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Bibel - Leben und Biographie



Die Aussage, bei der Bibel handele es sich um den Weltbestseller der Buchgeschichte, ist eine gelinde Untertreibung. Ãober die Weltgesamtauflage sind verlässliche Zahlen nicht zu erlangen, doch die jährliche Produktion von Bibeln und Bibelteilen soll zwischen 500 Millionen und 700 Millionen Exemplaren liegen. Anfang 2002 ist die Bibel ganz oder in Teilen in 2287 Sprachen übersetzt. Bedenkt man überdies die ideologische Macht, die dieses »Buch deT Bücher« über Jahrtausende entfaltet hat, so erhellt sich die exzeptionelle Bedeutung der Bibel in der Geschichte des Buchwesens. Entstellung: Wohl kaum ein Werk in der Literaturgeschichte hat eine derartig lange Entstehungsgeschichte wie die Bibel. Diese Geschichte zu rekonstruieren, ist u.a. Aufgabe der historisch-kritischen Exegese. Sie hat bereits vor über 100 Jahren im »Pentateuch« - den fünf Büchern Mose, der Thora - mit sprachanalytischen Methoden vier Quellenschichten herausgearbeitet, deren älteste ins 10. Jahrhundert v.Chr. zurückreicht. Eine Beeinflussung durch weit ältere altorientalische Literatur zeigt sich vor allem in der Sintflutgeschichte . Aber auch einzelne autochthone Texte wie das Debo-rah-Lied im Richter-Buch, dürften älter sein als die frühesten Kompilatoren und in Zeiten zurückreichen, da Israel über keine staatliche politische Struktur verfügte. Solche herrschaftsfreie archaische Literatur stellt ein spektakuläres literaturgeschichtliches Ausnahmephänomen dar, da die Geschichte der Schrift sonst eng an staatliche Verhältnisse geknüpft ist. Die Kanoni-sierung der Thora wurde wahrscheinlich nach dem Ende des babylonischen Exils im 6. Jahrhundert v.Chr. abgeschlossen.
      Auch die späteren Schriften der Hebräischen ß/öe/und die Texte des christlichen Neuen Testaments haben je eigene, meist komplizierte Entstehungs- und Kanonisierungsgeschichten, deren Erforschung auch heute noch teilweise kontrovers ist. Es lässt sich sowohl schwer sagen, wann die einzelnen Bücher ihre nicht mehr veränderbare Gestalt gewannen, als auch, ab wann sie als »heilige« etwa Gegenstand sy-nagogaler bzw. kirchlicher Lesungen wurden. Der heute verbindliche Kanon der Hebräischen Bibel wurde nach der Zerstörung des Jerusalemer Tempels im Jahr 70 von den »Masoreten« festgelegt und seither mit bemerkenswerter Texttreue überliefert. Er blieb das wichtigste
Element desjüdischen kollektiven Bewusstseins unter den Bedingungen der Diaspora. Die altertümliche »Buch«-Form der Schriftrollen wurde dabei im liturgischen Bereich bis heute beibehalten, ebenso wie die althebräische Sprache.
      Die christliche Kanonisierung des Alten Testaments lief parallel zur jüdischen Kanonisierung der Hebräischen Bibel und es bestehen bis heute Unterschiede im Textkörper zwischen den verschiedenen Konfessionen. Zudem stellte sich der jungen christlichen Kirche mit der Verzögerung der zunächst rasch erwarteten Wiederkehr Christi und mit der infolge zeitlichen Abstands und geografischer Ausdehnung prekär werdenden mündlichen Jesus-Ãoberlieferung die Frage nach der Festlegung verbindlicher Texte ihrer eigenen Geschichte. In der Mitte des 2. Jahrhunderts wurden Evangelienschriften im christlichen Gottesdienst gleichberechtigt mit den Propheten behandelt und Sammlungen von Paulusbriefen wurden zunehmend als »heilige Schriften« betrachtet. Der heutige Kanon von 27 neutesta-mentlichen Schriften wurde gegen Ende des 4. Jahrhunderts von den griechischen, römischen und afrikanischen Kirchen anerkannt. Hiervon ausgeschiedene Schriften werden, wie beim Alten Testament, teilweise als »Apokryphen« geführt.
      Inhalt: Die Bibel ist eine Sammlung heiliger Schriften, die von außerordentlich heterogenem Charakter ist. Zu den vertretenen Literaturgattungen zählen Geschichtsschreibung, Mythen, Fabeln, Genealogien, Biografien, Gesetzestexte, Gedichte, Klage-, Fest- und Liebeslieder, Spruchweisheiten, sozialkritische Pam-phletik, Novellen und Briefe. Ein Schwerpunkt all dieser Texte liegt auf dem Verhältnis zwischen den Menschen und ihrem Gott. Dieser ist als allein zu verehrender, später als allein existenter Gott gedacht. Er ist der Schöpfer der Welt, der sich immer wieder genötigt sieht, aufgrund des falschen Verhaltens der von ihm geschaffenen Menschen in deren Geschichte einzugreifen. Nach der Sintflut grenzt er dieses Engagement auf die Gruppe der Erzväter und schließlich auf das von diesen abstammende Volk Israel ein, das er durch Vermittlung des Mose aus der ägyptischen Knechtschaft befreit. Diese Befreiungstat ist der Gründungsmythos derer, die sich auf die ß/'öe/berufen. Im Gelobten Land muss Gott immer wieder gegen die von ihm abfallenden Israeliten intervenieren; zu diesem Zweck erweckt er Propheten, die die Abgötterei der Menschen sowie die soziale Ausbeutung und politische Unterdrückung durch die Mächtigen anprangern. Das in militärischer Not erworbene Königtum ist Schutz und Strafe Gottes zugleich. Unter David wird Israel zur regionalen Großmacht; sein Sohn Salomo gilt als
Verkörperung der Weisheit, dem viele poetische Schriften der ß/öe/zugeschrieben werden. Nach Salomos Tod kommt es zur Spaltung des israelitischen Reichs und die fortgesetzte Großmachtpolitik der Könige führt schließlich zum Untergang beider Teile. Die Oberschichten des Südstaats Juda werden in die Babylonische Gefangenschaft entführt, aus der der Perserkönig Kyros sie nach etwa 50 Jahren wieder entlässt. Im Exil nimmt die jüdische Theologie neue Gestalt an: Gott wird zunehmend als universaler Gott angesehen und die Hoffnung auf einen erlösenden »Messias« entsteht. Mit der nach-exilischen kulturellen Unabhängigkeit unter den Persern, die den Neubau des Tempels in Jerusalem gestatten, enden die historischen Schilderungen der Hebräischen Bibel.
      Das Neue Testament geht von der Situation der Besatzung Palästinas durch die Römer aus, die das Erbe der hellenistischen Reiche antraten, welche die Epoche der persischen Toleranz beendeten. Die Evangelien überliefern Reden und Wundertaten des Jesus von Nazareth, der als der von den heiligen Schriften verheißene Messias aufgefasst wird, sein in der Kreuzigung gipfelndes Leiden und seine geheimnisvolle Wiederauferstehung. In der Apostelgeschichte wird das Leben der christlichen Urgemeinden und die mit Pfingsten einsetzende christliche Mission behandelt, insbesondere die ausgedehnten Reisen des Apostels Paulus. Konflikte in den Gemeinden sind auch Gegenstand der Sammlung apostolischer Briefe, vor allem des Paulus. In den Paulusbriefen wird ferner die nachjesuanische Theologie entwickelt, deren zentrale Leitidee die Liebe Gottes ist. Der Textkorpus wfrd abgeschlossen von den apokalyptischen Endzeitvisionen der Offenbarung des Johannes. Das Bild Gottes ist im Neuen Testament von allen partikularen Aspekten entkleidet: Er ist der eine Gott für alle Völker. Aufbau: Die 39 »BücheT« der Hebräischen Bibel sind in drei Abteilungen gegliedert. Die erste bilden die fünf BücheT Mose, die Thora, das Alier-heiligste des Schriftkorpus. Hieran schließen sich die »Propheten« an, gefolgt von den »Schriften«. Nach den hebräischen Anfangsbuchstaben dieser drei Teile wird die Hebräische Bibel auch »Tanach« genannt. Die christlichen Bibeln haben im Wesentlichen diesen gesamten Textkorpus als Altes Testament übernommen, in der Reihenfolge und Zuordnung der Bücher aber Umstellungen vorgenommen. So nimmt die Luther-Bibel ebenfalls eine Dreiteilung vor - in »Geschichtsbücher«, »Lehrbücher« und »prophetische Bücher« -, rechnet aber die Samuel- und Königsbücher u.a. zu den »Geschichtsbüchern«, die im Tanach als »Propheten« geführt werden. Stärker als in der Hebräischen Bibel ist bei den Ãobersetzungen die
Absicht zu erkennen, das Material in eine möglichst chronologische Form zu bringen.
      Das Neue Testament, den zweiten wesentlichen Teil der christlichen Bibeln, unterteilt die Luther-Bibel ebenfalls in die drei Kategorien der »Geschichtsbücher«, »Lehrbücher« und »prophetischen Bücher«, wobei letztere Kategorie mit der Offenbarung des Johannes nur einen Vertreter hat. Die »Lehrbücher« bestehen aus den paulinischen und sonstigen Briefen, die »Geschichtsbücher« aus den vier Evangelien und der Apostelgeschichte. Wirkung: Die Hebräische Bibel ist als der Juden »portatives Vaterland« stets von zentraler Wichtigkeit für diese gewesen, aber in ihrer Wirkung klar auf die jüdische Glaubensgemeinschaft beschränkt. ETst die christliche Botschaft mit ihrem weltweiten Missionsauftragorgte für die universale kulturelle Durchschlagskraft dieses Buches. Sie beruht einerseits auf derherrschaftslegitimierenden Funktion der Bibel, die im Zuge der »Entdeckungen« neuer Kontinente, des Kolonialismus und des Imperialismus zu einem zentralen Unterdrückungsinstrument wurde; andererseits aber beruht sie auch auf dem subversiven Potenzial der biblischen Sozialkritik, die immer wieder Emanzipationsbewegungen, Rebellionen und Revolutionen motivierte. Dies gilt von den iniilenaristischen Bewegungen des Mittelalters über die Bauernkriege, die Amerikanische Revolution bis hin zur »Theologie der Befreiung«. Man kann vereinfacht formulieren, dass, je intensiver breite Bevölkerungskreise sich mit den biblischen Texten beschäftigten, desto mehr die letztgenannte, die subversive herrschaftskritische Wirkung des Buches ins Gewicht fiel - daher auch das im Rahmen der katholischen Kirche lang anhaltende Verbot für Laien, die Bibel selbst zu lesen.
      Zu den Wirkungen der Bibel gehört auch der paradigmatische Charakter der Bibelübersetzungen für das Ãobersetzen von Büchern insgesamt. Am Beginn steht die Ãobertragung der Hebräischen Bibel ins Griechische im 3. Jahrhundert v.Chr., die »Septuaginta«. Wegweisende Gedanken zum Problem getreuer Ãobertragungen in andere Sprachen liegen u.a. von dendeutschen Bibelübersetzem Martin -> Luther {Sendbrief vom Dolmetschen, 1530) sowie Martin -> Buber und Franz Rosenzweig vor. Die kulturellen Wirkungen der Bibelübersetzungen sind wieder ambivalent: Einerseits bewirken sie als Missionsinstrument die Zerstörung »vorchristlicher Religiosität und damit kultureller Vielfalt; andererseits stellen sie für viele Sprachen das einzige oder doch wichtigste Mittel ihrer historischen Konservierung dar. Schon die Herausbildung der europäischen Nationalsprachen aus der Vielzahl regionaler Dialekte verdankt den jeweiligen Bibelübersetzungen viel.
      Die Bücher der Bibel

7. Buch Mose Die Urgeschichte ; Patriarchenerzählungen
2. bis 5. Buch Mose Wunderbare Befreiung der Israeliten aus ägyptischer Knechtschaft unter Führung von Mose; ihr 40-jähriger Aufenthalt in der Wüste; Gesetzessammlungen
Josua undRiehter Eroberung des Gelobten Landes Kanaan; wiederkehrende militärische Bedrängnisse dortselbst und Rettung durch »Richter«; gesellschaftliches Leben ohne Könige
Ruth Lehrerzählung über Treue und über die Leviratsehe
Somue/-und Känigsbücher Entstehung des Königtums; Leben der ersten Könige Saul, David und Salomo; Chronik der Königreiche Israel und Juda bis zu deren Untergang
Chronik Reformulierung und zeitliche Ausdehnung des Inhalts der Königsbücher mit stärkerem Akzent auf kultischen Fragen
Esro und Nehemia Beendigung des babylonischen Exils, Rückkehr der Exilanten; Wiederaufbau Jerusalems und des Tempels
Esther Dramatische Erzählung über die Verhinderung eines Judenpogroms im persischen Reich durch die Jüdin Esther
Hiob Erbauliche Lehrerzählung über Standhaftigkeit im Glauben
Psalter Sammlung von liturgischen Liedern, die großenteils den Königen David und Salomo zugeschrieben werden
Sprüche, Prediger König Salomo zugeschriebene Sammlungen von Weisheitstexten in Form von Sprichworten respektive kurzen Predigten
Hoheslied Sammlung von Liebesliedern, dem Salomo zugeschrieben
Propheten-Bücher Sammlungen von Unheils- und Heilsankündigungen der großen Schriftpropheten Jesaja, Jeremia und Hese-kiel sowie der zwölf »kleinen« Propheten, teilweise mit scharfer Sozialkritik. Die Propheten, deren Texte aus dem 8. bis 3. Jh. v. Chr. stammen, rufen zur Umkehr auf und kündigen göttliches Gericht, aber auch göttliche Gnade an. Im Daniel-Buch deutet der gleichnamige jüdische Seher Träume und Omina am babylonischen Hof.
      Evangelien Leben und Leiden, Reden und Taten Jesu nach den vier Evangelisten Matthäus, Markus, Lukas und Johannes
Apostelgeschichte Geschichte der christlichen Urgemeinden; Missionsreisen des Apostels Paulus in die hellenische Welt und nach Rom
Paulusbriefe 14 Briefe des Paulus an frühchristliche Gemeinden oder deren »Hirten«, denen er autoritativ Hinweise über das religiös richtige Leben und die Interpretation des Evangeliums gibt
Katholische Briefe Sieben den Uraposteln Petrus, Johannes, Jakobus und Judas zugeschriebene Lehrbriefe aus Anlass theologischer Konflikte
Offenbarung desJohannes Apokalyptische Vision von den endzeitlichen Kämpfen zwischen den Mächten des Guten und des Bösen

Kanon/Kanonisierung
Begriff: Im antiken Griechenland bezeichnete »Kanon« zunächst eine Richtlatte, ein Werkzeug beim Hausbau. Von hier aus strahlte der Begriff in zahlreiche Bereiche und gewann die allgemeine Bedeutung eines Maßstabs des Richtigen. Im Wesentlichen geht es darum, bei Wiederholungen verbindlichen Vorgaben treu zu sein. Entstehung: Die Texten beigefügte »Kanonformel«, wonach an einem Dokument nichts hinzugefügt, verändert oder weggelassen werden darf , entstammt eigentlich der rechtlichen Sphäre. Historisch ist sie zuerst in einem hethiti-schen Vertragstext, den Pestgebeten des Mursilis aus dem 13. Jahrhundert v.Chr. nachgewiesen. Das »Kanonische Recht« der katholischen Kirche basiert auf Synodalbeschlüssen und Dekretalen;auf solche Weise kommt auch die Festlegung des Korpus heiliger Schriften zustande.
      Es gibt in der Geschichte nur zwei selbstständige religiöse Kanonbildungen, auf die sich alle übrigen stützen: die Hebräische Bibel und den buddhistischen Tripithaka. Die Kanonformel taucht in der Bibel lediglich im 5. Buch Mose auf. Dieses kann als eigentlicher Kern des biblischen Kanons gelten, der erst später zur Thora und schließlich zum Tanach ausgebaut wurde. Am Beginn nicht religiöser Kanonisierung von Literatur steht die autoritative Liste griechischer Klassiker seitens der alexan-drinischen »Grammatiker«.
      Bedeutung: Als Stillstellung der Tradition negiert jeder Kanon geschichtlichen Wandel. Dabei geschehen Kanonbildungen gerade in Zeiten beschleunigten gesellschaftlichen Wandels und gesteigerter Konflikte; sie sind identitätsstiftende Mittel der kollektiven Selbstvergewisserung, also auch der Grenzziehung. Die für die Ãoberlieferungstreue wichtige »Schließung« des Kanons setzt das »Aufhören des Geistes« voraus. Die Existenz eines Kanons bedingt spezifische Institutionen: Zensurinstanzen sowie ein Spezialistentum der »Textpflege« sowie der »Sinnpflege« . Die Sinnpflege führt typischerweise zu einer üppigen Kommentar-Literatur, die wiederum hierarchisch strukturiert und im weiteren Sinn kanonisiert sein kann.
      Die Wirksamkeit eines Kanons bedingt damit die Existenz spezieller, intellektueller Eliten. Je nach gesellschaftlicher Konstellation kann der Kanon, der nicht nur bewahrt, sondern auch befolgt sein will, dann politisch unterschiedlich wirken: als Reservoir an Zentralsymboliken zur Festigung überlokaler Herrschaft oder umgekehrt als Reservoir an Symbolen der Herrschaftsbestreitung. Die Bibel, bei der der letztere Aspekt besonders ausgeprägt ist, stellt eine Mischform dar. Beide Wirkrichtungen verblassen aber derzeit mit der allgemeinen Erosion der Verbindlichkeit von Kanons für große Kollektive.
     


Bibel

«Biblia»: die «Schriften» nennt man seit der Zeit der Kirchenväter die zum -»Kanon gehörenden Schriften des Alten und Neuen Testaments. Die Bibel ist kein einheitlicher Text, sondern eine immer wieder bearbeitete Sammlung von einzelnen Schriften, die nach Inhalt, Alter, Umfang und Form unterschied .....
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Vorbemerkung Die Geschichte der Bibelauslegung bietet ein besonders instruktives Beispiel dafür, wie die Auslegungs- und Verstehensgrundsätze dem historischen Wandel unterworfen sind und wie sie vom Verwendungszusammenhang der Texte bestimmt werden. Das liegt zunächst einfach daran, daß die Bibel i .....
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