Deutsche Literatur - Der literarische Treffpunkt


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Bernhard, Thomas - Leben und Biographie



Thomas Bernhard gehört zu den erfolgreichsten und zugleich umstrittensten zeitgenössischen Autoren. Die künstlerisch polemisch formulierte Kritik an Österreich, die endlosen Hass-Tiraden der monologisierenden Hauptfiguren, und der von Wiederholungen geprägte Redestil kennzeichnen das literarische Gesamtwerk des programmatischen Außenseiters. Bis 1972 nahm Bernhard literarische Auszeichnungen entgegen, so u.a. 1968 den Österreichischen Staatspreis und 1970 den Georg-Büchner-Preis. Danach lehnte er fast jeden Preis ab.
      Nicolaas Thomas Bernhard, als uneheliches Kind in Holland geboren, verbrachte seine Kindheit überwiegend bei seinen Großeltern. 1948 erkrankte er lebensgefährlich an einer Rippenfellentzündung, kurz darauf an einer Lungentuberkulose - eine traumatische Zeit, die der Autor u.a. in seinen autobiografischen Werken Die Ursache , Der Keller und Ein Kind verarbeitete. 1952-57 studierte Bernhard Musik und Schauspiel am Mozarteum in Salzburg und arbeitete als Gerichtsreporter. Nach ersten Gedichtbänden , in denen Bernhard den Verlust von Glaube, Heimat und Identität thematisierte, erschien 1963 sein Roman Frost, mit dem er als Schriftsteller bekannt wurde. Hier wie in seinen weiteren
Prosawerken richtet sich Bernhards tragikomische Perspektive auf die Sinnlosigkeit allen menschlichen Daseins, das unter dem Gesetz von Krankheit und Tod steht. Als Hausautor von Claus Peymann schrieb Bernhard ebenso skandalträchtige wie erfolgreiche Theaterstücke [Die Macht der Gewohnheit, 1974; Am Ziel, 1981; Der Theatermacher, 1984), hauptsächlich für das Wiener Burgtheater. Die vor allem den Antisemitismus in Österreich und Deutschland thematisierenden Dramen polarisieren bis heute das Publikum.

      Frost
Gleich mit seinem ersten Roman Frost gelang Thomas Bernhard der literarische Durchbruch. Inhaltlich wie formal stellt er die Basis für seine weiteren Werke dar. So herrschen - wie bereits in seiner zuvor erschienenen Lyrik -die Themen Einsamkeit, Kälte, Finsternis und Tod vor; Charakterzüge der Hauptfigur sowie das erzählerische Grundmodell werden in folgenden Arbeiten weiterentwickelt und abgewandelt. Inhalt: Ein Medizinstudent wird während seiner Famulatur in Schwarzach von einem Assistenzarzt beauftragt, dessen Bruder, den einstigen Kunstmaler Strauch, zu beobachten. Dieser lebt zurückgezogen in einem verkommenen Gasthaus des abgeschiedenen, düsteren Gebirgsdorfs Weng im Salzburger Land. Von seiner Umwelt wird der Außenseiter für verrückt gehalten. Er selbst wiederum lebt mit dem Gefühl permanenter Bedrohung, furchtet sich vor dem Weiblichen und menschlichen Ansammlungen. Er leidet am »Frost« in der Welt und den Seelen der Menschen. Seine resignatfve, depressive Weltsicht teilt er in ausufernden Monologen und Visionen dem Studenten mit, der zunehmend ergriffen wird von der selbstzerstörerischen Gedankenwelt Strauchs. Nach Schwarzach zurückgekehrt, erfährt der Student durch eine Zeitungsnotiz, dass Strauch verschwunden ist und eine Suchaktion wegen der Witterung abgebrochen werden musste. Ob er Selbstmord begangen hat, bleibt ungewiss.
      Der pessimistischen Bewusstseinshaltung des Malers entspricht die Landschaftsschilderung: Statt Bergluft herrscht der Geruch von Fäulnis und Verwesung, der Himmel wird zur Hölle; als Folge des Weltkriegs und der fortschreitenden Technisierung stellt selbst die ländliche Provinz keine Idylle mehr da und so hat sich auch die herkömmliche Heimatliteratur verkehrt.
      Aufbau: Der nicht näher charakterisierte Ich-Erzähler schreibt 27 Tage lang über seine Begegnungen und Gespräche mit dem Maler und berichtet davon in sechs Briefen an seinen Auftraggeber. Durch die direkte Wiedergabe der kaum enden wollenden Monologe des Malers dominiert die Perspektive Strauchs.
      Der thematisierten Kälte gemäß ist die Sprache reduziert und karg. Die in den Monologen in einzelne, sich wiederholende Worte zerfallenden Sätze demonstrieren den allmählichen körperlichen und geistigen Verfall des Malers. Wirkung: Neben größtenteils enthusiastischen Rezensionen erhielt Bernhard noch im Erscheinungsjahr einen ersten Literaturpreis für Frost; andere Auszeichnungen folgten, so 1964 der Julius-Campe-PTeis und der Bremer Literaturpreis. Die Kritik war überwältigt von der neuen Sprache, der eigenwilligen Form und dem aufwühlenden Inhalt.
      Heldenplatz
Thomas Bernhards Drama Heldenplatz spielt im März 1988. 50 Jahre zuvorhatte Adolf Hitler in einer Rede am 15. März 1938 den »Anschluss«, d. h. die unter dem Druck der Nationalsozialisten vollzogene Eingliederung Österreichs in das Deutsche Reich, verkündet. Damals hatten sich Tausende Wiener auf dem Heldenplatz zusammengefunden und dieses Ereignis bejubelt. Im März 1988 dagegen versammeln sich in einer Wohnung in der Nähe des Heldenplatzes eine Familie von Wiener Juden und deren Freunde, um das Begräbnis von Professor Josef Schuster zu begehen. Schusters Leben wird dabei von den Beerdigungsgästen vor den Zuschauern aufgerollt und diskutiert. Inhalt: Die erste Szene spielt im Garderoben-zimmervon Schusters Wohnung. Im Dialog mit Hertha, dem Hausmädchen, offenbart Frau Zit-tel, die Wirtschafterin des Verstorbenen, dass deT Professor durch einen Selbstmord am Vortag aus dem Leben geschieden sei, da er das Zusammenleben mit seiner kranken Frau und die in seinen Augen unerträglichen politischen Zustände, die gegenwärtig in Österreich herrschen würden, nicht mehr habe ertragen können. Die Frau des Professors habe noch immer das Geschrei der enthusiasmierten Massen aus dem Jahr 1938 im Ohr, die Vergangenheit habe Narben in ihrer Seele hinterlassen und sie zu einer gezeichneten Person gemacht. Zudem erfährt der Zuschauer, dass der verstorbene Professor einst in den 1930er Jahren vor den Nationalsozialisten nach England flüchtete und erst in den 1950eT Jahren wieder nach Wien zurückkehrte.
      Die folgenden Szenen offenbaren weitere Details des Familienlebens. So tauschen sich Schusters Töchter Anna und Olga mit ihrem kranken Onkel über das Leben ihrer Eltern aus und versuchen, den Selbstmord des Vaters zu analysieren. Das Drama gipfelt schließlich in der dritten Szene, beim Leichenmahl: Robert Schuster, der Bruder des verstorbenen Professors, ergeht sich in wilden Schimpftiraden gegen das Land Österreich und den Judenhass, dem er auch 1988 hier noch immer überall be-gegne. In den Augen von Robert Schuster haben dieses Land und dessen Bewohner seinen Bruder zugrande gerichtet. Die Schlussszene kulminiert in Roberts Feststellung »Das Ganze war ja eine absurde Idee nach Wien zurückzugehen« -gleichsam als Bestätigung dieser Behauptung bricht in diesem Moment die Gattin des Professors tot zusammen und fällt mit dem Gesicht voraus auf die Tischplatte.
      Aufbau: Heldenplatz ist ein Drama in drei Szenen, die Handlung spielt im Wien des Jahres 1988. Das Geschehen der Handlung beschränkt sich auf einige Stunden - nämlich die Dauer des Begräbnisses sowie des anschließenden Leichenmahls, die Erzählungen der handelnden Personen decken dahingegen die Zeit von 1938 bis 1988 ab. Am Ende ist nicht nur der Professor, der einen Umzug nach Oxford und somit eine erneute Flucht aus Österreich für die nahe Zukunft ins Auge gefasst hatte, an den gegenwärtigen Zuständen, sondern auch seine Frau an dieseT Situation zugrunde gegangen. Wirkung: Thomas Bernhard hat mit Heldenplatz ein politisches, von einer tiefen Abneigung des Autors gegen Österreich gekennzeichnetes Werk verfasst, das zahlreiche und lautstarke Kritiker fand und noch immer sehr umstritten ist. Bereits die Uraufführung des Stückes am 4.11.1988 am Wiener Burgtheater unter der Regie von Claus Peymann fand unter Protesten und Demonstrationen statt. Später wurde es in Beziehung zu Samuel —» Beckett wie auch Franz —» Kafka gestellt. Heldenplatz blieb das letzte Werk von Bernhard, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bereits an eineT unheilbaren Lungenkrankheit litt und wenige Monate nach der Uraufführung starb.
Die wichtigsten Prosawerke von Thomas Bernhard
Frost 1963 Der von seiner Umwelt für verrückt gehaltene einstige Maler Strauch lässt einen ihm zur Beobachtung geschickten Medizinstudenten an seiner selbstzerstörerischen Gedankenwelt teilhaben.
      Verstörung 1967 Der Sohn eines Landarztes begleitet seinen Vater bei dessen Krankenbesuchen und lernt eine sinnentleerte Welt kennen, die durchdrungen ist von Verbrechen, Verstörung und Tod.
      Das Kalk werk 1970 In der Weihnachtsnacht ermordet Konrad seine verkrüppelte Frau, mit der er jahrelang in einem stillgelegten Kalkwerk zurückgezogen gelebt und die ihm als Objekt für seine manischen Gehörstudien gedient hat. Berichte versuchen Hintergrund und Motiv derTat zu rekonstruieren.
      Korrektur 1975 Der Forscher Roithammer errichtet für seine Schwester einen Kegel als Wohngebäude, der ihr statt des vorgesehenen Glücks den Tod bringt. Roithammer korrigiert seine Existenz, indem er sich das Leben nimmt.
      Der Untergeher 1983 Zwei Pianisten, der Ich-Erzähler und sein Freund Wertheimer, geben ihre Musikerlaufbahn angesichts der genialen Virtuosität Glen Goulds auf, mit dem sie einen Kurs von Horowitz besucht haben. 28 Jahre später löst Wertheimers Freitod die Erinnerungen des Erzählers aus.
      Holzfällen. Eine Erregung 1984 Dieser polemisch-satirische Roman aus dem Milieu des Wiener Kulturbetriebs beschreibt den Verlauf einer Abendgesellschaft bei dem Künstlerehepaar Auersberger.
      Auslöschung. Ein Zerfall 1986 Um sich gänzlich von seiner österreichisch-deutschen Herkunft zu befreien, verschenkt der Geistesmensch Franz-Josef Murau das geerbte Familiengut Wolfsegg, wo ervon seinen opportunistischen Eltern katholisch-nationalsozialistisch aufgezogen wurde. Unter dem Titel »Auslöschung« verfertigt er zusätzlich den lang geplanten Bericht über seine Herkunft, um das dort Beschriebene auszulöschen.
      Märchenforschung
Begriff: Gegenstand der Forschung sind Sammlungen wie die Kinder- und Hausmärchen der Brüder Jacob und Wilhelm -> Grimm als schriftliche Fixierung einer mündlichen Ãœberlieferung. Als »Volkspoesie« wurden Märchen ein Gegenstand der Literaturwissenschaft. Deren Erkenntnisse über gattungsspezifische Merkmale dienen anderen Disziplinen als Grundlage ihrer Beiträge zur Märchenforschung.
      Interdisziplinäre Forschung: Das Spektrum solcher Mitbewerber reicht vom Formalismus und Strukturalismus über die his-torische Soziologie bis zur Kriminologie: Aus deren Sicht gibt das Märchen Hans im Glück mustergültige Antworten auf die Frage »Was prädestiniert ein Opfer zum Opfer?« Bruno Bettelheim repräsentiert die tiefenpsychologische Sicht als Grundlage einer pädagogisch verwertbaren Märchenforschung, ohne diese als unabdingbare Voraussetzung des Umgangs mit Märchen zu inthronisieren. Vielmehr fordert er die Sensibilisierung der Erwachsenen wie der Kinder für die ästhetische Qualität von Märchen als Literatur.
     


Empiristische tendenzen bei thomasius

Daß Wolff der deutschen Aufklärung eine eigene Methodik zu verschaffen vermochte, mit deren Hilfe sie fächerübergreifend operieren durfte, verdankt er Leib-niz, dessen Erkenntnistheorie auf mathematisch-logischer Grundlage von ihm praktisch umgesetzt wird. Daß er eine philosophische Terminologie ent .....
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Bernhard, thomas

Geb. 9.2.1931 in Heerlen ; gest. 12.2.1989 in Gmunden/ Oberösterreich Preisgekrönt und verleumdet, verehrt und geschmäht - die anhaltend widersprüchlichen, z.T. heftigen Reaktionen auf Werk und Person B.s mag er selbst als eines jener Mißverständnisse angesehen haben, die er unter Menschen einzig f .....
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Mann, thomas

Geb. 6.6.1875 in Lübeck; gest. 12.8.1955 in Zürich »Stehkragen« und »reptil« nannte ihn Bertolt Brecht 1943 im kalifornischen Exil; und dies ist nicht nur Ausdruck der Verachtung für den Josephsroman, den Brecht als »die enzyklopädie des bil-dungsspießers« bezeichnete. Jenseits innerliterarischer D .....
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Thomas mann (i875-i955)

Thomas Manns Leben ist vor allem deshalb so gut dokumentiert, weil er sein Image als großer deutscher Romanschriftsteller mit geprägt hat, unter anderem durch seine Tagebücher. Sein früher literarischer Ruhm, der seines Bruders Heinrich und seiner begabten bzw. exaltierten Kinder Frika, Klaus und Go .....
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Thomas rosenlöcher (-i947)

I. Sprung aus der Moderne Das lyrische Ich ist eine Rolle, eine Spiel-Figur; mit anderen Worten: Der Dichter interessiert als geistige Person. Doch genügt im Fall des 1947 in Dresden geborenen Thomas Rosenlöcher ein Blick in die Vita des Autors, um zu erkennen, dass dieses Ich viel mit der empirisc .....
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Der zauberberg (i924) roman von thomas mann

AlsThomas Mann 1912 seine Frau im Lungensanatorium in Davos besuchte, entstand zunächst die Idee, die morbide Sanatoriumswelt humoristisch zu karikieren. Der Roman wuchs sich über die Jahre zu einem geislesgcschichllichcn Dokument der Vorkriegszeit aus, er wurde für Thomas Mann zum Prüfstein seines .....
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Thomas kling (i957-2005)

I. Autor Der früh verstorbene Düsseldorfer Lyriker Thomas Kling ist seit Mitte der 80er Jahre als einer der bemerkenswertesten Repräsentanten einer sprach- und formreflexiven Dichtung in Westdeutschland hervorgetreten. Aufgrund seiner brillanten Vortragskunst, seiner auffälligen Wort- und Silbenzer .....
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Thomas mann heute

Thomas Mann repräsentiert - darauf hat er selbst stets Wert gelegt — in seiner Person wie in seinem Werk eine Bürgerlichkeit, deren Höhen und Tiefen, deren Fülle und Einseitigkeiten das 19. und die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts prägten, seine Geschichte und seine Kultur. Manns Themen, seine ir .....
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Thomas mann

Prüft man den Band des Fischer-Verlages, in dem die ,Sämtlichen Erzählungen' des Dichters gesammelt sind1, dann wird man im Hinblick auf die Novellenkunst manches Skizzenhafte ausscheiden müssen. Dazu gehören Prosastücke wie ,Das Eisenbahnunglück', ,Der Tod', ,Gerächt' und manche andere Werke gleich .....
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Das 'allegorische märchen von thomas mann

Als der Roman 'Königliche Hoheit" zum Hörspiel gemacht wurde, schrieb Thomas Mann dazu ein rückblickendes Vor= wort. Es heißt darin: 'Die anspielungsreiche Analyse des fürstlichen Daseins als eines formalen, unsachlichen, über= sachlichen, mit einem Worte: artistischen Daseins und die Erlösung der H .....
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Bernhard, thomas

Preisgekrönt und verleumdet, verehrt und geschmäht - die anhaltend widersprüchlichen, z.T. heftigen Reaktionen auf Werk und Person B.s mag er selbst als eines jener Mißverständnisse ansehen, die er unter Menschen einzig für möglich hält: »Ich spreche die Sprache, die nur ich allein verstehe, sonst n .....
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Brasch, thomas

Der schöne 27. September Wittstock, Uwe. In: Frankfurter Anthologie 11, 1988, S. 259-262. Lied Atabay, Cyrus. In: Frankfurter Anthologie 6, 1982, S. 267-269. Rimbaud in Marseille Braune-Steininger, Wolfgang. In: Portraitge-dicht, 1988, S. 205-211. Schlaflied für K. Kunert, Günter .....
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Kling, thomas

Finnland-Flug Minde, Fritz. In: Wahrnehmungen, 1993, S. 136 - 145. .....
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Mann, thomas

Monolog Mayer, Hans. In: Frankfurter Anthologie 1, 1976, S. 79 - 82. .....
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Rosenlöcher, thomas

Des Kreischens Brummbass Mickel, Karl. In: Frankfurter Anthologie 14, 1991, S. 287 - 290. Kraftwerk Jegensdorf, Lothar und Geierhos, Wolfgang. In: Deutsche Studien 23, 1985, S. 132 - 135. Vierzigstes Jahr Engler, Jürgen. In: NDL 37, 1989, H. 6, S. 79 - 84. .....
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Hobbes, thomas

Als H. als Sohn eines Landvikars und einer Bauerntochter einfachster Herkunft in Wiltshire geboren wurde, hätte niemand davon geträumt, daß dieses geistig frühreife Wunderkind später einmal als »der unbequemste politische Denker Englands« gehandelt werden würde. Die Lehre von H. war und ist ausgespr .....
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Morus, thomas (d.i. thomas more)

Es zählt zu den Paradoxa der Literaturgeschichte, daß das heutzutage bekannteste und meist diskutierte Werk in lateinischer Sprache nicht von einem alten Römer stammt, sondern von einem Londoner Sheriff. geschrieben nicht unter Caesar oder Augustus, sondern unter Heinrich VIII.. zehn Jahre nach dem .....
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Paine, thomas

Nicht nur die Gebeine verschwinden, sondern auch der gesamte Nachlaß. Seine Gedanken, sein Werk werden schon gegen Ende seines Lebens totgeschwiegen. Kein Historiker im angloamerikanischcn Bereich wagt es, sich mit ihm außer in Schmähschriften auseinanderzusetzen. Der Mann ist im gesamten 19. Jahrhu .....
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Thomas von aquin

Th. gehört zu den bedeutendsten Gestalten der Pbilosophie-geschichte. Man zählt ihn zu den großen Svstematikem, die wie Aristoteles oder Hegel eine Epoche des Denkens zusammenfassen und diese auf einen abschließenden Höhepunkt bringen. In der Tat umfaßt das Werk des Th. eine große Breite der Fragest .....
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Thomas von kempen

Die Bürger von Kempen verehren in Th. den größten Sohn ihrer Stadt. Das im Jahre 1659 gegründete Gymnasium der Stadt erhielt nach ihm den Namen »Thomaeum«. 1836 wurde in Kempen der Thomasverein gegründet. Dessen Mitglieder wollten Th. ein Denkmal setzen. Dies wurde 1901 in der Nähe seines Geburtshau .....
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Thomasius, christiati

»Von der Geschicklichkeit, die Wahrheit durch eigenes Nachdenken zu erlangen«, handelt das erste Hauptstück der Vernunftlehre, die Th. 1691 in Halle veröffentlichte. Der Horizont seines philosophischen Denkens ist damit präzise umrissen. Eine aut die praktischen Erfordernisse des Lebens ausgerichtet .....
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Thomas mann (i875-i955)

begründet seinen Ruhm 1901 mit dem Generationenroman 'Buddenbrooks", dem 'Verfall einer Familie", worin breit und peinlich genau der langsame Niedergang eines Lübecker Kaufmannsgeschlechtes geschildert wird. Die Entwicklung der Buddenbrooks läßt die Weltanschauung des Dichters deutlich werden, die à .....
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Index » VOM NATURALISMUS ÜBER DIE JAHRHUNDERTWENDE » Der Symbolismus

Thomas mann: »königliche hoheit« (i909) - der schmelz der ironie

Frischzellenkur für die Monarchie Als sich in einem namenlosen - von Thomas Mann also ins Reich der Fabel, der Fiktion verwiesenen - deutschen Land die Geschwister des Herrscherhauses im Palais der Prinzessin Ditlinde treffen, faßt der Regierende Großherzog Albrecht II. seinen ganzen Amtsüberdruß .....
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Index » Roman Chronik

Thomas bernhard: »amras« (i964) - verstörungs-prosa

Der Mensch nur Bruchstück Starke Energien verdankt die Literatur, zumal in den Perioden des Sturm und Drang, des Expressionismus und der Achtundsechziger-Generation, dem Aufruhr gegen die Diktate der Väterwelt, wobei die Welt der Großväter wie selbstverständlich mitgemeint ist. Schillers Trauersp .....
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Index » Roman Chronik

Thomas valentin die puppe

I. Hinweise zum Verständnis des Textes Die Erzählung zeigt drei wesentliche Merkmale der klassischen Kurzgeschichte: 1. unmittelbares Einsteigen in die Situation ; 2. eine im Mittelpunkt stehende Hauptperson , die eine negative Extremsituation erlebt, ohne daß diese zum Schluß einer den Leser befri .....
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Andresen, thomas

auch unter dem Pseud.: Chris Martin Biografie: *19.9.1 in Flensburg, t20.1.1 in Flensburg. Th. Andresen war Facharzt für innere Medizin und arbeitete als Oberarzt an einer Flensburger Klinik. Bereits während des Studiums schrieb er Kurzgeschichten für Zeitungen und Zeitschriften, nebenbei verfasste .....
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Brezina, thomas

Biografie: * 10.1.1963 in Wien. Th. Brezina war zunächst Marionettenspieler, Redakteur, Regisseur und schließlich Präsentator für Kinder- und Jugendsendungen beim ORF. Er übersetzte internationale Zeichentrickserien und schrieb mehr als 350 Hörspiele. Seit 1990 ist er im ORF mit eigenen Radio-und TV .....
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Jaumann, bernhard

Biografie: 8.6.1957 in Augsburg. B. Jaumann studierte Deutsch, Geschichte, Sozialkunde an der Universität in München. Seither arbeitet er als Gymnasiallehrer in Bad Aibling, unterbrochen von längeren Auslandsaufenthalten in Italien, Australien und Mexico-Stadt. Seit 1997 schreibt er an einer Krimise .....
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Kredelbach, thomas

Biografie: *1 in Köln. Th. Kredelbach machte eine Ausbildung als Bankkaufmann und studierte Erziehungswissenschaften. Er veröffentlichte seine ersten Kurzgeschichten Anfang der 90er-Jahre im Bastei Lübbe Verlag. Aus dieser Zeit rührt seine Leidenschaft für das Krimigenre. Beeinflusst von den Werken .....
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Pfanner, thomas

Biografie: *9.1.1 in Bonn. T. Pfanner studierte Paläontologie. Er machte eine Ausbildung zum examinierten Altenpfleger mit einer Zusatzausbildung zum Heimleiter und war lange Jahre als Heimleiter und Dozent im Gesundheitswesen tätig. Seine ersten Veröffentlichungen ab 1990 waren Beiträge in Fachzeit .....
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Prinz, thomas

Biografie: *7.6.1 in Wetzlar. Th. Prinz studierte Politikwissenschaft, Geschichte und Germanistik an den Universitäten Gießen und Heidelberg und arbeitete als freier Journalist. Zahlreiche Studienaufenthalte in Südasien. Nach dem Studium war er wissenschaftlicher Mitarbeiter im Deutschen Bundestag, .....
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Przybilka, thomas

Biografie: *19.3.1 in Berlin. Th. Przybilka siedelte 1957 in die Bundesrepublik über. Er lebt seit 1960 in Bonn. Er arbeitete als Buchhändler und machte sich in diesem Bereich selbstständig. 1989 gründete er das Bonner Krimi-Archiv Sekundärliteratur . Er ist als Jury-Mitglied des Syn- dikats für de .....
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Schlink, bernhard

Biografie: *6.7.1 bei Bielefeld. B. Schlink studierte Jura. Von 1982-1991 war er Juraprofessor an der Universität Bonn, von 1991-1992 an der Universität Frankfurt am Main und seit 1992 an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit 1988 ist er Richter am Verfassungsgerichtshof des Landes Nordrhein-West .....
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Thomas, sabine

Biografie: *10.7.1 in Olehing. S. Thomas studierte an der Uni München und an der Bayer. Akademie der Werbung . Sie ist freischaffend tätig im Medienbereich, u.a. schrieb und fotografierte sie für ein exclusives Lifestyle-Magazin, war Assistentin des Dichters Wolfgang Koeppen und Musikredakteurin b .....
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Ziegler, thomas

Pseud. für: Rainer Zubeil; auch unter den Pseud.: Helmut Horowitz, Tommy Z., Henry Quinn, , Robert Quint, John Spider Biografie: *18.12.1956. T. Ziegler arbeitete in diversen Berufen. Seit 1980 ist er freier Schriftsteller. Kriminalromane: 1988 Ãœberdosis, Bastei 19524; 1990 Koks und Karneval, Gold .....
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Mann, thomas

»Stehkragen« und »reptil« nannte ihn Bertolt Brecht 1943 im kalifornischen Exil; und dies ist nicht nur Ausdruck der Verachtung für den Josephsroman, den Brecht als »die enzyklopä-die des bildungsspießers« bezeichnete. Jenseits mnerliterari-scher Divergenzen zielte der Vorwurf auf die repräsentative .....
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Müntzer, thomas

Die »Schlacht« von Frankenhausen am 15. Mai 1525, gegen Mittag, war in Wirklichkeit ein Ãœberfall der Fürstenheere auf das Lager der Bauern und ihrer Verbündeten, die Abschlach-tung von fünf- bis sechstausend Aufständischen. M., der bedeutendste ihrer Führer, hätte vielleicht entkommen können, um se .....
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Murner, thomas

»Wer die Sitten der damaligen Zeit kennen will, wer die deutsche Sprache in all ihrem Umfange studieren will, dem rate ich, die Murnerschen Gedichte fleißig zu lesen.« Der gute Rat Gotthold Ephraim Lessings ist seither wenig befolgt, darum aber nicht weniger richtig. Der Franziskaner und Humanist, D .....
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