Deutsche Literatur - Der literarische Treffpunkt


Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

Index
» Autoren
» Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart
» Arnim, Bettine von

Arnim, Bettine von



Den Zeitgenossen gibt ihre »wunderbare Natur«, ihr »wunderliches Wesen« Rätsel auf; in jedem Falle aber übt sie eine ungewöhnliche Faszination aus. Als Verkörperung »ganz ewig gärender Poesie«, ein »herumirrlichtelierender Kobold«, dabei ausgestattet mit »blendendem Verstand« und »grenzenloser Herzensgüte«, sorgt sie für Gesprächsstoff, Aufgrund ihrer Familiengeschichte findet die Tochter eines der wohlhabendsten Frankfurter Kaufleute von früh an Kontakt zu ästhetisch interessierten Zirkeln: erstmals im Offenbacher Haus ihrer Großmutter Sophie von LaRoche, einer vielgelesenen Schriftstellerin des späten 18. Jahrhunderts, wo sie nach vierjähriger Erziehung im Ursulinenkloster Fritzlar ab 1797 aufwächst; dann durch Vermittlung ihres Bruders Clemens Brentano und schließlich in München und Landshut von 1808 bis 1810, dem Sitz der bayerischen Landesuniversität, an der ihr Schwager Friedrich Karl von Savigny zeitweise lehrt. Schon hier machen Anekdoten über ihre »märchenhafte Erscheinung« und ihr erstaunliches Temperament, über ihre »kecken jungenhaften Manieren« und ihren »satirischen Mutwillen« die Runde, die später in verschiedenen Variationen wiederkehren: »Unter dem Tisch ist sie öfter zu finden wie drauf«, weiß man etwa zu berichten, »auf dem Stuhl niemals«. Oder: »Sie hüpfte trällernd durchs Zimmer, spielte mit einem Apfel Fangeball. voltigierte kühnlich über einen Sessel, versteckte meiner Mutter das Strickzeug, warf mich beim Tee mit Brotkügelchen und machte einen Heidenlärm«. Auch: »Sie legt sich aus ihrer Loge auf die nächste in der anderen sitzende Mannsperson und spricht: Bettina muß sich anlehnen, Bettina ist müde«. Eine andere Beobachterin sucht immer neue Umschreibungen, um sich des irritierenden Phänomens zu vergewissern: »das Sprunghafte, Wirbliche, Flatterhafte, Funkensprühende, Feuerwerkige, Explodierende, Enthusiastische, Exzentrische, Elektrisierende, Kokett-Geistreiche, Jungherzig-Frisch und Erfrischende«. Die so Charakterisierte hingegen fragt mit dem ihr von Kindheit an eigenen Selbstbewußtsein bündig: »Warum nennt man überspannt, was nicht der Gemeinheit, den gewohnten Vorurteilen sich fügt?«

Dieses »närrische« Image, , verhilft ihr zu einem willkommenen Freiraum vor der Zensur, als sie 1843 in der Schrift Dies Buch gehört dem König, mit der gleichen »rücksichtslosen Ungeniertheit«, die sie der Konvention gegenüber an den Tag legt, die gesellschaftlichen Verhältnisse beleuchtet. »Traurig genug«, schreibt Karl Gutzkow, , »daß nur ein Weib das sagen durfte, was jeden Mann hinter Schloß und Riegel würde gebracht haben«, und »wunderbar« zugleich, »daß eine Frau, der man die »Wunderlichkeit < um ihres Genies und ihrer... Stellung willen nachsieht, aufsteht und eine Kritik... veröffentlicht, wie sie vor ihr Tausende gedacht, aber nicht einer so resolut, so heroisch, so reformatorisch-großartig ausgesprochen hat«. In der für A.s Stil typischen Form dialektgefärbter, metaphernreicher und assoziativ-abschweifender Betrachtungen der
»Frau Rat«, der Mutter des von ihr geradezu kultisch verehrten Johann Wolfgang von Goethe, welche die 21jährige oft besucht hatte, appelliert das Königsbuch an Friedrich Wilhelm

I

V.

von Preußen, den sie lange illusionär dazu willens und fähig glaubt, sich als Vordenker, Erzieher und Wohltäter seines zur Mündigkeit berufenen Volkes an die Spitze einer liberalen und sozialen Reformbewegung zu setzen und — auch für Minderheiten wie die Juden oder die aufgrund mangelnder Fürsorge der Gesellschaft straffällig Gewordenen - die in der Ära des Absolutismus »verlorenen Rechte der Menschheit« wiederherzustellen.
      Durch ihr folgendes Projekt, eine große Dokumentation der wachsenden sozialen Verelendung und ihrer Ursachen, überschreitet sie dann doch die Toleranzschwelle. Mitte Mai 1844 ruft sie in einigen Zeitungen dazu auf, ihr Informationsmaterial zuzusenden. Als knapp drei Wochen später der Aufstand der schlesischen Weber ausbricht, wirft ihr der Innenminister vor, »die Leute gehetzt, ihnen Hoffnungen geweckt« zu haben. »Den Hungrigen helfen wollen, heißt jetzt Aufruhr predigen«, zitiert B. v. A., die durch ihre Pflege Cholerakranker während der Epidemie von 1831 erstmals mit den frühen Berliner Elendsvierteln in Berührung gekommen war, resigniert aus einer Zuschrift: »Mein Armenbuch habe ich einstweilen abgebrochen, denn der Druck würde hier nicht gestattet werden« . Obgleich nun die Schikanen zunehmen, läßt sich die »tapfere Frau..., in dieser Zeit die einzig wahrhafte und freie Stimme«, dadurch nicht einschüchtern. Ihre Abendgesellschaften bleiben Treffpunkte »demokratischer« Oppositioneller. Auch ihre Hilfe für in Not Geratene oder politisch Verfolgte setzt sie fort. Für verurteilte Revolutionäre im In- und Ausland versucht sie die Begnadigung zu erwirken. Ihre Denkschrift gegen die gewaltsame preußische Intervention von 1848 forden für Polen das Recht auf Selbstbestimmung und »Volkssouveränität«. Vier Jahre später jedoch findet ihre Fortsetzung des Königsbuchs bereits keine Resonanz mehr.
      Von 1811 bis 1831 ist B. mit Achim von Arnim verheiratet. Der Erziehung der sieben Kinder wegen und weil ihr Mann sich mehr und mehr von der städtischen GeselHgkeit absondert, die sie Hebt, kehrt sie von Gut Wiepersdorf später nach Berlin zurück, wo das Paar schon während der ersten drei Ehejahre gelebt hatte. Erst mit 50 Jahren tritt sie als Schriftstellerin an die Öffentlichkeit und wird sofort berühmt. Goethes Briefwechsel mit einem Kinde ist die erste der drei frei bearbeiteten und mit eigenen Erfindungen durchsetzten Korrespondenzen , mit denen sie am Beispiel für sie am wichtigsten gewordenen Begegnungen — es folgen Die Günderode und Clemens Brentanos Frühlingskranz - in umgekehrter Chronologie ihre eigene Entwicklungsgeschichte bis zur Ehe aufarbeitet und zugleich die Ideen der romantischen Aufbruchsphase an die Gegenwart vermitteln will. Dabei entwickelt sie aus den Berichten über ihre Herkunft zugleich eine Folie für ihr Selbstverständnis. Georg Michael Frank von LaRoche, der kurtrierische Kanzler, präfiguriert die eigene Rolle: »So wie der Großvater möcht ich sein, dem alle Menschen gleich waren,...dem nie eine Sache gleichgültig war...: ich glaub..., daß man auf dem Großvater seine Weise die tiefste Philosophie erwerbe, nämlich... die Vereinigung der tiefsten geistigen Erkenntnis mit dem tätigen Leben.«
»Herzhaft in die Domen der Zeit greifen...« Bettine von Arnim 1785—1859. Ausstellung: Freies Deutsches Hoehstift Frankfurter Goethe Museum. Frankfurt a.M. 1985.
      Dischner, Gisela: Bettina von Arnim. Eine weibliche Sozialbiographie aus dem 19. Jahrhundert. Berlin 1984.
      Drewitz, Ingeborg: Bettine von Arnim. Romantik-Revolution-Utopie. Düsseldorf/Köln 1969.
      Hans-Riidiger Schwab


Ludwig achim von arnim - von volksliedern â–  an kapellmeister reichardt

[...] Ein schönes Lied in schlechter Melodie behält sich nicht, und ein schlechtes Lied in schöner Melodie verhält sich und verfängt sich, bis es herausgelacht; wie ein Labyrinth ist es: einmal hinein, müssen wir wohl weiter; aber aus Furcht vor dem Lindwurm, der drin eingesperrt, suchen wir gleich .....
[ mehr ]
Index » Textsammlung zur deutschen Literaturgeschichte

Arnim, bettine von

Geb. 4.4.1785 in Frankfurt a.M.; gest. 20.1.1859 in Berlin Den Zeitgenossen gibt ihre »wunderbare Natur«, ihr »wunderliches Wesen« Rätsel auf; in jedem Falle aber strahlt von A. eine ungewöhnliche Faszination aus. Als Verkörperung »ganz ewig gärender Poesie«, ein »herumirrlichtelie-render Kobold« .....
[ mehr ]
Index » Autoren » Deutschsprachige autoren

Arnim, achim von/ brentano, clemens

Jünger als die erste Romantikergeneration, waren Achim von Arnim und Clemens -> Brentano von deren Dichtungen begeistert. Anstelle der Wiedererweckung des Hochmittelalters wandten sie sich jedoch dem Sammeln »alter deutscher Lieder« zu. Der preußische Student Arnim und der studierte Kaufmannssohn B .....
[ mehr ]
Index » Autoren

Im abstände folgt mörike von den lyrikern dieser zeit der unglückliche - deutsch-ungar- nikolaus lenau (niembsch von strehlenau), i802-i850.

Auch Lenau fand den Ausgleich zwischen romantischem Wesen und der wirklichen Welt nur in seiner Dichtung. Er hat den Sprung aus der romantischen Befangenheit seines Wesens in die Realität der Welt um 1840 wohl gewagt und ist nach Amerika gegangen, um Farmer zu werden; aber vor der Wirklichkeit .....
[ mehr ]
Index » VON DER ROMANTIK ZUM REALISMUS

Hellmut holthaus wahrhaftige geschichte von der spazierfahrt oder mit dem auto sieht man etwas von der welt

1. Erster Arbeitsschritt: Motivationsphase Methode: Vor Lektüre der Erzählung können die Schüler von Autospazierfahrten, z. B. an Sonntagen, berichten. 1.1. Wie sehen unsere Sonntagsausflüge aus? 1.2. Warum unternimmt man Spazierfahrten mit dem Auto? 2. Zweiter Arbeit .....
[ mehr ]
Index » Erzählungen der Gegenwart

Faust (teil i: i808, teil 2: i832) tragödie von johann wolfgang von goethe

Zahlreiche Verfilmungen und ständig neue Theateraufführungen seheinen die dauerhafte Aktualität des >Faust< zu beweisen. Als Sage hat das Leben des Doktor Faustus schon vor Goethes Zeit immer wieder Menschen in ihren [Sann gezogen. Goethe hat die Puppenspielversion wahrscheinlich bereits in seiner K .....
[ mehr ]
Index » Literatur & Sprache » Meisterwerke

Der simplicissimus (i668) - roman von hans jakob christoffel von grimmeishausen

Hans Jakob Christoffcl von Grimmelshausen wird als Begründer des deutschen Prosaromans angesehen, das Werk geht auf Grim-mclshauscns Erfahrungen im Dreißigjährigen Krieg zurück. Im hessischen Gelnhausen wuchs er im einfachen, protestantischen Bürgermilieu auf und geriet mit 15 jähren unter die Söld .....
[ mehr ]
Index » Literatur & Sprache » Meisterwerke

Novelle von heinrich von kleist

Novelle Kleist ist in keinem seiner Stücke Ideendramatiker, sondern immer Wirklichkeitsdichter. Dies trifft genauso für seine Prosawerke zu. 'Es gibt im deutschen Schrifttum keine Novellen, deren Form und Vortrag so konzentriert, so kristallisch sind wie diejenigen Kleists." . Zu einer Zeit, da man .....
[ mehr ]
Index » ZWISCHEN KLASSIK UND ROMANTIK

Arnim, achim von

Der Mensch ist bald vergessen Pfeiffer, Johannes. In: Wege zur Dichtung, 1969, S. 100- 101. Getrennte Liebe Schultz, Hartwig. In: Gedichte und Interpretationen 3, 1984, S. 280 - 292. Mir ist zu licht zum Schlafen Schulz, Gerhard. In: Frankfurter Anthologie 13, 1990, S. 103 - 106. Mit je .....
[ mehr ]
Index » Autoren » Index der Gedichttitel

Arnim, achim von

Geb. 26.1.1781 in Berlin; gest. 21.1.1831 in Wiepersdorf »Von Rechts wegen sollte dieses Büchlein in jedem Hause ... am Fenster, unterm Spiegel, oder wo sonst Gesang-und Kochbücher zu liegen pflegen, zu finden sein, um aufgeschlagen zu werden in jedem Augenblick der Stimmung oder Unstimmung.« Johan .....
[ mehr ]
Index » Autoren » Deutschsprachige autoren

Ludwig achim von arnim (i78i-i83i)

In 'Des Knaben Wunderhorn" sammelten Brentano und Arnim eine Fülle von Liedern, die sowohl aus dem Volke stammten wie auch für das Volk gedacht waren. Gerade die Tatsache, daß sie selbst auch einige Strophen und ganze Gedichte einstreuten, verlieh der Sammlung ihr eigenes Gepräge. Goethe, dem die be .....
[ mehr ]
Index » DIE DEUTSCHE ROMANTIK

Autobiographie im zeitalter des mißtrauens: le miroir qui revient von alain robbe-grillet und livret defamille von patrick modiano

1. Die autobiographischen Texte des Nouveau Roman als Abkehr vom experimentellen Roman? Als traditionelle Gattung wurde die Autobiographie lange von denjenigen Autoren gemieden, die sich zur literarischen Avantgarde zählten. Als 1984 ein "nouveau romancier" wie Alain Robbe-Grillet nahezu gleichz .....
[ mehr ]
Index » Autobiographie

Bettina von arnim

Bettina von Arnim, geborene Brentano, kommt am 4. April 1785 als siebtes Kind des italienischen Großkaufmanns Peter Anton Brentano und seiner Ehefrau Maximiliane von La Roche zur Welt. Nach dem Tod der Mutter, in die der junge Goethe einst verliebt gewesen war, wächst sie ab 1793 in einer katholisch .....
[ mehr ]
Index » EINE LITERATURGESCHICHTE IN GESCHICHTEN

Mein bruder, mein liebster - Ãœber bettina von arnim

Bettina wohnt noch nicht lange in Offenbach bei der Großmutter, als eines Tages unerwartet Besuch kommt. Sie spielt gerade mit ihrer Puppe, was sie nur noch selten tut, weil sie sich eigentlich mit ihren zwölf Jahren schon etwas zu alt vorkommt, um noch mit Puppen zu spielen. Aber ab und zu tut sie .....
[ mehr ]
Index » EINE LITERATURGESCHICHTE IN GESCHICHTEN

Robert walser: »jakob von gunten. ein tagebuch« (i909) - bericht eines künftigen dieners

Von Vorschriften umstellt Den literarischen Rang des 1878 im schweizerischen Biel geborenen Robert Walser haben Autoren wie Robert Musil, Hermann Hesse, Walter Benjamin und vor allem Franz Kafka früh erkannt. Doch läßt sich Walser, bei seinem ständigen Rollenwechsel, in seinem Werk und im Wandel .....
[ mehr ]
Index » Roman Chronik

Wertung von literatur

Unter dem Begriff »Wertung« ist eine Handlung zu verstehen, mit der ein Subjekt einem Objekt die Eigenschaft zuordnet, in bezug auf einen bestimmten Maßstab, einen Wert, positiv oder negativ zu sein. Ein Text ist demnach nicht an sich wertvoll oder auch wertlos, sondern wird es erst, wenn man ihn a .....
[ mehr ]
Index » Grundfragen der Textrezeption » Literarische Wertung und Kanonbildung

Heimito von doderer: »die strudlhofstiege oder melzer und die tiefe der jahre« (i95i) - eine wien-legende

Bühne des Lebens Anderen Rang und andere Färbung als in der Literatur Deutschlands und der Schweiz haben Vergangenheit und Geschichte in der österreichischen Literatur des 20. Jahrhunderts. Ãœbernimmt in der Schweiz das Jahrhundert eine gefestigte demokratische Staatsform und reicht sie an das nä .....
[ mehr ]
Index » Roman Chronik

Alfred döblin: »hamlet oder die lange nacht nimmt ein ende« (i956) - ein füllhorn von geschichten

Die bohrende Frage nach der Schuld »Es lebe der Döblinismus!« So schreiben im Jahre 1913 auf der Rückreise nach Paris Guillaume Apollinaire und Robert Delaunay, die Wortführer der avantgardistischen Literatur und Malerei in Frankreich, an Döblin. In den Hauptstädten der europäischen Kultur hatte .....
[ mehr ]
Index » Roman Chronik

Heimito von doderer (i896—i966)

dar. Er steht deutlich unter dem Einfluß von Robert Musil. Die Gestalten seiner Romane sind Repräsentanten einer untergehenden Gesellschaft, der ehemaligen k. u. k. Monarchie Österreich. Vor diesem historischen Hintergrund spielt sich in seinem wohl bedeutendsten Roman 'Die Strudlhofstiege" das Sc .....
[ mehr ]
Index » DAS ZWANZIGSTE JAHRHUNDERT » Nach 1945

Gertrud von le fort (geb. i876).

Einer ihrer tiefsten Romane ist die 'Magdeburgische Hochzeit", in der das Schicksal der von Tilly eroberten Reichsstadt in symbolischem Zusammenhang steht mit der auseinandergerissenen und erst im Elend wieder vereinigten Liebe eines jungen Paares. Ihr Hauptwerk, 'Das Schweißtuch der Veronika", sch .....
[ mehr ]
Index » DAS ZWANZIGSTE JAHRHUNDERT » Zwischen den beiden Weltkriegen

Hugo von hofmannsthal (i874-i929)

verbindet in bewundernswerter Weise die Kultur des alten Österreich mit weltmännisch-abendländischer Bildung. Achtzehnjährig schrieb er den 'Tod des Tizian" und ein Jahr darauf das dichterische Kleinod 'Der Tor und der Tod". Die Stoffe der späteren Werke entlehnte Hofmannsthal vielfach älteren Di .....
[ mehr ]
Index » VOM NATURALISMUS ÜBER DIE JAHRHUNDERTWENDE » Der Symbolismus

Aug. heinrich hoffmann von fallersleben (i798-i874)

ließ 'Unpolitische Lieder" erscheinen, die ihn den Lehrstuhl für Germanistik kosteten, den er an der Universität Breslau innegehabt hatte. Als Verfasser der deutschen Nationalhymne 'Deutschland, Deutschland über alles", deren Text er am 26. 8. 1841 auf Helgoland schrieb und die er zuerst als Flugbl .....
[ mehr ]
Index » VON DER ROMANTIK ZUM REALISMUS

Marie von ebner-eschenbach (i830-i9i6).

Schon in den 'Neuen Erzählungen" mit der Geschichte von drei adeligen Originalen 'Die Freiherrn von Gemperlein" erreichte Marie von Ebner-Eschenbach künstlerische Vollendung. 1881 folgte die meisterhafte Geschichte vom Schicksal eines alternden Mädchens, das seinen liebsten Besitz, eine Uhrensammlu .....
[ mehr ]
Index » VON DER ROMANTIK ZUM REALISMUS

Die vorteile und die bedingungen von auftragswerken

Da scheint es doch gar nicht so schlecht, wenn man einen klar definierten Auftrag bekommt, also in etwa: Bitte schreiben Sie mir einen Roman mit 24 Kapiteln und 256 Seiten, in dem ein Unfall vorkommt. Das klingt erst einmal nicht nach Kunst. Schließlich ist ein Autor kein Schreiner, der 37 Sprossenf .....
[ mehr ]
Index » Schreiberlust und Dichterfrust » Brotlose Kunst

Detlev von liliencron (i844-i909)

zu echtem Leben. Er ist seit langem wieder der erste echte deutsche Lyriker, dem die Welt zum lyrischen Erlebnis geworden ist. Ursprünglich preußischer Offizier, mußte er wegen Schulden den Dienst quittieren und lebte bald in München, bald in Berlin oder Altona, abseits der literarischen Kreise, äuß .....
[ mehr ]
Index » VOM NATURALISMUS ÜBER DIE JAHRHUNDERTWENDE » Der Impressionismus

 Tags:
Arnim,  Bettine    





Impressum | Datenschutz

Tags: a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z
Kontact Sitemap
Copyright © litde.com