Deutsche Literatur - Der literarische Treffpunkt


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Barth, Karl - Leben und Biographie



Als Mitbegründer einer »Theologie der Krise« im Gegensatz zur liberalen Theologie trug Karl Barth ab den 1920er Jahren wesentlich zu einer Erneuerung des Protestantismus bei.
      Nach einem Studium der Theologie in Bern, Berlin, Marburg und Tübingen wurde Barth 1910 Hilfsgeistlicher in Genfund war 1911-21 Pfarrer in Safenwil , einer Landgemeinde, die sich vom Bauemdorf zum Industrieort entwickelte. Der Prediger griff in soziale Auseinandersetzungen ein und gehörte zeitweise der Sozialdemokratischen Partei an. Sein Lebensabschnitt in Deutschland umfasste ab 1921 Professuren in Göttingen, ab 1925 in Münster und ab 1930 in Bonn; 1934 schuf er mit der Barmer Theologischen Erklärung eine Grundlage der Bekennenden Kirche als kirchlicher Oppositionsbewegung gegen den NS-Staat. Nach der zwangsweisen Amtsenthebung folgte Barth 1935 dem Ruf an die Universität Basel, deren 1 .ehrkörper er bis zur Emeritierung 1961 angehörte . Neben der Unterstützung der ökumenischen Bewegung warnte Barth vor simplem Anlikommunismus und der deutschen Wiederbewaffnung. Sein theologisches Hauptwerk Kirchliche Dogmatik 113 Bde., 1932-67) blieb unvollendet.
     

Dialektische Theologie
Bedeutung: Bezeichnung für eine theologische Richtung im Protestantismus. Sie betonte in den 1920er Jahren die absolute Transzendenz Gottes, die vom Menschen begrifflich nicht gefasst werden kann. Vorgebildet war die Auffassung eines unauf-hebbaren Gegensatzes zwischen Gott und
Mensch, Zeit und Ewigkeit in der Existenzphilosophie des dänischen Theologen und Philosophen Soren -»Kierkegaard. Vertreter: Zu den Begründern der dialektischen Theologie gehörte Karl -» Barth, der die Bezeichnung selbst nicht verwendete; wichtiger Vertreter war Rudolf —»Bultmann.
      Der Römerbrief
Mit seinem ungewöhnlichen, sprachlich »expressiven« Kommentar zum Brief des Apostels Paulus an die christliche Gemeinde in Rom wurde Karl Barth, damals Prediger der Gemeinde Safenwil, schlagartig bekannt. Mit dem Widerspruch gegen den liberalen »protestantischen Modernismus« gab er den Anstoß zur dialektischen Theologie. Entstehung: Die im Ersten Weltkrieg auf katastrophale Weise offenkundig gewordene gesellschaftliche und kulturelle Krise zwang zu einer radikalen theologischen Neuorientierung. Sie musste sich vom Versuch einer Einheit von Christentum, Bildung und Kultur befreien, den z.B. Barths Berliner Lehrer, der seinerzeit in Hofkreisen verkehrende Kirchenhistoriker Adolf von Harnack , vertreten hatte. Inhalt: Der Brief an die Römer steht - als eine Art »Testament des Paulus« - am Beginn der neutes-tamentlichen Sammlung paulinischer Briefe. Er enthält im 13. Kapitel die im Christentum vielfach missbrauchte Aufforderung zum Gehorsam gegenüber staatlicher Gewalt, denn »jede ist von Gott eingesetzt« . Dagegen versteht Barth als Kem der paulinischen Theologie - hierin dem Reformator Johannes Calvin folgend -den »unendlichen qualitativen Unterschied« zwischen Himmel und Erde, Gott und Mensch, Jenseits und Diesseits; ausgeschlossen ist jegliche »Vereinnahmung« Gottes. Die Begegnung mit Gottes Wort führt zur Erschütterung des Menschen angesichts der unüberbrückbaren Trennung zwischen dem Begrenzten und dem Unbegrenzten, zwischen Zeit und Ewigkeit: »Gott ist im Himmel und du auf der Erde.« Wirkung: Die Bezeichnung der Art und Weise des Redens von Gott als dem »ganz Anderen« wurde nicht allein aufgrund der äußeren Zeitumstände, sondern auch und gerade wegen ihrer immanenten Gegensätze als »Theologieder Krise« bezeichnet. Auf den dialektischen Zusammenhang dieser Gegensätze zwischen der Negation einer Erkenntnis des »ganz Anderen« und der Offenbarung Gottes in Jesus Christus bezog sich bald darauf die Bezeichnung als dialektische Theologie. Eine Konsequenz aus der absoluten Transzendenz Gottes zog Barth in einer »Theologie des Wortes Gottes« .
     


Kraus, karl

Geb. 28.4. 1874 in Jicin/Böhmen; gest. 12.6.1936 in Wien Als ihm 1933 »zu Hitler nichts einfiel«, hörten die zahlreichen Kritiker in diesem Wort nicht die bittere satirische Abfertigung, erkannten nicht den Sinn dieses Verdikts vor seinem ganzen Werk: daß nämlich die Sprache nicht mehr imstande sei .....
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Moritz, karl philipp

Geb. 15.9.1756 in Hameln; gest. 26.6.1793 in Berlin M., der erste psychologische Schriftsteller der deutschen Literatur und Mitbegründer der idealistischen Kunsttheorie, hat in seinem Anton Reiser eine Kindheit und lugend geschildert, für deren Scheußlichkeit es in der Weltliteratur wenige Paralle .....
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Karl wolfskehl (i869-i948)

Karl Wolfskehl wurde am 17. September 1869 in Darmstadt geboren, und bis heute verrät der Name des nahebei gelegenen Dorfes 'Wolfskehlen", dass die jüdische Familie Wolfskehl zu diesem Zeitpunkt bereits seit Jahrhunderten in der Maingegend ansässig war. Weltoffen, politisch liberal, hochgebildet und .....
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Karl krolow (i9i5-i999)

Karl Heinrich Gustav Krolow wurde in Hannover geboren und starb in Darmstadt. Er studierte von 1935 bis 1941 Germanistik, Romanistik, Kunstgeschichte und Philosophie in Göttingen und Breslau. Erste Gedichte erschienen ab 1940 in Zeitungen, Zeitschriften und dem Band Hochgelobtes, gutes Leben, der je .....
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Karl mickel (i935-2000)

Karl Mickel wurde 1935 in Dresden geboren und starb im Jahr 2000 in Berlin. Er verbrachte den größten Teil seines Lebens in der DDR, wo er außer als Lyriker auch als Dramatiker, Essayist, Librettist, Dramaturg am Berliner Ensemble und der Staatsoper, als Wirtschaftswissenschaftler an der Hochschule .....
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Karl marx oder theorie als praxis

Schon in seiner Schrift Zur Kritik der Hegeischen Rechtsphilosophie zeigt sich, daß der Wahrheitsgehalt der Gedanken nicht mit deren formaler Konstruktion identifiziert wird, sondern mit der praktischen Relevanz: „Es genügt nicht, daß der Gedanke zur Verwirklichung drängt, die Wirklichkeit muß sich .....
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Karl korsch: ideologie, wissenschaft und philosophie

Klarer als in Geschichte und Klassenbewußtsein tritt in Karl Korschs Marxismus und Philosophie das Problem der Zurechnung zutage. Denn Korschs Kontrahenten, Vertreter eines reformistischen Marxismus, werfen Fragen auf, die den ganzen Begründungszusammenhang der „proletarischen Wissenschaft" fragwür .....
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Von max weber zum kritischen rationalismus: hans albert, karl r. popper, ernst topitsch

Bei Max Weber war die Forderung nach Werturteilsfreiheit nicht der Gleichgültigkeit allen Wertsetzungen und Werturteilen gegenüber entsprungen, sondern einem Engagement für Neutralität und Wissenschaftlichkeit. Dieses Engagement setzt er selbst mit der Unmöglichkeit in Beziehung, sich als Wissenscha .....
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Roland barthes' nietzscheanische Ästhetik des signifikanten

Wer sich wie Barthes zeit seines Lebens gegen Kants asketische Ethik und Hegels Logozentrismus gewehrt hat, der wird sich von Nietzsches Kritik der Moral, der begrifflichen Wahrheit und des philosophischen Systems ebenso angezogen fühlen wie von seinem Plädoyer für den metaphorischen Ausdruck, für .....
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Arnim, achim von (eigentl. karl joachim friedrich ludwig von a.)

Geb. 26. 1. 1781 in Berlin; gest. 21. 1. 1831 in Wiepersdorf »Von Rechts wegen sollte dieses Büchlein in jedem Hause... am Fenster, unterm Spiegel, oder wo sonst Gesang- und Kochbücher zu hegen pflegen, zu finden sein, um aufgeschlagen zu werden in jedem Augenblick der Stimmung oder Unstimmung.« Jo .....
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Brockes, barthold hinrich

In seiner Autobiographie schildert der Kaufmannssohn, wie er sich sein Leben nach dem erfolgreichen Abschluß seiner Ausbildung vorstellte. Er hatte in Halle von 1700 bis 1702 ein juristisches Studium absolviert, ein halbes Jahr am Kammergericht in Wetzlar verbracht und am Ende seiner Bildungsreise .....
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Gutzkow, karl

»Sein Name wird bleiben, aber von seinen Werken nichts«, so urteilte Theodor Fontane; dagegen schrieb der im Lob sparsame Arno Schmidt: »Er saß, wie jeder gute Schriftsteller übrigens, zeitlebens zwischen sämtlichen Stühlen.« G. kommt in jeder deutschen Literaturgeschichte vor, aber selten gut weg. .....
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Barth, emil

Adler-Ode Neis, Edgar. In: Tiergedichte, 1976, S. 9 - 10. Kreuzweg Kruse, Joseph Anton. In: Frankfurter Anthologie 9, 1985, S. 175- 178. .....
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Barthel, ludwig friedrich

Engel am Freiburger Münster Neis, Edgar. In: Städte und Landschaften, 1978, S. 81 -83. .....
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Barthel, max

Der junge Arbeiter Neis, Edgar. In: Welt der Arbeit, 1975, S. 31 - 32. .....
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Berner, karl

S Papirli Baum, Hubert. In: Alemannisches Gedicht, 1969, S. 26 - 29. .....
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Brockes, barthold hinrich

Aria Hock, Erich. In: Motivgleiche Gedichte, 1971, S. 17. Betrachtung einer sonderbar-schönen Winter-Landschaft Krechel, Ursula. In: Lesarten / Gedichte, 1982, S. 43 - 50. Der gestirnte Baum Kleßmann, Eckart. In: Frankfurter Anthologie 9, 1985, S. 23 - 27. Der Regenbogen Gajek, Bernha .....
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Bröger, karl

Bekenntnis Pongs, Hermann. In: Gedicht und Gedanke, 1942, S. 418-421. Die Maschine Neis, Edgar. In: Welt der Arbeit, 1975, S. 61 - 62. Kohle, Schwarze Kohle Neis, Edgar. In: Welt der Arbeit, 1975, S. 74 - 76. Lied der Arbeit Neis, Edgar. In: Welt der Arbeit, 1975, S. 12 - 14. Na .....
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Elgenbrodt, karl wilhelm

Hinter der Wand Kienecker, Friedrich. In: Mensch in der modernen Lyrik, 1974, S. 74 - 78. .....
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Immermann, karl leberecht

Ich schau' in unsre Nacht Gadamer, Hans-Georg. In: Kleine Schriften, 1967, S. 136 - 147. .....
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Kraus, karl

An eine Falte Pfeiffer, Johannes. In: Wege zur Dichtung, 1969, S. 34 - 37. Bange Stunde Kraft, Werner. In: Philolog. Pragensia 11, 1968, S. 165- 170. Das arme Leben Kraft, Werner. In: Zeit und Stunde, 1955, S. 168 - 172. Landschaft Kraft, Werner. In: Zeit und Stunde, 1955, S. 165 - .....
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Krolow, karl

Altertum Weissenberger, Klaus. In: Formen der Elegie, 1969, S. 130- 132. An den Frieden Paulus, Rolf. In: Lyrik und Poetik, 1980, S. 208 -211. Ariel Härtung, Peter. In: Frankfurter Anthologie 14, 1991, S. 213-216. Besuch kommt Rautenberg, Peter. In: Der junge Beamte 15, 1971, H. 4, S .....
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Leppa, franz karl

Die Heimkehr des Paracelsus Sedlmeyer, Margarete. In: Nova Acta Paracelsia 18, 1992. S. 111 - 117. .....
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Barth, karl

Es war nicht vorauszusehen, daß der unruhige aargauische Ptarrer. der gelegentlich seutzen konnte: »Könnte man doch etwas anderes sein als Ptarrer!«. einer der großen Lehrer der Kirche in diesem Jahrhundert werden sollte. Nicht weniger überraschend ist. daß aus dem. was B. Anfang der 20er jähre als .....
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Barthes, roland

Zu Beginn der 6ocr Jahre wird in Paris das seit den 40er Jahren vorherrschende Denksvstem des Existentialismus vom Strukturalismus abgelöst. Die existentialistische Vorstellung einer Dialektik von Determination und Freiheit, eines innerhalb seiner Fremdbestimmtheit trei handelnden Subjekts der Gesch .....
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May, karl

Das Volkslied Winter, Ingmar. In: Rigi, 1990, S. 24 - 30. Geh hin Guntermann, Karl. In: May-Jb, 1970, S. 177 - 180. Meine Legitimation Winter, Ingmar. In: Mitt. Karl-May-Gesellschaft 19. 1987, S. 17-24. Rigi Winter, Ingmar. In: Rigi, 1990, S. 4 - 23. .....
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Bultmann, rudolf karl

Wenige Denker haben wie B. die abendländische Theologie dieses Jahrhunderts bewegt. Seine Wirkung nicht nur aut die Theologie selbst, sondern darüber hinaus aut die hermeneuti-sche Diskussion 111 den Geisteswissenschaften ist schwer eingrenzbar. Er ist eine jener markanten Persönlichkeiten der Wiss .....
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Mickel, karl

Die Elbe Berbig, Roland-Günther. In: Formen des Erbens, 1981, S. 45-59. Engler, Jürgen. In: Lesarten / Gedichte, 1982, S. 253 und 259 - 262. Lethen, Helmut und Berendse, Gerrit-Jan. In: Die Schuld der Worte, 1987, S. 119 - 142. Dresdner Häuser Trommler, Frank. In: Gedichte und Interpreta .....
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Reinhard, karl friedrich

Am Tage meiner Trauung den 20. Oktober 1796 Wackwitz, Stephan. In: Trauer und Utopie, 1982, S. 114- 134. .....
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Feyerabend, paul karl

»Anvthing goes«. so lautet das Leitmotiv der Wissenschatts-theone F.s. die er als Kritik an den primär methodologisch orientierten Wissenschaftsphilosophien im Umfeld des Logischen Empirismus und Kritischen Rationalismus entfaltete. Neben Th.S. Kuhn. I. Lakatos. St. Toulmin und N. R. Hanson gilt F .....
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Schwedhelm, karl

Kranich der Freiheit Graefe, Heinz. In: Das deutsche Erzählgedicht, 1972, S. 30 - 38. .....
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Wolfskehl, karl

Ich Kaiser, Gerhard. In: Heine bis Gegenwart, 1991, S. 274 - 276. .....
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Wolken, karl alfred

Zu früh fanden wir Wolken, Karl Alfred. In: Pausen zwischen den Worten, 1986, S. 107-111. .....
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Zuckmayer, karl

Die Wölfe Neis, Edgar. In: Tiergedichte, 1976, S. 106 - 108. .....
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Jaspers, karl

In einem seiner Hauptwerke, der dreibändigen Philosophie von 1932. hatte er angekündigt: »Ein Philosophieren aus möglicher Existenz, welche sich durch philosophisches Leben zur Wirklichkeit bringen will, bleibt Suchen. Das Ursprungsbewußtsein drängt zu diesem Ursprung als selbstbewußtes Suchen, das .....
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Kautsky, karl

Zu seinen Lebzeiten galt er den einen als »Lehrmeister der Klasse« des Proletariats , den anderen als bläßlicher »Stubengelehrter« , als Revisionist, gar Renegat des Marxismus. Das Bild K.s als maßgeblicher Ideologe und Propagandist des parteioffiziellen Marxismus der Zweiten Internationale unterheg .....
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Korsch, karl

»Mein Lehrer ist ein enttäuschter Mann. Die Dinge, an denen er Anteil nahm, sind nicht so gegangen, wie er es sich vorgestellt hatte. letzt beschuldigt er nicht seine Vorstellungen, sondern die Dinge, die anders gegangen sind. Allerdings ist er sehr mißtrauisch geworden. Mit scharfem Auge sieht er ü .....
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Löwith, karl

Die Auslieferung an das geschichtliche Den- ken ist nicht nur dem historischen Materialismus und in anderer Weise dem metaphysischen Historismus von Hegel eigentümlich, sie kennzeichnet auch alles nachhegelsche und nachmarxistische Denken. Man glaubt auch im bürgerlich-kapitalistischen Westen, des .....
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Mannheim, karl

Als ein »nach Deutschland verschlagener Scherben« fühlte sich M. in Heidelberg noch 1921. obwohl Deutschland und die deutsche Kultur ihm nicht fremd waren - seine Mutter war Deutsche, und von 1912 bis 1913 hatte M. bei Georg Simmel in Berlin Philosophie studiert. Doch seine Identität war stark vom i .....
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Popper, karl raimund

P.s Autobiographie beginnt mit den Worten: »Es war einmal ein Tischlermeister, der hieß Adalbert Posch.« Dieser Meister des Handwerks hatte die Angewohnheit, durch seinen eigenen Wissensschatz die Bildungslücken seines studierten Lehrlings aufzudecken. Der Lehrling war P., der hier lernte, was es he .....
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Rahner, karl

Es ist nicht selbstverständlich, daß ein Autor, dessen philosophische Dissertation vom Doktorvater abgelehnt wurde und der selbst als Theologe gearbeitet hat. schon zu Lebzeiten in maßgeblichen Philosophie-Lexika verzeichnet wird. Bei R. war dies der Fall. Erklären läßt es sich durch das ihm eigentü .....
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Index » Autoren » Philosophen biographisch

Rosenkranz, karl

David Friedrich Strauß hat seinerzeit R. - wohl aus Mangel an eindeutigen politischen Zuordnungskriterien - in die Mitte und ins Zentrum der Hegeischen Schule gesteht, eine Charakterisierung, die übrigens R. selbst für durchaus zutreffend gehalten hat. In einem Brief an den Freund und Vertrauten Var .....
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Kurzes unwetter - karl krolow

Die Wolkenpferde ins Licht sich stürzen. Es qualmt die Erde von starken Würzen. 5 Die schweren Leiber den Himmel fegen. Sturm ist ihr Treiber, schlägt Staub und Regen aufs schwarze Wasser. 10 Die Gräser sausen. Die Beerenprasser befällt ein Grausen. Ahorne biegen sich in den Lüften. 15 Wildblumen .....
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Index » Gedichte aus sieben Jahrhunderten Interpretationen

Diese alten männer - karl krolow

Diese alten Männer, die niemand mehr ansieht, Hausierer mit Phantasie, reale Nullen, bei Abschaffung ihres Lebens, unter Bäumen im Park wartend auf nichts anderes als auf Vergangenheit — eine Landkarte aus Staub. Versteckte Sätze leben in ihnen weiter im trockenen Mund. Einige haben ei .....
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Index » Gedichte aus unserer Zeit - Interpretationen

Karl krolow (geb. i9i5)

erinnert in manchem an Georg Trakl, vor allem in der Symbolhaftigkeit seiner Bilder, aber auch dort, wo seine Gedanken schwermütig um Tod und Verwesung kreisen: Ein Spiel Karten die lyrische Landschaft -sehr leicht zu mischen Tod, ungemischt, gezinkt von Angstschweiß Und altem Gelächter, Tod mit .....
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Index » DAS ZWANZIGSTE JAHRHUNDERT » Nach 1945

Ein psychologe seiner selbst: karl philipp moritz und sein »anton reiser«

Sehr eindrucksvoll, vielleicht unerreichbar, tut dies Karl Philipp Moritz in seinem Werk »Anton Reiser. Ein psychologischer Roman«. Hier beschreibt er die Kindheit und Jugend von Anton Reiser. Eine ganze Menge von dem, was der Held erlebt, stimmt mit dem überein, was Moritz selbst erlebt hat. Und d .....
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Index » Schreiberlust und Dichterfrust » Die Karte der »Schatzinsel«

Karl mays verwechslung von ich und »ich«

Obwohl er sich seiner Ersatzfigur sehr nah fühlte, trat Goethe nie ernsthaft als Werther auf und spielte nur dann und wann mit der Rolle. Ein anderer ging da einige Schritte weiter. Es war der Abenteuerschriftsteller Karl May , der ganz besonders unter der Verwechslung seiner selbst mit seinen Helde .....
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Index » Schreiberlust und Dichterfrust » Ich ist ein anderer

Barthold hinrich brockes (i680-i747): kirschblüte bei der nacht - irdisches vergnügen in gott

Kirschblüte bei der Nacht Ich sähe mit bettachtendem Gemüte Jüngst einen Kirschbaum, welcher blühte, In kühler Nacht beim Mondenschein; Ich glaubt, es könne nichts von größrer Weiße sein. Es schien, als war ein Schnee gefallen. Ein jeder, auch der kleinste Ast Trug gleichsam eine schwere Last .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Umfangen von Natur

Bertolt brecht (i898-i956): die pappel vom karlsplatz - das freundliche grün

Die Pappel vom Karlsplatz Eine Pappel steht am Karlsplatz Mitten in der Trümmerstadt Berlin Und wenn Leute gehn übern Karlsplatz Sehen sie ihr freundlich Grün. In dem Winter sechsundvierzig Fror'n die Menschen, und das Holz war rar Und es fielen da viele Bäume Und es wurd ihr letztes Jahr. Doc .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Erneuerungs- und Warngedicht

Karl krolow (i9i5-i999): was blieb zurück? - ein lachen, eine spur

Was blieb zurück? Ein Band von Vögeln war der Herbst, das weiter nach Ägypten zog. Die Dunkelheit wächst wie die Wand durchs Zimmer. Sie nimmt überhand. Man raucht. Man schweigt. Und läßt den Rauch vorüberziehn. Das Jahr verschwindet, Bild um Bild. Das Jahr verbrennt. Aus dem Kamin steigt es noch .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Das Liebesgedicht kommt in Fahrt

Briefe über don karlos

Die Ausführungen zeigen, daß Schiller mit der literarischen Verarbeitung der Geheimbund- und Verschwörungsthematik im Geisterseher einen Trend der Zeit aufgriff und - knapp drei Jahre vor der Erstürmung der Bastille - im politischen Kontext popularisierte. Aber nicht nur in seinem Fortsetzungsroman, .....
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Index » Friedrich Schiller: Der Geisterseher » Despotismus der Aufklärung: Marquis von Posa, Illuminaten und Jesuiten

Karl neumann 'frank und irene (i964)

Kinder- und Jugendromanc von Karl Neumann gehörten zu den meistgelesenen Erscheinungen der Kinder- und Jugendliteratur der DDR. Nach dem großen Erfolg von 'Frank", in dem ein Außenseiter gleichsam in die Gemeinschaft geführt wurde, schrieb der Autor auf Drängen von Lesern und Verlag die Fortsetzung .....
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Index » Taschenbuch der Kinder- und Jugendliteratur » KARIN RICHTER

Bilderbuch: karlinchen (fuchshuber i995)

Eine Geschichte vom Fremdsein: Karlinchen hat durch den Krieg alles verloren und sucht in der Welt der Menschen, der Tiere und phantastischer Wesen nach einem neuen Zuhause. Ãœberall wird das Mädchen abgewiesen, weil es fremd und anders ist, weil man selbst - angeblich oder wirklich - nichts hat, bi .....
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Index » Taschenbuch der Kinder- und Jugendliteratur » MONIKA BORN

Peter barth - der Ãœbergang zum tag

Die Nacht ist finster. Nirgend ein hervorbrechender Mondenschein. Die Wolken ziehen leise, leise dahin auf ihrer weiten Reise ins Endlose des Raums hinein. Das Astgezweig am kahlen Baum schrickt auf aus seinem starren Traum Ein Luftzug bringt aus weiter Ferne den Atemzug der vielen Sterne, die allv .....
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Index » Sonstige

Berger, karl-heinz

auch unter den Pseud.: K. Heinz, Charles P. Henry Biografie: *28.7.1 in Köln, +25.11.1 Berlin. K.-H. Berger studierte Germanistik, Geschichte und Anglistik an der Humboldt-Universität in Berlin. Von 1952 bis 1957 arbeitete er als Verlagslektor in Berlin, 1957/58 folgte ein Studium am Literaturin .....
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Stöppler, karl-michael

Biograhe: *14.11.1 in Alsfeld . K.-M. Stöppler arbeitete nach einem Volontariat mehrere Jahre als Redakteur bei Tages- und Wochenzeitungen. Er studierte Jura und war als Assessor in einer Anwaltskanzlei und beim Bundesvorstand einer Gewerkschaft tätig. Seit 1993 ist er Pressesprecher der Kreisverwal .....
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Tschon, karl-richard

Biografie: *1 in Teplitz-Schönau. K.-R. Tschon war kaufmännischer Angestellter, später Pianist, seit 1945 freier Schriftsteller in München. Er schrieb seit 1951 mehr als 30 Hörspiele, hauptsächlich Krimis. Besonders in seinen mehrteiligen Kriminalstücken stellte er sich in die Tradition der seinerze .....
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Willschrei, karl-heinz

Biografie: *18.3.1 in Homberg. K.-H. Willschrei studierte Theaterwissenschaft, Germanistik, Philosophie und Zeitungswissenschaft. Nach Studium und Promotion arbeitete er als Drehbuchautor und Produzent bei der Münchener Bavaria, wo er von 1970 bis 1973 als Abteilungsleiter für internationale Co-Prod .....
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Karl marx - aus: einleitung zur kritik der politischen Ökonomie

Bei der Kunst bekannt, daß bestimmte Blütezeiten derselben keineswegs im Verhältnis zur allgemeinen Entwicklung der Gesellschaft, also auch der materiellen Grundlage, gleichsam des Knochenbaus ihrer Organisation, stehn. Z. B. die Griechen verglichen mit den modernen oder auch Shakespeare. Von gewiss .....
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Karl marx - zur kritik der hegeischen rechtsphilosophie. einleitung

Der Kampf gegen die deutsche politische Gegenwart ist der Kampf gegen die Vergangenheit der modernen Völker, und von den Reminiszenzen dieser Vergangenheit werden sie noch immer belästigt. Es ist lehrreich für sie, das ancien regime, das bei ihnen seine Tragödie erlebte, als deutschen Revenant seine .....
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Ferdinand lassalle, karl marx, friedrich engels - die 'sickingendebatte

Lassalles Aufsatz über die tragische Idee Beilage zum Brief Lassalles an Marx vom 6. März 1859 Ãœber die formelle tragische Idee, die ich dem Drama und seiner Katastrophe zugrunde legte - den tiefen dialektischen Widerspruch, welcher der Natur alles Handelns, zumal des revolutionä-. ren, innewohnt .....
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Index » Textsammlung zur deutschen Literaturgeschichte

Immermann, karl leberecht

Es gibt kaum einen Antiquariatskatalog, in dem nicht der heute so gut wie vergessene I. mit einem Werk verzeichnet ist, das bis ins erste Drittel unseres Jahrhunderts mit über 80 Auflagen sehr erfolgreich gewesen war: Der Oberhof. Die Popularität dieser Erzählung, die eine abgeschlossene, heile .....
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Kraus, karl

Als ihm 1933 »zu Hitler nichts einfiel«, hörten die zahlreichen Kritiker in diesem Wort nicht die bittere satirische Abfertigung, erkannten nicht den Sinn dieses Verdikts vor seinem ganzen Werk: daß nämlich die Sprache nicht mehr imstande sei, den nationalsozialistischen Ungeist und seine Folgen für .....
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Krolow, karl

1944 wollte K. den kurz zuvor erschienenen Gedichtband Der grüne Gott von Wilhelm Lehmann rezensieren. Es wäre eine der wenigen öffentlichen Reaktionen auf diese bald richtungsweisenden Verse gewesen, die nicht ins Konzept einer Blut-und-Boden-Literatur paßten. Die Zeitschrift Das Innere Reich konnt .....
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May, karl

Seine Bücher haben einer groben Schätzung von 1975 nach eine deutschsprachige Gesamtauflage von über 50 Millionen Exemplaren erreicht und sind in mehr als 25 Sprachen übersetzt worden. M. ist damit der auflagenstärkste und zugleich populärste Autor der deutschen Literaturgeschichte. Sämtliche Medien .....
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Moritz, karl philipp

M., der erste psychologische Schriftsteller der deutschen Literatur und Mitbegründer der idealistischen Kunsttheorie, hat in seinem Anton Reiser eine Kindheit und Jugend geschildert, für deren Scheußlichkeit es in der Weltliteratur wenige Parallelen gibt; der Roman beruht auf nichts anderem als der .....
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Sealsfield, charles (d. i. karl anton postl)

Der Fremde war einsam gestorben, als alter Mann war er vor wenigen Jahren in den kleinen schweizer Ort Unter den Tannen gezogen, und niemand wußte etwas über ihn zu sagen. Doch als die Eidgenossen sein Testament fanden, war der Name plötzlich in aller Munde: Mr. S. hatte ein wirres Leben geführt. Je .....
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Valentin, karl (d. i. valentin ludwig fey)

Bertolt Brecht: »Dieser Mensch ist ein durchaus komplizierter, blutiger Witz.« Alfred Kerr: »Woraus besteht er? Aus drei Dingen. Aus Körperspaß. Aus geistigem Spaß. Und aus gewollter Geistlosigkeit.« Kurt Tucholsky: »ein selten trauriger, unirdischer, maßlos lustiger Komiker, der links denkt.« Alfre .....
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Wolfskehl, karl

»Heute, ein volles Jahr nachdem das, von dem Ihr Euch als von einem Spuk oder Nachtmahr befreit fühlt, mit dem Köstlichsten der Heimat zusammengebrochen ist, hat die Heimat durchaus vergessen, daß es den deutschen Dichter Karl Wolfskehl noch gibt, wahrscheinlich vergessen, daß es ihn je gegeben hat. .....
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