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Chomsky, Noam - Leben und Biographie



Noam Chomsky hat mit seinen Werken wie Aspekte der Syntaxtheorie und Reflexionen über die Sprache die Vorstellungen über Sprache und Denken revolutioniert.
      Chomsky ist seit 1955 Professor für Linguistik am Massachusetts Institute of Technology. In seinem ersten Buch Strukturender5yntax stellte er seine generative Transformationsgrammatik vor, die als Gegenentwurf zur so genannten deskriptiven Schule konzipiert war, die den Spracherwerb als das Ergebnis von Lernprozessen nach dem Reiz-Reaktions-Schema betrachtet. Sprachphilosophisch knüpfte Chomsky hiermit an den Rationalismus des 17. und 18. Jahrhunderts sowie an Wilhelm von Humboldt an und wandte sich gegen den Be-haviourismus, wie er von B. F. Skinner vertreten wurde. In den 1960er Jahren bezog Chomsky mit kultur- und politikkritischen Schriften Position gegen den Vietnamkrieg und wurde zu einem wichtigen Wortführer der neuen Linken. Auch später setzte er sich kritisch mit der Gesellschaft auseinander.
      Generative Transformationsgrammatik
Entstehung: Die Geschichte der generativen Transformationsgrammatik beginnt mit der Publikation des Buchs Strukturen derSyntaxvon Chomsky im Jahr 1957 und ist bis heute eng mit diesem Namen verbunden geblieben. Die GTG gilt als eine der prominentesten Richtungen theoretischer Ansätze, die sich mit dem Verhältnis von Grammatik, Semantik und Pragmatik beschäftigen und die Stellung der Grammatik in der Sprachwissenschaft untersuchen.
      Begriff: Während traditionelle Grammatiken ihr Augenmerk meistens auf Oberflächenstrukturen richteten, unterscheidet die GTG zwischen empirischer Oberflächen- und rationaler Tiefenstruktur der menschlichen Sprache und versteht sich daher als Teil einer kognitiven Linguistik. Vertreter dieser Theorie begreifen Sprache als Teil des menschlichen Wissens und stellen die Fähigkeit des Individuums zum Gebrauch von Sprache in den Mittelpunkt.

     
Reflexion aber die sprache
Noam Chomsky geht es in seinen Reflexionen über die Sprache darum, dem interessierten Laien verständlich zu machen, warum die Linguistik auch für ihn von Interesse sein kann. Anhand seines Modells einer Sprachstruktur versucht Chomsky eine Theorie der menschlichen Natur aufzustellen.
      Inhalt: Chomsky geht auf die kognitiven Bedingungen und die allgemeine Bedeutung von Sprache ein. Er stellt die These auf, dass über die nähere Betrachtung der natürlichen Sprache und ihres Aufbaus spezifische Merkmale der menschlichen Intelligenz abgeleitet werden können.
      Das Phänomen Sprache ist für Chomsky der »Spiegel des Geistes« und gibt Einblick in die Strukturen des Denkens. Er erforschte die kognitiven Grundlagen der Sprachverarbeitung und ist von einer angeborenen und universellen Sprachkompetenz überzeugt, die aus Regeln zur Generierung grammatikalisch korrekter Sätze besteht.
      Aufbau: Aus der Kritik am Deskriptivismus von Leonard Bloomfield und Zellig Sabbetai Harris entwickelte Chomsky ein Grammatik-Konzept, das bis heute in modifizierter Form von großer Bedeutung für die Wissenschaft der Linguistik ist.
      Seine Reflexionen über die Sprache setzen sich aus zwei Hauptteilen zusammen. Im ersten Teil, einer erweiterten Fassung seiner Vorlesungen an der McMaster University 1975, stellt er grundlegende Thesen über seine Sprachtheorie auf, um im zweiten Teil einige Ãoberlegungen über Sprache und ihre bisherigen Betrachtungsweisen anzustellen. Dabei kommt der Diskussion über die Sprache und ihren Strukturen eine zentrale Bedeutung zu. Chomsky vermittelt einen Ãoberblick über die von ihm entwickelte generative Transformationsgrammatik und stellt einige zum Teil von der Linguistik anerkannte sowie vertiefte Thesen und Ansätze vor. So diskutiert er unter anderem die Spracht-heroien von B. F. Skinner und Ludwig ^Wittgenstein.
      Wirkung: Das Buch bietet eine gut struktierte Darstellung von fundiertem Ãoberblickswissen und Detailfakten. Obwohl in einigen Grundthesen zur generativen Transformationsgrammatik durch die moderne Linguistik widerlegt, ist Chomsky ein noch heute gültiges Standardwerk gelungen, das erhellende Einblicke in die Methodik und die Grundfragen der Linguistik enthält.
     


Chomsky, avram noam

In der Philosophie. Psvchologie und Linguistik verbindet sich eine gleichermaßen spektakuläre Wirkung mit den Schritten des Sprachwissenschaftlers Ch. In der Linguistik führten sie, um es mit einem Begntt Thomas S. Kuhns zu sagen, zu einem Paradigmenwechsel - eine neue Art von sprachwissenschaftlich .....
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