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Bulwer-Lytton, Edward - Leben und Biographie



Edward Bulwer-Lytton verdankte seinen Publikumserfolg einer vielseitigen Produktion als Dramatiker und Romancier.
      Nach einem Studium in Cambridge und Bonn fiel Bulwer-Lytton 1827 durch die Heirat mit einer Irin bei den Eltern in Ungnade und widmete sich der Literatur als Broterwerb. Seine politische Karriere begann 1831 mit dem Einzug ins Unterhaus als Abgeordneter der Liberalen. Den Erfolg des 1834 erschienenen Romans Die letzten Tage von Pompeji setzte bereits im darauffolgenden Jahr der ebenfalls historische Roman Rienzi fort; Richard Wagner las ihn 1837, entwickelte daraus ein Libretto und brachte 1842 in Dresden seine Oper Rienzi, der Letzte der Tribunen zur Uraufführung. Eine literarische Kuriosität ist der Roman Die Caxtons , in dem Bulwer-Lytton zeitgenössische Schriftsteller wie Charles Dickens, mit dem erspäter in enger Verbindung stand, imitierte. Zu Bulwer-Lyttons Gesellschaftsromanen gehört Was will er damit machen? . 1851 gab er den Anstoß zur Gründung des Sozialfonds für Künstler »Guild of Art and Literature« und stellte Teile seines Landsitzes Knebworth für den Bau von Künstlerwohnungen zur Verfügung. Politisch wechselte er zu den Konservativen, gehörte ab 1852 dem Oberhaus an und bekleidete 1858/59 das Amt des Kolonialministers.
      Die letzten Tage von Pompeji
Der historische Roman von Edward Bulwer-Lytton stellt den Ausbruch des Vesuv am 24. August 79 als Naturkatastrophe dar, der Schuldige auf grausame Weise zum Opfer fallen, während Unschuldige gerettet werden. Entstehung: Die ab 1748 freigelegten, durch einen vulkanischen Ascheregen konservierten Ãoberreste von Pompeji gehörten bereits im 18. Jahrhundert zum Programm einer Italienreise. Das wachsende Interesse an den spektakulären Funden legte den Versuch nahe, die »mumifizierte« Stadt getreu den archäologischen und kulturgeschichtlichen Kenntnissen literarisch zum Leben zu erwecken. Inhalt: Ein umfangreiches Personal aus Römern, Griechen und Ã"gyptern veranschaulicht Pompeji als hellenistischen Schmelztiegel, in dem der Mysterien- und Orakelkult der Göttin Isis mit der Heilslehre der »Nazarener« konkurriert. Das Spektrum der Figuren reicht vom Sklaven bis zum Großhändler, das der Szenen vom Gladiatorenkampf in der Arena bis zum
Festmahl. Die teilweise kriminalistische Handlung mit der Entlarvung eines Mörders wird durch die Feindschaft zwischen dem Ã"gypter Arbazes und dem Athener Glaukus vorangetrieben. Letzterer entgeht mit der Geliebten Jone dem Verderben und beide nehmen das Christentum an.
      Wirkung: Das literarische Historienbild begeisterte auf Anhieb eine breite Leserschaft und bereits 1835 konnte das Londoner Adelphi Theatre für den »extraordinär/ hit« der Bühnenfassung werben. Die letzten Tage von Pompejierfuhr zahlreiche Verfilmungen.
     


Moore, george edward

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