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Carnegie, Dale - Leben und Biographie



Mit seinen Büchern und den von ihm ins Leben gerufenen Trainingszentren hat sich Dale Carnegie einen festen Platz im Bereich der populär-psychologischen Lebens- und Managementberatung geschaffen, den er auch mehr als 40 Jahre nach seinem Tod noch innehat. Seine leicht verständlichen Formeln für ein glücklicheres und erfüllteres Leben haben Millionen Menschen erreicht und den Namen Carnegie zu einem Synonym für Ratgeberliteratur werden lassen.
      Geboren und aufgewachsen in bescheidenen Verhältnissen auf einer Farm in Missouri, versuchte Carnegie bereits als junger Mann seiner Herkunft zu entfliehen. Er studierte zunächst Pädagogik, schlug sich dann als Handelsvertreter in Nebraska und als Schauspieler in New York durch und gelangte schließlich zu seiner wahren Bestimmung: Als Seminarleiter für Sprech- und Kommunikationskurse sowie Autor von praktischen Ratgebern für eine positive Lebensführung konnte er das Leben zahlloser Menschen in allen Kontinenten beeinflussen.
      Seine Erfahrungen als Rhetoriklehrer fasste er in Wie man Freunde gewinnt zusammen, das ursprünglich als Begleittext zu seinen Kursen gedacht war und auf Anhieb in die Bestsellerlisten kam. Weitere Veröffentlichungen, wie Management-Durch Menschenführung zum Erfolg , befassten sich mit der Rolle der Rhetorik in beruflichen sowie in privaten Situationen. Mit seinem erfolgreichsten Buch, Sorge dich nicht-lebe!, setzte der Autor den Maßstab für die moderne Ratgeberliteratur.

      Sorge dich nicht- lebel
Mehr als 50 Jahre nach seiner Erstveröffentlichung ist Sorge dich nicht - /ebe/von Dale Carnegie zu einem Standardwerk für positives Denken und optimistische Lebensführung geworden und konnte sich bislang auf dem boomenden Markt der Ratgeberliteratur gegen sämtliche Konkurrenztitel behaupten. Entstehung: Während seiner Arbeit als Trainer für freies Sprechen in New York stellte Carnegie fest, dass die Angst seiner Schüler vor der öffentlichen Rede oftmals Hand in Hand mit einer tief sitzenden Lebensunsicherheit ging, mit der sie sich selbst jede Lebensfreude nahmen. Viele Jahre lang beschäftigte sich der Sprechtrainer mit dem Thema, informierte sich über die Fachliteratur und sprach mit Menschen aller Altersgruppen und sozialen Schichten über ihre Ã"ngste und Sorgen. Seine Erfahrungen und Schlussfolgerungen hielt er in Sorge dich nicht -lebe! fest und machte sie so als Anleitung für ein sorgenfreies, erfülltes Leben einer breiten Ã-ffentlichkeit zugänglich. Inhalt: Die Botschaften, die Carnegie seinen Lesern vermittelt, sind - wie er im Text immer wieder betont - den meisten Menschen in der Theorie bereits bekannt: »Sorgen machen krank« und »Der Erfolg ist in dir« lauten zwei seiner zentralen Thesen. Das Wissen um diese Erkenntnisse allein könne aber nicht zu einem erfüllteren Leben führen. Der Autor verweist daher immer wieder auf die Notwendigkeit der praktischen Umsetzung dieser Lebensweisheiten im Alltag. Anhand von anschaulichen Fallbeispielen, die er mit Anekdoten aus seinem Leben spickt, und in einfachen Worten zeigt Carnegie seinen Lesem den Weg zu einem zufriedeneren Leben. Struktur: Carnegie gliedert sein Buch systematisch in mehrere Teile, die dem Leser Schritt für Schritt den Weg zu mehr Lebensqualität erklären. Nach kurzer Einführung, in der er seine Beweggründe darlegt und eigene Erlebnisse beschreibt, beginnt er in - mittlerweile - klassischer Ratgebermanier damit, dass er zunächst Grundbegriffe klärt, dann das Problem und seine Entstehung analysiert und schließlich seine praktische Methode zur Problembewältigung vorstellt. Im Anhang lässt er ehemalige Schüler zu Wort kommen, die von ihrer erfolgreichen Angstbewältigungberichten.
      Wirkung: In Deutschland steht die inzwischen schon klassische Anleitung zu mehr Erfolg im Leben seit über 1000 Wochen ununterbrochen auf der Bestsellerliste. Sorge dich nicht - lebe! wurde in 17 Sprachen übersetzt und allein in Deutschland 2,8 Millionen Mal verkauft.


Feudale ehepraxis

Für den Laienadel war die Ehe primär eine politische Institution, ein Instrument der dynastischen Politik. Der wichtigste Zweck der Ehe war die Fortsetzung des eigenen Hauses, also die Erzeugung legitimer Erben, vor allem legitimer Söhne. Dieses dynastische Prinzip erforderte, daß nur der Ehemann di .....
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Index » Das höfische Gesellschaftsideal

Literaturpreise, affären und skandale

Daß in der Bundesrepublik in den letzten Jahren allerlei Literaturpreise gestiftet wurden, ist höchst erfreulich. Solange sie sinnvoll und vernünftig verliehen werden, kann ihre Zahl, meine ich, nicht groß genug sein. Allerdings ist das Prestige der meisten Preise, milde gesagt, gering. Denn eine li .....
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