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Allende, Isabel - Leben und Biographie



US-amerikan. Schriftstellerin chilen. Herkunft

"2.8.1942 Limaffl Das Geisterhaus,

   lsabel Allende ist eine der erfolgreichsten Autorinnen südamerikanischer Herkunft. Wie in dem Welterfolg Das Geisterhaus erzählt sie in ihren Romanen Biografien und Familiengeschichten selbstbewusster Frauen. Die Kultur und Historie Chiles ist wesentlicher Bestandteil ihrer Werke. Häufig enthalten ihre Geschichten Bezüge zum eigenen Schicksal.
      Allende wuchs in einem progressiv eingestellten Elternhaus in Chile auf. In den 1960er und 1970er Jahren arbeitete sie als Journalistin für regimekritische chilenische Zeitungen und TV-Sender. Bis zum gewaltsamen Umsturz der sozialistischen Regierung ihres Onkels Salvador Allende wurden ihre ersten Theaterstücke aufgeführt, ihre journalistische Arbeit war Bestandteil chilenischer Kultur. Nach dem Putsch von General Augusto Pinochet im Jahr 1973 flüchtete sie in die USA.
      Ihr erster Roman Das Geisterhaus verhalf ihr 1982 zu literarischem Weltruhm. 1984 und 1987 erschienen ihre ebenfalls erfolgreichen Bücher Von Liebe und Schatten sowie Eva Luna. Den frühen Verlust ihrer Tochter 1993 verarbeitete sie in dem Roman Paula .
      Das Geisterhaus ______
OT La casa de los espiritus OA 1982 OA1 DE 1569-98 Form Ritterroman Epoche Mittelalter
Der Amadisroman wurde schon im 14. Jahrhundert in Spanien erwähnt; die älteste überlieferte Fassung stammt von Garci Rodriguez de Montalvo, einem spanischen Ratsherrn aus Medina del Campo. Montalvos Werk entstand um 1492 und erschien 1508 unter dem Titel Vier Bücher über den sehr wackeren Ritter Amadis de Gaula. Anspielungen auf Lanzelot und den Gral weisen auf den Einfluss französischer Epen des bretonischen Zyklus hin, Ursprung und Originalsprache des Stoffes sind jedoch umstritten.
      Inhalt: Schauplätze und Chronologie des Kitterromans sind verwirrend und die Handlungsstränge daher nicht immer eindeutig zu verfolgen. Im Mittelpunkt steht die Liebe zwischen Amadis, dem illegitimen Sohn Perions von Gallien und Elisenas von England, und Oriane, der Tochter des Königs Lisuartes von Britannien. Um diesen Kern ranken sich fantastische Abenteuer mit Verzauberungen, magischen Künsten, Drachen, Feen und Zwergen, denen Amadis auf seiner »Aventiure«, durch die er sich der Liebe zu Oriana würdig zu erweisen hat, begegnet. Der Roman endet im dritten Buch mit der Vermählung von Amadis und Oriana, nachdem alle trennenden Hindernisse überwunden sind. Das vierte Buch, das wohl erst später hinzugefügt wurde und sich stark von den drei ersten unterscheidet, besteht in der Hauptsache aus Belehrungen über die Ideale ritterlichen Lebens. Wirkung: Stilistisch prätentiös und in seiner Länge oft ermüdend, wird der Amadisroman doch zu Recht das schönste Werk seiner Gattung genannt. Als glanzvolle Verherrlichung des Ritterlebens wurde er das berühmteste und populärste Werk unter den Ritterromanen in ganz Europa. Er fand weite Verbreitung in zahlreichen Übersetzungen und Fortsetzungen u.a. durch Ludovico -> Ariosto, Torquato Tasso und vor allem Miguel de -» Cervantes Saavedra, dessen Don Quijote de la Mancha parodierend viele Züge des Amadis trägt. Der erste ins Deutsche übersetzte Amadisroman erschien 1569-94 in 24 Bänden. Durch die von Christian Martin -> Wieland erstellte Neufassung trug er schließlich vor allem im 18.Jahrhundert dazu bei, den Roman in Deutschland als Gattung zu etablieren.
      Der Amadisroman, der zum galanten Roman des Barock überleitet, ist das letzte Glied in der Entwicklung des mittelalterlichen höfischen Romans, bei dem Abenteuer zum Selbstzweck geworden sind.


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Allende,  Isabel    


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