiner »elitären« Kulturkritik seinen Resonanzverlust unter den Intellektuellen. Einerseits beklagt er die Veränderung der »Welt... bis zur gänzlichen Unwiedererkennbarkeit... infolge des Aufkommens der Technik« und des »Kapitalismus«, auf der anderen Seite verspottet er die seinem unbedingten Lebensvertrauen zuwiderlaufende Furcht »vor Kriegen,... vor der Vergiftung der Luft und des Wassers, die von den noch unbewältigten Abfallprodukten der Industrie bewirkt wird, und... vor den Auswirkungen der Atomenergie« als »albern« . Innerkirchlich bleibt der trotz seiner Bestimmung des Glaubens als existentiellen »Sprung über den eigenen Schatten« von den Zweifeln und Nöten der Moderne unangefochtene Christ den Reformen des Zweiten Vatikanischen Konzils gegenüber mißtrauisch.
      Bänziger, Hans: Werner Bergengruen. Weg und Werk. Bern 1I983.
      Burckhardt. Carl Jacob: Über Werner Bergengruen. Zürich 1968.
      Dank an Werner Bergengruen. Im Einvernehmen mit Frau Lotte Bergengruen und den Freunden des Dichters zum 70. Geburtstag von W.B. am 16. September 1962 herausgegeben von Peter Schifferli. Zürich 1962.
     


Werner bergengruen

In einer Novellengeschichte des 20. Jahrhunderts ist es nicht möglich, Werner Bergengruen unberücksichtigt zu lassen. Schon allein der Umfang des von ihm vorgelegten Werkes würde eine solche Unterlassung unverständlich machen. Kein Novellist des 20. Jahrhunderts - Paul Ernst ausgenommen - kann auf e .....
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Index » Novellenschaffen in christlicher Tradition

Werner bergengruen

Als Kinder einer Zeit, die verlernt hat, an Stetigkeit zu glau= ben, finden wir nur noch in Werk und Persönlichkeit einiger Dichter die lebendige Gewähr für eigenständige Entwick» lung. Es werden ihrer immer weniger. Bergengruen hat in seinem Buch 'Der Letzte Rittmeister" die Persona des Autors mit .....
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Bergengruen, werner

Die bittere Erfahrung zweier Weltkriege begründete Werner Bergengruens skeptisch-konservative Weltsicht, getragen vom tief gläubigen Christentum. Seine formal strengen, auch beim Volkstümlich-Anekdotischen stets präzise durchkomponierten Dichtungen sind verwur- zelt in den Traditionen der europäisc .....
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Bergengruen, werner

Abendschwermut Friede, Gudrun und Kuschke, Therese. In: W. Bergengruen, 1981, S. 146 - 151. Am Himmel wie auf Erden Friede, Gudrun und Kuschke, Therese. In: W. Bergengruen, 1981, S. 191 - 195. Anrufung um das Wort Preuß, Helmut. In: Lyrik in der Zeit, 1971, S. 100- 108. Auf ein Grab .....
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Werner bergengruen (i892—i964).

in seinen Erzählungen mit Vorliebe mystischen Gedankengängen nach. Neben meisterhaften Novellen stehen große historische Romane, die meist das Verhältnis des Menschen zu "Welt und Gott vor dem Hintergrund geschichtlicher Ereignisse zeichnen. In dem gedankentiefen Roman 'Der Großtyrann und das Geri .....
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Rumäniendeutsche lyrik der 70er bis 90er jahre: 'aktionsgruppe banat - richard wagner - franz hodjak - werner söllner - rolf bossert - klaus hensel (i973-i997)

I. In der zweiten Hälfte der 60er Jahre glitt ein Lichtstrahl Hoffnung über die kahl geschlagene und verödete Kulturlandschaft Rumäniens. 1965 war aus der Riege der kommunistischen Spitzenfunktionäre ein geradezu unorthodox junger, 47-jähriger Mann namens Ni-colae Ceausescu zum Ersten Parteisekretä .....
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Werner, annelie

Biografie: V.11.1 in Itzehoe. A. Werner studierte in Hamburg und Göttingen Germanistik, Philosophie und Skandinavistik. Nach dem Magisterexamen arbeitete sie in Hannover in einem Schulbuchverlag als Verlagsredakteurin. Seit 1980 lebt sie mit ihrem Sohn in Stuttgart und arbeitet als Redakteurin und L .....
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Waldhoff, werner

auch unter dem Pseud.: Claude Ericsson Biografie: *16.10.1 in Breslau, +1997. W. Waldhoff war zunächst als Berufssoldat in der Bundeswehr. Anschließend arbeitete er als Seemann und studierte später einige Semester Physik, Wirtschaftswissenschaften und Informatik, wobei er sich mit Gelegenheitsjobs .....
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Schmitz, werner

Biografie: *3.6.1 in Bochum. W. Schmitz arbeitete bei der Bochumer Stadtverwaltung, als Verlagsangestellter und schließlich als Reporter. Kriminalromane: 1984 Nahtlos braun, Weltkreis; 1985 Dienst nach Vorschuß, Weltkreis; 1987 Auf Teufel komm raus, Pahl-Rugenstein, NA Grafit; 1994 Mord in echt, , .....
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Heinz entner/werner lenk - literatur und revolution im i6. jahrhundert - zu einigen aspekten der renaissancekultur

Die sozialistische Kultur gründet sich auf die Ideologie des revolutionären Proletariats, die sich 'alles, was in der mehr als zweitausendjährigen Entwicklung des menschlichen Denkens und der menschlichen Kultur wertvoll war, aneignete und es verarbeitete" [2]. Diese Aneignung und Verarbeitung ist a .....
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Werner krauss - studien zur deutschen und französischen aufklärung

[...] In der [...] Literaturepoche des achtzehnten Jahrhunderts wird der Begriff und die Bedeutung der Literatur in einer bis dahin unvorstellbaren Weise erweitert: Die Literatur hat nunmehr den Nenner für alle Bestrebungen des geistigen Lebens zu bilden. Die Aufklärung hat damit die Großmachtstell .....
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Werner rieck - literarische prozesse in der ersten phase der deutschen frühaufklärung

Am Ende des 17. Jahrhunderts bildete sich in der literarischen Situation Deutschlands zunehmend der Gegensatz zwischen der höfisch-feudalapologetischen Repräsentationsliteratur und einer von bürgerlichen Schichten getragenen Literatur mit aufklärerischem Gedankengut heraus, und dieser Prozeß führte .....
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Werner rieck - die zweite oder gottsched-phase der deutschen aufklärung...

[...] Die zweite oder Gottsched-Phase der deutschen Aufklärung, die von der Mitte der zwanziger Jahre bis zur Jahrhunderthälfte reichte, ist durch einen Prozeß der Konsolidierung und Stabilisierung in der Literatur, der Ästhetik und der nationalen Rezeption gekennzeichnet. Dabei wird die ständisch .....
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Werner rieck - die höhepunkts- oder lessing-phase der deutschen aufklärung ...

Die nationalliterarisch bedeutsamste Entwicklungsstufe der Aufklärungsliteratur, die einen Zeitraum von etwa 1750 bis 1770 umfaßt und die wir als Höhepunkts- oder Lessingphase bezeichnen, ist vor allem dadurch charakterisiert, daß die gesamte Aufklärungsbewegung in Deutschland auf Grund größerer ges .....
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Werner rieck - aus: die höhepunkts- oder lessing-phase der deutschen aufklärung ...

Diese Tendenz, die weit größere Berücksichtigung des bürgerlichen Individuums als Autor, Held oder Symbolfigur läßt sich auch in Klopstocks Dichtungen feststellen, da sich hier das lyrische Subjekt als bürgerliches Subjekt empfand. [...] Im kritisch-distanzierten Rückgriff auf die Anakreontik, auf d .....
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Werner mittenzwei - das bild des revolutionärs in der sozialistischen literatur

Die sozialistische Weltliteratur spiegelt nicht nur das Bild des Revolutionärs wider, sie selbst wurde zu einem revolutionären Faktor. Gerade, weil sie die Befreiung des Menschen zu ihrer Sache machte, weil sie mit dem neuen Menschen begann, mußte sich mit dem neuen Inhalt auch ihre Funktion ändern. .....
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Kließ, werner

Biografie: *24.12.1 in Stosnau/ Ostpreußen. W. Kließ studierte in Hamburg Germanistik und Theaterwissenschaft. Anschließend war er zunächst als Filmkritiker, danach bis 1980 Dramaturg und Produzent für die Bavaria in München, schließlich Redaktionsleiter beim ZDF, zuständig für die Serien Derrick, D .....
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Kettenbach, hans werner

Biografie: *20.4.1 in Bendorf. H. W. Kettenbach studierte Zeitungsund Theaterwissenschaft, Germanistik, Geschichte und Philosophie in München, Hamburg, Köln und Bonn. Seit 1955 arbeitet er als Journalist und war u. a. zehn Jahre Zeitungskorrespondent in Bonn und New York, von 1988 bis 1992 stellvert .....
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Heisenberg werner

Der Name Werner Heisenberg ist vor allem mit der Entwicklung und Begründung der Quantenmechanik verbunden. Heisenberg nahm 1920 das Studium der Physik bei Arnold Sommerfeld in München auf. Nach der Promotion habilitierte er sich 1924 in Göttingen bei dem Physiker Max Born . In der bahnbrechenden A .....
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Keller, werner

Annähernd zwei Jahrzehnte hindurch stellte Werner Keller seine Fähigkeit unter Beweis, aus kulturgeschichtlichen Themen populärwissenschaftliche Bestseller zu entwickeln. Nach dem Studium von Maschinenbau, Medizin und Jura in Berlin, Rostock, Zürich und Genf promovierte Keller 1933 in Jena zum Dr. .....
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Sombart, werner

Obgleich vom Ruhm seines Zeitgenossen Max -»Weber überschattet, gilt Werner Sombart als einer der bedeutendsten Vertreter der deutschsprachigen Nationalökonomie. Sein Verdienst liegt neben der gründlichen Untersuchung des Sozialismus in der Darstellung und Kritik des Kapitalismus. Nach dem Studium .....
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Kraft, werner

Lied Blöcker, Günter. In: Frankfurter Anthologie 8, 1984, S. 165 - 167. .....
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Söllner, werner

Liebende Hieber, Jochen. In: Frankfurter Anthologie 16, 1993, S. 221 - 224. Was bleibt Kunert, Günter. In: Frankfurter Anthologie 17, 1994, S. 249 - 252. .....
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Werner, carl

Ist ein Unglück in der Stadt Deinert, Wilhelm. In: Literaturwiss. Jb 26, S. 367 - 390. .....
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Werner, walter

Die verspäteten Züge Franz, Michael. In: Besprechungen, S. 513-514. 1988, Ellenbogen Linke, Heinz. In: Landschaft als Aktionsraum, 1985, S. 43 - 49. Hölderlin auf dem Gleichberg Berbig, Roland-Günther. In: Formen des Erbens, 1981, S. 62-88. Johannes Schlaf am Rhöner Fischberg .....
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Bergengruen,  Werner    





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