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Camus, Albert - Leben und Biographie



Mit seinen Werken profilierte sich der philosophische Dichter Albert Camus als eine der literarisch und moralisch gewichtigsten Stimmen Frankreichs. Grundlage ist die Philosophie des Absurden, die auf der Erkenntnis der Sinnlosigkeit menschlicher Existenz beruht. Camus fordert, dass der Mensch sein absurdes Dasein be-wusst annehme und eigene ethische Prinzipien dem moralischen Nihilismus entgegensetze.
      Camus wuchs in einem Arbeiterviertel in Algier als Halbwaise auf. Er studierte Philosophie und arbeitete als Schauspieler, Schriftsteller und Journalist. 1943 trat er als Lektor ins Verlagshaus Gallimard ein. Die zunächst enge Beziehung zu
Jean-Paul -> Sartre und den Existenzialisten scheiterte nach heftiger Kontroverse um Camus' Essay Der Mensch in der Revolte. 1957 wurde ihm der Literaturnobelpreis verliehen. Drei Jahre später verunglückte er tödlich im Auto seines Verlegers Gallimard.

      Der Fremde
Der im selben Jahr wie Camus' philosophisches Hauptwerk Der Mythos von Sisyphos erschienene Roman Der Fremde bringt das Lebensgefühl einer Generation zum Ausdruck, die sich angesichts traumatischer Kriegserfahrungen mit der
Grundfrage nach dem Sinn des Lebens konfrontiert sah. In dem frühen Meisterwerk verkörpert Camus seine Idee des Absurden in der Figur des »Anti-Helden« Meursault, dessen Einzelschicksal ins Symbolische überhöht wird. Inhalt: Meursault, ein kleiner Büroangestellter in Algier, erzählt seine Geschichte. Nach dem Tod seiner Mutter, der ihn nicht wirklich trifft, nimmt er sich zwei Tage frei, um an der Beerdigung teilzunehmen. Nach der Rückkehr beginnt er eine Liebesbeziehung mit seiner früheren Kollegin Maria. Sein Nachbar Raymond lädt ihn als Dank für eine Gefälligkeit zu einem Strandausflug ein, bei dem es zu einer Auseinandersetzung zwischen Raymond und einem Araber, dem Bruder seiner früheren Geliebten, kommt. Meursault, der Raymonds Waffe an sich genommen hatte, um Schlimmeres zu verhindern, trifft später allein auf den Araber und fühlt sich von dessen in der glühenden Mittagssonne aufblitzenden Messer so bedroht, dass er ihn erschießt. Im anschließenden Mordprozess wird versucht, die moralische Verdorbenheit Meur-saults anhand seines Verhaltens in den Tagen vor dem Mord zu beweisen. Seine Äußerung, er habe den Araber eigentlich gar nicht erschießen wollen, allein die Sonne sei Schuld daran gewesen, wird mit Gelächter quittiert. Die Tröstungen des Gefängnisgeistlichen, der ihm Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod machen will, weist er zurück. Er ist nicht bereit, Reue zu empfinden oder sie zu heucheln, und wird verurteilt. Im Angesicht der Hinrichtung erkennt und akzeptiert er die Absurdität seines Daseins. Aufbau: Das Buch gliedert sich in den Bericht über die Ereignisse vor dem Mord und die Gerichtsverhandlung. Insgesamt beträgt die erzählte Zeit rund ein Jahr. Der erste Teil umfasst einen Zeitraum von 18 Tagen und erzählt in kurzen, aneinander gereihten Hauptsätzen die -von Meursault noch nicht als absurd empfundenen - Einzelepisoden, ohne sie in einen Sinnzusammenhang zu stellen. Der monotone Tonfall lässt Meursault sowohl bei der Beerdigung als auch beim Liebesakt als unbeteiligten Beobachter erscheinen. Gleichgültig beschreibt der Ich-Erzähler die zufälligen Begebenheiten in seinem Leben, ohne sie zu reflektieren.
      Der zweite, aus fünf Kapiteln bestehende Teil des Buchs über Gefängnisaufenthalt, Gerichtsverhandlung mit Verurteilung und das Warten auf die Hinrichtung umfasst elf Monate. Erst jetzt werden die Einzelakte des ersten Teils in einen kausalen Zusammenhang gestellt, jedoch nicht von Meursault, sondern von den Juristen, die eine Gesetzmäßigkeit in seinem Handeln erkennen, welche die Wirklichkeit verzerrt. Die einzig mögliche Konsequenz aus seinem nun als absurd empfundenen Dasein sieht er im Le-bensgenuss, ohne Sinn. Er fühlt sich glücklich.
      Wirkung: Der »Pessimismus voll Hoffnung« ließ die literarische Sensation 1942 zum Klassiker der französischen Literatur werden. Die Figur des »absurden Helden« Meursault, der sich weigert, Lüge und Heuchelei in der Geseilschaft zu akzeptieren, fand bei Generationen von meist jungen Lesern große Sympathie.
      Die wichtigsten Werke von Albert Camus
Der Fremde 1942 Roman über den unbewussten und amoralischen Mersault, dessen Leben von Zufällen getrieben und der erst kurz vor seiner Hinrichtung als Mörder seiner selbst bewusst wird.
      Der Mythos von Sisiphos 1942 Am Beispiel des Sisyphos verdeutlicht Camus in dem moralphilosophischen Essay die Situation des Menschen und stellt die Frage, ob Selbstmord der Mühe des Lebens vorzuziehen sei.
      Die Pest 1947 Im Schlüsselroman über Camus'Idee der Solidarität kämpft ein Arzt inmitten von Verzweiflung mutig gegen die Seuche.
      Der Mensch in der Revolte, 1951 Camus entwickelt seine Philosophie des Absurden weiter in der Kritik u.a. des Christentums und moderner Ideologien.
      DerFall 1956 Als ironische Beichte gesteht ein ehemaliger Staranwalt seinen früheren Opportunismus ein und klagt zugleich die Welt an.
      Das Exil und Das Reich, 1957 In Novellen beschreibt Camus Menschen in alltäglichen Situationen, die von einem anderen, erfüllteren Leben träumen.
      Fragen der Zeit 1960 Essays, Briefe und Reden, in denen sich Camus leidenschaftlich gegen Totalitarismus, Unmenschlichkeit und Ideologie wendet.
      Der Mythos von Sisyphos
In seinem Versuch über das Absurde greift Camus in bester französischer Essay-Tradition poetisch und philosophisch die Erschütterungen seiner Zeit auf. In der Auseinandersetzung mit der Existenzphilosophie Soren -^Kierkegaards, Martin -^Heideggers und Karl -^Jaspers' wie auch der Phänomenologie von Edmund Husserl , stark beeinflus-st vom Literaten Fjodor -^Dostojewski, verlieh Camus nicht nur den Fragen und Gefühlen einer Generation Ausdruck, sondern legte einen der philosophischen Schlüsseltexte des 20. Jahrhunderts vor.
      Inhalt: Camus geht in seinem Essay von keiner geringeren als der Frage nach dem Sinn des Lebens aus. Er stellt sie denkbar radikal als die Frage, ob der Selbstmord angesichts einer sinnlosen Welt nicht die einzig aufrichtige Konsequenz sei. Der endliche Verstand des Menschen verzweifelt an der Unmöglichkeit, einen umfassenden Sinn zu erkennen - dies bedeutet für Camus das Absurde. Weil er aber dem Menschen und seinem Schicksal treu bleiben will, verbietet er sich jede Ausflucht in Mystik oder Glauben. Der absurde Mensch bejaht die Existenz in ihrer ganzen Sinnlosigkeit. Wo keine Versöhnung mehr möglich ist, gilt es, das Leben und seine Mannigfaltigkeit »auszuschöpfen«. Quantität und Intensität be-wussten Erlebens gehen über die Qualität, wie sie in herkömmlichen Ethikkonzeptionen zentral ist. Die einzige Würde seiner Existenz findet der Mensch in seiner Freiheit und seiner stolzen Auflehnung. So wird Sisyphos zum »Helden des Absurden«: Er rebelliert gegen die Götter, die ihn strafen wollten, und macht sein Schicksal zu seinem eigenen.
      Wirkung: Der Mythos von Sisyphos war eines der bedeutendsten Werke des Existenzialismus -auch wenn Camus sich dieser Richtung nicht zurechnen wollte. Mit anderen Philosophen kam es spätestens mit Der Mensch in der Revolte zu erheblichen Differenzen. Camus' undogmatische Menschlichkeit in allen seinen Werken wollte sich weder philosophisch noch ideologisch einengen lassen. Wohl auch deshalb hat der Mythos bis heute nichts von seiner Lebendigkeit eingebüßt.
      Die Pest
Mit dem in Form einer allegorischen Chronik angelegten Roman Die Pest gelang Camus eine der wichtigsten literarischen Vergangenheitsbewältigungen der französischen Nachkriegszeit. Camus verstand sein Werk als literarisches und historisches Dokument sowie Mahnmal gegen jede Art von Gewalt und Terror, als Aufruf zu gesellschaftlicher Solidarität und kollektivem Engagement in Zeiten der Not. Inhalt: Die frei erfundene Handlung spielt in den 1940er Jahren in der nordafrikanischen Stadt Oran. Sterbende Ratten sind das erste Anzeichen der Pest, die das Volk zunächst nichtwahrhaben will. Als die Seuche immer mehr Menschenleben fordert, wird die Stadt unter Quarantäne gestellt. Der Arzt Rieux organisiert den Widerstand gegen die Seuche, unterstützt vom Pariser Journalisten Rambert, dem kleinen Angestellten Grand und dem gemäßigten Ideologen Tarrou. Die freiwilligen Hilfstrupps setzen sich unermüdlich für die Rettung von Menschenleben ein. Nutznießer der Tragödie sind der Kriminelle Cottard und der Jesuit Paneloux. Tarrou, mit dem sich Rieux angefreundet hat, stirbt als einer der Letzten an der Pest, als die Bevölkerung schon die Befreiung von der Seuche feiert. Sein Tod erscheint ebenso absurd wie das Sterben von Rieux' Frau, die er im Sanatorium außerhalb der Stadt in Sicherheit glaubte. Camus beschreibt ein kollektives Leid, das eine Gemeinschaft ereilt. Er zeigt die Auswirkungen auf das moralische Klima in der Stadt und Verhaltensweisen einzelner Personen, die sich der Seuche entweder widersetzen oder sie für ihre Zwecke nutzen. Die Symptome einer allegorischen Bedeutung der Pest häufen sich im Verlauf des Textes und werden durch wiederholte Vergleiche von Pest und Krieg bestätigt. Mit der Beschreibung der Aktionen der Sanitäter, die sich gegen eine scheinbare Ãœbermacht behaupten, würdigt Camus im literarischen Gleichnis die Leistung der französischen Widerstandsbewegung. Die Kollaboration besteht in der Nutznießung der Seuche durch Schmuggler, Kriminelle und den Geistlichen Paneloux. Auch wenn die Pest am Ende besiegl ist, wird davor gewarnt, dass der Triumph nicht endgültig sein kann.
      Aufbau: Der Roman Die Pest ist wie das klassische Drama in fünf Teile gegliedert, die insgesamt 30 Kapitel umfassen. Im ersten Teil werden erste Anzeichen der Pest geschildert. Der zweite Teil zeigt das Fortschreilen der Seuche, die im dritten Teil ihren Höhepunkt erreicht.
      Am Ende des vierten Teils kündigt sich das Schwinden der Seuche an, das im fünften und letzten Teil beschrieben wird. Der angebliche Chronist der Ereignisse, der Arzt Rieux, gibt an, das Geschehen direkt im Anschluss aufgezeichnet zu haben sowie objektiv und umfassend zu berichten. Trotzdem beschränkt er sich nicht auf Wiedergabe des äußeren Geschehens, sondern lässt den Leser an inneren Konflikten der Figuren teilhaben. Der Erzähler reflektiert auch über das Erzählen selbst, insbesondere über die Frage der wirklichkeitsgetreuen Darstellung. Wirkung: Mit dem Roman gelang Camus endgültig der literarische Durchbruch. Von der Kritik durchweg gelobt, entwickelte sich das Buch schnell zum Verkaufsschlager. Der Bezug zur jüngsten Vergangenheit wurde 1947 in ganz Europa verstanden. Das Solidaritätskonzept, das Camus in seinem Werk entwickelt, beansprucht für jede vergleichbare Spannungssituationen Geltung.
      Hauptfiguren in »Die Pest« von Albert Camus
Rieux: Bernard Rieux, Arzt, fiktiver Verfasser und Hauptfigur der Geschichte, Prototyp des aufgeklärten Skeptikers, erkennt als einer der Ersten die Pest. Er setzt sich unermüdlich für die Rettung der Menschen ein, ohnesich Illusionen zu machen. Rambert: Der junge Pariser Journalist wird von der Pest überrascht und darf die Stadt nicht mehr verlassen. Er stellt Liebe und Glück an die oberste Stelle aller Güter und entwickelt sich vom Egoisten zum Altruisten. Unter Einsatz seines Lebens engagiert ersieh in den Sanitätstrupps. Tarrou: Der Individualist beobachtet das Geschehen zunächst nur. Er verließ sein Zuhause, weil er es nicht ertragen konnte, dass sein Vater, ein Staatsanwalt, im Namen der Gerechtigkeit kaltblütig mordete. Nun stellt sich für ihn die Frage, ob man ein »Heiliger ohne Gott« sein kann. Tarrou wandelt sich schließlich zum Kämpfer, derseinen Einsatz in der pestverseuchten Stadt mit dem Leben bezahlt. Paneloux: Der Jesuitenpater erkennt in der Pest ein Gottesgericht, das er als gerechte Strafe für die Sünder empfindet. Er profitiert von der Seuche, da er sich von ihr eine Stärkung des religiösen Glaubens verspricht. Erst der Tod eines unschuldigen Kindes lässt ihn zweifeln. Er wird selbst ein Opfer der Seuche bei den Hilfstrupps. Grand: Der kleine Angestellte ist besessen davon, einen Roman zu schreiben, kommt aber nie über den ersten Satz hinaus. Er findet eine sinnvolle Aufgabe, indem er die freiwilligen zivilen Hilfstrupps aufbaut. Cottard: Der Kriminelle hat einen Selbstmordversuch hinter sich. Er ist Nutznießer der Tragödie, da seine Verbrechen im allgemeinen Tumult untergehen, wird aber bei einem Feuergefecht von der Polizei erschossen, als die Pest bereits vorüber ist.
     


Stifter, adalbert

Geb. 23.10.1805 in Oberplan/ Böhmerwald; gest. 28.1.1868 in Linz Albert St. entstammt einer Handwerkerfamilie, in der man Leinen webte und mit Flachs handelte. St.s Leben hat sich im wesentlichen in der europäischen Kernlandschaft zwischen Prag, Passau, Linz und Wien abgespielt; diese Landschaft z .....
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Albert ehrenstein (i886-i950)

'Zerrüttung" und Aufschrei gehören für viele Expressionisten eng zusammen; das Motiv des Schreis zählt daher fast zum kollektiven poetischen Repertoire der gesamten Generation. Eine besondere Bedeutung kommt ihm bei Albert Ehrenstein zu. Der Dichter, in einem Armenbezirk Wiens geboren, erfuhr von fr .....
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Michael albert - das dramatische werk

Die Hinwendung Michael Alberts zur Dramatik ist gleichermaßen auf persönliche und geschichtliche Beweggründe zurückzuführen. Zunächst war es der Erfolg, den sein Dichterfreund Traugott Teutsch mit der Schwarzburg gehabt hatte, der Albert dazu bewog, selbst heimische Stoffe aufzugreifen und dramatis .....
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Fanny und amalia - Ãœber adalbert stifter

Spät am Abend zog es ihn in einen Ballsaal. Kr trank Wein, sang, tanzte, aß mindestens sechs Korellen und war noch immer hungrig, rauchte 'Zigarren und gab Geld aus, das er sich nur geborgt hatte. Gewiss, er war durchaus in Geldnöten, aber in dieser Augustnacht überließ er sich nur dem Augenblick. .....
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Adalbert stifter

Adalbert Stifter wird in Oberplan im südlichen Böhmen geboren. Der Vater, Johann Stifter, ist Leinweber und -händ-ler. Das Flternhaus ist ein karges, schindelgedecktes Gebäude mit Brunnen und Hof. Die Stifters leben einfach, haben aber ihr Auskommen. Adalbert ist das älteste Kind. Da er kurz nach de .....
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Albert ehrenstein: tubutsch

Biographischer Kontext Albert Ehrenstein, 1886 als Sohn eines jüdischen Brauerei-Kassierers ge boren, wird im Wiener Arbeiterbezirk Ottakring sozialisiert. Trotz der ärmlichen Verhältnisse im Elternhaus kann er das Gymnasium besuchen und ein Studium der Geschichte, Geographie und Kunstgeschichte a .....
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Von max weber zum kritischen rationalismus: hans albert, karl r. popper, ernst topitsch

Bei Max Weber war die Forderung nach Werturteilsfreiheit nicht der Gleichgültigkeit allen Wertsetzungen und Werturteilen gegenüber entsprungen, sondern einem Engagement für Neutralität und Wissenschaftlichkeit. Dieses Engagement setzt er selbst mit der Unmöglichkeit in Beziehung, sich als Wissenscha .....
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Ehrenstein, albert

Tubutsch ist der Titel des ersten Buches, mit dem der 24jährige Dr. phil. Albert Ehrenstein 1911 im talentsüchtigen Wiener Literaturbetrieb begeisterte Aufnahme findet. Es ist unbestritten auch das einzige Werk seiner im wesentlichen das expressionistische Jahrzehnt umfassenden Publikationszeit, das .....
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Gotthelf, jeremias (d.i. albert bitzius)

Sein Pseudonym war ihm Programm. Er entlehnte es seinem literarischen Erstling Der Bauernspiegel , der fiktiven Autobiographie des Jeremias Gotthelf. Wie der Prophet, warnte und mahnte der Prediger Bitzius vor den »Schweinsblasen des Zeitgeistes«, vor den »brüllhaften Naturen und neumodischen Spekul .....
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Ehrenstein, albert

Anbetung Froehlich, Jürgen. In: Liebe, 1990, S. 67 - 75. Der Kriegsgott Kaiser, Gerhard. In: Heine bis Gegenwart, 1991, S. 886 - 887. Du mußt zur Ruh Engel, Peter. In: Frankfurter Anthologie 12, 1989, S. 165 - 168. So schneit auf mich die tote Zeit Jacoby, Frank Rainer. In: Mens .....
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Albertus magnus

Der Nachwelt ist er nicht ganz geheuer. Schon bald nach seinem Tod im Alter von »achtzig und mehr fahren« ranken sich phantastische Gerüchte um seine Fähigkeiten. In ihnen erscheint er als Zauberer, der über die verborgenen Naturkräfte gebietet. Im Besitz des Steins der Weisen soll er etwa gewesen s .....
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Camus, albert

Er stellt in unserem lahrhundert. und zwar gegen die Geschichte, den wahren Erben jener langen Ahnenreihe von Moralisten dar. deren Werke vielleicht das Echteste und Ursprünglichste an der ganzen französischen Literatur sind. Sein eigensinniger Humanismus, in seiner Enge und Reinheit ebenso nüchtern .....
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Einstein albert

"Eine neue Größe der Weltgeschichte: Albert Ernstem, dessen Forschungen eine völlige Umwälzung unserer Naturbetrachtung bedeuten und den Erkenntnissen eines Kopernikus. Kepler und Newton gleichwertig sind.« So lauteten die Schlagzeilen der Zeitungen im Dezember 1919. Die Messung der Raumkrümmung dur .....
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Schirnding, albert von

Bitte um Heimsuchung Rasch, Wolfdietrich. In: Frankfurter Anthologie 4, 1979, S. 237 - 240. Epitaph Schirnding, Albert von. In: Pausen zwischen den Worten, 1986, S. 94 - 97. Nach dem Schlaf Schirnding, Albert von. In: Kinder, 1979, S. 66 - 68. .....
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Scholl, albert arnold

Retrospektiv Ried, Georg. In: Interpretationen moderner Lyrik, 1981, S. 103- 111. .....
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Stifter, ädalbert

Das Freudenfest am Trauerdenkmale Kienesberger, Konrad. In: Stifters Freudenfest, 1968, S. 51-75. .....
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Thelen, albert vigoleis

An meine Totenmaske Gruenter, Rainer. In: Duitse Kroniek 37, 1987, Nr. 3 - 4, S. 101 - 104. .....
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Schweitzer, albert

Als er. mit einjähriger Verspätung, Anfang November 1954 den Friedensnobelpreis entgegennahm, mag neben ehrlicher Bewunderung bei vielen auch eine Art von wohliger Sentimentalität aufgekommen sein. Jedenfalls spiegelte die noch junge, dafür überschwengliche Popularität des greisen Urwalddoktors mit .....
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Adalbert von chamisso (i78i-i838)

Chamisso, der auf Schloß Boncourt in der Champagne geboren wurde und mit seinen vor der Revolution flüchtenden Eltern in Berlin eine zweite Heimat fand, war einer der meistgelesenen Schriftsteller seiner Zeit. In seiner Lyrik, so in dem von Robert Schumann vertonten Zyklus 'Frauenliebe und -leben" i .....
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Adalbert stifter (i805-i868)

Was Grillparzer auf dem Gebiete des Dramas, das bedeutet Stifter auf dem Gebiete der Erzählung für die Zeit des Biedermeier. In dem Flecken Oberplan an der Moldau in Böhmen geboren und aufgewachsen inmitten der unberührten großartigen Natur des Böhmerwaldes und im vertrauten Umgang mit dessen Mensc .....
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Jeremias gotthelf (albert bitzius, i797-i854)

wurde als Sprößling einer altbernischen Familie im Pfarrhaus zu Murten geboren und starb als Pfarrer zu Lützelflüh am 22. Oktober 1854. Jahrzehntelang lebte Gotthelf im Schatten seines Landsmannes Gottfried Keller, ehe er die Würdigung fand, die er verdiente. Keller selbst hat ihn, bei aller Gegensä .....
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Michael albert - bauernstube

Draußen rieselt der Regen; Dem Dorf entgegen Schlägt aus dem Walde der Wind. November ist es, der Abend beginnt Zu dunkeln nach kurzer Tageszeit. Da werden die Dächer weiß â€” es schneit. Vom Lutherofen um Bank und Schrein Strahlt gaukelnd der Flamme rötlicher Schein. Die Katze, die glatt sich .....
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Alberts, jürgen

Biografie: *4.8.1 in Kirchen/Sieg. J. Alberts studierte nach dem Abitur in Tübingen und Bremen Germanistik, Politik und Geschichte und promovierte 1973 mit einer Arbeit über die Bild- Zeitung am Fachbereich Kommunikation und Ästhetik der Universität Bremen. Er arbeitete als freier Mitarbeiter für .....
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Pederzani, hans-albert

auch unter den Pseud.: Gert-A. Peter- mann und A. G. Petermann, Biografie: *30. 9.1923 in Berlin. H.-A. Pederzani besuchte die Schauspielschule und hatte Anfängerengagements an verschiedenen Berliner Bühnen. Nach 1945 arbeitete er als Regisseur und Schauspieler , dann als Intendant in Bernburg. Ab .....
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Stifter, adalbert

Albert S. entstammt einer Handwerkerfamilie, in der man Leinen webte und mit Flachs handelte. S.s Leben hat sich im wesentlichen in der europäischen Kernlandschaft zwischen Prag, Passau, Linz und Wien abgespielt; diese Landschaft zwischen Moldau und Donau beherrscht auch das Werk; nur einmal in sei .....
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