Deutsche Literatur - Der literarische Treffpunkt


Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

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Becher, Johannes R(obert)



In der DDR galt er lange als »der größte deutsche Dichter der neuesten Zeit«. Walter Ulbricht meinte 1958, »daß die Hauptstraße der neueren deutschen Dichtung von Goethe und Hölderlin zu B. und durch ihn durch weiterführt«; westliche Kritiker sahen in ihm meist nur den »literarischen Apparat-schik«. Dabei war für B. der Weg zum »Staatsdichter« und erstem Kulturminister der DDR keineswegs vorgezeichnet: Er wächst in behüteter großbürgerlicher Umgebung auf, lehnt sich gegen die strenge chauvinistische Erziehung des Vaters, eines Oberlandesgerichtspräsidenten, dadurch auf, daß er »der >Katholische< innerhalb der protestantischen Familie« wird. Religiöse Sehnsüchte nach der Harmonie des »ewigen Tags« artikulieren sich in ersten Gedichten nach dem Vorbild Charles Baudelaires, Arthur Rimbauds, Richard Dehmels. Früh bemerkt B. die sozialen Widersprüche des wilhelminischen Deutschlands; in der Großstadt Berlin, wo er 1911/12 ein Studium beginnt, empören ihn das »schändliche Königreich Armut«, Krankheit und Tod in den Arbeitervierteln. Mit Gedichten über den »süßen Geruch der Verwesung«, mit lyrischen Disharmonien will B. gegen soziale Ungerechtigkeit protestieren; die Zerstörung sprachlicher Konventionen soll den Leser wachrütteln: »Hah Syntax Explodier!... Zerpressen! Stopp! Entdehnen!« Mit religiösem Pathos, utopischen und anarchistischen Träumen von Freiheit wird B. zu einem der Wortführer und wichtigsten Autoren auf dem linken Flügel des Expressionismus. Zunächst ist es vor allem gefühlsbestimmter Protest, der zum Widerspruch gegen den wilhelminischen Obrigkeitsstaat und nach Ausbruch des Ersten Weltkneges zu bewußter Kriegsgegnerschaft. 1918 in den Spartakusbund und 1919 in die KPD führt. B. sucht nach neuen gesellschaftlichen Idealen und versucht, sich von seiner bürgerlichen Herkunft und dem Elternhaus zu lösen, was erkennbar die Themen seiner Gedichte beeinflußt . Obwohl B. als einer der ersten deutschen Dichter nach der Oktoberrevolution die junge Sowjetrepublik hymnisch verklärt , leidet er selbst nach der gescheiterten deutschen Novemberrevolution an Depressionen, fühlt sich weltanschaulich verunsichert und gerät in zeitweilige Drogenabhängigkeit. Entscheidend wird für B. die Lektüre von Maxim Gorki, Wladimir Iljitsch Lenin, Karl Marx, die ihm hilft, sich endgültig von seiner bürgerlichen Vergangenheit zu befreien und seine Orientierung innerhalb der marxistischen Arbeiterbewegung zu finden. Diesen Loslösungsprozeß, der sich letzlich wie ein roter Faden durch das gesamte Lebenswerk zieht, beschreibt B. später ausführlich in seiner wichtigsten Prosaarbeit, dem Roman Abschied. Einer deutschen Tragödie erster Teil, lgoo—igiq , der autobiographisch geprägten Geschichte vom jungen Staatsanwaltsohn Hans Peter Gastl. der sich vom unentschlossenen Suchenden zum »standhaften« Menschen an der Seite der Arbeiterklasse entwickelt, sich 1914 gegen den Krieg entscheidet und damit »Abschied« von seiner bisherigen Klassenzugehörigkeit nimmt. B. selbst stürzt sich 1923 in die politische Alltagsarbeit der KPD: in Berlin schließt er sich der Parteizelle in der Klopstockstraße 26 an, wo er »eigentlich erst so recht zum Sozialisten erzogen« wird. Er übersetzt Wladimir Majakowski, schreibt revolutionär-agitierende Gedichte und Antikriegsprosa, wie den düster-visionären, sofort nach Erscheinen verbotenen Roman über einen zukünftigen imperialistischen Giftgaskrieg. Levisite oder Der einzig gerechte Krieg . Als Mitbegründer und erster Vorsitzender des »Bundes proletarisch-revolutionärer Schriftsteller« sowie Herausgeber von dessen Zeitschrift Linkskurve plädiert B. in Reden und programmatischen Artikeln für die Leninschen Prinzipien einer parteilichen Literatur und kritisiert linksbürgerliche Autoren wie Heinrich Mann. Von der Tendenz zu Proletkult und Sektierertum sind die Dichtungen und theoretischen Arbeiten dieser Jahre nicht frei. Wie der mit ihm befreundete ungarische Literaturtheoretiker Georg Lukäcs orientiert sich B. an den Höhepunkten der bürgerlich-realistischen Literatur als den »wahren Vorbildern« bei der Entwicklung der Theorie des Sozialistischen Realismus, die auf Jahrzehnte den formalen Spielraum kommunistischer Autoren eingrenzt: »Formenspielereien lenken nur ab vom Inhalt«. Durch die Ablehnung des »Avantgardistentums« beschränkt B. auch die eigenen literarischen Mittel, in seinem freirhythmischen Poem auf den ersten sowjetischen Fünfjahrplan, Der große Plan , wie in den im sowjetischen Exil entstehenden lyrischen und dramatischen Darstellungen des Kriegsgeschehens , in denen sich Hoffnungen auf eine Wende in der deutschen Geschichte artikulieren. Als Mitglied im »Nationalkomitee Freies Deutschland« und im Zentralkomitee der KPD beteiligt sich B. an den kulturpolitischen Planungen für das Nachkriegsdeutschland, in das er bereits im Juni 1945 zurückkehrt. Seine Freude über die wiedergewonnene Heimat gibt B., der trotz politischer Verklärung der Sowjetunion in zehn Jahren Exil nicht die russische Sprache lernt, im Gedichtband Heimkehr Ausdruck. Für eine »demokratische Sammlungsbewegung der Intelligenz«, ein antifaschistisches Volksfrontbündnis, das er mit dem »Kulturbund zur demokratischen Erneuerung Deutschlands« , agitiert er zunächst auch in den Westzonen. Im Zuge der sich abzeichnenden Teilung Deutschlands und des beginnenden Kalten Krieges engagiert sich der Kommunist B. als Politiker und Dichter für den Aufbau der DDR, richtet Oden an die Jugend , besingt hymnisch menschliche Schöpferkraft, technischen Fortschritt sowie die Staats- und Parteiführer der DDR, deren Nationalhymne er 1949 zusammen mit Hanns Eisler schreibt. Obwohl sich B. als vielfacher Funktionsträger und Minister den tagespolitischen und langfristigen Zielen der SED verpflichtet fühlt und Kritik daran als »Revisionismus« zurückweist, erhofft er sich in späten literaturtheoretischen Visionen eine »Literaturgesellschaft« mit einer Vielfalt sich gegenseitig durchdringender und befruchtender Gattungen und Genres, beginnt formales Neuerertum differenzierter zu bewerten , und hinsichtlich des von ihm seit 1920 als »überlebt« abgelehnten Expressionismus gewinnt er vor seinem Tod noch die Ãœberzeugung, daß »man... eines Tages auf diese Versuche wieder zurückkommen« wird.

      Haase, Horst: Johannes R. Becher. Sein Leben und Werk. Berlin 1981.
      Horst Heidtmann


Johannes r. becher (i89i-i958)

I. Debüt - Aus Bechers Briefen an den Freund Bachmair April 1914 - Aufruhr und Melancholie: O: wie ich mich manchmal nach Anständigkeit sehne! Blutig beinah. Und einem Menschen nach, der einem den Kopf hält, und die Haare ein wenig streichelt. Und 'Du" sagt, tief und voll und immer mehr aus dem Hi .....
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Johannes r. becher - meine poetische konzeption

Meine Bemerkungen sind Bemühungen. In der 'Verteidigung der Poesie", in der 'Poetischen Konfession", in 'Macht der Poesie" und in dem abschließenden Band 'Das poetische Prinzip" bin ich bemüht, unsere allgemeine ästhetische Theorie von der künstlerischen Gesetzmäßigkeit dadurch zu ergänzen und zu v .....
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Johannes r. becher - verteidigung der poesie

Für manchen Leser mag es eine Enttäuschung sein, daß in dem vorliegenden Buch, das den Titel trägt 'Verteidigung der Poesie -Vom Neuen in der Literatur", kaum die Rede ist von der Technik des Gedichts und den verschiedenen Arten der Dichtung. Darin kommt unser besonderer Standpunkt dem Prinzip der P .....
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Johannes r. becher - das große bündnis

[•••] Wenn ich nun von unserer realistischen, von unserer revolutionären Literatur spreche, so gilt der heißeste Gruß, der Ausdruck der engsten brüderlichen Solidarität unseren Freunden in Deutschland selbst, die es unter den Bedingungen der schlimmsten Verfolgung und der täglichen Bedrohung .....
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Johannes r. becher - unser bund

Wenn unser Bund das wird, was er sein kann und wozu unserer Ansicht nach die Kräfte vorhanden sind, dann wird dieser Augenblick, wo wir hier versammelt sind, nicht nur eine Bedeutung haben für die gesamte proletarisch-revolutionäre Literatur, sondern er wird ein Ereignis sein in der Geschichte der A .....
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Johannes robert becher - neckar bei nÃœrtingen

Die Ufer sind so flach, daß auch die Wiesen Sanft mitzufließen scheinen mit dem Fluß. Ein uferloses grünes Ãœberfließen, Ein Ãœberfluß, drin alles mitziehn muß! Die Apfelbäume blühn. Ein weicher Schimmer Liegt überm Land. Es blüht aus dir heraus. Still. Nur der Fluß, das Blühn . .. Ich wünsch mir .....
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Johannes r. becher (i89i-i958): spreewald -bertolt brecht (i898-i956): der rauch

Harmonie in Ãœberfülle Als Rebell betrat Johannes R. Becher die literarische Arena. »Der Dichter meidet strahlende Akkorde. / Er stößt durch Tuben, peitscht die Trommel schrill. / Er reißt das Volk auf mit gehackten Sätzen.« So beginnt das berühmt gewordene Gedicht Vorbereitung, das 1916 in Beche .....
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Johannes robert becher (i89i-i958).

Er steigert die Gewalt der Aussage durch Verstümmelung des sprachlichen Ausdrucks wie etwa in seinem Werk 'Ewig im Aufruhr": Vorbereitung Der Dichter meidet strahlende Akkorde. Er stößt durch Tuben, peitscht die Trommel schrill. Er reißt das Volk auf mit gehackten Sätzen . . . Die neue Welt .....
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Johannes r. becher - der prägnante punkt

'Wenn man zu jung ist, urteilt man nicht richtig; ist man zu alt, desgleichen. Wenn man nicht genug an eine Sache denkt, wenn man zuviel an sie denkt, versteift man sich darauf und vernarrt sich in sie. Wenn man sein Werk, unmittelbar nachdem man es fertiggestellt hat, betrachtet, ist man noch ganz .....
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Becher, johannes robert

a. s. Ziemann, Rüdiger. In: Lesarten, 1982, S. 159 - 165. Amphion Ziemann, Rüdiger. In: NDL 37, 1989, H. 5, S. 121 und 127 - 128. An mein Vaterland Klein, Alfred. In: SuF 12, 1960, Sonderheft 2, S. 242 - 248. Arion Ziemann, Rüdiger. In: NDL 37, 1989, H. 5, S. 122 und 128- 131. Auf E .....
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Becher, johannes r.

Leben und Werk von Johannes R Becher sind geprägt durch Krieg, Revolution und Exil, aber auch durch Morphiumsucht und Suizidversuche. Als Dichter und SED-Parteigenosse schwankte er zwischen Selbsterhöhung und -preisgäbe . Becher war Sohn eines Münchner Amtsrichters. Zum Einschnitt in seinem jungen .....
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Kuhn, johannes

Zeitung am Kaffeetisch Harig, Ludwig. In: Frankfurter Anthologie 15, 1992, S. 247-250. .....
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Johannes bobrowski (i9i7-i965): dorfmusik - umarmung durch den reim

Beim ersten Lesen des Gedichts Dorfmusik meldeten sich in meiner Erinnerung sofort die Verse von Detlev von Liliencrons Die Musik kommt. »Klingling, bum-bum und tschingsdada, / Zieht im Triumph der Perserschah? / Und um die Ecke brausend bricht s / Wie Tubaton des Weltgerichts, / Voran der Schellent .....
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Simmel, johannes mario

Johannes Mario Simmel ist der erfolgreichste deutschsprachige Bestsellerautor der Gegenwart. Seine Unterhaltungsromane, die zumeist untypische Helden präsentieren, basieren auf umfangreichen Materialsarnmlungen, journalistischer Recherche und gründlichen Dokumentenstudien. Das Werk wurde in 25 Sprac .....
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Albrecht, johannes

Pseud. für: Johann-Albrecht Keiler Biograhe: *12.8.1 in Breslau. J. Al- brecht lebte während der Kriegsjahre in Hirschberg im Riesengebirge, danach in Ilmenau in Thüringen. Das Studium der Chemie in Berlin schloss er mit Diplom und Promotion zum Dr. rer. nat. ab, Habilitation 1971. Albrecht arbeite .....
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Kepler, johannes

Johannes Kepler ist durch die Entdeckung der später nach ihm benannten drei Prinzipien der Planetenbewegung bekannt. Er fand heraus, dass sich die Planeten in elliptischen Bahnen um die Sonne bewegen. Seine astronomischen Erkenntnisse ermöglichten den Schritt von geometrischen Beschreibungen der Hi .....
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Johannes schlaf

Wenn zuvor darauf hingewiesen wurde, daß in dieser Zeit neben Dichtungen mit ausgesprochen novellistischem Charakter auch zahlreiche andere Werke zu finden sind, für die der Gattungsbegriff der 'Erzählung" angemessener ist, so gilt das fast ausnahmslos für die Dichtungen Schlafs, dessen Schaffen sic .....
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Index » Die Geschichte der Novelle in der Epoche des Naturalismus

Johannes bobrowski (i9i7-i965)

Johannes Bobrowski wurde 1917 in Tilsit in Ostpreußen geboren und wuchs in Königsberg auf. Von den Bildungserlebnissen dieser Stadt und von den Eindrücken, die er während seiner Sommerferien in der archaischen Welt der deutsch-litauischen Memeldörfer sammelte, zehrte er zeitlebens. Dem Abitur 1937 f .....
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Beer, johannes

Beschreibung der Stadt Regenspurg Wurster, Herbert W. In: Daphnis 9, 1980, S. 163 - 190. .....
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Hölderlin in tübingen - johannes bobrowski

Bäume irdisch, und Licht, darin der Kahn steht, gerufen, die Ruderstange gegen das Ufer, die schöne Neigung, vor dieser Tür 5 ging der Schatten, der ist gefallen auf einen Fluß Neckar, der grün war, Neckar, hinausgegangen um Wiesen und Uferweiden. 10 Turm, daß er bewohnbar sei wie ein Tag, de .....
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Index » Gedichte aus unserer Zeit - Interpretationen

Linke, johannes

Holzfäller Böger, Eduard. In: Gedichtstunde, 1964, S. 194 - 196. .....
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Poethen, johannes

Empfängliche Zwischenzeit Lotz, Erich. In: Almanach für Literatur und Theologie 4, 1970, S. 54 - 65. Floß Poethen, Johannes. In: Begegnung mit Gedichten, 1977, S. 24-28. Im Labor der Träume Poethen, Johannes. In: Gedicht mein Messer, 1969, S. 138 - 141. .....
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Dans scotus, johannes

Die Lebensgeschichte des D. tritt hinter seinem Werk und noch mehr hinter der Tradition, die es begründete, zurück. Seine Person hat in besonderem Maße das Verhältnis späterer Epochen zur Scholastik bestimmt. Wegen seines enormen Scharfsinns bereits früh, vielleicht schon zu Lebzeiten, als »doctor s .....
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Schenk, johannes

Bericht der Knopfpresserin Olga Baschba Gnüg, Hiltrud. In: Aufbrüche, 1979, S. 37 -38. .....
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Bobrowski, johannes

Absage Flores, John. In: East Germany, 1971, S. 222 -224. Thormann, Birgit. In: Linguostilistische Untersuchungen, 1986, S. 71 - 74. Leimen, Birgit und Loewen, Matthias. In: Lyrik aus der DDR, 1987, S. 198 - 210. Aleksis Kivi Hoefert, Sigfrid. In: GQ 41, 1968, S. 222 - 230. Schütze, Oliver. In .....
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